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Bürgermeister Rudi Puecher endlich 60

Mittwoch, 12 April 2017
Freigegeben in Tirol-Nachrichten
Im Oktober 1988 wurde Rudi Puecher mit 31 Jahren zum Bürgermeister der Marktgemeinde Brixlegg gewählt. Inzwischen kann er auf ein rund 30-jähriges politisches Leben zurückblicken. Im April wurde Puecher 60.

Brixlegg - Am Dienstag, 11. April, lud die Marktgemeinde Brixlegg ins Herrenhaus, um mit ihrem Bürgermeister Puecher, seinen Weggefährten und handverlesenen Freunden unter musikalischer Umrahmung der "Edelholz-Partie" auf seinen 60er anzustoßen, was alle Gratulanten auch ausgiebig taten.


Viele Ehrengäste

Neben Bezirkshauptmann Dr. Christoph Platzgummer, seinen befreundeten Nachbarbürgermeistern, dem Abwasserverband, dessen Obmann Puecher ist, Gemeinderäten und Mitarbeitern der Marktgemeinde, Pfarrprovisor Mag. Roland Frühauf, Vertreter des Bezirkskrankenhauses Kufstein, Oberbürgermeister Klaus Habermann mit Begleitung aus Brixlegg’s Partnerstadt Aichach/Bayern, hochdekorierten Brixlegger Bürgern, kam als Überraschungsgast der Präsident des Tiroler Gemeindeverbandes, Mag. Ernst Schöpf, Bürgermeister von Sölden, nach Brixlegg und in einer Videobotschaft stellte sich sogar Tirols Landeshauptmann Günther Platter ein.
Jedoch bevor es im Festsaal des Herrenhauses richtig los ging, marschierte auf dem Herrenhausplatz die Marktmusikkapelle Brixlegg mit Kapellmeister Christian Schneider zu einem Ständchen auf, weiters trat die Schützenkompanie Brixlegg mit Hauptmann Alois Haberl an und schoss eine exakte Ehrensalve ab. Daneben kam ein Abordnung der Brixlegger Feuerwehr und des Brixlegger Kameradschaftsbundes um ihrem Bürgermeister zu gratulieren.

Jubilar Rudi Puecher geb. 11. April 1957

Nach Besuch der Volks- und Hauptschule und nach Abschluss der HTL für Hoch- und Tiefbau in Innsbruck, hat er beim Brixlegger Bauunternehmen Mühlbacher als Bautechniker gearbeitet und wechselte am 15. Februar 1984 als Bauamtsleiter zur Gemeinde Brixlegg. Rudi engagierte sich auch auf politischer Ebene und konnte bei der Gemeinderatswahl 1986 auf der Liste des Bgm. Hans Moser ein hervorragendes Wahlergebnis mit den meisten Vorzugsstimmen erzielen und war ab 03. April 1986 Gemeinderat und Mitglied im Bau- und Umweltausschuss. Zwei Jahre später, am 14. Oktober 1988, wurde Ing. Rudi Puecher zum Nachfolger des viel zu früh verstorbenen Bgm Hans Moser gewählt. Er hat dieses Amt seither als einer der Dienstältesten Bürgermeister der Region inne. Als junger aufstrebender Bürgermeister wurde Puecher rasch mit regionalen und überregionalen Funktionen betraut. Von 1988 bis 1998 war Rudi Obmann Stellvertreter im Abwasserverband seit 1998 ist er Obmann. Seit 2010 Obmann der Leaderregion. Im Planungsverband Vorsitzender seit 1988, im Krankenhausverband Obmann-Stv. von 1992 bis Juni 2010 und seit 2010 Obmann, im Tiroler Gemeindeverband seit 1992 Vorstandsmitglied und seit Juni 2010 Bundesvorstandsmitglied im österreichischen Gemeindeverband.

