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Traditionelles Pfingstfest in Breitenbach

Montag, 21 Mai 2018
Freigegeben in Lokales
BREITENBACH (klausm) Das heurige Breitenbacher Pfingstfest vom 18. bis 20. Mai hat erwartungsgemäß wieder alle Stückl’n g’spielt, zählt es doch seit Jahren zu den absoluten Topveranstaltungen im Tiroler Unterinntal. Wen wundert’s also, dass die Festbesucher jedes Jahr nicht nur aus unserem Bezirk, sondern auch aus den Nachbarbezirken zum Pfingstfest nach Breitenbach pilgern. Auch das Wetter war so wie es zum Breitenbacher Pfingstfest eigentliche eh’ immer war – unbeständig. Das Breitenbacher Pfingstfest gibt’s nun schon seit 1974. Veranstalter war eigentlich immer der Sportverein (SV) Breitenbach und für das heurige Pfingstfest hatte der Vereinsvorstand mit Obmann Hannes Rupprechter wieder ein spitzenmäßiges Programm zusammengestellt.

3 Tage Stimmung pur

Einer jahrelangen Tradition folgend, erfolgte der Festauftakt am Freitag mit der ORF-Sendung “Musiktruch’n” mit Alexander Weber. Ursprünglich wurde zum Festauftakt am Pfingstfreitag immer die Livesendung “Mit Musik in’s Wochenende” mit Wolfgang Kirchmair ausgestrahlt, nach Wolfgang Kirchmair wurde auf die Musiktruchn umgestellt. Mitwirkende Künstler waren heuer: Die Goldrieder aus Osttirol, der Original Almrauschklang aus Buch bei Jenbach, Läts Fetz aus Längenfeld im Ötztal und die Bundesmusikkapelle Kramsach unter der musikalischen Leitung von Kapellmeister Leonhard Salzburger.

Die Musiktruchn

Im Herbst 1979 hat der Hattinger Ingo Rotter die wöchentliche ORF-Sendung “Musiktruchn” auf die Beine gestellt und über Jahrzehnte zu einer Marke, zu dem gemacht, was sie heute noch ist, eine Unterhaltungssendung von Radio Tirol, in der Musikgruppen und Künstler unterschiedlicher Genres, überwiegend aber aus der volkstümlichen Ecke vorgestellt, präsentiert werden. Seit 2007 moderiert nun Alexander Weber die Musiktruchn.

Neben den Goldriedern aus Osttirol – sie bestritten im Anschluß an die ORF-Sendung das Abendprogramm im Festzelt - und dem Trio Läts Fetz aus dem Ötztal, stand mit dem Original Almrauschklang aus Buch bei Jenbach mit Erwin Flörl, Leo Schmidt, Karl Gamper, Walter Oberladstätter, Konrad Tropmair, ein Quintett mit seinem unverkennbaren, einizgartigen Klang auf der Bühne. Ja und mit der Bundesmusikkapelle Kramsach unter der musikalischen Leitung von Kapellmeister Leonhard Salzburger präsentierte sich ohnedies ein würdiger Vertreter der typischen traditionellen Tiroler Blasmusik – und selbstverständlich live.

Pfingstsamstag

Am 2. Festtag, am Samstag, fand zum einen das traditionelle Hobby-Fußballturnier mit Mannschaften aus der Schweiz, Deutschland und Österreich statt, zudem wurde in der Kundler Eishalle ein Stocksportturnier durchgeführt. Für eine gelungene Abendunterhaltung im Festzelt sorgten Unterland Power aus Kundl und VolXRock aus Südtirol.

Pfingstsonntag

Zum Frühschoppen am 3. Festtag, am Sonntag, spielte die Bundesmusikkapelle Breitenbach schneidig auf, danach folgte ein Konzert der Harthauser Musi aus Bad Aibling und zum Festausklang wurden die Jungen Zellberger verpflichtet. Der Veranstalter hatte natürlich auch an die Kinder gedacht, so standen am Sonntag eine Hüpfburgund und eine Kinderschminkstation zur Verfügung.

