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Surprise-Regatta: Segel-Heimsieg am Achensee

Montag, 02 Juli 2018
Freigegeben in Sport
Das Segel-Duell zwischen Norbert Kosicak und Marko Überegger ging am Achensee knapp an den Tiroler Lokalmatador! Mit einer neuen Crew gewann der Segler vom Yachtklub Achenkirch die Tiroler Landesverbandsmeisterschaft in der Klasse Surprise.

ACHENKIRCH - Am 23. und 24. Juni wurde am Achensee beim Yachtklub Achenkirch (YKA) die Tiroler Landesverbandsmeisterschaft in der Klasse Surprise ausgetragen. Acht Crews waren am Start, darunter der EM-Dritte 2018 Mike Burgstaller vom AGS Traunsee.

Schwierige Bedingungen am Achensee

Mit starkem Nordwind und Böen bis zu 40 km/h konnten unter der Regatta-Leitung von Siegfried Schwarz bereits am Samstag vier von fünf ausgeschriebenen Wettfahrten gesegelt werden. Marko Überegger vom YKA kam mit den schwierigen Bedingungen am besten zurecht und konnte sich mit einem zweiten, einem dritten und zwei ersten Plätzen die Zwischenführung sichern. Am Sonntag konnte Überegger sich im Start nicht absetzen und landete nach einem taktischen Fehler auf Rang sechs. Die Wettfahrt konnte Josef Ascher vom YKA überlegen für sich entscheiden, gefolgt von Mike Burgstaller und Stephan Kobinger.

Überegger Gesamtsieger

Marko Überegger und die neu zusammengefundene Crew freuten sich über den erstmaligen Sieg bei einer Schwerpunktregatta, noch dazu am eigenen Club. Schmunzelnd meinte Überegger, dass somit der knappe Sieg von Norbert Kosicak bei der Traunseewoche in diesem Jahr egalisiert werden konnte. (eh)

Die Badeseen der Region im ROKU-Check

Montag, 02 Juli 2018
Freigegeben in Österreich
Vom Reintaler See bis zum Freizeitpark Weißlahn – das Gebiet des ROFAN-KURIER hat einige attraktive Bade-Seen zu bieten. Im großen Seen-Check haben wir diese Gewässer miteinander verglichen.

REGION - Von Wörgl bis zur Bezirksgrenze Innsbruck-Land, mit Achental und Zillertal (bis Zell) – so groß ist das ROFAN-KURIER-Verbreitungs-Gebiet. Hier gibt es einige Badesseen – große, wie den Achensee und kleine, wie etwa der Badesee Aufenfeld in Aschau im Zillertal.
Mit einer Größe von 6,8 Quadratkilometer (das sind etwa 950 Fußballfelder) ist der Achensee der größte Badesee im ROKU-Gebiet. Das ""Tiroler Meer" ist an seiner tiefsten Stelle etwa 133 Meter tief. Zum Schwimmen gibt es vier große Badestrände bei freiem Eintritt: An der Nordseite, beim Achenseehof (beides Gemeindegebiet Achenkirch), in Pertisau und beim Achensee Camping in Schwarzenau. Zur Zeit wird noch ein fünfter großer Badestrand errichtet – beim Freizeitzentrum ATOLL. Dort wird der Eintritt 6,– EURO kosten. Die durchschnittliche Wassertemperatur des Achensees beträgt 19 Grad – in Ufernähe im Sommer hat der Natursee 20 bis 22 Grad Wassertemperatur. Und theoretisch darf man überall in den Achensee hineinspringen.

