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“BRAXI” - wie Brandenberger Dorftaxi

Montag, 14 Mai 2018
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BRANDENBERG (klausm) “Unseren Bürgern klimaschonende Autofahrten zwischen den Ortsteilen von Brandenberg zu ermöglichen, ist das erklärte Ziel der Brandenberger Gemeindeführung, daher haben wir uns für Brandenberg ein Dorftaxi überlegt” … meinte bereits im Dezember des Vorjahres Bürgermeister Hannes Neuhauser aus Brandenberg und weiter: “Wir wollen die Möglichkeit schaffen unsere Gemeindebürger jeden Alters von allen Wohnsitzen, ausgenommen Gang und Steinberg, zum Beispiel Arzt, Apotheke, Altenwohnheim, Post, Bank, Kirche, Friedhof, Schule, Gemeinde, Geschäfte, Sportstätten, Vereine, Bushaltestellen, Gasthäuser und Ausflugsziele anzufahren, darüber hinaus soll es die Möglichkeit geben, das Dorftaxi auch für Privatbesuche einzusetzen. Wichtig dabei ist auf jeden Fall, das Dorftaxi muß für Jedermann leistbar bleiben, wir denken daher, dass jede Fahrt nur 1,- EURO Kosten soll.”

Die Vorteile eines Elektromobils liegen für Bürgermeister Neuhauser auf der Hand: Klimaschonende Mobilität zwischenden einzelnen, weitverzweigten Ortsteilen - Kräftiger Beitrag zur Erhaltung der Mobilität und Unabhängigkeit älterer Personen ohne eigenes Fahrzeug - Stärkung der heimischen Betriebe durch leichte Erreichbarkeit der Bürger ohne eigenes Fahrzeug - Beitrag zum Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft durch ehrenamtliche Tätigkeit (Fahrer)

Ganz nach Vorstellung der Gemeinde konnte Bürgermeister Neuhauser 20 ehrenamtliche Fahrer gewinnen, welche sich nach einem vereinbarten Einsatzplan zur Verfügung stellen. Fahren wird das BRAXI von Montag bis Freitag jeweils in der Zeit von 08:00 und 17:00 Uhr und benützen darf es jeder Brandenberger ab dem 6. Lebensjahr. Kosten wird jede Fahrt 1,- EURO - ausserdem macht ein 10er Block das ganze noch um einiges günstiger.

Segnung

Am Montag den 14. Mai war es nun soweit. Das Brandenberger Dorfmobil “BRAXI” wurde im Pfarrhof unter Beisein von LR Johannes Tratter, Bgm Hannes Neuhauser, Vize-Bgm Georg Haaser, Gemeinderäte und Vereinsvertreter, Raiba-Vorstand Dir Dr. Michael Misslinger, Raiba-Bankstellenleiter Felix Neuhauser, Vertreter der ÖBF, Gemeinderäte, die ehrenamtlichen Dorfmobilfahrer, Ortsbäuerinnen (sie luden zu einem schönen Bufett), von Pfarrer Alois Ortner aus Münster gesegnet und seiner Bestimmung übergeben.

Bgm Hannes Neuhauser begrüßte alle Gäste zur Segnung des BRAXI, schilderte die Entwicklung vom Wunsch nach einem Dorftaxi bis zur tatsächlichen Umsetzung und Inbetriebnahme, bedankte sich bei den 20 freiwilligen Dorfmobilfahrern und überreichte an Pfarrer Ortner und LR Tratter als Gastgeschenk selbstverständlich einen Original Brandenberger Prügeltort’n. Für das Land Tirol kam Landesrat Johannes Tratter nach Brandenberg, er überbrachte die besten Grüße der Landesregierung und wünschte der Gemeindeführung viel Glück mit dem gesegneten BRAXI.