Tombola

Damit nicht genug - Die Pfingstfestbetreiber haben nicht nur ein Unterhaltungsprogramm erster Qualität auf die Beine gestellt, alle Festbesucher konnten darüber hinaus aus einer Tombola rund 600 sensationelle Preis gewinnen. Die Highlights waren dabei: Kreuzfahrt im Wert von über € 2.000,- / Matzratzen-Set im Wert von € 1.200,- / Bier um über € 500,- / LED Smart TV für ca. € 450,- / Head Ski / Seiwald Eisstock / Kugelgriller / Lederhose / Gutscheine der Glasbläserei Ruprechter / Kindertraktor der Firma Lindner / Sonderverlosung eines SYM Fiddle Rollers um € 1.790,- / 1 UHD Flachbildschirm um € 779,- / ein Kaffeevollautomat um € 349 und noch weitere 590 erstklassige Sachpreise. Ziel der Tombola war und bleibt es, den Reinerlös für die Nachwuchsarbeit zu verwenden.

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Hochwasser-Schutz: Nicht alle dafür

Donnerstag, 03 Mai 2018
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Die Planungen für das Hochwasser-Schutzprojekt "Unteres Unterinntal" wurden überarbeitet. Radfeld, Kundl und Angath haben trotzdem nicht zugestimmt. Sollte das so bleiben, ist das Projekt gestorben – oder das Land "fährt drüber".

REGION - Bis zuletzt hatten Kundl und Radfeld auch dem abgeänderten Konzept zum Hochwasser-Schutz für das Unterland nicht zugestimmt. Laut LA Bgm. Ing. Alois Margreiter (ÖVP, er fungiert für die Gemeinden als eine Art Sprecher und Koordinator) sei mit der aktuellen, überarbeiteten Planung, ein 300-jähriges Hochwasser abgedeckt.

Margreiter: "Projekt gestorben – oder mit Verordnung regeln"

"Wenn man in Radfeld jetzt auch noch auf eine Verschiebung der Projekt-Fläche bis zum Maukenbach beharrt, ist das Projekt gestorben. Dann bleibt dem Landeshauptmann nur noch die Möglichkeit, das mit einer Verordnung zu regeln…", denkt Margreiter. Man hat die Wünsche der Gemeinden, die im Prozess aufgetaucht sind, umfangreich eingearbeitet und diesen so weit irgend möglich entsprochen. Beispielsweise hat man nun mehr Mauern anstatt Dämme oder Erdwälle geplant, weil das Fläche spart. "Was immer möglich war, hat man bei der Linienführung in den Retentionsräumen berücksichtigt. Bis auf wenige, technisch nicht machbare Ausnahmen wurden alle Anregungen aufgenommen", sagt LH-Stv. Josef Geisler (ÖVP). Rund 90 Prozent der Wünsche der Rückmeldungen seien zur Gänze oder zum Teil erfüllt worden.
Auch Ersatz-Flächen seien organisiert worden. "Man hat auch die geforderten Flächen für die Aussiedler-Höfe der Radfelder Bauern geschaffen. Und die Bedenken Radfelds bezüglich der Rattenberger Brücke wurden auch beseitigt: Hier kann es zu keinen Überflutungen des Radfelder Siedlungs-Raumes mehr kommen. Die Mauern wurden in der Planung erhöht", erklärt Margreiter. Erst aufgrund der Einsprüche und Wünsche von Radfeld und Kundl habe man Angath in den Konzept-Plan aufgenommen: "Angath selbst hätte für sich keine Einbindung gebraucht. Jetzt werden dort aber bei Hochwasser jene Kubikmeter abfließen, die man in Radfeld und teils in Kundl nicht aufnehmen möchte", sagt Margreiter.
Eine Verordnung vom Land forderte Wörgls Bürgermeisterin Hedi Wechner (Liste WECHNER) bereits vor einiger Zeit. Wörgl ist die Stadtgemeinde, der mit diesem Projekt am meisten geholfen wird.

LH-Stv. Geisler: "Gemeinden sind jetzt am Zug!"

Nun sind für LH-Stv. Geisler die Gemeinden am Zug: "Die Detailplanung und die Umsetzung können ab sofort starten, wenn die Gemeinden mitmachen." Gespräche mit den Grundeigentümer in den Retentionsflächen wurden geführt. In Kramsach nahmen 46 von 56 Eigentümern, in Radfeld/Kundl 77 von 95 und in Angath 26 von 34 Grundeigentümern an den Gesprächen teil.

Wasserverband: Noch keine Gründung!