Seen-Gebiet rund um Kramsach

Der zweitgrößte Badesee im ROKU-Gebiet ist der Reintaler See in Kramsach. Die Wasserfläche ist etwa 29,4 Hektar – ca. 30 Fußballfelder – groß. Die durchschnittliche Wassertemperatur des Naturbadesees beträgt 22 Grad – das Wasser kann im Sommer bis zu 26 Grad warm werden. Rund um den Reintaler See gibt es einige Liegewiesen, Restaurants, Kinderspielplätze und auch einen Bootsverleih. Die Schwimmkarte am See kostet 3,50 EURO und die Parkgebühr beträgt 2,– EURO für vier Stunden oder 5,– EURO für den ganzen Tag.
Zusammen mit dem Reintaler war der Nachbar-See, der Krummsee lange Zeit einer der wärmsten Badessen Tirols. Doch seit 2017 gibt es am Krummsee vorerst und auch in dieser Saison keinen Badebetrieb mehr – wie es weiter geht ist noch nicht fix: Auf ROFAN-KURIER-Nachfrage bestätigte Anton Sommeregger, der Besitzer des Krummsees, dass der See heuer geschlossen bleibt: "Wir warten jetzt mal ab, wann die Stark-Strom-Leitung wegkommt, und dann schaun' wir weiter", sagt er. Damit spricht er die 110 kV-Leitung an, die im ganzen Unterland verläuft. Der ROFAN-KURIER berichtete. Dieses TINETZ-Projekt soll nach mehreren Verzögerungen nun 2021 abgeschlossen werden. Vor einiger Zeit gab es bereits Gerüchte um ein neues Hotel...
Zurück zu den Seen: Von einem der Parkplätze des Reintaler Sees ist der Berglsteiner See zu erreichen. Nach einer Gehzeit von etwa zwanzig Minuten erreicht man den idyllisch gelegenen Natursee auf 713 Metern. Der See liegt im Gemeindegebiet von Breitenbach, ist etwa zwei Hektar groß und bis zu zwei Meter tief. Die durchschnittliche Wassertemperatur beträgt 21 Grad. Typischer Badesee ist der Berglsteiner See aber keiner – er ist eher bei Spaziergängern beliebt.

berglsteiner
Der Berglsteiner See läd zum Spaziergehen und "die Seele baumeln lassen" ein - typischer Badesee ist er jedoch keiner @TVB

Die Seen der Region rund um Kramsach, also der Reintaler See, der Krummsee, der Berglsteiner und die kleineren Seen Buchsee und Frauensee sind alle natürlich, durch Gletscherrückstände, entstanden.
Ebenfalls in Breitenbach liegt das „Badl“. Der Naturbadesee liegt in direkt neben dem Fußballplatz. Bei freiem Eintritt gibt es eine Liegewiese und auch Spielplätze. Der See  ist knapp einen Hektar groß und maximal vier Meter tief.
Der letzte See der Region Alpbachtal und Seenland ist der Reither See. Er liegt direkt im Dorfzentrum von Reith und ist etwa 1,5 Hektar groß – bei einer Tiefe von maximal acht Metern. Die durchschnittliche Wassertemperatur beim Reither See beträgt 23 Grad.

Baden im Bezirk Schwaz

Im Zillertal gibt es neben einiger Bergseen auch zwei Badeseen. Zum einen den Schlitterer Badesee. Dieser ist direkt am Zillertal-Radweg, hat eine Größe von 1,1 Hektar und eine maximale Tiefe von 4,8 Metern. Ein Besuch am Naturbadesee kostet für einen Erwachsenen 4,– EURO.
Zum anderen gibt es in Aschau im Zillertal den Badesee Aufenfeld. Dieser Badeteich wurde künstlich angelegt und bietet auf einem halben Hektar eine durchschnittliche Wassertemperatur von 21 Grad. Das Tagesticket kostet 6,– EURO.
Außerhalb der Täler gibt es im Bezirk Schwaz noch den Badesee Weißlahn. Dieser künstliche Schwimmteich ist etwa 1,5 Hektar groß und bis zu 8,8 Meter tief. Baden kostet hier 4,50 EURO und noch 2,– EURO zusätzlich Parkgebühren für fünf Stunden. Die Gemeinde Terfens hatte hier immer wieder Probleme mit Dauer-Parkern (der ROFAN-KURIER berichtete). (mk)
Die Achenseebahn schafft Fahrzeuge für den ganzjährigen Betrieb an! In einem Coup hat sich Vorstand Mag. Georg Fuchshuber fünf Triebwagen-Garnituren der Appenzeller-Bahnen in der Schweiz gesichert. Dort wurde das selbe Gleis verwendet, wie auf der Achensee-Strecke!