Finanzierung

Die Gemeinde Brandenberg schaffte das Elektroauto an und übernimmt künftig sämtliche Versicherungen wie Haftpflicht, Vollkasko, Insassenversicherung. Finanziert wurde das Elektroauto im Wert von ca. 25.000,- EURO vom LAND TIROL und den großzügigen Sponsoren RAIFFEISEN, Österr. BUNDESFORSTE, SPAR des weiteren von der TIROLER VERSICHERUNG. Damit nicht genug, die Gemeinde Brandenberg hat im Wohn- und Pflegeheim (dort ist der Heimatstützpunkt des Elektromobil’s) zur Batterieaufladung eine Photovoltaikanlage um ca. 25.000,- EURO errichten lassen, welche der Gemeinde Brandenberg selbst letztendlich auch nur 15.000,- EURO kosten wird. BRAXI fährt tatsächlich also zu 100% mit Sonnenenergie.

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Feierlicher WM-Empfang in Brandenberg

Samstag, 14 April 2018
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BRANDENBERG - Am Freitag den 13. April haben die Gemeinde Brandenberg, der Winter-Sportverein, der TVB Alpbachtal Seenland und die Ortsbäuerinnen zum großen Weltmeister-Empfang von Marianne & Gottfried Ascher (Brandenberg) und Manfred Mader (Kramsach) beim Pfarr- und Gemeindesaal in Brandenberg eingeladen.

Mit der Bundesmusikkapelle Brandenberg - unter der Leitung von Wolfgang Marksteiner -  sowie Ansprachen des Bürgermeisters Hannes Neuhauser und des Vorstandsmitgliedes des TVB Alpbachtal Seenland Reinhard Hacker wurden die exzellenten Leistungen (6 Goldmedaillen) und Wertschätzung unserer Sportler bei der FIS Masters World Criterium in Big Sky, USA gewürdigt.

Die Mitglieder der Bundesmusikkapelle sowie eine große Schar an Gratulanten wurden im Anschluss mit Köstlichkeiten aus der bäuerlichen Küche der Ortsbäuerinnen aus Brandenberg versorgt. Herzliche Gratulation nochmals an unsere sportlichen Talente und weiterhin viel Erfolg.

Frühjahrskonzert der Musikkapelle Brandenberg

Samstag, 24 März 2018
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BRANDENBERG (klausm) Die Musikkapelle Brandenberg unter der musikalischen Leitung von Ehrenkapellmeister Wolfgang Marksteiner und Obmann Elmar Auer lieferte sowohl am Freitag den 23. als auch am Samstag den 24. März im Pfarr- und Gemeindesaal ihr traditionelles Frühjahrskonzert ab. Mariana Auer & Marco Neuhauser haben den Konzertabend in einer Doppelconférenc moderiert.

Zum musikalischen Auftakt wählte Kpm Marksteiner den tschechischen Marsch “Schönes Prag” von Frantisek Kmoch, mit “Sagen aus Alt-Innsbruck” vom heimischen Komponisten Sepp Tanzer ging’s weiter, darauf folgten Werke von Carl Michael Ziehrer, Thomas Bidgood, Oliver Waespi, Kenneth J. Alford, Wayne Shanklin, Richard Strauss, Joe Cocker-Medley.

Für die Gemeinde kam Bürgermeister Hannes Neuhauser und Bezirksobmann Otto Hauser vertrat den Musikbund Rattenberg/Umgebung. Stellvertretend für Obmann Elmar Auer begrüßte Ingomar Rupprechter die Konzertbesucher, unter anderem Bürgermeister Hannes Neuhauser, Heini Mühlegger, Bez-Obmann Otto Hauser vom Musikbund Rattenberg/Umgebung, Abordnungen benachbarter Musikkapellen aus dem Musikbezirk, und als besonderen Ehrengast den Ehrenkapellmeister Johann Auer.

