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Rattenberg: Pumptrack-Eröffnung im August

Montag, 02 Juli 2018
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Knapp 100.000,– EURO gibt die TVB-Region für Mountainbiker aus. Neben dem bereits errichteten Mountainbike-Skillpark wird voraussichtlich Ende August der Pumptrack eröffnet. Und fast alle Gemeinden zahlen...

RATTENBERG - "Alle Gemeinden müssen mitziehen" – hieß es auf verschiedenen Gemeinderatssitzungen in Bezug auf den Pumptrack in Rattenberg. Alle Gemeinden der TVB-Region  Alpbachtal Seenland sollen beim Pumptrack mitbezahlen – nur sehen das nicht alle ein: Die Gemeinde Brandenberg fasste bei der Gemeinderatssitzung mit dem Thema Pumptrack einen einstimmigen Beschluss – gegen die Mitfinanzierung des Projektes: "Aus touristischer Sicht finde ich das Projekt gut, nur der Aufteilungsschlüssel passt für uns nicht"“, sagt Brandenbergs Bürgermeister Hannes Neuhauser. Die 1.800,– EURO, die Brandenberg bezahlen hätten müssen, übernimmt nun die Stadtgemeinde Rattenberg. Fast alle restlichen Gemeinden stimmten dem Projekt bereits zu,  1.800,– EURO zu bezahlen – nur in Alpbach und Breitenbach stehen die Gemeinderatsbeschlüsse noch aus. Insgesamt kostet der Pumptrack – also die Erweiterung des Skillparks – etwa 62.000,– EURO.
Der Pumptrack wird laut TVB dann Ende August eröffnet werden und soll das "sehr gut angenommene" Angebot des Skillparks in Rattenberg erweitern. (mk)
In Brandenberg werden gerade 750 Laufmeter Gehsteig erneuert. Dabei werden auch Glasfaser-Kabel für ein High-Speed-Internet verlegt. Aktuell sucht die Gemeinde nach einem Partner, der das schnelle Netz betreibt und der die entsprechenden Häuser anschließen möchte.

BRANDENBERG - Die Gemeinde Brandenberg ist nicht ganz begeistert davon, dass die Post für A1 das schnelle, vom Land geförderte Internet betreibt.  Der Hintergrund: Die Post möchte den Anschluss fast kostenfrei bekommen. Dann kann sie auch überall (wo angeschlossen wird) ihr A1-TV anbieten. Ein neuer oder privater Kabelnetz-Betreiber könnte dann vermutlich nie mehr in Brandenberg Fuß fassen. Das Land ist gegen eine zu günstige Vergabe: Schließlich wurde das Glasfaser-Internet mit Steuergeld errichtet... Und Brandenberg will endlich von der Funk-Richtstrecke loskommen!

Eine Funkstelle für ganz Brandenberg

"Ganz Brandenberg wird über eine Funkstrecke vom Rosskopf aus versorgt. Auch unser lokales Festnetz-Telefon und unser Mobilfunk-Netz laufen über diese Funkstrecke. Aber wenn dieser Sender ausfällt, sind in ganz Brandenberg die Telefone tot. Das hatten wir schon mal...", erklärt Bgm. Hannes Neuhauser. Für eine bessere Mobilfunk-Versorgung möchte der Bürgermeister endlich den Sender am Prinz-Kopf bekommen. Hier sagt A1 offenbar "das passt" ... aber nur, wenn Brandenberg den Bau des Senders und die laufenden Kosten übernimmt.
"Am Prinz-Kopf steht schon ein Notruf-Sender des Landes und Strom gäbe es auch. Aber laut TIWAG darf das Land uns hier keinen Strom abgeben... und A1 will eine gesicherte Zufahrt", erklärt Neuhauser. Er bleibt dran: Die Verhandlungen laufen...

Kindergarten Aschau ab September geschlossen

Montag, 28 Mai 2018
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2014 wurde im Ortsteil Aschau Brandenbergs dritte Kindergartengruppe eröffnet. Nun wird dieser Aschauer Klein-Kindergarten wieder geschlossen – es sind derzeit einfach zu wenig Kinder in Aschau...