Was Bürgermeister Puecher auszeichnet ist neben seinem Tatendrang, sein Interesse für Neues, seine Beharrlichkeit und vor allem seine Weitsicht und Handschlagqualität. Ob es um Schaffung von Infrastruktur, Sicherung der Wasserversorgung, Kanalisierung, Straßenbau, Ortspflege, Gemeindeamtneubau, Gemeindebauhof, Betriebsansiedlungen, Stärkung der Brixlegger Wirtschaft geht, ob es um Gemeindekooperationen, um gemeinsame Lösungen auf regionaler oder Bezirksebene geht, all das sind Bereiche und Themen mit denen sich Rudi Puecher besonders engagiert beschäftigt, auseinandersetzt, ja und die er lebt.

Doch damit ist sein Aufgabenzettel bei weitem noch nicht zu Ende: Sozialbereich, Altenheim, Haus der Generationen mit Einbindung von Kindergarten und Wichtelfamilie, Neue Mittelschule, Turnsaal, Poltechnische Schule, auch in den Bereichen Kunst/Kultur trägt vieles die Handschrift von Langzeitbürgermeister Rudi Puecher: Der Neubau des Probelokales, Sanierung des Theatergebäudes, Kirchensanierung und nicht zu vergessen der Tiroler Ball in Wien oder die Städtepartnerschaft mit Aichach, Grundlage für viele gemeinsame Aktivitäten.

Nach Studium dieses umfassenden, trotzdem lückenhaften Leistungskataloges ist wohl jedem aufmerksamen Leser klar, dass Rudi Puecher währen der vergangenen fünf Bürgermeisterperioden nur wenige Verschnaufpausen und wenn, dann nur äußerst kurze, konsumiert haben konnte.

Vorhaben in der Zukunft + Ehrenring für Rudi Puecher

Als nächste Projekte hat sich Rudi die Sanierung der Volksschule, den Hochwasserschutz und die Begegnungszone Marktstraße vorgenommen. Projekte, die nicht so leicht zu verwirklichen sind, aber Rudi wird sie sicher mit gewohnter Bravour schaffen. Und weil die Brixlegger wissen, was sie an ihrem zuverlässigen Bürgermeister haben, hat der Gemeinderat beschlossen ihrem Bürgermeister Ing. Rudolf Puecher den Ehrenring der Marktgemeinde Brixlegg zu verleihen – zu Recht wie der herzliche Applaus der Festgäste bestätigte. Zum Abschluss gab’s vom Quartett „Edelholz-Partie“ noch ein besonderes Geschenk, nämlich ein eigens komponiertes Musikstück - die „Sechzigerpolka“. (klausm)
Nach Vorwürfen zu Grundstücks-Käufen gab Bgm. Otto Mauracher am 20. März seinen Rücktritt bekannt. Kurz vor seinem Ausscheiden aus dem Amt gab er dem ROFAN-KURIER ein Exklusiv-Interview. Er übergibt die Gemeinde "saniert und ohne neue Schulden".

Buch in Tirol - Anlässlich seines Rücktritts traf der ROFAN-KURIER den (ehemaligen) Bürgermeister Otto Mauracher von Buch in Tirol zum Abschieds-Interview. Hier ein Auszug:

RoKu: "Kann der plötzliche Amtsverzicht von Gegnern nicht als Schuld-Eingeständnis interpretiert werden?"
Mauracher: "Nein, das ist ganz sicher kein Schuld-Eingeständnis. Aber ich muss zuerst meine Familie schützen. Es kann nicht sein, dass meine Familien-Mitglieder verfolgt und bedroht werden. Was da im Dorf abgegangen ist und wie man aus der Anonymität meiner Familie zugesetzt hat, können sich Außenstehende nur schwer vorstellen."