Ehrenkapellmeister Johann Auer

Auer, Jahrgang 1938, feiert heuer seinen 80. Geburtstag und die Brandenberger Musikanten nahmen dies zum Anlass ihrem ehemaligen Kapellmeister zu gratulieren. Selbstverständlich baten sie den Jubilar an’s Dirigenten-Pult und Johann Auer zeigte sich mit dem Marsch “Sons of the Brave” erwartungsgemäß in Bestform. Johann Auer began 1953 bei der Musikkapelle Brandenberg als Klarinettist, während Militärzeit war Auer Mitglied der Militärmusik Tirol, des weiteren spielte er als Geiger beim Innsbrucker Symphonieorchester. 17 Jahre (1965 bis 1982) war Johann Auer Kapellmeister in Brandenberg und hatte in diesen Jahren maßgeblich zur musikalischen Niveausteigerung der Musikkapelle beigetragen.

Ehrungen – Auszeichnungen

Am zweiten Konzertabend, am Samstag den 24. März, wurden folgende erfolgreiche Musikanten ausgezeichnet und geehrt:

Das Jungmusiker-Leistungsabzeichen in BRONZE bekam Samira Burgstaller (Flöte)
Das Jungmusiker-Leistungsabzeichen in GOLD bekam Stefan Neuhauser (Saxophon)
Die Verdienstmedaille in SILBER für 25 Jahre Mitgliedschaft bekam Günther Unterrainer (Posaune)
Die Verdienstmedaille in GOLD für 55 Jahre Mitgliedschaft bekam Engelbert Neuhauser

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BRANDENBERG (klausm) Am Freitag den 16. März luden die 74 Kinder der Volksschule Brandenberg plus 9 Lehrpersonen, inklusive Direktor Michael Kreutzer, zu ihrem 1. Ostermarkt in den Pfarr- und Gemeindesaal. Die Vorbereitungen und Vorarbeiten zu diesem Markt liefen in der Schule bereits im Oktober des Vorjahres an. Bemerkenswert - Sämtliche Vorlaufkosten, z. B. für Materialien der Bastelarbeiten, etc., hat die Schule selbst vorfinanziert. Dass dieser Ostermarkt ein erfolgreicher sein wird, davon war auszugehen, so kommt der Reinerlös in die Schulkasse um beispielsweise künftige Projekte mitzufinanzieren. Gemeinde und Pfarramt haben der Schule den Pfarrsaal kostenlos zur Verfügung gestellt.

Geboten wurden unter anderem vor allem wunderbare Osterdekorationen, diverse Backmischungen, Ostergebäck und noch vieles mehr. Dieser 1. Ostermarkt hatte jedoch nicht nur reinen Marktcharakter, vielmehr stellte Direktor Kreuzer, selbst engagierter Vollblutmusikant, ein bemerkenswertes Rahmenprogramm auf die Beine, im konkreten Fall auf die Bühne: So traten im Laufe des Nachmittags der Chor der Volksschule Brandenberg, ein hervorragendes Volksmusikensemble der Neuen-Musik-Mittelschule Rattenberg und obendrein Markus Gimpel aus Söll mit seiner Zaubershow auf.

Mit Kaffee und Kuchen, organisiert und spendiert von Müttern der Schulkinder, mit italienischem Prosciutto, von Armin Mühlegger selbstverständlich auf einer originalen Prosciuttomaschine aufgeschnitten, setzte die Volksschule noch eine besondere kulinarische Note auf den bunten Marktnachmittag.

So waren sämtliche Marktbesucher vor allem aber die Schulkinder und deren Eltern zufrieden, auch Hausherr Pater Josef schaute kurz vorbei. Zusammenfassend ist festzustellen: Mit diesem 1. Ostermarkt haben sich Kinder und Lehrpersonen der Volksschule Brandenberg das Prädikat „Besonders sehenswert – besonders lobenswert“ verdient.

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“A Liadl låsst’s hearn”

Dienstag, 30 Januar 2018
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BRANDENBERG (klausm) “A Liadl lasst’s hearn” - dieser Einladung zum 6. Tiroler Volksliedwettbewerb am 27. Jänner mit Wettbewerbsleiter Peter Margreiter, folgten neben vielen hervorragenden Musikgruppen aus Nord- Süd- und Osttirol auch der “Arzberger Zwoagsång” aus Brandenberg mit Roswitha und Hans Arzberger und prompt bekamen die beiden für ihren Vortrag das Prädikat “Ausgezeichnet”.