BRANDENBERG - Die Brandenberger Eltern sind nicht bereit, ihre Kinder nach Aschau zu bringen. Das geht aus einer Gemeindeumfrage der Gemeinde Brandenberg hervor. Für Bürgermeister Hannes Neuhauser unverständlich: "Ich habe mich damals für den Kindergarten stark gemacht", sagt er in der Mai-Gemeinderatssitzung. Er ist auch nach wie vor davon überzeugt, dass es eine Kindergarten-Gruppe in Brandenberg und eine weitere Gruppe im Ortsteil Aschau geben sollte.
Bei der Eröffnung 2014 waren noch sieben Kinder im Aschauer Kindergarten – ab September 2018 wären es noch drei und 2019 zwei. Zu wenig, um den Kindergarten offen zu halten. Der Antrag zur Zusammenführung der Kindergärten wurde im Gemeinderat bereits einstimmig beschlossen.

Alles nach Brandenberg...

Die Kinder und auch die Gerätschaften des Kindergartens Aschau müssen nun nach Brandenberg übersiedeln – die beiden Kindergärten werden zusammengeführt. Die Innenausstattung muss übersiedelt werden, denn ansonsten könnten Strafzahlungen auf die Gemeinde Brandenberg zukommen: Denn die Ausstattung wurde bei der Eröffnung 2014 vom Kindergartenfonds des Landes Tirol sehr stark subventioniert.
Wie es mit dem Gebäude nun weitergeht ist noch nicht ganz klar. Es soll weiterhin für Aschauer Vereine genutzt werden, ist sich der Brandenberger Gemeinderat einig. Vereine von außerhalb Brandenbergs sollen sich nicht einmieten können.
Wenn der Linien-Bus nicht fahren kann, der Bauer nicht zum Feld kommt und die Rettung nicht mehr durchkommt... dann ist es Sommer an der Brandenberger Ache. Auf der Suche nach kostenloser Erholung und Parkplätzen stürmen Leute aus allen Bezirken Tirols - vor allem aus dem Großraum Innsbruck - den Wasserlauf.

BRANDENBERG/KRAMSACH - "Wildes parken" ist in Kramsach und vor allem in Brandenberg an heißen Sommertagen seit Jahrzehnten ein Problem. Die Ache wurde von Einheimischen und auch von Gästen belagert – fixe Parkplätze gab es (so gut wie) keine. Ein wahres Park- und Müllchaos. Links und rechts neben der Straße wurde und wird geparkt, auch Privat-Besitz wird von den Erholungs-Suchenden aus dem Großraum Innsbruck und anderen Gegenden in Beschlag genommen! Rettungsfahrzeuge kommen dann nur schwer oder gar nicht durch, der Linienbus wurde sogar teilweise eingestellt.
Das bestätigt in mehreren Interviews auch der Bürgermeister von Brandenberg, Hannes Neuhauser (LISTE UNABHÄNGIGER BRANDENBERGER). Doch damit soll nun Schluss sein. Vielleicht nicht heuer, aber bald...

"Besucher-Lenkung": Kaiserhaus-Parkplatz bereits fertig

Die Bundesforste, die betroffenen Gemeinden Kramsach und Brandenberg und der Tourismusverband Alpbachtal Seenland haben zusammen eine Machbarkeitsstudie zur Besucherlenkung in Auftrag gegeben.
Der erste Parkplatz der Besucherlenkung wurde bereits umgesetzt. Am Eingang in die Kaiserklamm errichtete die Bundesforste (ÖBf) einen Parkplatz für 100 Autos und drei Busse. Die Planung, Ausführung und die Kosten von 130.000,– EURO wurden von den ÖBf übernommen.  Dass es weitere Parkmöglichkeiten geben wird (und muss), ist der Gemeinde Brandenberg bekannt. Bei der Gemeinderats-Sitzung im Mai wurde  die Planung des Gesamtprojektes in Auftrag gegeben – bei DI Bernadette Fleisch. Sie war Bestbieterin (34.500,– EURO) bei der Ausschreibung des LEADER-Projektes "Besucherlenkung zum Schutz des Naturdenkmals Brandenberger Ache".
Das Projekt geht nun in die Planungsphase und auch die Behördenverfahren sollen 2018 noch abgeschlossen werden.
Bürgermeister Neuhauser hofft auf Baubeginn 2019. "Das ist jedoch ein sportlich gesetztes Ziel", sagt er. Die Fertigstellung der Besucherlenkung soll dann innerhalb eines Jahres erfolgen.