JENBACH - Mancher wird seinen Augen nicht trauen: Am Montag, 11. Juni, traf der erste Tieflader-Sondertransport mit einer Triebwagen-Garnitur der ehemaligen Appenzeller-Bahn am Achensee-Bahnhof ein!
Seit 2010 arbeitet die Achensee-Bahn an einem Konzept, das den Betrieb auch abseits des Nostalgiezuges ganzjährig möglich machen soll. Die guten Kontakte von Vorstand Mag. Georg Fuchshuber helfen der Achenseebahn nun entscheidend: Um ein Vielfaches günstiger als ursprünglich von seinem Vorgänger veranschlagt, hat Fuchshuber nun den Zuschlag für fünf Triebwagen-Garnituren der Appenzeller-Bahn in der Schweiz erhalten!

500 Sitzplätze Achenseebahn

Fuchshuber erklärt: "Es handelt sich hier um 5 Stück Zahnrad-Triebwagen, mit jeweils gut 100 Sitzplätzen. Mit diesen elektrischen Triebwägen können wir die Strecke von Jenbach nach Eben in etwa 8 Minuten bewältigen." Fuchshuber rechnet vor, dass täglich etwa 8.000 PKW die Strecke vom Achensee nach Jenbach fahren würden, darunter auch etliche Pendler, die sich in Jenbach mit Parkplätzen abmühen: "Fast alle Jenbacher können den Bahnhof bequem und fußwegig erreichen! Wer zum Achensee muss, kann das dann ohne Auto bewältigen. Und noch dazu einfacher und schneller. Auch die Schüler der HTL müssten nicht mehr zu Fuß entlang der Achenseebahn zur Schule laufen. Sie könnten mit dem Zug zu einer entsprechenden Haltestelle fahren", überlegt Fuchshuber.
Das Gleis der Achensee-Bahn passt exakt zu den Appenzeller Triebwägen. "Lediglich die Durchmesser der Radreifen müssen ein wenig angepasst werden. Aber das ist eine Routine-Arbeit", sagt Fuchshuber. Vor Betrieb der neuen Garnituren müssen diese entweder von Elektro- auf Generator-Antrieb umgerüstet werden oder es wird ein Stromkabel, eine Überleitung, verlegt, die den Zug mit Strom versorgt (ähnlich wie bei den ÖBB).

Minister Hofer gibt grünes Licht für Wiederaufnahme MIP

Seit den 80er-Jahren waren die Achensee-Bahnen im Investitions-Programm des Bundes. "Interessanter Weise wurde das Investitions-Programm dann 2015 nach der Entlassung des ehemaligen Vorstandes und Betriebs-Leiters aus unerklärlichen Gründen eingestellt und es ist mit dem damals von der SPÖ geführten Ministerium nicht mehr zum Abschluss für ein MIP gekommen", sagt Fuchshuber. Nach dem Bund hatte auch das Land die Zahlungen eingestellt...
Nun signalisiert Verkehrsminister Ing. Norbert Hofer (FPÖ), dass man den Achensee-Bahnen eine Zwischenfinanzierung bis zum nächsten MIP geben könnte, Hofer hat diesbezüglich auch an das Land Tirol geschrieben, dass das Ministerium bereit sei, die Achenseebahn wieder ins Förderprogramm aufzunehmen. Laut inoffiziellen Informationen könnte das bald passieren – offiziell heißt es von Seiten des BMVIT (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie) nur: "Es ist alles im Fluss."
Die Einstellung der Bundes- und Landes-Zahlungen aus dem MIP-Programm, aus dem Mittelfristigen Investitions-Programm 2015 traf die Bahn aber schwer.
Das Programm besagt, dass der Bund die Hälfte der Investitionen und Instandhaltungen bezahlt, WENN im selben Ausmaß auch regionale Gebietskörperschaften (Gemeinden, Land) mitzahlen. Seit 2015 zahlen nur noch die Gemeinden Eben, Achenkirch, Jenbach, Wiesing und die TVBs Silberregion Karwendel und Achensee ihre Beiträge. Zusammen etwa 80.000,– EURO pro Jahr. Auf insgesamt 3 Millionen EURO Bundes- und Landesgeld musste die Bahn in den letzten Jahren verzichten.