“Singa is inser Freid”… für Roswitha und Hans Arzberger nicht nur der Titel eines bekannten Volksliedes, die beiden leben dieses Motto und sind als Ergänzung zu ihrer fünfköpfigen Familienmusik besonders gern auch als Duo, eben als “Arzberger Zwoagsång”, unterwegs. Roswitha und Hans treten nicht nur in Tirol auf, ihr Weg führte sie bisher unter anderem nach Salzburg, Vorarlberg, Wien, Südtirol, Bayern und sogar nach Belgien. Man trifft sie auf Volksmusikveranstaltungen, Musikantentreffen, Hochzeiten, Gottesdiensten, Wallfahrten, Taufen und Familienfeiern. Sie wirken bei Advent- Passions- und Mariensingen, sowie Kirchenkonzerten mit.

Über das Prädikat “Ausgezeichnet” beim Tiroler Volksliedwettbewerb in Innsbruck herrschte beim “Arzberger Zwoagsång”, wie man sich denken kann, große Freude. Gerade in Tirol erlebt man zwar vielerorts authentische Volksmusik, trotzdem braucht’s halt auch bei der Volksmusik intensive Pflege von Weisen, Sing-und Musiziergut und diesen Weg gehen die Trachtenschneiderin Roswitha und ihr Mann Hans Arzberger mit vollem Engagement und großem Erfolg.

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Brandenberger Dorftaxi für 1,- EURO

Freitag, 15 Dezember 2017
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BRANDENBERG (klausm) Den Bürgern klimaschonende Autofahrten zwischen den Ortsteilen von Brandenberg zu ermöglichen, ist das erklärte Ziel der Brandenberger Gemeindeführung und zu diesem zweck denkt man an die Installation eines Brandenberger Dorftaxi’s.

Man denkt dabei an die Möglichkeit, als Brandenberger Gemeindebürger (egal ob jung oder alt) von allen Hauptwohnsitzen (außer Gang/Steinberg) aus, Ziele wie Arzt/Apotheke, Altenwohnheim, Post, Bank, Kirche, Friedhof, Schule, Gemeinde, Geschäfte, Sportstätten, Vereine,Bushaltestellen, Gasthäuser ebenso wie Ausflugsziele anzufahren und das Dorftaxi obendrein auch für Privatbesuche einzusetzen – und die Sensation dabei, jede fahrt kostet NUR 1,- EURO ! Anfordern kann man das Dorftaxi von Montag bis Freitag in der Zeit von 08:00-12:00 und 13:00-17:00 Uhr.

Wie soll das ganze nun ablaufen ?

Die Gemeinde Brandenberg schafft das Elektroauto an und übernimmt sämtliche Versicherungen wie Haftpflicht, Vollkasko, Insassenversicherung. Gesucht werden dazu mindestens 20 ehrenamtliche Fahrer und starten soll das Projekt im Frühjahr 2018. In der Folge denkt man daran, das Dorftaxi auch für die Einrichtung „Essen auf Rädern“ einzusetzen.

Dazu Bürgermeister Neuhauser:

„Ziel ist es, durch ein Ruftaxi die Mobilität der Einwohner im weitläufigen Gemeindegebiet Brandenberg wesentlich zu verbessern. Mit der Einführung eines „Dorftaxis“ könnte ein großer Beitrag zur Erhaltung der mobilen Unabhängigkeit von Bürgern geleistet werden, die Erreichbarkeit von heimischen Betrieben und Institutionen wie Post, Gemeinde, Altenwohnheim, Schule, Bank, Kirche, Friedhof, Arzt, Geschäfte, Sportstätten, Vereine, Bushaltestellen, Gasthäuser, Ausflugsziele, Privatbesuch, usw. und außerdem die Dorfgemeinschaft stärken. Auch die Einrichtung von „Essen auf Rädern“ könnte ein Folgeprojekt daraus werden!“

Das Ergebnis wird sein:

Klimaschonende Mobilität zwischenden einzelnen, weitverzweigten Ortsteilen - Kräftiger Beitrag zur Erhaltung der Mobilität und Unabhängigkeit älterer Personen ohne eigenes Fahrzeug - Stärkung der heimischen Betriebe durch leichte Erreichbarkeit der Bürger ohne eigenes Fahrzeug - Beitrag zum Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft durch ehrenamtliche Tätigkeit (Fahrer)

So lud Bürgermeister Hannes Neuhauser am Donnerstag den 14. Dezember in den Pfarr- und Gemeindesaal zu einer Projektpräsentation. Neuhauser stellte die Idee zu diesem Dorftaxi den interessierten Besuchern vor und zeigte die vielen Möglichkeiten eines Elektroautos eindrucksvoll auf.

Bürgermeister Walter Osl aus Angerberg (in seiner Gemeinde funktioniert dieses Projekt bereits seit Jahren problemlos) kam mit dem „Angerberger Mobil“ zur Veranstaltung nach Brandenberg und stellte sich den anfallenden Fragen der Bevölkerung. Neben Osl war auch Breitenbachs Dorftaxifahrer Josef Gruber bei der Präsentation, auch er konnte aus seiner Erfahrung Positives berichten. Erfreulicherweise haben sich bereits am Informationsabend zahlreiche Ehrenamtliche gemeldet. Laut telefonischer Auskunft von LA Bgm Ing Alois Margreiter wird dieses Dorftaxi in Breitenbach sehr gut angenommen, werden doch von Montag bis Freitag täglich an die 14-15 Fahrten durchgeführt, ja und Margreiter denkt schon ab und zu darüber nach ein zweites E-Mobil anzuschaffen.

Im Jänner wird nun die Gemeinde Brandenberg entsprechende Fahrzeuge vorstellen und hofft natürlich bis dahin noch auf weitere freiwillige „Dorftaxifahrer“.






Ein Kanal-Großprojekt schließt nun das Kaiserhaus und die Umgebung endlich an das Kanal-System an. 900.000,– EURO kostet das Projekt, das als Voraussetzung für ein Parkkonzept entlang der Ache gilt.

BRANDENBERG - Bei Hochbetrieb lief die Klärgrube des Kaiserhauses in Brandenberg schon mal über. Hören will das freilich niemand. Doch auch Bürgermeister Hannes Neuhauser sagt dazu: "Das ist bisher leider Realität". Vor wenigen Tagen haben nun die Arbeiten an einem ambitionierten Abwasser-Projekt begonnen: Die Fäkalien werden nach Fertigstellung im Frühjahr 2018 mit Luftdruck durch ein etwa zwei Kilometer langes Rohrsystem geschossen. "Dadurch ist die Kanalisation dann meistens leer, außer es wird mit Luftdruck abgepumpt", erklärt der Bürgermeister. 900.000,– EURO kostet das Projekt, das als Voraussetzung für ein gescheites, längst fälliges Parkraum-Konzept entlang der Brandenberger Ache gilt. "Nur wenn wir ein Abwasser-System entlang der Ache haben, können wir auch gleich die WC-Anlagen der Parkplätze dort einbinden", sagt der Bgm. Neuhauser.

EU-Projekt "Besucherlenkung"