Fünf Gemeinden haben bis jetzt den Planungen und somit dem Beitritt zum Wasserverband zugestimmt – in Radfeld und Kundl stehen die Beschlüsse noch aus.
Angath hat sich laut Land vorerst gegen das Projekt ausgesprochen. "Wir werden uns aber noch im Hochwasserausschuss beraten", verrät Bgm. Josef Hauser im Gespräch mit dem ROFAN-KURIER. "Dort sind die Grundeigentümer dabei – danach wird der Hochwasserschutz im Gemeinderat nochmals zur Abstimmung gebracht", sagt Hauser.
Eine Abstimmung war auch in Radfeld Ende April geplant. Bei der Gemeinderats-Sitzung stand die "Beratung und Beschlussfassung Hochwasserschutz/Wasserverband" auf der Tagesordnung. "Wir treten nicht bei", bestätigte Gemeindevorstand Friedrich Huber (ALLGEMEINE RADFELDER LISTE) am Tag nach der Sitzung auf Nachfrage des ROFAN-KURIER. Mehrere Forderungen sind nicht erfüllt worden – unter anderem verweist er darauf, dass man sich in Radfeld wünscht, dass der Retentionsraum unterhalb des Maukenbaches beginnt: "Der Gemeinderat ist der Meinung, dass beim Gesamt-Projekt sicherlich noch Potential vorhanden ist", sagt er. Um sich selbst zu schützen hat Radfeld bereits vorgesorgt. Gemeinsam mit der Stadtgemeinde Rattenberg kauft die Gemeinde einen mobilen Hochwasserschutz und eine Großraumpumpe um ca. 50.000,– EURO.
In Kundl gab es seit den Gesprächen mit den Grundstückseigentümern keine Gemeinderats-Sitzung. Abgestimmt wird erst, "wenn der aktualisierte Plan mit den Grundstückseigentümern abgesprochen ist und die Finanzierung bekannt ist", schrieb Vize-Bgm. Michael Dessl im April-Amtsblatt der Gemeinde.
BREITENBACH (klausm) Am Donnerstag den 26. April öffnete am Ortseingang von Breitenbach mit dem neuen SPAR-Supermarkt ein wichtiger Nahversorger. Tags zuvor, am Abend des 25. April, fand im neuen SPAR ein Festakt mit Eröffnungsfeier für geladene Gäste statt. Den Bierschank übernahm gekonnt die Breitenbacher Landjugend. Anwesend waren unter anderem Pfarrer Dr. Piotr Stachiewicz – er war für den Segen von oben zuständig - LA Bgm Ing. Alois Margreiter, Vize-Bgm Martina Lichtmannegger – sie konnte aus den Händen des SPAR-Chef’s für den Breitenbacher Sozialfond einen Spendenscheck über 2.500,- EURO entgegennehmen, Geschäftsführerin Hilde Mader vom Wirtschaftsbund, Breitenbacher Gemeinderäte, heimische Unternehmer und Wirtschaftstreibende, Breitenbacher Vereinsvertreter, für SPAR kamen Geschäftsführer Dr. Christof Rissbacher, Architekt Klaus Adamer und Barbara Moser (Werbung und Information).

Der neue SPAR-Supermarkt in Breitenbach

Der neue Spar-Supermarkt in Breitenbach, der modernste in Tirol - für Dr. Christof Rissbacher – SPAR-Geschäftsführer für Tirol/Salzburg – ein logischer Schritt: „Die Gemeinde Breitenbach hat in den letzten Jahren einen starken Bevölkerungszuwachs verzeichnet. Dem wollen wir auch mit unserem neuen, modernen SPAR-Supermarkt Rechnung tragen“. Bei Bürgermeister Margreiter bedankte sich Rissbacher für die gute Zusammenarbeit mit der Gemeindeführung.

SPAR-Kaufmann Roland Lettenbichler wechselt damit mit seinem bisherigen Team plus zusätzlichen Mitarbeitenden an den neuen Standort: „Der neue SPAR Supermarkt ist als Nahversorger für alle ein Gewinn. Unsere Kunden können weiterhin vor Ort einkaufen, der Supermarkt bringt eine attraktive Ausweitung des Sortiments und schafft neue Arbeitsplätze in Breitenbach. Insgesamt werden im neuen SPAR-Supermarkt momentan 17 Mitarbeiter beschäftigt sein.”

