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KRAMSACH (klausm) „Der Adelige kämpft für Vorrechte und Privilegien, der Söldner für Geld und reiche Beute, der Tiroler Schütze hingegen kämpft für Freiheit und Heimat.“ - Kein Geringerer, als Herzog Friedrich (1382-1439) stellte dies zu seiner Zeit auf Schloss Tirol fest, ja und ob er’s geahnt hätte, gerade in der heutigen Zeit, in der es gilt hohe Werte von Freiheit und Heimat zu leben, zu verteidigen, setzen die Tiroler Schützen mit ihrer Existenz, ihren Auftritten, Kundgebungen und Schwüren, ein starkes Zeichen und unterstreichen damit zweifelsfrei wofür das Tiroler Schützenwesen steht.

Wiedergründung

Unter diesem Gesichtspunkt ist auch die groß angelegte Geburtstagsfeier der Schützenkompanie Kramsach am Sonntag den 30. Juli zu verstehen, solche Geburtstagsfeiern können sich nämlich sehen lassen: 9 Schützenkompanien, 4 Abordnungen, 2 Musikkapellen – und alle kamen um an der  Jubiläumsfeier „60-Jahre Wiedergründung Schützenkompanie Kramsach“ mit Hauptmann Klaus Volland und Obmann Harald Volland teilzunehmen, zu gratulieren.

1909 Gründung der Kramsacher Standschützenkompanie. Nach den beiden Weltkriegen 1957 Wiedergründung der Schützenkompanie Kramsach. Oberjäger Klaus Loinger, Wiedergründungsmitglied der heutigen Schützenkompanie Kramsach, wurde im Rahmen des Festaktes am Claudiaplatz’l der „Jahreskranz zur Andreas-Hofer-Medaille“ des Bundes der Tiroler Schützenkompanien zuerkannt.


Festauftakt

08:30 Uhr - Eintreffen der Kompanien, Vereine und Ehrengäste. Für das Schützenwesen kamen Viertelkommandant Manfred SCHACHNER und Bataillonskommandant Hermann EGGER. Als Vertreter der Gemeinde Kramsach nahmen Bgm Bernhard ZISTERER, Vize-Bgm Mag Karin FRIEDRICH sowie Kramsacher Gemeinderäte teil. Weitere Ehrengäste waren LA Bgm Alois MARGREITER, außerdem die Nachbarbürgermeister Ing Rudolf PUECHER (Brixlegg), Johann THALER (Reith), Bgm Mag Josef AUER (er marschierte bei den Radfelder Schützen mit), der ehemalige Bürgermeister von Kramsach Egon AUSSERHOFER, Chefinspektor Richard HOTTER, fesche Bäuerinnen im traditionellen Kasettl.

09:15 Uhr - Signal zur Aufstellung der Kompanien, Fahnenabordnungen, Musikkapellen und Ehrengäste. Danach Meldung an den Höchstanwesenden, in diesem Fall an den  Bataillons-Kdt Major Hermann Egger, der wiederum meldete an Viertelkommandant Manfred Schachner, LA Bgm Ing Alois Margreiter und Ortschef Bgm Bernhard Zisterer. Im Anschluß daran Abschreiten der Fronten mit Ehrenbezeugung vor den Schützenfahnen. Ehrenkompanie des Tages war die Schützenkompanie Radfeld mit Hauptmann Christian Kern.

Feldmesse

Auf das Abschreiten der Fronten folgte der gemeinsame Marsch der  Schützenkompanien, Abordnungen, Ehrengäste, Musikkapellen Kramsach und Mariatal, hinunter zum Claudiaplatz’l, zur Feldmesse, zelebriert von Dekan Schützenkurat Mag Franz Auer. Musikalisch umrahmt hat die Messe die Musikkapelle Kramsach mit Kapellmeister Leonhard Salzburger. Begrüßt und den Festakt moderiert haben Obmann Harald Volland und Bat-Kdt Hermann Egger. Grußworte und Glückwünsche kamen von Bgm Bernhard Zisterer, Viertelkommandant Manfred Schachner. Die Ehrenkompanie Radfeld mit Hauptmann Christian Kern schoss zwei saubere Ehrensalven, einmal nach dem Evangelium und ein zweites Mal am Schluss der Messe, wofür sie von den Festgästen verdienten Applaus bekamen.

Nach der Messe gab’s für das Wiedergründungsmitglied Klaus Loinger eine besondere Ehrung: Oberjäger Klaus LOINGER wurde für treue 60-jährige Mitgliedschaft in der Schützenkompanie Kramsach der „Jahreskranz zur Andreas-Hofer-Medaille“ des Bundes der Tiroler Schützenkompanien zuerkannt.