Schon 2 Triebwägen in Jenbach

Geld, das dringend für die Sanierung der Gleis-Strecke benötigt würde. Denn die stattlichen 1,1 Millionen EURO Umsatz, die die Achenseebahn aus dem Fahrbetrieb erwirtschaftet, reichen nicht für teure Investitionen.
Besonders erfreut war Vorstand Fuchshuber bei der Ankunft der ersten Triebwagen-Garnitur. Die Lieferung erfolgte ohne Probleme und zwei Stunden schneller als gedacht. Tags darauf folgte die zweite Garnitur. "Die restlichen drei Triebwagen werden Mitte September angeliefert", sagt Fuchshuber. In Betrieb werden diese gehen, sobald "die Eisenbahn-Infrastruktur erneuert ist", erklärt der Vorstand. Ein genaues Datum kann er noch nicht angeben. (cm/mk)
Die Achenseebahn blickt auf eine über 100–jährige Erfolgs-Geschichte zurück. Durch das Streichen der Infrastrukturförderung sieht Direktor Mag. Fuchshuber "die Einzigartigkeit der Bahn jedoch in Gefahr". HC Strache sieht in der Streichung der Förderung ein "Politikum der schwarz-grünen Landesregierung".

Jenbach - Von Ende April bis Ende Oktober fährt die Achenseebahn vorwiegend Touristen von Jenbach an den Achensee. Jedes Jahr.  Eine 6,8 Kilometer lange Strecke wird dabei bewältigt. Laut Fahrplan fährt die Bahn in 45 bis 50 Minuten von Jenbach zum Seespitz. Seit einiger Zeit mit finanziellen Problemen. Der ROFAN-KURIER sprach mit Mag. Georg Fuchshuber, Direktor der Achenseebahn. Er sieht "die Einzigartigkeit der Achenseebahn in Gefahr". Zwar steht der Betrieb finanziell gut da (Fuchshuber: "Kann sich wirtschaftlich selbst erhalten"), es können aber keine weiteren Investitionen getätigt werden.

Seit 2015 keine Infrastrukturförderung mehr

"Wir wurden 2015 von der Infrastrukturförderung ausgenommen", sagt Fuchshuber. Deshalb kann sich die Achenseebahn auch nicht weiter entwickeln: "Rundherum entwickeln sich die Unternehmen, doch uns werden die Mittel gestrichen", ärgert sich Fuchshuber. Das Problem: Die Achenseebahn ist als touristischer Betrieb nicht förderungswürdig! "Die Achenseebahn ist ähnlich wie die Schafsbergbahn oder die Schneebergbahn (Zahnradbahnen in Kärnten bzw. in Niederösterreich, Anm. d. Red.) kein Schienenverkehrsunternehmen im eigentlichen Sinn. Die Tarife des Verkehrsverbundes werden nicht anerkannt, der Zweck dient ausschließlich der Beförderung von touristischen Verkehren", erklärt DI Mag. Ekkehard Allinger-Csollich, Mobilitätskoordinator des Landes Tirol auf Nachfrage des ROFAN-KURIER. Kurz gesagt: Die Achenseebahn ist keine öffentliche Bahn.
"Aber wieso wird dann die Zillertalbahn – die in Zukunft direkt an Seilbahnen angeschlossen werden soll – subventioniert", fragt sich Fuchshuber. Das Land Tirol dazu: "Bei der Achenseebahn wird zum Beispiel nicht der Tarif des Öffentlichen Verkehrs anerkannt – keine Schülerfreifahrt, keine VVT-Tickets. Zudem ist die Achenseebahn von der Geschwindigkeit keine zumutbare Alternative zum Busangebot", sagt Allinger-Csollich. Die touristischen Betriebe müssen sich durch Tourismusmittel selbst finanzieren. "Touristische Betriebe waren nicht mehr in den Förderungsrichtlinien vorgesehen. Die Achenseebahn war die letzte Bahn mit touristischem Hintergrund, die die Infrastrukturförderung in Österreich erhielt", sagt der Mobilitätskoordinator des Landes Tirol. Die Achenseebahn fährt seit heuer im Mai täglich einmal öfter an den Achensee. Fuchshuber hat noch weitere Pläne für die Bahn: So will er zum Beispiel, dass die Achenseebahn ganzjährig fährt. "Das wird auch von Bund und Land gefordert", erklärt der Direktor.