Dazu Bürgermeister LA Ing. Alois Margreiter: “Als Bürgermeister bin ich erleichtert, dass mit der Errichtung des neuen SPAR-Marktes auch künftig die Nahversorgung für unsere 3.500 Einwohner gesichert ist. Wir freuen uns über dieses klare Bekenntnis von SPAR, in den ländlichen Raum zu investieren und die Nahversorgung in den Gemeinden zu stärken.“

Zentrale Lage – mehr Parkplätze

Der moderne Supermarkt befindet sich direkt beim Kreisverkehr am Ortseingang. Im Gegensatz zum alten Standort im Ortszentrum stehen künftig ausreichend Parkplätze zur Verfügung, 35 unmittelbar vor dem Supermarkt und 60 am direkt gegenüberliegenden Parkplatz. Durch die zentrale Lage und die gute Anbindung an das bestehende Geh- und Radwegenetz ist der Supermarkt auch für Fußgänger und Radfahrer sehr gut erreichbar.


Qualität und Frische

Eine große Sortimentsvielfalt von hoher Qualität - insgesamt spricht man von rund 9.000 Artikeln - wird die Kunden im neuen SPAR-Supermarkt auf 600 m2 besonders begeistern. Herzstück des Marktes ist die neue, extralange Feinkostabteilung mit feinsten TANN- Fleisch– und Wurstspezialitäten aus dem Wörgler Fleischwerk. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt bleibt für den SPAR-Markt die Regionalität mit frischem Brot der Bäckereien Mitterer, Schipflinger und Unterländer Frischebäcker. Neu ist auch das Angebot an Frischfisch, einer heißen Theke für die schnelle Jause sowie ausgewählten Produkten von Bauern aus der Region.

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BREITENBACH (klausm) Am Donnerstag den 19. April eröffnete Fachlehrerin Christina Hörl in der vollbesetzten Aula der Neuen Mittelschule (NMS) Breitenbach die Ausstellung „Kunst & Kreativität“. Gezeigt wurden Arbeiten von derzeitigen NMS- und ehemaligen Hauptschülern und wie es sich für eine Vernissage eben gehört, gab’s zur Ausstellungseröffnung auch Musik, nämlich feinste Harfenmusik von Laura Felderer. Grußworte an Alle und Anerkennung den Künstlern, Organisatoren und Helfern zu dieser großartigen Ausstellung, kamen von Schulleiter Dir. Günter Schroll, zudem von Breitenbachs Bürgermeister LA Ing. Alois Margreiter.

Ausstellung

Irgendwann fragte sich Fachlehrerin Christina Hörl was wohl aus den verschiedenen herausragenden Zeichentalenten aus der Hauptschulzeit geworden sein mag. Daraus entwickelte Frau Hörl die Idee, alle begabten Zeichenschüler von damals zu einer gemeinsamen Ausstellung einzuladen und parallel dazu aktuelle Gemeinschaftsarbeiten der 4 Schulstufen der jetzigen Neuen Mittelschule in derselben Ausstellung zu präsentieren.

So nahmen neben den rund 100 Mittelschülern der 4 NMS-Schulstufen Künstler von damals, nämlich Ruth Dornauer, Lukas- Stefanie und David Ruprechter, Lisa Adamer, Yara Lettenbichler, Julia Arzberger, Aaron Hotter, Michi Huber, Markus Achleitner, Martina Felderer, Georg Margreiter, Katharina Hohlrieder sowie Sophie Margreiter und Olivia Hager von der Glasfachschule Kramsach als Aussteller an der Ausstellung „Kunst & Kreativität“ teil.

Neue Mittelschule

Setzt die eine Neue Mittelschule neben den sowieso verlangten Hauptfächern ihren Focus auf Sport, eine andere wieder auf Musik, so stellte Direktor Günter Schroll für die Breitenbacher Mittelschule in seiner Ansprache „Kreativität“ als erklärtes Ziel vor. Neben der Erfüllung des vorgegebenen Schulplanes bleibt nämlich trotzdem noch Zeit für Theater, Musik, Sport, Handwerk, Abenteuer und Erlebnis, Umsetzung interessanter Schulprojekte, klassenweise oder klassenübergreifende Exkursionen und wie man an der Ausstellung klar erkennen konnte, Zeit für Kunst und Kreativität. Dir. Schroll nennt dies alles zusammen: „Entwicklung neuer Formen des Lehrens und Lernens“ und ist mit seinem Team von rund 20 Lehrpersonen mit der NMS Breitenbach offensichtlich ziemlich erfolgreich unterwegs.