RoKu: "Hast Du die Kritik wegen der Grundstücks-Käufe auch direkt bekommen? Hat jemand von der Opposition oder jemand anderer eine Rechtfertigung von Dir verlangt?"
Mauracher: "Nein… ich kann mir zwar denken, wer hinter den Aktionen steckt. Aber hier sind Feiglinge am Werk, die aus dem Schutz der Anonymität auf mich und meine Familie losgegangen sind. Ein gestandener Tiroler kommt selber und sagt, was ihm nicht passt..."

Grundstücks-Geschäfte waren laut Bürgermeister alle rechtens

RoKu: "Was steckt hinter den Grundstücks-Geschäften? Hast Du Dir diesbezüglich etwas vorzuwerfen?"
Mauracher: "Hier ist alles rechtens! Jeder darf Grundstücke kaufen. Und das war auch hier der Fall. Für ein Geschäft braucht es immer einen Käufer und einen Verkäufer, die beide zustimmen. Wenn man jetzt mit 'günstigen Preisen' kommt, muss man auch wissen, dass es hier beispielsweise um ein Hanggrundstück ging, das extrem schwer zu bebauen sein wird und für das es auch keine Zufahrt gab."

RoKu: "Wo siehst Du die Motivation für die Attacken?"
Mauracher: "Politisch konnte niemand etwas gegen mich vorbringen: Wir haben unser Dorf saniert, wir haben 1,1 Millionen EURO Schulden der Vorgänger abgebaut und den Verschuldungs-Grad auf 15% gesenkt! Trotzdem haben wir große Projekte wie Schutzbauten, Wasserversorgung, Volksschul-Sanierung  und das Gehsteig-Projekt OHNE neue Schulden umgesetzt! Aber meine Liste und ich haben einige Dinge geändert: Beispielsweise haben wir angefangen, Arbeiten auszuschreiben, wie es üblich ist. Da kann halt nicht mehr jeder von der Gemeinde verlangen, was er will. Damit tritt man auch dem einen oder anderen auf die Füße, der sich vielleicht bis dahin mit Steuergeld saniert hat."

Vize-Bgm. Walter Wallner übernimmt die Amtsgeschäfte

RoKu: "Wie geht es jetzt in der Gemeinde weiter?"
Mauracher: "Jetzt übernimmt vorerst der Vizebürgermeister die offiziellen Amtsgeschäfte. Dann wird es in absehbarer Zeit eine Bürgermeister-Neuwahl geben müssen… Ich selber werde in dieser Sache sicher noch von mir hören lassen."

RoKu: "Wie schaut Dein Fazit für die Tätigkeit als Bürgermeister aus?"
Mauracher: "Ich war gerne Bürgermeister und habe mich voll für meine Gemeinde  eingesetzt! Der Ort steht heute so gut da, wie nie zuvor! Übernommen habe ich die Gemeinde mit 2 Millionen EURO Schulden. Diese Altlasten des Vorgängers haben wir um 1,1 Mio. EURO reduziert. Wir haben viel umgesetzt, ohne neue Schulden zu machen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Danken möchte ich den Gemeinderäten meiner Liste und allen, die für eine positive Entwicklung der Gemeinde mitgearbeitet haben. Das gilt auch für mein Team im Gemeindeamt."

RoKu: „Danke für das Gespräch."

Die Gemeinde Buch in Tirol hat in den letzten Jahren etliche Groß-Projekte realisiert. (cm)

Neue Brücken machen Inner-Alpbach LKW-fit

Montag, 31 Oktober 2016
Freigegeben in Lokales
In Alpbach müssen derzeit zwei Brücken neu gebaut werden: Bei der Überprüfung der Tragwerke hatten sich diese als desolat herausgestellt. 340.000,– EURO kostet das Projekt, finanziert wird unter anderem mit Bedarfszuweisungen des Landes Tirol.