Defilierung

Nach der Feldmesse wurden an die anwesenden Kompanien und Abordnungen zur Erinnerung an diesen Jubiläumstag in Kramsach Fahnenbänder übergeben. Zum finalen Höhepunkt des offiziellen Teiles dieser Geburtstagsfeier präsentierten sich vor den Ehrengästen und Zuschauern vor dem Gemeindeamt alle mitwirkenden Schützenkompanien mit je einer Ehrensalve.

Zur anschließenden Defilierung aufmarschiert sind die Schützenkompanien aus Radfeld, Brixlegg, Breitenbach, Telfs, Kundl, Münster, Alpbach, Reith und Hart, die Musikkapellen Kramsach und Mariatal, eine Abordnung der Feuerwehr, des Männergesangvereines, der Schützengilde. Den Abschluß der Defilierung schließlich machte das Kommando der Schützenkompanie Kramsach mit Hauptmann Klaus Volland, Ehrenhauptmann Roland Kattey, Obmann Harald Volland zwei fesche Marketenderinnen und der Fähnrich mit der Kompaniefahne.

Festbetrieb

Vom Gemeindeamt ging’s voulez zum Festplatz beim Volksspielhaus um beim Frühschoppen mit der „Musikkapelle Mariatal“ und später mit „Brandenberg 3“, einerseits die Kameradschaft zu pflegen, andererseits um das Jubiläumsfest standesgemäß ausklingen zu lassen. Derweil sich die Alten der Kameradschaftspflege widmeten, vergnügten sich die anwesenden Kinder in einer Hüpfburg und verklebten sich mit Zuckerwatte, ja und es wären nicht die Schützen, hätte es nicht auch eine Schießbude gegeben an der scharf auf Plüschtiere und Plastikrosen geschossen wurde. Und damit „Schützen heil“ bis zur nächsten Ausrückung.

FOTOS:



Vom "heiligen Rasen" zum Turniersieg auf Sand

Freitag, 28 Juli 2017
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Ein Hauch vom "heiligen Rasen" in Wimbledon war beim 17. Internationalen Future Tennis Turniers in Kramsach zu spüren. Im Finale standen gleich zwei Wimbledon-Teilnehmer: Daniel Brands gewann gegen Jeremy Jahn (7:6, 6:1).

Kramsach - 7:6 und 6:1 – mit diesem Ergebnis holte sich der Deutsche Daniel Brands beim 17. Internationalen Future Turnier in Kramsach den Titel. Er schlug im Finale am Samstag, 15. Juli, seinen Landsmann Jeremy Jahn. Der erste Satz war hart umkämpft, aber den zweiten Satz konnte Brands dominieren: "Ich freue mich, dass meine Rechnung voll aufgegangen ist. Ich hatte Matches in einer tollen Umgebung, fühlte mich sehr wohl und konnte nach meinem letzten Erfolg in Wimbledon weiteres Selbstvertrauen tanken", sagt der Sieger im Gespräch mit dem ROFAN-KURIER.
Vom Future-Turnier in Kramsach schwärmt der Deutsche: "Kramsach ist für mich immer eine Reise wert! Hier habe ich ja auch schon einmal gewonnen", sagt Brands. Dass das Halbfinale und das Finale (wegen des Wetters) am gleichen Tag zu spielen waren, war für den Profi kein Problem: "Solche Belastungen sind wir auf der Tour gewohnt – man muss ja auch fünf Sätze durchhalten können und hat keine Pause!" Vor Kramsach spielten die beiden Finalisten Brands und Jahn in Wimbledon: Jahn schied in der ersten Qualifikations-Runde aus. Brands rückte bis in die erste Hauptrunde vor, dort scheiterte er mit 6:3, 7:5 und 6:4 an der Nr. 13 der Weltrangliste, Gael Monfils (FRA).

15.000,– US DOLLAR Preisgeld

"Das Turnier heuer fand unter verschärften Bedingungen statt", erzählt der Turnier-Verantwortliche Werner Auer dem ROFAN-KURIER. Einerseits hatte man kein Glück mit dem Wetter (Auer: "Es gab fast jeden Tag eine Regenpause"), andererseits musste das Preisgeld dieses Jahr laut Vorgabe von 10.000,– auf 15.000,– US DOLLAR angehoben werden. Bei seinen Grußworten am Tag des Finales bedankte sich Auer bei den 40 Ehrenamtlichen, die mithalfen, das Turnier zu veranstalten, bei den großen Sponsoren, ohne die kein Turnier möglich gewesen wäre und bei den Spielern, die sich sehr professionell verhielten. "Alle Spieler waren am Platz sehr fair", sagte Auer.