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Breitenbach legt Jahres-Rechnung vor

Freitag, 06 April 2018
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Die Gemeinde Breitenbach gehört weiter zu den am wenigsten verschuldeten Gemeinden Tirols. Eine Zwischen-Finanzierung ließ den Verschuldungs-Grad 2017 leicht ansteigen.  Heuer kommt allerdings die zugesagte Förderung für das Feuerwehr-Haus.

BREITENBACH - Etwa 8,1 Millionen EURO hat die Gemeinde Breitenbach 2017 verwaltet. Nun, nach Vorliegen der Jahresrechnung, steht fest, dass ein Überschuss von 166.000,– EURO bleibt. Auf den ersten Blick zeigt die Jahres-Rechnung mit 26,5 % dabei einen leicht gesteigerten Verschuldungs-Grad. Geschuldet ist das der Zwischenfinanzierung eines 50%igen Landes-Zuschusses für den Neubau des Feuerwehr-Hauses. Auch mit 26% Verschuldungs-Grad gehört Breitenbach nach wie vor zu den nur gering verschuldeten Gemeinden in Tirol. "Die gute Nachricht ist, dass wir die Schulden mit Eintreffen der Landesmittel wieder entscheidend reduzieren können", sagt LA Bgm. Alois Margreiter (ÖVP).

Schuldenabbau Breitenbach

Noch 2003 hatte Breitenbach etwa 3,2 Mio. EURO an Schulden, bis Ende 2018 wird dieser Betrag auf 1,17 Mio. EURO geschrumpft sein. Dazu Bgm. Margreiter: "Mit Kommunalsteuer-Einnahmen von etwa 200.000,– EURO ist Breitenbach eine der einkommens-schwächsten Gemeinden im Bezirk Kufstein. Dass die finanzielle Entwicklung trotzdem so positiv verläuft, beruht hier auch auf dem unermüdlichen Einsatz der Gemeindeführung und des Gemeinderates." Breitenbach beschäftigt aktuell 39 Mitarbeiter, die 27,66 Vollzeit-Äquivalenten entsprechen.

Hochwasser: Hick-Hack geht weiter!

Montag, 26 Februar 2018
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Der geplante Hochwasserschutz "Unteres Unterinntal" spaltet die Gemeinden. Während die einen noch das beste für sich herausholen wollen, drängt Wörgl auf eine Verordnung vom Land - kurz gesagt, die Verbandsgründung verzögert sich immer weiter.

REGION - 250 Millionen EURO soll das Hochwasser-Schutz-Projekt zwischen Kramsach und Angath kosten. Das generelle Projekt wurde bereits ausgearbeitet und "derzeit finden die finalen Planungsarbeiten für die weitere Optimierung der Hochwasser-Schutzmaßnahmen statt", heißt es von Seiten des Landes. DI Markus Federspiel (Vorstand der Abteilung Wasserwirtschaft beim Land) rechnet damit, dass das Ergebnis in den nächsten zwei bis drei Monaten vorliegen wird. Geplant sind 18 Kilometer Mauern und Dämme, sowie drei Retentionsräume zum Rückhalt des verdrängten Wassers. Diese Retentionsräume sind in Kramsach, Radfeld/Kundl und Angath geplant. Von diesen Gemeinden hat aber bis jetzt erst Kramsach dem Hochwasserschutz in dieser Form zugestimmt....

Radfeld: Keine Zustimmung

"Seitens des Landes wird den Gemeinden Radfeld, Kundl und Angath vorgeworfen, dass sie die Blockierer sind", sagt Radfelds Bürgermeister Josef Auer (ZUKUNFT FÜR RADFELD). Für ihn sitzen die Blockierer jedoch beim Land, "weil auf unsere Argumente schon seit Jahren nicht entsprechend reagiert wird. LA Margreiter (ÖVP) spricht zwar immer vom 'Durchbruch', das entspricht aber nicht der Realität", sagt Auer. Damit Radfeld bei dem Projekt zustimmt, muss noch einiges passieren: "Zum Beispiel wird die Unterkante der Autobahnbrücke zwischen Radfeld und Kramsach nicht angehoben, was im Hochwasserfall die Gefahr der völligen Überflutung des gesamten Ortsgebietes bedeutet", sagt Auer. In Kundl und Angath gibt es auch noch Forderungen.
Einen sehr guten Hochwasser-Schutz braucht es vor allem in Wörgl. Dort stehen viele Kubikmeter Gewerbegebiet und auch Wohnhäuser in der Roten Zone...