Alpbach - Alle drei Jahre werden Brücken-Tragwerke geprüft. Sie erhalten dann Noten nach dem Schul-Noten-Prinzip. Seit der letzten Prüfung hat sich der Zustand der "Lehenbrücke" über den Greit-Graben und der "Bubenbrücke" über den Lueger-Graben in Alpbach deutlich verschlechtert. "Die rapide Verschlechterung der Tragwerke sind einerseits auf den verstärkten Salz-Einsatz im Winter zurückzuführen. Andererseits ist auch das Verkehrs- und Schwerverkehrs-Aufkommen deutlich gestiegen. Und die Fahrzeuge werden immer schwerer", erklärt Bgm. Markus Bischofer (ÖVP).

Brücke kracht unter LKW-Verkehr

Vor allem die Zulieferungen für einen Holzverarbeitungs-Betrieb haben das Holzgeländer arg in Mitleidenschaft gezogen, da die LKW-Züge nicht genügend Platz bei der Brücken-Ausfahrt hatten. Während der Bauarbeiten kommt es derzeit noch zu Umwegen. Doch bereits Mitte November sollen die Arbeiten an beiden Brücken-Bauwerken abgeschlossen sein. Beide Tragwerke waren mittlerweile über 30 Jahre alt.
"Nach Abschluss der Arbeiten sind bei beiden Strecken die Zufahrten wieder auf Jahre hinaus gesichert. Zudem werden teilweise die Ein- und Ausfahr-Trompeten verbreitert, damit es zu keinen Geländer-Schäden durch LKW-Hängerzüge kommen kann", sagt Bgm. Markus Bischofer. (cm)

Freiberger will "Unangenehmes" anpacken

Donnerstag, 31 März 2016
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In Rattenberg entschied der FPÖ-Kandidat Bernhard Freiberger das Rennen um den Bürgermeister-Sessel für sich. Seinen Erfolg führt er auch auf das „Anpacken von unangenehmen Themen“ zurück. Der ROFAN-KURIER besuchte Freiberger an einem seiner ersten Amts-Tage.

Rattenberg (cm) - Im Exklusiv-Interview mit dem ROFAN-KURIER zeigt sich der Unternehmer und Neo-Bürgermeister Bernhard Freiberger zufrieden aber auch ein wenig überrascht über seinen Sieg. "Nach der Gemeinderats-Wahl war in Rattenberg bezüglich Bürgermeister alles offen: Wir haben jetzt vier fast gleich starke Fraktionen im neuen Stadt-Parlament. Daraus eine Tendenz für die Stichwahl abzuleiten war nicht möglich", sagt Freiberger.

"Es geht nur gemeinsam"

Die neu gegründete Liste "Für Rattenbergs Zukunft" hat 3 Mandate. Die Liste "FPÖ und Unabhängige Bürgerliste Rattenberg" von Bernhard Freiberger holte ebenfalls 3 Sitze. Und auch die ÖVP-Liste von Ex-Bürgermeister Martin Götz hat 3 Sitze. Weitere 2 Sitze holte das Alternative Bürgerforum. Es wird also Zusammenarbeit brauchen. Ohne die Zustimmung von mindestens 2 Listen können in Rattenberg keine Entscheidungen umgesetzt werden. Dazu Freiberger: "Es ist meistens besser für die Demokratie, wenn nicht eine Partei oder Liste alles alleine entscheiden kann und wenn man sich absprechen muss. Ich habe kein Problem mit einem der Mandatare im Gemeinderat und freue mich auf eine konstruktive Zusammenarbeit", sagt der neue Rattenberger Bürgermeister. Seinen Erfolg führt er auch auf das Anpacken von "unangenehmen" Themen wie dem Bettler-Problem zurück. "Dieses Thema steht neben anderen ganz oben auf meiner Liste", erklärt der Bürgermeister.

Zu Besuch beim "jüngsten Bürgermeister"

Donnerstag, 31 März 2016
Freigegeben in Politik
Er heißt Dominik Mainusch, ist studierter Jurist und Obmann der Jungen Volkspartei im Bezirk Schwaz. Seit der Bürgermeister-Stichwahl ist der 25-jährige Fügens neuer Bürgermeister. Der ROFAN-KURIER hat den "jüngsten Bürgermeister" beim Einzug ins Gemeindeamt interviewt.