Besuch der FPÖ

FPÖ-Klubobmann Heinz-Christian Strache sieht in der Vorgehensweise des Landes ein Politikum. Er und der Tiroler Landesparteiobmann Mag. Markus Abwerzger besuchten die Achenseebahn im Zuge einer Betriebsbesichtigung  Anfang Mai.
Mit Strache findet Fuchshuber einen Unterstützer: "Wir werden hier Leichtfried (Mag. Jörg Leichtfried, Verkehrsminister [SPÖ]; Anm. d. Red.) ein bisschen Druck machen", sagt der Klubobmann der FPÖ. Außerdem könnte sich die FPÖ Tirol vorstellen, das Nahverkehrs-Thema im nächsten Wahlkampf aufzugreifen: "Du gehörst unbedingt in die Landesregierung und am besten sichert ihr euch das Verkehrs-Ressort", sagt HC Strache in Richtung Abwerzger... (mk)

Das European Country Festival am Achensee

Freitag, 05 August 2016
Freigegeben in Termine & Kultur
Vom 23. bis 25. September 2016 findet am Achensee, die zweite Auflage des European Country Festivals statt. Das Festival ist mit Bands aus Österreich, Deutschland, Holland, Irland, Brasilien/Slowakei, Dänemark und den USA noch internationaler besetzt als im Vorjahr!

Achensee - Top-Highlight ist die amerikanische Sensationsband Band Home Free. Als die Country Vocal Band 2013 mit dem Siegertitel der NBC Casting Show "Sing Off" gekrönt wurde, war das der bis dahin größte Moment in der Karriere der fünf Country-Stars aus Minnesota. Es war der Lohn einer fast ein Jahrzehnt andauernden harten Arbeit, mit der sie die A-Capella-Kunst perfektionierten. Nun kommen diese herausragenden Künstler erstmalig auf das europäische Festland und präsentieren ihre hochenergetische Performance in Österreich, gespickt mit schlagfertigem Humor, der auf einzigartigen A-Capella-Nashville Sound trifft. Die Konzertbesucher dürfen sich auf einen ganz besonderen Auftritt von Home Free am Achensee freuen, bei dem die Band die berühmtesten Country-Songs nur mit ihren Stimmen und ohne Instrumente in modernen Arrangements präsentiert. Denn das, was Home Free auf der Bühne zeigt, ist ein absoluter Ohrenschmaus.

Niederländisches Ausnahmetalent

Als weiteres Highlight wird die erst 18-jährige Niederländerin Laura van den Elzen auf dem Musikfestival auftreten. Sie gehört mit ihrer Country-Rock-Stimme zu den größten Talenten in Mitteleuropa. Dabei überzeugt sie vor allem mit ihrer Vielseitigkeit. Während ihre eigenen Songs meist gefühlvolle Balladen sind, hat sie die Fähigkeit kernige Songs, wie Dolly Partons Jolene zu singen. Dies konnte Laura van den Elzen zuletzt in der Castingshow DSDS unter Beweis stellen, bei der sie den 2. Platz erreichte. Auch beim European Country Festival 2016 wird sie sich von beiden Seiten zeigen und mit ihrer Band dem Publikum mächtig einheizen.

Internationale Top-Bands

Mit dabei sind auch wieder die deutschen Vorzeige-Cowboys Truck Stop. Sie zählen zu den erfolgreichsten Countrybands Europas. Auf der Bühne steht noch die Newcomer-Sensation aus Österreich „The Buffalo Bells“ sowie der straighte Country Musiker „Ronny Nash & His Whiteline Casanovas“, die beide bereits bei der Erstauflage überzeugen konnten. Die Country-Rocker „Nashville“ aus dem Salzkammergut, die dänische Band „Jambalaya“, der erst 21-jährige Ire Jordan Mogey und Tarso Miller mit seinen Wild Comets runden das Programm ab. Mit seiner originellen und energiegeladenen Honky-Tonk-Show wird der gebürtige Brasilianer, der jetzt in Bratislava lebt, für reichlich Stimmung sorgen.