Wörgl fordert rasche Lösung!

Die Wörgler Bürgermeisterin Hedi Wechner (LISTE HEDI WECHNER) fordert vor allem vom Land Tirol eine rasche Lösung. Zusammen mit Nationalrätin Carmen Schimanek (FPÖ) übt sie starke Kritik am Land und auch an Bgm. LA Ing. Alois Margreiter, der das Projekt koordiniert: "Er (Margreiter) hat nicht nur nicht koordiniert, sondern anstatt Eintracht zu stiften hat er Zwietracht gesäht", sagt Wechner. Für sie putzt sich das Land an den Gemeinden ab und spielt sie gegeneinander aus. Außerdem fürchtet sie zu hohe Entschädigungszahlungen für die Retentions-Flächen. Hier fordert sie, dass das Land eingreift: "Es kommt der Punkt, an dem die Gespräche zu Ende geführt sind und man den Sack zumachen muss. Und dieser Punkt ist jetzt!", fordert Wechner eine Verordnung vom Land Tirol – mit Kostenübernahme seitens des Landes für die Entschädigungszahlungen. (mk)
Bereits vor der Landtags-Wahl 2013 wurde von der TINETZ die Verlegung der 110 kV-Leitung aus dem Siedlungs-Gebiet zugesagt. 2017 wird die Leitung in Kramsach ersetzt, hieß es zu Beginn. Dann wurde auf 2019 korrigiert. Jetzt soll es erst 2021 so weit sein...

UNTERLAND - Das ist alles andere, als erfreulich: Abermals verzögert sich die Verlagerung der 110 kV-Leitung in Breitenbach und Kramsach! Die Hochspannungs-Leitung verläuft allein in Kramsach im direkten Nah-Bereich von (Schätzung) 1.500 Bürgern, teilweise sogar über den Haus-Dächern! Sie hängt sogar über der Volksschule und führt direkt am Altersheim vorbei. Auch in Breitenbach sind zahlreiche Gebäude betroffen. Der Umwelt-Mediziner der Salzburger Landesregierung, Dr. Gerd Oberfeld, sagte zuletzt, die hier emittierten elektro-magnetischen Felder überschreiten teilweise das 15- bis 20fache dessen, was von einigen Ärzten als "vertretbar" eingestuft wird. Der ROFAN-KURIER hat die neue Verzögerung im Interview mit TINETZ-Geschäftsführer DI Thomas Rieder aufgedeckt.

ROFAN-KURIER: "Wie weit sind die Arbeiten beim Abschnitt 1 (Kirchbichl) fortgeschritten?"
DI Thomas RIEDER: "Alle für den Bau erforderlichen behördlichen Genehmigungen liegen TINETZ nun vor. Die Bauarbeiten für den ersten Abschnitt sind in der zweiten Jahreshälfte 2018 geplant."
 
ROKU: "Wann gibt es die mündliche Verhandlungen für den Abschnitt 3 (Kramsach)?"
RIEDER: "Wir gehen davon aus, dass das Genehmigungsverfahren für den 3. Abschnitt dieses Jahr durchgeführt wird. Das ist von der TINETZ so eingeplant, der Termin wird aber letztendlich durch die Genehmigungs-Behörde festgesetzt."
 
ROKU: "Wann beginnen die Bauarbeiten für den Abschnitt 2 (Breitenbach), wann für Abschnitt 3 (Kramsach)?"
RIEDER: "Es ist geplant die Bauarbeiten für den 2. Abschnitt im Jahr 2019 und für den 3. Abschnitt im Jahr 2020 zu starten. Die Fertigstellung des Anschlusses des Umspannwerkes in Kundl erfolgt im Jahr 2021. Die Demontage der bestehenden Leitungsabschnitte wird jeweils im selben Jahr wie die Errichtung der neuen Leitungsabschnitte vollzogen."

ROKU: "Aus 4 Jahren wurden also 8 Jahre..."
RIEDER: "Die zeitlichen Angaben stellen einen realistischen Zeitplan dar... es wurden mögliche und derzeit nicht quantifizierbare Verzögerungen behördlicher bzw. privatrechtlicher Natur nicht berücksichtigt. Sie sind daher als aktueller Planungsstand (weil nicht ausschließlich in unserem Einflussbereich liegend) anzusehen!"