Wild Card für Sandro Kopp

Der Kramsacher Sandro Kopp konnte durch eine Wild Card in der ersten Hauptrunde spielen. Er verlor gegen den Russen Khomentovskiy mit 6:4 und 6:3. Der zweite Tiroler, der 19-jährige Kufsteiner Alexander Erler, musste sich im Viertelfinale gegen den späteren Gewinner Brands mit 6:3 und 6:2 geschlagen geben. Im Doppel konnte sich eine Österreichische Paarung den Titel sichern: Pascal Brunner und Maximilian Neuchrist gewannen das Finale mit 6:2, 2:6 und 10:5. (mk)

Überführt: Polizei klärt Kupfer-Diebstahl

Freitag, 28 Juli 2017
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Ende Juli wurden 240 kg Kupfer vom Abbruch eines Hotels in Kramsach gestohlen. Die Polizei Kramsach rät zu "Vorsicht bei Müll-Sammlern"!

Kramsach/Jenbach - Etwa 240 kg Kupfer die von einem Dach-Abbruch in Kramsach stammen, wurden Ende Juli von so genannten "Müll-Sammlern" aus Ungarn gestohlen. Die Polizei-Inspektion Kramsach hatte den Fall aufgenommen und ins System gestellt. "Uns war aufgrund der Beobachtung eines Nachbarn das Kennzeichen des Fahrzeuges bekannt", erklärt dazu der Kommandant der Polizei-Inspektion Kramsach, Richard Hotter. Die Mitarbeiter der Polizei-Inspektion Jenbach waren es dann, die das verdächtige Fahrzeug angehalten und das Diebesgut sichergestellt haben. "Die Täter hatten jede Menge alte Reifen und sonstigen Schrott über das Kupfer geworfen, um es zu verstecken. Aber die Kollegen von Jenbach blieben hart und ließen sie das wegräumen", sagt Kommandant Hotter. Das Kupfer wurde mittlerweile an seinen Besitzer zurückgegeben. Die drei Täter, Horvat I. und seine Begleiter (ein Mann und eine Frau) wurden "auf freiem Fuße angezeigt".

Polizei rät "aufpassen"

Posten-Kommandant Hotter dazu: "Wir raten der Bevölkerung, aufzupassen. Solche Müll-Sammler nehmen manchmal auch Dinge mit, die ihnen nicht überlassen werden. Wir bitten die Bevölkerung, dass uns diesbezüglich verdächtige Beobachtungen umgehend gemeldet werden. Dann können wir handeln."
Die Gemeinderatssitzungen im Unterland waren im Juli vom Thema "Hochwasserschutz-Verbandes" geprägt. In den acht betroffenen Gemeinden gingen lange Diskussionen den Entscheidungen voraus. Der ROFAN-KURIER hat die Situation zusammengefasst...

Region - Der nächste Schritt zum Hochwasser-Projekt ist noch nicht getan: Die Gründung des Hochwasserschutz-Verbandes verzögert sich erneut. Es gibt inzwischen ein "Ja" von Kramsach, Breitenbach, Brixlegg, Rattenberg und Wörgl – Kundl, Radfeld und Angath stimmten der Satzung noch nicht zu! Somit fehlen die Beschlüsse von den Gemeinden, die große Retentionsräume zur Verfügung stellen sollen. Nur die Kramsacher, die 1,7 Mio. Kubikmeter Wasser "parken", stimmten bereits zu. Einer der Bürgermeister der Befürworter-Gemeinden meint dazu: "Wenn Kundl, Radfeld und Angath sich nicht bald entscheiden, könnte es passieren, dass die anderen Gemeinden einen Verband mit weniger Retentionsfläche gründen und Kundl, Radfeld und Angath es für sich aus eigener Kasse richten müssen..."

Kramsach: Ja, aber...