Fügen (cm) - Es ist ein ungewohntes Bild: Statt wie in den letzten 12 Jahren Walter Höllwarth sitzt nun ein junger Mann im Sessel des Fügener Bürgermeisters: Der 25 Jahre junge Mag. Dominik Mainusch (ÖVP). Er weiß, dass in den nächsten Jahren einiges auf ihn zukommt... Auf die Frage, was die Motivation zur Kandidatur war, sagt er: "Wir wussten: Für das, was wir umsetzen wollen, brauchen wir auch das Bürgermeister-Amt...".

ROKU: "Warst du vom Ausgang der Wahl überrascht?"
MAINUSCH: "Ehrlich gesagt: Ja. Wir haben uns gut vorbereitet und natürlich war der Wahlsieg in der Stichwahl unser erklärtes Ziel. Aber in Tirol wird ein amtierender Bürgermeister normalerweise nicht abgewählt."

ROKU: "Kritiker sagen, dass du zu jung bist und dir das Amt in den Kopf steigen könnte..."
MAINUSCH: "Naja... Jung bin ich. Das ist so (lacht). Aber das Vertrauen, das mir die Leute jetzt gegeben haben, bedeutet auch viel Verantwortung. Ich gehe mit Respekt in diese Aufgabe. Ich bin kein überheblicher Mensch, nur weil ich diese Wahl gewonnen habe. Ich bleibe mit beiden Beinen am Boden."

ROKU: "Wie schaut es momentan beruflich aus?"
MAINUSCH: "Ich war nach dem Jus-Studium gerade im Gerichtsjahr. Das habe ich unterbrochen. Fügen braucht den Bürgermeister voll und ganz. Und ich muss mich auch voll und ganz auf die Aufgabe konzentrieren."

ROKU: "Deine Liste hat 4 von 15 Mandaten. Wird das im Gemeinderat spannend?"
MAINUSCH: "Wir müssen für Entscheidungen mit anderen Listen eine Mehrheit finden. Persönlich denke ich, dass das gut funktionieren wird. Leider haben Walter Höllwarth, Rudi Kössler und Robert Baumann auf ihr Mandat verzichtet." (Andere Kandidaten rücken nun nach. Anmerkung).

ROKU: "Wie funktioniert die Amtsübergabe..."
MAINUSCH: "Der ehemalige Bürgermeister kommt immer wieder vorbei und unterstützt mich bei einigen Dingen. Ohne das würde es nicht gehen."

ROKU: "Mainusch privat...?"
MAINUSCH: "Willst das ernsthaft wissen (lacht)? Also gut. Am liebsten mache ich Sport: Gehe Klettern, Bergsteigen, spiele Beach-Volleyball. Ich wohne jetzt in einer Wohnung im Fügener Zentrum. Kinder gibt´s noch keine. Ich habe eine Freundin, wir wohnen aber noch nicht zusammen..."

ROKU: "Danke für das Gespräch!"

Gemeinsam für Jenbachs Zukunft

Donnerstag, 31 März 2016
Freigegeben in Politik
Dass die "rote Ära" in Jenbach wohl endgültig vorbei ist, zeigte die diesjährige Bürgermeister- und Gemeinderatswahl. Mit Bgm. Dietmar Wallner liegt das Ruder nun fest in der Hand der ÖVP.