ROKU: "Schließlich sollte die Leitung 2019 aus Kramsach entfernt werden. (Anmerkung: 2013 wurde noch 2017 für den Neubau in Kramsach veranschlagt). Wann soll das Gesamtprojekt abgeschlossen sein, sodass für Kramsachs Bürger endlich die Entlastung eintritt?"
RIEDER: "Mit einer Entlastung der Bürger der Gemeinde Kramsach ist demnach (frühestens) 2020 zu rechnen, der Abschluss des Gesamtprojektes ist aus heutiger Sicht bis Ende 2021 vorgesehen. Wir ersuchen um Verständnis, dass sich auf Grund der notwendigen Dauer von Bewilligungsverfahren sowie der Abstimmung mit den betroffenen Grundeigentümern Verzögerungen zu den ursprünglichen Zeitplänen ergeben können. Die TINETZ ist bestrebt, die Projektumsetzung möglichst nach den geplanten Zeitplänen durchzuführen."

Seitens des Landes Tirol heißt es dazu, die Vorprüfung für das Neubau-Vorhaben der Leitung wurde mit Bescheid vom 10.1.2014 abgeschlossen. Das UVP-Feststellungsverfahren sei mit Bescheid vom 9.11.2016 abgeschlossen worden.
Für den östlichsten Abschnitt (Kirchbichl) der Anlage wurde am 22.5.2017 die starkstromwegerechtliche Bewilligung erteilt.
Verfahrensanhängig sei aktuell der Abschnitt Breitenbach, zudem der Bescheid noch im März erfolgen soll.
KUNDL/BREITENBACH (klausm) Carina Feichtner, Michaela Haaser, Stephanie Berger, Christine Hausberger, Martina und Martin Gschwentner, kamen am Dienstag den 09. Jänner als Anklöpfler der Landjugend Breitenbach in’s Büro des Sozialsprengels Kundl/Breitenbach um der Geschäftsführerin Mag. Sabine Eder-Unterrainer im Namen der Breitenbacher Landjugend einen Spendenscheck über 960,- EURO zu übergeben, wofür sich Sabine Eder-Unterrainer im Namen der Sprengel-Klienten herzlich bedankte.

KUNDL (klausm) Am Mittwoch den 29. November fand im Kundler Sozialzentrum MITANOND, in der „Tagesbetreuung“ einer Abteilung des Gesundheits- und Sozialsprengels, ein Weihnachtsbasar statt. Für die „Tagesbetreuung“ war’s bereits der zweite Basar in dieser Form und ebenso erfolgreich wie im Vorjahr. Veranstalter war der Gesundheits- und Sozialsprengel Kundl/Breitenbach und neben ausnahmslos selbstgemachten und selbstgebastelten Handwerksarbeiten für Weihnachten, von Adventkränzen, Weihnachtsgestecken, Glasdekorationen, Glasschmuck über Strickwaren, bot der Sprengel interessierten Basarbesuchern obendrein die Möglichkeit über das Angebot der „Tagesbetreuung“ alles Wissenswerte zu erfahren und für eine entspannte, gemütliche Atmosphäre, sorgten herrliche Kuchen und Kaffee.

Tagesbetreuung

Für all jene die keine Gelegenheit für einen Besuch auf dem MITANOND-Basar und einer damit verbundenen Information über die „Tagesbetreuung“ des Sozialsprengels einholen konnten, für all jene also, hier ein kurzer Steckbrief zum Thema Tagesbetreuung:

Seit Oktober 2015 bietet der Gesundheits- und Sozialsprengel Kundl Breitenbach die Tagesbetreuung für hilfs- und pflegebedürftige Menschen an. Die freundlichen und barrierefreien Räumlichkeiten der neuen Einrichtung befinden sich im Erdgeschoß des Sozialzentrums MITANOND. Durch die Einrichtung der Tagesbetreuung werden pflegende Angehörige entlastet und zwar Montag, Mittwoch und Freitag jeweils von 8:30 Uhr bis 16:30 Uhr. Ein Besuch der Einrichtung ist halb- oder ganztags möglich, bei Bedarf wird zudem ein Hol- und Bringdienst organisiert. Die Angebote des Sozialsprengels als Betreibers sind vielfältig: Singen und musizieren, Gedächtnistraining, Gymnastik und Seniorentanz, Kreativangebote (basteln, malen, werken), Ausflüge, Spaziergänge, Spiele, Alltagsfertigkeiten trainieren (kochen, backen). Natürlich können sich Besucher auch jederzeit zur Entspannung und Erholung in den Ruheraum zurückziehen. Über die Homepage www.sozialsprengel.com kann man direkt mit dem Sprengelbüro Kontakt aufnehmen.