Bgm. Neuhauser: "Wollen Besucherzahl NICHT erhöhen"

"Ziel der Besucherlenkung ist nicht, dass mehr Leute an die Ache kommen, viel wichtiger ist es, dass das 'wilde Parken' abgestellt wird", sagt Bgm. Hannes Neuhauser. "Wild-Parker" sollen dann auch zur Kasse gebeten werden.
Kosten soll die Besucherlenkung etwa 300.000,– EURO, Parkgebühr ist die ersten Jahren keine angedacht. Zumindest für die Parkplätze, die im LEADER-Projekt drin sind... Der Bundesforste Parkplatz am Kaiserhaus wird für sechs Stunden 3,– EURO kosten, für 24 Stunden 5,– EURO.
LEADER-Parkplätze sollen in Brandenberg in Pinegg oder in Furt entstehen, in Kramsach sind Parplätze am Eingang der Tiefenbachklamm und beim Saubach in Planung. "Die Besucherlenkung ist ein gemeinsames Projekt und die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut", das bestätigt auch Kramsachs Bürgermeister Hartl Zisterer (BÜRGERMEISTERLISTE). Der Kampf gegen die "Wild-Parker" ist ein gemeinsamer.
Zu einem späteren Zeitpunkt werden dann noch geordnete Grillplätze und natürliche Erholungsräume geschaffen, doch als erstes kommt der wichtigste Schritt: Die Besucherlenkung. (mk)

“BRAXI” - wie Brandenberger Dorftaxi

Montag, 14 Mai 2018
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BRANDENBERG (klausm) “Unseren Bürgern klimaschonende Autofahrten zwischen den Ortsteilen von Brandenberg zu ermöglichen, ist das erklärte Ziel der Brandenberger Gemeindeführung, daher haben wir uns für Brandenberg ein Dorftaxi überlegt” … meinte bereits im Dezember des Vorjahres Bürgermeister Hannes Neuhauser aus Brandenberg und weiter: “Wir wollen die Möglichkeit schaffen unsere Gemeindebürger jeden Alters von allen Wohnsitzen, ausgenommen Gang und Steinberg, zum Beispiel Arzt, Apotheke, Altenwohnheim, Post, Bank, Kirche, Friedhof, Schule, Gemeinde, Geschäfte, Sportstätten, Vereine, Bushaltestellen, Gasthäuser und Ausflugsziele anzufahren, darüber hinaus soll es die Möglichkeit geben, das Dorftaxi auch für Privatbesuche einzusetzen. Wichtig dabei ist auf jeden Fall, das Dorftaxi muß für Jedermann leistbar bleiben, wir denken daher, dass jede Fahrt nur 1,- EURO Kosten soll.”

Die Vorteile eines Elektromobils liegen für Bürgermeister Neuhauser auf der Hand: Klimaschonende Mobilität zwischenden einzelnen, weitverzweigten Ortsteilen - Kräftiger Beitrag zur Erhaltung der Mobilität und Unabhängigkeit älterer Personen ohne eigenes Fahrzeug - Stärkung der heimischen Betriebe durch leichte Erreichbarkeit der Bürger ohne eigenes Fahrzeug - Beitrag zum Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft durch ehrenamtliche Tätigkeit (Fahrer)

Ganz nach Vorstellung der Gemeinde konnte Bürgermeister Neuhauser 20 ehrenamtliche Fahrer gewinnen, welche sich nach einem vereinbarten Einsatzplan zur Verfügung stellen. Fahren wird das BRAXI von Montag bis Freitag jeweils in der Zeit von 08:00 und 17:00 Uhr und benützen darf es jeder Brandenberger ab dem 6. Lebensjahr. Kosten wird jede Fahrt 1,- EURO - ausserdem macht ein 10er Block das ganze noch um einiges günstiger.