Weil in der Brandenberger Gemeindekasse Geld rar ist und weil die EU aber keine (gebührenpflichtigen) Parkplätze fördert, hat sich der Brandenberger Bürgermeister kurzerhand das Projekt "Besucherlenkung entlang dem Naturdenkmal Brandenberger Ache" ausgedacht. Dieses Projekt beinhaltet im Wesentlichen etliche größere Parkflächen, ein Hinweissystem und sanitäre Anlagen entlang der Brandenberger Ache. "Wenn das Konzept umgesetzt ist, gibt es aber auch kein wildes Parken mehr entlang der Straße", sagt Neuhauser. Dann werde einerseits gestraft, andererseits werden Leitplanken errichtet, die das Parken ganz einfach unmöglich machen. "Dann kann endlich der Bus wieder fahren, die Feuerwehr und die Rettung kommen wieder durch", hofft der Brandenberger Dorf-Chef. Damit das Projekt überhaupt eingereicht werden kann, musste Bgm. Neuhauser mit Bauern und Bundesforste bereits entsprechende Nutzungsverträge liefern. Das hat er bereits erledigt. "Wir haben den Kramsachern diese Vorlagen überlassen und hoffen, dass Kramsach jetzt auch irgendwann nachzieht", sagt Neuhauser. Denn ein Teil der Brandenberger Straße entlang der Ache gehört noch zum Gemeindegebiet von Kramsach…
BRANDENBERG (klausm) Sonntag der 01. Oktober war für Brandenberg ein besonderer Sonntag. Zum einen feierte die Kirche Erntedankfest, wobei die Prozession auf Grund des Schlechtwetters ausfiel, dafür aber ein sehr festlicher Erntedankgottesdienst in der Pfarrkirche gefeiert wurde. Zum anderen, weil Pater Josef an jenem Sonntag in der voll besetzten Pfarrkirche sein 50-jähriges Priesterjubiläum feierte. Neben den Gratulanten Bgm Hannes Neuhauser, dem Pfarrgemeinderat, den Ministranten, einem Ordensbruder der Kamillianer, hielt Armin Mühlegger eine Laudatio zu Ehren des Jubilares und erzählte aus dem Leben von Pater Josef.

Pater Josef Angerer

Geboren am 31. Mai 1940, wurde Josef Angerer am 20. Juli 1967 in Vöcklamarkt zum Priester geweiht, feierte danach am 06. August in Naarn im Machland/Oberösterreich seine Heimatprimiz. 1987 wurde Pater Josef – geplant war  vorerst für ein Jahr – als Missionar nach Kolumbien/Südamerika entsandt. Aus dem einen Jahr wurden letztlich 20 Jahre, denn Pater Josef war noch kein halbes Jahr in Kolumbien, führte ihn seine Missionstätigkeit nach Peru. Von 2007 bis 2014 wirkte Pater Josef im Kloster Hilariberg’l und wechselte danach in die Pfarre Brandenberg. Pater Josef gehört zum Orden der Kamillianer, dieser Orden setzt sich für die Armen, Arbeitslosen, Behinderten die Ausgegrenzten, Waisen, Kranken. Kamillianer sind meistens Sozialarbeiter, Kranken- und Altenpfleger, Ärzte, Psychologen, Krankenhausseelsorger, ja und wie im Fall von Pater Josef Angerer aus Brandenberg, können Kamillianer auch Pfarrer werden.

Erntedank

In vielen Tiroler Gemeinden wird Anfang Oktober zum Dank für eine ertragreiche Ernte das Erntedankfest mit einem feierlichen Gottesdienst und bei Schönwetter mit einer farbenprächtigen Prozession durch die Gemeinde gefeiert. Hauptanliegen dieses Festes ist selbstverständlich der Festgottesdienst an dem bäuerliche Produkte gesegnet werden. Ein weiteres wichtiges Brauchrequisit ist darüber hinaus eine stattliche Erntedankkrone, bestehend aus Buchs, Getreidegarben, Blumen und Feldfrüchten. Wie in allen Tiroler Gemeinden rückten auch in Brandenberg zum Erntedankfest heimische Vereine, wie etwa Schützenkompanie, Schützengilde, Veteranen, Musikkapelle, Feuerwehr, Gesangsverein und Kirchenchor, aus. Darüber hinaus nahmen natürlich Bauernschaft, Landjugend, Kasettlfrauen, Kindergarten, Schulkinder und nicht zuletzt viele trachtig gekleidete Kirchgänger am Erntedankfest teil.

Hochkarätig waren heuer auch die politischen Vertreter: Neben Bürgermeister Hannes Neuhauser, seinem Stellvertreter Georg Haaser und den Brandenberger Gemeinderäten und Ausschüssen, den Ehrenbürgern sowieso, kamen mit Vizekanzler und Justizminister Univ.-Prof Dr Wolfgang Brandstetter und Bundesminister Dip.-Ing. Andrä Rupprechter, Politiker der obersten Liga, der Bundesliga sozusagen, nach Brandenberg.