ACMF-Newcomer Award

Erstmalig wird die Verleihung des ACMF-Newcomer Awards auf dem European Country Festival vorgenommen. Die ACMF (Austrian Country Music Federation) vergibt bereits seit 22 Jahren den Titel. Und am letzten Festivaltag steht wieder ein traditionelles und im Ticketpreis inkludiertes Cowboyfrühstück auf dem Programm.
In Pertisau am Achensee sorgt ein Aufkleber für Aufregung. Der Inhaber des Sportgeschäftes Wöll klebte ein Verbotsschild vor die Türe: Burka im Geschäft verboten. Verhüllte Frauen dürfen sein Geschäft nicht mehr betreten, machdem es mehrmals Probleme gab.

Pertisau - "Wir müssen draußen bleiben!" Dieses Schild für Hunde klebt auf der Tür von Hubert Wölls Sportgeschäft. Darüber seit kurzem ein weiteres Schild: Eine durchgestrichene Frau mit Burka. Inhaber Hubert Wöll lässt diese nämlich nicht mehr in sein Geschäft.
"Angefangen hat alles mit einem arabischen Mann, der mit zwei Burka-tragenden Frauen das Geschäft betrat", erzählt Wöll dem ROFAN-KURIER. "Die wollten sich nicht von meiner Mitarbeiterin bedienen lassen und machten das mit einer Handbewegung und 'away away' deutlich. Ich habe das zufällig gesehen und forderte sie nachdrücklich auf zu gehen." Zudem kann Wöll an verhüllte Frauen keine Fahrräder verleihen: "Ich kann ja das Gesicht nicht mit dem Ausweis vergleichen! Die könnten sonst wer sein und die Räder stehlen... Jeder Krampus muss sich in Österreich ausweisen und sein Gesicht zeigen, diese Frauen anscheinend nicht."

Unzählige positive Reaktionen

Die Reaktionen auf die ersten Presseberichte, waren mit großer Mehrheit positiv!
Das Sportgeschäft Wöll bekam dutzende E-Mails mit Zusprüchen ("Endlich mal einer, der sich traut!" oder "Kerniger Tiroler"). Dagegen stehen nur zwei negative E-Mails. Zuspruch bekam er aber nicht nur aus Tirol: "Jemand aus Quebec meldete sich bei mir und auch aus Holland bekam ich positive Mails", sagt Wöll. Rechtlich gesehen dürfte das Schild kein Problem sein: 2015 entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte, dass das Tragen eines Niqabs (Burka) nicht zu den Menschenrechten gehört. Übrigens: Auch Kunden, die mit einem Helm ihr Gesicht verbergen, will Wöll nicht.

Von der BH angezeigt

Von der BH wurde Wöll trotzdem angezeigt. Dagegen hat er Einspruch erhoben. Es droht eine Geldstrafe von 100,- EURO
oder eine Ersatzfreiheitsstrafe von einem Tag. Dagegen wurde natürlich Einspruch erhoben.
Als "Rassisten" darf man Hubert Wöll trotz des Verbotes nicht abstempeln. "Prinzipiell habe ich ja nichts gegen eine Burka. Ich möchte nur meinen Kunden ins Gesicht schauen können. Ich möchte diese Diskriminierung bekämpfen", erklärt der Schützenhauptmann. Damit hatte er bereits Erfolg: Zwei verschleierte Frauen, die kürzlich in sein Geschäft wollten, haben das Verbot gesehen und ihre Gesichtsverschleierung einfach abgenommen. Außerdem gibt es keine Burkavorschrift im Koran. Eine Frau soll eine Burka nur dann tragen, wenn sie ihren Mann verloren hat und nie mehr etwas mit Männern zu tun haben will.