Segnung

Am Montag den 14. Mai war es nun soweit. Das Brandenberger Dorfmobil “BRAXI” wurde im Pfarrhof unter Beisein von LR Johannes Tratter, Bgm Hannes Neuhauser, Vize-Bgm Georg Haaser, Gemeinderäte und Vereinsvertreter, Raiba-Vorstand Dir Dr. Michael Misslinger, Raiba-Bankstellenleiter Felix Neuhauser, Vertreter der ÖBF, Gemeinderäte, die ehrenamtlichen Dorfmobilfahrer, Ortsbäuerinnen (sie luden zu einem schönen Bufett), von Pfarrer Alois Ortner aus Münster gesegnet und seiner Bestimmung übergeben.

Bgm Hannes Neuhauser begrüßte alle Gäste zur Segnung des BRAXI, schilderte die Entwicklung vom Wunsch nach einem Dorftaxi bis zur tatsächlichen Umsetzung und Inbetriebnahme, bedankte sich bei den 20 freiwilligen Dorfmobilfahrern und überreichte an Pfarrer Ortner und LR Tratter als Gastgeschenk selbstverständlich einen Original Brandenberger Prügeltort’n. Für das Land Tirol kam Landesrat Johannes Tratter nach Brandenberg, er überbrachte die besten Grüße der Landesregierung und wünschte der Gemeindeführung viel Glück mit dem gesegneten BRAXI.

Finanzierung

Die Gemeinde Brandenberg schaffte das Elektroauto an und übernimmt künftig sämtliche Versicherungen wie Haftpflicht, Vollkasko, Insassenversicherung. Finanziert wurde das Elektroauto im Wert von ca. 25.000,- EURO vom LAND TIROL und den großzügigen Sponsoren RAIFFEISEN, Österr. BUNDESFORSTE, SPAR des weiteren von der TIROLER VERSICHERUNG. Damit nicht genug, die Gemeinde Brandenberg hat im Wohn- und Pflegeheim (dort ist der Heimatstützpunkt des Elektromobil’s) zur Batterieaufladung eine Photovoltaikanlage um ca. 25.000,- EURO errichten lassen, welche der Gemeinde Brandenberg selbst letztendlich auch nur 15.000,- EURO kosten wird. BRAXI fährt tatsächlich also zu 100% mit Sonnenenergie.

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Feierlicher WM-Empfang in Brandenberg

Samstag, 14 April 2018
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BRANDENBERG - Am Freitag den 13. April haben die Gemeinde Brandenberg, der Winter-Sportverein, der TVB Alpbachtal Seenland und die Ortsbäuerinnen zum großen Weltmeister-Empfang von Marianne & Gottfried Ascher (Brandenberg) und Manfred Mader (Kramsach) beim Pfarr- und Gemeindesaal in Brandenberg eingeladen.

Mit der Bundesmusikkapelle Brandenberg - unter der Leitung von Wolfgang Marksteiner -  sowie Ansprachen des Bürgermeisters Hannes Neuhauser und des Vorstandsmitgliedes des TVB Alpbachtal Seenland Reinhard Hacker wurden die exzellenten Leistungen (6 Goldmedaillen) und Wertschätzung unserer Sportler bei der FIS Masters World Criterium in Big Sky, USA gewürdigt.

Die Mitglieder der Bundesmusikkapelle sowie eine große Schar an Gratulanten wurden im Anschluss mit Köstlichkeiten aus der bäuerlichen Küche der Ortsbäuerinnen aus Brandenberg versorgt. Herzliche Gratulation nochmals an unsere sportlichen Talente und weiterhin viel Erfolg.