Jenbach (gmk) - Im Herbst 2012 übernahm Dietmar Wallner als 1. Vizebürgermeister den Bürgermeistersessel von Wolfgang Holub, der aus gesundheitlichen Gründen das Amt niedergelegt hatte. Bei der Neuwahl im Jänner 2013 schlug der ÖVP-Kandidat seinen damaligen SPÖ-Gegner Dietmar Lachner mit mehr als 72 Prozent der Stimmen. Bei der heurigen Bürgermeisterwahl setzte sich Dietmar Wallner ebenfalls mit über 70 Prozent der Stimmen gegen seinen SPÖ-Mitbewerber Martin Unterleitner durch. Die Gemeinderatswahl brachte der Bürgermeisterliste (ÖVP) neun Mandate, gefolgt von der FPÖ mit fünf Mandaten. Die SPÖ erhielt vier Mandate, während sich "Gemeinsam für Jenbach - GRÜNE und Unabhängige" mit einem Mandat begnügen muss.

Wohl der Gemeinde an erster Stelle

Es sei wichtig, dass "bei allen Entscheidungen das Wohl der Gemeinde an erster Stelle steht und nicht anderen Interessen untergeordnet wird", betonte Bürgermeister Dietmar Wallner bei der Angelobung der 18 Gemeinderätinnen und Gemeinderäten, persönliche Differenzen hätten keinen Platz. Symbolisch für die Einigkeit, die nach außen hin demonstriert werden soll, steht die an alle Gemeinderät/-innen verteilte Anstecknadel, die anlässlich der Markterhebung 1982 angefertigt worden war. Mit acht Stimmen als 1. Vizebürgermeister wurde Bernhard Stöhr (ÖVP) gewählt, als 2. Vizebürgermeister ging mit sechs Stimmen Michael Trenkwalder (FPÖ) hervor. Auf SPÖ-Kandidat Martin Unterleitner entfielen vier Stimmen. Kleine Kuriosität: Obwohl nicht zur Wahl aufgestellt, erhielt Daniela Heiss (SPÖ) eine Stimme.
Den Gemeindevorstand bilden mit Bürgermeister und den Vizebürgermeistern Ingeborg Meixner-Hammer, Daniela Heiss und Wolfgang Wittner. In den "Hauptschulverband Jenbach und Umgebung" wurden neben Bgm. Dietmar Wallner und Vize Michael Trenkwalder, GV Daniela Heiss sowie Gemeinderätin Aracely Sayas de Scheitnagl entsendet.

Tiroler Bürgermeister wurden angelobt

Donnerstag, 31 März 2016
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Kürzlich wurden in der Hofburg in Innsbruck 278 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister angelobt. Der Bezirk Schwaz war mit 39 BürgermeisterInnen vertreten, Kufstein mit 30.

Innsbruck - Die Bürgermeister und Bürgermeisterinnen seien wichtige Partner für die Landesregierung, betonte LH Günther Platter anlässlich der Angelobung in der Hofburg: "In den Gemeindestuben werden Tag für Tag politische Entscheidungen im direkten Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern umgesetzt. Land und Gemeinden ziehen an einem Strang, wenn es darum geht, den Bürgerinnen und Bürgern aller Landesteile ein möglichst hohes Maß an Lebensqualität zu sichern. Dabei können sich die Gemeinden stets auf die volle Unterstützung der Tiroler Landesregierung verlassen."
Gemeindelandesrat Johannes Tratter sagt: "Die Aufgaben innerhalb einer Gemeinde sind sowohl komplex als auch anspruchsvoll. Das Land Tirol sieht es daher als wesentliches Anliegen, den Gemeinden in ihrem Verantwortungsbereich verlässlich zur Seite zu stehen. So können wir gemeinsam die jeweiligen Anforderungen der Zeit konstruktiv und engagiert bewältigen – auch in Zukunft." Ernst Schöpf, Präsident des Tiroler Gemeindeverbandes ergänzte: "Vom Abfallrecycling bis zum Zivil- und Katastrophenschutz gewährleisten die Gemeindeführung und ihre Mitarbeiterinnen sowie Mitarbeiter ein reibungsloses, friedvolles und funktionierendes Miteinander."