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KUNDL (klausm) Seit über 20 Jahren begleitet und betreut der Gesundheits-und Sozialsprengel Kundl-Breitenbach pflegebedürftige Menschen. Diese nicht mehr wegzudenkende Einrichtung des Sprengels ermöglicht betagten, beeinträchtigten oder behinderten Menschen länger zu Hause zu bleiben und so ihren Alltag solange als möglich in vertrauter Umgebung zu erleben.

Beratung, Präventive Seniorenberatung, mobile und medizinische Hauskrankenpflege, Heimhilfe, Essen auf Rädern, Tagesbetreuung, Verleih von Heilbehelfen – der Sozialsprengel ist Anlaufstelle für Menschen, die Betreuung oder Pflege brauchen. Dipl. Gesundheits- und Krankenschwestern, Pflegehelferinnen, Heim- und Haushaltshilfen (mittlerweile arbeiten im Sprengel Kundl-Breitenbach insgesamt 28 Menschen), Organisation, Verwaltung, Fuhrpark, Büro’s, etc., das alles kostet natürlich und so sind neben den Landes-und Gemeindegeldern zusätzliche Geldspenden zur Finanzierung und Aufrechterhaltung des Sprengelbetriebes mehr als willkommen.

So war die Woche vom 13.-19. November für den Sprengel eine besonders erfreuliche, konnten doch Obmann Mag. Bernhard Sigl und Geschäftsführerin Mag. Sabine Eder-Unterrainer im Laufe jener Woche von drei Kundler Unternehmen Spendenscheck’s in der Höhe von insgesamt 2.825,- EURO entgegennehmen, wofür sich der Sprengelvorstand im Namen seiner Klienten ganz herzlich bedankt.

Gasthof Kaisermann

Johann Kröll vom Gasthof KAISERMANN übergab dem Sprengel am Mittwoch den 15. November 1.500,- EURO. Es war dies der Erlös aus der heurigen Maibaumversteigerung, der letzten übrigens, wie uns der Kröll Hans wissen ließ, denn das Kaisermann-Maibaumteam mit Hans Oberpichler an der Spitze ist in die Jahre gekommen und beendet mit dem heurigen Maibaum diese arbeitsintensive und schweißtreibende Aktion. Durchaus verständlich – aber schade. Wie die zeit vergeht. Johann Kröll feiert nächstes Jahr „10 Jahre Gasthof Kaisermann“. 1998 übernahm Kröll den Gasthof „Neuwirt“, 2003 das Restaurant „Millenium“ in der Eishalle und seit 2008 gibt’s nun bereits den Gasthof „Kaisermann“, somit hat die Familie Johann Kröll nächstes Jahr etwas zu Feiern.

KFZ-Kern

Christian Kern von KFZ-KERN übergab dem Sprengel am Freitag den 17. November 925,- EURO. Es war dies der Erlös aus der jährlichen Winterreifen-Umsteckaktion. Dabei können nämlich Autofahrer ihre Autos auf den Winterbetrieb für wenig Geld nicht nur umrüsten, vielmehr wird zusätzlich ein Wintercheck bezüglich Frostschutz durchgeführt, ja und die Einnahmen aus dieser Aktion kommen eben dem Sprengel zugute. KFZ-Technik Kern, seit Jänner 2000 an diesem Standort, beschäftigt insgesamt 8 Mitarbeiter und führt seit nunmehr 12 Jahren diese Winterreifen-Umsteckaktion zugunsten des Sozialsprengels durch.

Sanitätshaus und Orthopädietechnik Kofler

Stefan Kofler vom Sanitätshaus und Orthopädietechnik KOFLER übergab dem Sprengel am Freitag den 17. November 400,- EURO. Das Sanitätshaus wurde vor 24 Jahren vom Seniorchef Helmut Kofler gegründet und gehört mittlerweile längst zu den führenden Sanitätshäusern des Unterinntales. Heuer, am „Tag der offenen Tür“, hat Stefan für den Sozialsprengel freiwillige Spenden entgegengenommen.

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