Frühjahrskonzert der Musikkapelle Brandenberg

Samstag, 24 März 2018
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BRANDENBERG (klausm) Die Musikkapelle Brandenberg unter der musikalischen Leitung von Ehrenkapellmeister Wolfgang Marksteiner und Obmann Elmar Auer lieferte sowohl am Freitag den 23. als auch am Samstag den 24. März im Pfarr- und Gemeindesaal ihr traditionelles Frühjahrskonzert ab. Mariana Auer & Marco Neuhauser haben den Konzertabend in einer Doppelconférenc moderiert.

Zum musikalischen Auftakt wählte Kpm Marksteiner den tschechischen Marsch “Schönes Prag” von Frantisek Kmoch, mit “Sagen aus Alt-Innsbruck” vom heimischen Komponisten Sepp Tanzer ging’s weiter, darauf folgten Werke von Carl Michael Ziehrer, Thomas Bidgood, Oliver Waespi, Kenneth J. Alford, Wayne Shanklin, Richard Strauss, Joe Cocker-Medley.

Für die Gemeinde kam Bürgermeister Hannes Neuhauser und Bezirksobmann Otto Hauser vertrat den Musikbund Rattenberg/Umgebung. Stellvertretend für Obmann Elmar Auer begrüßte Ingomar Rupprechter die Konzertbesucher, unter anderem Bürgermeister Hannes Neuhauser, Heini Mühlegger, Bez-Obmann Otto Hauser vom Musikbund Rattenberg/Umgebung, Abordnungen benachbarter Musikkapellen aus dem Musikbezirk, und als besonderen Ehrengast den Ehrenkapellmeister Johann Auer.

Ehrenkapellmeister Johann Auer

Auer, Jahrgang 1938, feiert heuer seinen 80. Geburtstag und die Brandenberger Musikanten nahmen dies zum Anlass ihrem ehemaligen Kapellmeister zu gratulieren. Selbstverständlich baten sie den Jubilar an’s Dirigenten-Pult und Johann Auer zeigte sich mit dem Marsch “Sons of the Brave” erwartungsgemäß in Bestform. Johann Auer began 1953 bei der Musikkapelle Brandenberg als Klarinettist, während Militärzeit war Auer Mitglied der Militärmusik Tirol, des weiteren spielte er als Geiger beim Innsbrucker Symphonieorchester. 17 Jahre (1965 bis 1982) war Johann Auer Kapellmeister in Brandenberg und hatte in diesen Jahren maßgeblich zur musikalischen Niveausteigerung der Musikkapelle beigetragen.

Ehrungen – Auszeichnungen

Am zweiten Konzertabend, am Samstag den 24. März, wurden folgende erfolgreiche Musikanten ausgezeichnet und geehrt:

Das Jungmusiker-Leistungsabzeichen in BRONZE bekam Samira Burgstaller (Flöte)
Das Jungmusiker-Leistungsabzeichen in GOLD bekam Stefan Neuhauser (Saxophon)
Die Verdienstmedaille in SILBER für 25 Jahre Mitgliedschaft bekam Günther Unterrainer (Posaune)
Die Verdienstmedaille in GOLD für 55 Jahre Mitgliedschaft bekam Engelbert Neuhauser

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BRANDENBERG (klausm) Am Freitag den 16. März luden die 74 Kinder der Volksschule Brandenberg plus 9 Lehrpersonen, inklusive Direktor Michael Kreutzer, zu ihrem 1. Ostermarkt in den Pfarr- und Gemeindesaal. Die Vorbereitungen und Vorarbeiten zu diesem Markt liefen in der Schule bereits im Oktober des Vorjahres an. Bemerkenswert - Sämtliche Vorlaufkosten, z. B. für Materialien der Bastelarbeiten, etc., hat die Schule selbst vorfinanziert. Dass dieser Ostermarkt ein erfolgreicher sein wird, davon war auszugehen, so kommt der Reinerlös in die Schulkasse um beispielsweise künftige Projekte mitzufinanzieren. Gemeinde und Pfarramt haben der Schule den Pfarrsaal kostenlos zur Verfügung gestellt.