Unter ihnen sind insgesamt 15 Frauen. Im Bezirk Kufstein wurde in Wörgl die Bürgermeisterin Hedi Wechner wiedergewählt, sowie Elisabeth Daxauer in Niederndorferberg. Im Bezirk Schwaz wurde Monika Wechselberger als einzige Frau in Mayrhofen zur Bürgermeisterin gewählt.

LH Platter, LR Tratter, Gemeindeverbandspräsident Schöpf mit den BürgermeisterInnen des Bezirks Schwaz und Bezirkshauptmann Dr. Karl Mark.

Wechner will nicht mehr mit der SPÖ zur Wahl

Dienstag, 03 November 2015
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Anfang Oktober gab Bgm. Hedi Wechner ihre Kandidatur für die Bürgermeisterwahl 2016 bekannt: „Ich trete nicht als SPÖ, sondern mit der  ´Liste Hedi Wechner´ an!“ SPÖ-Tirol Vorsitzender Ingo Mayr gab sich in einer ersten Reaktion gelassen.

WÖRGL (vsg/ce) „Ich habe sechs Jahre lang bewiesen, dass ich eine Bürgermeisterin für alle war und unter schwierigen Bedingungen nicht schlecht gearbeitet habe“, so Wechner, die darauf setzt, dass „ihr Name eine Marke“ ist. Sie setzt auf die Unterstützung der Stadtpartei, eine weitere SPÖ-Liste werde es nicht geben.Wer noch auf der „Liste Hedi Wechner“ zu finden sein wird, steht noch nicht fest. Dass sie für weitere sechs Jahre das Bürgermeisteramt ausübe, sei „keine gmahde Wiesn, aber die Wahrscheinlichkeit ist recht groß“. „Die SPÖ Wörgl unterstützt die Liste Hedi Wechner voll und ganz“, versicherte Christian Kovacevic.“

Unzufrieden mit Landes-SPÖ

Den Schritt zur Namensliste begründet Wörgls Bürgermeisterin mit ihrer Akzeptanz in der Bevölkerung sowie mit der Unzufriedenheit mit der SPÖ-Politik vor allem auf Landesebene: „Mit den handelnden Personen der Partei kann ich mich derzeit nicht identifizieren. Vor der Bürgermeister-Stichwahl 2010 hatte ich persönlich schon mehr Stimmen als die SPÖ-Liste. Aber ich lege das sozialdemokratische Gedankengut nicht ab“, erklärt Wechner. Die „Liste Hedi Wechner“ wird mithilfe der Zustimmung von den bisherigen SPÖ-Mandataren den Listenplatz 3 der SPÖ auf dem Stimmzettel einnehmen. Bei rund 10.000 Wahlberechtigten in Wörgl gilt es nun für die Liste Hedi Wechner ebenso wie für jede andere wahlwerbende Gruppe, 1 % Unterstützungserklärungen vorzulegen - also mindestens 100 Unterstützer sind notwendig. Letzter Termin für die Fristeneinreichung ist der 5. Februar 2016, die Wahl findet am 28. Februar 2016 statt.
Hedi Wechner zu ihren Wahlkampfthemen: „Ich bin jetzt seit sechs Jahren Bürgermeisterin und weiß, was in Wörgl Thema ist. Wichtig ist mir, keine Wahlversprechen zu machen“, erklärt Wechner. Ein großes Anliegen sei ihr die Stadtentwicklung: „Die Zusammenarbeit mit Stadtbaumeister, Verkehrs- und Raumordnungsausschuss wird ein Schwerpunkt, das ergibt sich aus der Notwendigkeit.“ Wechner kündigt für Mitte November eine große öffentliche Gemeindeversammlung an, bei der sie einen Rechenschaftsbericht über die vergangene Legislaturperiode vorlegen wolle.