Online Reaktionen nicht so positiv

Auf Facebook gehen die Kommentare von "Mit Eis und Zigarette darf man auch in kein Geschäft" über "Richtig so, ich vermisse den Aufschrei der Frauen, wir wollen nicht zurück ins 7. Jahrhundert" bis "Erinnert mich an 'Zutritt verboten für Juden'; hatten wir doch schon mal!" (mk)

Ablegen und Aufleben am Achensee

Donnerstag, 21 Juli 2016
Freigegeben in Lokales
Kurz vor dem 130. Geburtstag erhält die  Achenseeschiffahrt ein neues Fahrgastschiff für 500 Personen.

Pertisau -Damals wie heute ist eine Schiffstaufe ein sehr feierlicher Akt. Aus diesem Grund findet am Samstag, 23. Juli, ab 17.30 Uhr  die christliche Messe statt. Die ehrenvolle Aufgabe der Taufpatin übernimmt Heike Hausberger. Bei einem solchen historischen Moment dürfen natürlich Vertreter aus der Politik, sowie Traditionsvereine und Kinder aus der Region nicht fehlen.  Das neue Fahrgastschiff wird nach der Taufe seine erste offizielle Fahrt im geschlossenen Rahmen aufnehmen. Beim offiziellen Festakt freut sich die Achenseeschiffahrt auf zahlreiche Besucher!
TOP-TIP: Am  30. Juli kreuzt das ORF-Traumschiff am Achensee, dieses Mal  mit dem internationale Showstar Tony Christie.

Großer Ansturm beim 15. Silvesterschwimmen

Montag, 25 Januar 2016
Freigegeben in Sport
Dass das Silvesterschwimmen am Achensee am 31. Dezember schon Tradition ist, bestätigte wieder einmal die Teilnehmerzahl von 91 Startern.

Pertisau - Bei 4 Grad Außentemperatur und 5 Grad Wassertemperatur zeigten die Teilnehmer beim Sprung vom Hotel Post Steg so manchen Stunt. Dabei wurden sie von den 2.000 Zusehern kräftig angefeuert. Was schwieriger war – der Sprung in den kalten See oder das Erklimmen des Eisberges – bleibt fraglich, allerdings ging es bei diesem Bewerb um die beste Mittelzeit.
Am Ende durfte sich Patrick Riedl aus Mieming über ein Taschengeld von 500 Euro freuen. Er stand mit einer Zeit von 1:14,75 ganz oben auf dem Podest. Der Zweite, Peter Aigner aus Hart, ging mit 300 Euro und Melanie Schraffl aus Schwaz mit 200 Euro nach Hause.
In der Fun-Wertung ging es weniger um die perfekte Zeit, sondern mehr um das einfallsreichste Kostüm. Hier überraschte die 8-köpfige Gruppe „THC-Truppler“ mit ihrem Star Wars Kostüm und brachte sogar den Eisberg zum Fall.
Was sich am Ende einer solchen Veranstaltung wohl jeder Zuschauer fragt: „Warum macht man so etwas?“ Den meisten machen es einfach zum Spass!
Im Juni kürte der SCTWV die Besten der Jüngsten SeglerInnen Österreichs.

MAURACH/ACHENSEE (eh) In der Bootsklasse Optimist wurde um die letzten Plätze für die EM in Wales und die WM in Polen gesegelt. Unter den 65 TeilnehmerInnen aus AUT, D, CH, ITA und CZ waren auch drei starke Seglerinnen vom SCTWV mit dabei. Darunter waren auch Johanne Schmid und Leonie Kralinger. Diese beiden schafften auch die Nominierung zur EM in Wales vom 13. bis 24. Juli 2015. Gleichzeitig fand auch die Schwerpunktregatta der 420-er Bootsklasse statt. Mit dabei der Lokalmatador Yannis Saje und sein Vorschoter Johannes Reder (YKA). Mit vier Siegen und einen zweiten Platz in fünf Wettfahrten unterstrich er klar an diesem Wochenende, sein Wissen auf und um dem Achensee. Sie gewannen diese Schwerpunktregatta und dürften sich zum Tiroler Jugendmeister in der Bootsklasse 420er küren.
Als bestes zweites Boot vom SCTWV waren die Seglerinnen Liselotte Tschemer & Julia Hasenöhrl unterwegs. Sie belegten am Schluss Platz fünf. Das wurde mit besonderen Augenmerkmal gesehen. Denn beide Mädchen segeln die erste Saison zusammen auf einem 420-er Boot.

