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Polit-Panne bei den Schlossbergspielen Rattenberg

Regisseur Manfred Schild mit Lena Pfladerer (Isabella Maier), die verdächtigt wird, in "Niederober-Unterberg" als einzige die "Kommunisten" gewählt zu haben. Regisseur Manfred Schild mit Lena Pfladerer (Isabella Maier), die verdächtigt wird, in "Niederober-Unterberg" als einzige die "Kommunisten" gewählt zu haben.
Regisseur Manfred Schild inszeniert heuer am Schlossberg die „Kluibenschädel-Saga“. Er und seine „motivierte Truppe“ freuen sich auf die Premiere am 30. Juni!

Rattenberg - Seit 62 Jahren gibt es die Schlossbergspiele bereits. Heuer hat Obfrau Claudia Lugger "eine Komödie bei Manfred Schild bestellt" Dieser leitet hauptberuflich das Kellertheater in Innsbruck. Auf dem Rattenberger Schlossberg hat er bereits bei drei Aufführungen Regie geführt. Jedoch noch nie bei einer Komödie, wie es die "Kluibenschädel-Saga" ist. Komödien sind für den Regisseur etwas besonderes: "Komödien sind wie Rock-Konzerte. Wenn du in den ersten zehn Minuten das Publikum nicht abholst, dann fliegen die Bierdosen." Seit Ende Jänner Proben die  fast 30 Amateur-Schauspieler bereits. Schild schwärmt von ihnen: "Es ist eine sehr motivierte Truppe", sagt er.

Die Suche nach dem Kommunisten in Niederober-Unterberg

Die "Kluibenschädel-Saga" erzählt die Geschichte von "Niederober-Unterberg". Dieses kleine Dorf will mediale Aufmerksamkeit erlangen. Deshalb sollen alle Bürger des Dorfes bei der Nationalratswahl die gleiche Partei wählen. Nur eine Stimme fehlt dazu und das ganze Dorf um Bürgermeister Ferdinand Kluibenschädel macht sich auf die Suche nach dem "Kommunisten".
"Durch die jetzige politische Situation in Österreich haben wir heuer mehr Werbung bekommen als uns gut tut", sagt Claudia Lugger und hofft vor allem auf gutes Wetter: "Letztes Jahr waren wir ja nicht wirklich vom Glück verfolgt", sagt sie. (mk) Letzte Änderung am Montag, 29 Mai 2017 11:38
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