Reaktion der Landes-SPÖ
 
Trotz der massiven Kritik gibt sich SPÖ-Tirol Chef Ingo Mayr betont gelassen: „Sozialdemokratische Politik ist Politik für die Menschen. Daher ist es wichtig, dass wir mit den sozialdemokratischen Überzeugungen möglichst stark in den Gemeindestuben vertreten sind. Das was draufsteht ist mir nicht so wichtig, wie das was drin ist. Mir ist ein klares Bekenntnis zur SPÖ lieber und das lebe ich vor. Ich akzeptiere aber auch, dass sich manche von Namenslisten strategische Vorteile versprechen. Hedi Wechner steht für eine sozialdemokratische Politik, das ist letztlich im Sinne der Menschen das Entscheidende.“

BKL präsentierte Kandidaten für GR 2016

Dienstag, 03 November 2015
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Die Bürgerliche Liste Kundl stellte als eine der ersten Listen ihre Kandidaten für die Gemeinderatswahlen 2016 vor.

KUNDL „Die Bürgerliche Kundler Liste BKL wird 2016 wiederum mit einem sehr motivierten und  engagierten Team zu den Gemeinderatswahlen antreten.“ hieß es in einer Aussendung vom Anfang Oktober. Die BKL will nach den Wahlen Ende Februar 2016 „die begonnene gemeindepolitische Arbeit fortzuführen, damit bei der Behandlung der vielfältigen Gemeindethemen auch weiterhin die inhaltliche und sachliche Auseinandersetzung Vorrang gegenüber den machtpolitisch motivierten Handlungsweisen einzelner Parteien hat.“ dabei betont die BKL ihre Unabhängigkeit und will sich „gerade auf Gemeindeebene nicht an den Vorbildern der Landes- und Bundespolitik orientieren, die oft bis zur Handlungsunfähigkeit in ihren starren Parteimustern verharren. Die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde haben sich eine ernsthafte Auseinandersetzung mit ihren Bedürfnissen verdient.“
Listenführer Michael Dessl setzt laut eigenen Angaben aufbauend auf die arbeitsintensive und lehrreiche Zeit als Vizebürgermeister zusätzlich den nächsten verantwortungsvollen, konsequenten Schritt und stellt sich am 28. Februar 2016 auch der Wahl zum Bürgermeister.

Fügenberg: Straße gesichert, Fassade erneuert

Dienstag, 01 Juli 2014
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In Fügenberg musste kürzlich nach nur 10 Jahren die Fassade des Gemeindeamtes neu gestrichen werden. Und in der Waldfrieden-Siedlung war Gefahr im Verzug! Die Straße drohte abzurutschen. Nun ist die Zufahrt wieder gesichert...


FÜGENBERG   Eine Bauweise ohne Vordach bewährt sich in Tirol nicht. Dazu Bgm. Josef Fankhauser, Fügenberg: „Beim Gemeindeamt gab es damals kein Vordach. Die Rechnung bekommen wir nun präsentiert. Nach nur 10 Jahren musste die Fassade neu gestrichen werden.“ Doch die Gemeinde hat reagiert: Mit Leimbinder-Resten aus dem Kindergarten-Umbau hat man für einen Betrag von etwa 5.000,- EURO das Vordach des Gemeindeamtes gleich verlängern lassen, jetzt ist die neu gestrichene Fassade geschützt.
In Fügen gab es im Juni jedoch dringendere Arbeiten zu erledigen: Die Zufahrts-Straße in die Waldfrieden-Siedlung war am Abrutschen. „Hier war höchste Gefahr in Verzug. Es hätte hier wirklich etwas passieren können oder die Bewohner der Siedlung wären abgeschnitten gewesen“, sagt Bgm. Josef Fankhauser. Mit Hilfe der Güterwege-Abteilung des Landes wurde ein 250.000,- EURO-Projekt gestartet, mit dem das betroffene 350 Meter lange Teilstück mit bewährter Erde abgesichert wurde. Mittlerweile sind die Arbeiten so gut wie abgeschlossen und der Waldfrieden-Weg wieder gesichert.
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