Geboten wurden unter anderem vor allem wunderbare Osterdekorationen, diverse Backmischungen, Ostergebäck und noch vieles mehr. Dieser 1. Ostermarkt hatte jedoch nicht nur reinen Marktcharakter, vielmehr stellte Direktor Kreuzer, selbst engagierter Vollblutmusikant, ein bemerkenswertes Rahmenprogramm auf die Beine, im konkreten Fall auf die Bühne: So traten im Laufe des Nachmittags der Chor der Volksschule Brandenberg, ein hervorragendes Volksmusikensemble der Neuen-Musik-Mittelschule Rattenberg und obendrein Markus Gimpel aus Söll mit seiner Zaubershow auf.

Mit Kaffee und Kuchen, organisiert und spendiert von Müttern der Schulkinder, mit italienischem Prosciutto, von Armin Mühlegger selbstverständlich auf einer originalen Prosciuttomaschine aufgeschnitten, setzte die Volksschule noch eine besondere kulinarische Note auf den bunten Marktnachmittag.

So waren sämtliche Marktbesucher vor allem aber die Schulkinder und deren Eltern zufrieden, auch Hausherr Pater Josef schaute kurz vorbei. Zusammenfassend ist festzustellen: Mit diesem 1. Ostermarkt haben sich Kinder und Lehrpersonen der Volksschule Brandenberg das Prädikat „Besonders sehenswert – besonders lobenswert“ verdient.

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“A Liadl låsst’s hearn”

Dienstag, 30 Januar 2018
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BRANDENBERG (klausm) “A Liadl lasst’s hearn” - dieser Einladung zum 6. Tiroler Volksliedwettbewerb am 27. Jänner mit Wettbewerbsleiter Peter Margreiter, folgten neben vielen hervorragenden Musikgruppen aus Nord- Süd- und Osttirol auch der “Arzberger Zwoagsång” aus Brandenberg mit Roswitha und Hans Arzberger und prompt bekamen die beiden für ihren Vortrag das Prädikat “Ausgezeichnet”.

“Singa is inser Freid”… für Roswitha und Hans Arzberger nicht nur der Titel eines bekannten Volksliedes, die beiden leben dieses Motto und sind als Ergänzung zu ihrer fünfköpfigen Familienmusik besonders gern auch als Duo, eben als “Arzberger Zwoagsång”, unterwegs. Roswitha und Hans treten nicht nur in Tirol auf, ihr Weg führte sie bisher unter anderem nach Salzburg, Vorarlberg, Wien, Südtirol, Bayern und sogar nach Belgien. Man trifft sie auf Volksmusikveranstaltungen, Musikantentreffen, Hochzeiten, Gottesdiensten, Wallfahrten, Taufen und Familienfeiern. Sie wirken bei Advent- Passions- und Mariensingen, sowie Kirchenkonzerten mit.

Über das Prädikat “Ausgezeichnet” beim Tiroler Volksliedwettbewerb in Innsbruck herrschte beim “Arzberger Zwoagsång”, wie man sich denken kann, große Freude. Gerade in Tirol erlebt man zwar vielerorts authentische Volksmusik, trotzdem braucht’s halt auch bei der Volksmusik intensive Pflege von Weisen, Sing-und Musiziergut und diesen Weg gehen die Trachtenschneiderin Roswitha und ihr Mann Hans Arzberger mit vollem Engagement und großem Erfolg.

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Brandenberger Dorftaxi für 1,- EURO

Freitag, 15 Dezember 2017
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BRANDENBERG (klausm) Den Bürgern klimaschonende Autofahrten zwischen den Ortsteilen von Brandenberg zu ermöglichen, ist das erklärte Ziel der Brandenberger Gemeindeführung und zu diesem zweck denkt man an die Installation eines Brandenberger Dorftaxi’s.