Weil die Prozession, wegen des anhaltenden Regens ausfiel, wurde an den regulären Festgottesdienst das letzte der vier Evangelien aus dem Umgang angehängt. Nach dem Gottesdienst trafen sich alle Gläubigen beim Kriegerdenkmal um dem Jubilar zu gratulieren. Nach den exakten Ehrensalven der Veteranen und der Schützenkompanie, nach den Grußworten und Glückwünschen der Ehrengäste, wurde noch an der hohen Geistlichkeit und den Ehrengästen vorbeidefiliert.

Bevor alle Anwesenden in den Pfarr- und Gemeindesaal wechselten, kam es noch zu einer weiteren Gratulation mit Marschmusik und Ehrensalve der Schützenkompanie; Vize-Kanzler Brandstetter feiert nämlich seinen 60igsten Geburtstag, wozu ihm die Schützen mit einer eigens angefertigten Portrait-Ehrentafel vom Künstler und Langkampfner Schützenhauptmann Paul Madreiter, herzlich und standesgemäß gratulierten. Dies war dann auch der wirkliche Schlusspunkt unter den denkwürdigen Erntedanksonntag in Brandenberg.

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Zwei neue Instrumente für die Musikkapelle Brandenberg

Samstag, 23 September 2017
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BRANDENBERG (klausm) Norbert Fackelmann, deutscher Großunternehmer für Haushaltsartikel und Badezimmermöbel, mit 670 Mitarbeitern in Deutschland und weltweit rund 2.500 Mitarbeitern, einem Umsatz laut Wikipedia von 380 Mio. EURO, frönt als Privatier der Jagd in Brandenberg, spendierte am Freitag den 22. September im Rahmen eines Platzkonzertes im Pfarr- und Gemeindesaal der Musikkapelle zwei neue Instrumente, eine Querflöte für Alexandra Ampferer und eine Klarinette für Fritz Rupprechter im Gesamtwert von knapp über 5.000,- EURO.

„Meine Frau und ich fühlen uns sehr wohl in Brandenberg, wir sind angetan von der Freundlichkeit seitens der Bevölkerung, wir sind gerne hier, wir wurden von Anfang an gut aufgenommen, freuen uns immer wieder über die hohe Qualität der Musikkapelle Brandenberg und haben die Möglichkeit, mit dem Ankauf von zwei Instrumenten die Musikkapelle zu unterstützen, gerne wahrgenommen, sozusagen können wir auf diesem Wege etwas zurückgeben.“, meinte Norbert Fackelmann bei der Übergabe einer Querflöte und einer Klarinette an die Musikkapelle Brandenberg.

Bgm Hannes Neuhauser bestätigte in seiner Wortmeldung ebenfalls das gute Verhältnis und Klima zwischen Norbert Fackelmann und den Brandenbergern und wie sollte sich eine Musikkapelle besser bedanken, als den Spender einen schneidigen Marsch, den Radetzky-Marsch nämlich, dirigieren zu lassen und das tat Fackelmann dann auch.

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Jahreshauptversammlung beim AAB Brandenberg

Donnerstag, 14 September 2017
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BRANDENBERG - In Anwesenheit von AAB Bezirksobfrau LA Bettina Ellinger konnte Obmann Roman Burgstaller und sein Team wie immer auf ein Jahr mit regelmäßigen AAB Aktivitäten zurückblicken. Neben einer starken Vertretung im Brandenberger Gemeinderat ist es der Ortsgruppe auch wichtig, Service- und Anlaufstelle für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu sein. Auch zukünftige Projekte, wie zum Beispiel eine Informationsabend zu Sozialberufen, wurden diskutiert. Im Mittelpunkt des Abends stand natürlich ein reger Austausch zur Nationalratswahl 2017. 

© Rofankurier