In voller Pracht - Almabtriebe am Achensee

Freitag, 12 September 2014
Freigegeben in Termine & Kultur
Bunt geschmückt und blank geputzt – so präsentieren sich seit jeher die Stars der Almabtriebe, wenn sie sich nach einem Sommer voller frischer Bergkräuter auf den Marsch zurück in den Heimatstall bewegen. Wer die Tradition des festlichen Almabtriebs hautnah miterleben möchte, hat am Achensee gleich mehrfach Gelegenheit dazu:

13. September 2014
Hauseigener Almabtrieb beim Kirchenwirt und im Stegerhof in Maurach
Ab 12.00 Uhr ist für Stimmung und Musik beim Kirchenwirt in Eben gesorgt! Gerne darf man auch den Stegerhof besichtigen! Um ca. 13.30 Uhr Eintreffen und Abschmücken von 100 Stück Vieh direkt vor dem Bauernhof.

17. September 2014
Nacht der Tracht
Ab 20.30 Uhr sorgt DJ Matty Valentino für gute Musik und tolle Stimmung im Alpine Wellnesshotel Karwendel in Pertisau. Für das leibliche Wohl ist mit leckeren Snacks und Tiroler Schmankerl bestens gesorgt! Tolle Stimmung ist durch eine Trachtenmodenschau und Preismelken garantiert! Eintritt pro Person EUR 3,00.

19. September 2014
Almabtrieb Gramai Alm in Pertisau
Ab 10.00 Uhr Frühschoppen und Bauernmarkt mit verschiedenen Standln – ab 11.00 Uhr beginnt das Schmücken von ca. 100 Stück Vieh direkt beim Alpengasthof Gramai. Ab 12.00 Uhr werden die Tiere über die Almwiesen nach Pertisau getrieben. Vor dem Hotel Karwendel werden die Tiere um ca. 13.30 Uhr erwartet - auch hier gibt's ab Mittag Musik und Stimmung.

19. September 2014
Hüttentanz auf der Gramaialm
mit Stimmungskanone Pepi ab 20.00 Uhr. Der Eintritt ist frei!

20. September 2014
Almabtrieb Gernalm in Pertisau
Ab 10.30 Uhr Aufbüscheln der Kühe vor der Gernalm. Um ca. 12.00 Uhr Abmarsch der Kühe in Richtung Pertisau über Maurach nach Wiesing zum Herbstfest.

20. September 2014
Herbstfest & Almabtrieb in Wiesing
Ab 11.00 Uhr sorgen verschiedene Musikgruppen beim Musikpavillon Wiesing und an den Festplätzen für musikalische Unterhaltung. Ab ca. 14.00 Uhr Einzug der geschmückten Almkühe der Wiesinger Bauern in die heimatlichen Ställe. Für das leibliche Wohl ist mit Tiroler Spezialitäten, wie „Melchermuas“, selbstgemachten Zillertaler Krapfen, Tiroler Kiachl usw. bestens gesorgt.

20. September 2014
Almabtriebsfest beim Felderer Stadl in Maurach
Ab 12.00 Uhr beste Stimmung mit musikalischer Unterhaltung und Tiroler Spezialitäten.
Die geschmückten Kühe kommen in mehreren Partien von den Almen ins Tal und marschieren durch den Ort.

01. Oktober 2014
Almabtrieb mit Oktoberfest’l beim Hotel Rieser
Aufbüscheln der Kühe in Achenkirch beim „Messnerhof“. Abmarsch um ca. 09.30 Uhr, Ankunft um ca. 11.30 Uhr beim Hotel Buchau (kurze Verschnaufpause), dann wieder Abmarsch um ca. 12.00 Uhr. Weiter geht es in Richtung Pertisau, vorbei an der Pension Knappenhof, vorbei am Hotel Fürstenhaus, dem Hotel Rieser und der Pension Marxenhof. Um etwa 13.30 bis 14.00 Uhr Ankunft beim Hotel Rieser. Ab ca. 12.00 Uhr musikalische Stimmung im Hotel Rieser. Außerdem gibt's heimische Schmankerl.
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