Man denkt dabei an die Möglichkeit, als Brandenberger Gemeindebürger (egal ob jung oder alt) von allen Hauptwohnsitzen (außer Gang/Steinberg) aus, Ziele wie Arzt/Apotheke, Altenwohnheim, Post, Bank, Kirche, Friedhof, Schule, Gemeinde, Geschäfte, Sportstätten, Vereine,Bushaltestellen, Gasthäuser ebenso wie Ausflugsziele anzufahren und das Dorftaxi obendrein auch für Privatbesuche einzusetzen – und die Sensation dabei, jede fahrt kostet NUR 1,- EURO ! Anfordern kann man das Dorftaxi von Montag bis Freitag in der Zeit von 08:00-12:00 und 13:00-17:00 Uhr.

Wie soll das ganze nun ablaufen ?

Die Gemeinde Brandenberg schafft das Elektroauto an und übernimmt sämtliche Versicherungen wie Haftpflicht, Vollkasko, Insassenversicherung. Gesucht werden dazu mindestens 20 ehrenamtliche Fahrer und starten soll das Projekt im Frühjahr 2018. In der Folge denkt man daran, das Dorftaxi auch für die Einrichtung „Essen auf Rädern“ einzusetzen.

Dazu Bürgermeister Neuhauser:

„Ziel ist es, durch ein Ruftaxi die Mobilität der Einwohner im weitläufigen Gemeindegebiet Brandenberg wesentlich zu verbessern. Mit der Einführung eines „Dorftaxis“ könnte ein großer Beitrag zur Erhaltung der mobilen Unabhängigkeit von Bürgern geleistet werden, die Erreichbarkeit von heimischen Betrieben und Institutionen wie Post, Gemeinde, Altenwohnheim, Schule, Bank, Kirche, Friedhof, Arzt, Geschäfte, Sportstätten, Vereine, Bushaltestellen, Gasthäuser, Ausflugsziele, Privatbesuch, usw. und außerdem die Dorfgemeinschaft stärken. Auch die Einrichtung von „Essen auf Rädern“ könnte ein Folgeprojekt daraus werden!“

Das Ergebnis wird sein:

Klimaschonende Mobilität zwischenden einzelnen, weitverzweigten Ortsteilen - Kräftiger Beitrag zur Erhaltung der Mobilität und Unabhängigkeit älterer Personen ohne eigenes Fahrzeug - Stärkung der heimischen Betriebe durch leichte Erreichbarkeit der Bürger ohne eigenes Fahrzeug - Beitrag zum Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft durch ehrenamtliche Tätigkeit (Fahrer)

So lud Bürgermeister Hannes Neuhauser am Donnerstag den 14. Dezember in den Pfarr- und Gemeindesaal zu einer Projektpräsentation. Neuhauser stellte die Idee zu diesem Dorftaxi den interessierten Besuchern vor und zeigte die vielen Möglichkeiten eines Elektroautos eindrucksvoll auf.

Bürgermeister Walter Osl aus Angerberg (in seiner Gemeinde funktioniert dieses Projekt bereits seit Jahren problemlos) kam mit dem „Angerberger Mobil“ zur Veranstaltung nach Brandenberg und stellte sich den anfallenden Fragen der Bevölkerung. Neben Osl war auch Breitenbachs Dorftaxifahrer Josef Gruber bei der Präsentation, auch er konnte aus seiner Erfahrung Positives berichten. Erfreulicherweise haben sich bereits am Informationsabend zahlreiche Ehrenamtliche gemeldet. Laut telefonischer Auskunft von LA Bgm Ing Alois Margreiter wird dieses Dorftaxi in Breitenbach sehr gut angenommen, werden doch von Montag bis Freitag täglich an die 14-15 Fahrten durchgeführt, ja und Margreiter denkt schon ab und zu darüber nach ein zweites E-Mobil anzuschaffen.

Im Jänner wird nun die Gemeinde Brandenberg entsprechende Fahrzeuge vorstellen und hofft natürlich bis dahin noch auf weitere freiwillige „Dorftaxifahrer“.






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