Die Gemeinde Kramsach stimmte bei ihrer Gemeinderats-Sitzung am Montag, 10. Juli, positiv für den "Entwurf der Satzungen für den Hochwasser-Schutzverband Unteres Unterinntal".  Mit einem "aber...."
Die Gemeinderäte formulieren weitere Punkte und verknüpfen diese mit dem Beschluss: "Wir müssen die Brandenberger Ache VOR dem Inn verbauen, sonst sitzen wir in einer Badewanne", sagt Bgm. Hartl Zisterer (LISTE ZISTERER; hier sein Interview zum Thema Hochwasser). Weitere Punkte: Die Inn-Verbauung bei der Brandenberger Ache muss bis zur Höhe des Volksspielhaus gehen. Das Land und der Bund müssen sich bei den Betriebskosten der Verbauung beteiligen. Die Kosten für Kramsach dürfen bei maximal 7,75% liegen (Forderung der FPÖ Kramsach). Und es muss ein Ist-Bestand der vorhandenen Hochwasser-Schutzbauten erhoben werden. "Wir wollen ja nicht die Katze im Sack kaufen", fordert der GRÜNE-Gemeinderat Mag. Josef Ascher. Gemeinderat Fritz Widmann (GFK – GEMEINSAM FÜR KRAMSACH) sieht noch keine Eile: „Angath, Kundl und Radfeld haben nicht zugestimmt. Es müssen noch einige Dinge verändert werden. [...] Wir brauchen keinen vorauseilenden Gehorsam leisten, vor Herbst passiert nichts!“, sagt er. Trotz dieser Bedenken kam es bei der Gemeinderats-Sitzung zur Abstimmung, die mit einer Gegenstimme (Fritz Widmann) pro Hochwasser-Schutzverband endete.

Weitere Pro-Gemeinden

Ohne Gegenstimme stimmte der Breitenbacher Gemeinderat bereits im Juni dem Verband zu. Auch in Wörgl wurde einstimmig zugestimmt – allerdings mit einem Zusatz: Die von der Stadtgemeinde geforderten Punkte sind nachträglich einzuarbeiten und gemachte Zusagen betreffend die Folgekosten müssen eingehalten werden. Diese Folgekosten sollen Wörgl 100.000,– EURO pro Jahr kosten, "das hat LA Bgm. Ing. Alois Margreiter mit Handschlag am 19. Juni bestätigt", erklärte Bgm. Hedi Wechner (SPÖ) bei der Gemeinderatssitzung am Mittwoch, 5. Juli. In Brixlegg und Rattenberg wurden die Satzungen im Juli einstimmig beschlossen!

Radfeld, Kundl und Angath

Der letzte Stand in Kundl ist, dass die Situation der Grundstückseigentümer "positiv geregelt sein muss", bevor es zu einer Beschlussfassung der Statuten kommen kann. In Radfeld zeigt sich ein ähnliches Bild: In der Gemeinderatssitzung vom Donnerstag, 13. Juli, stand zwar der Hochwasserschutzverband auf der Tagesordnung, Abstimmung gab es aber keine: "Fakt ist, dass wir im Gemeinderat viele Punkte formuliert haben, die wir fordern. Reaktion vom Land gibt es bis jetzt keine darauf", sagt Bgm. Josef Auer (ZUKUNFT FÜR RADFELD) und der Gemeinderat stimmte ihm zu. Auch in Angath gibt es noch keine Zustimmung...
Breitenbachs Bürgermeister, LA Ing. Alois Margreiter (ÖVP) hofft, dass die Gemeinden bald zustimmen und der Hochwasserschutz-Verband gegründet werden kann: "Es braucht noch finale Gespräche vor allem bezüglich Ersatzflächen für diese steilen Schutzdämme – die so nicht maschinell bewirtschaftet werden können. Die Flächensuche der Gemeinden mit dem Land Tirol läuft. In Kundl geht es um drei Objekte. In Radfeld geht es um eine Umplanung, um die Aussiedelung von Betrieben nicht komplett zu verhindern. Den größten Umplanungsbedarf gibt es aber in Angath...", sagt Margreiter. (mk/vsg)

Ehrenabend für Kramsacher Jubilare

Dienstag, 11 Juli 2017
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KRAMSACH (klausm) Am Dienstag den 11. Juli lud die Gemeinde Kramsach zum Ehrenabend in das Liftstüberl. Als Gratulanten kamen für die Gemeinde Bürgermeister Bernhard Zisterer, Vize-Bürgermeisterin Mag Karin Friedrich, Gemeinderat Fritz Widmann. Für das Land Tirol kam Bezirkshauptmann Dr Christoph Platzgummer.

Zum Auftakt spielte die Musikkapelle Mariatal mit Kapellmeister Robert Haas vor dem Haus ein Ständchen, was deshalb bemerkenswert ist, weil es einerseits eine sehr schöne Geste gegenüber den Geehrten war und andererseits das ganze bei strömendem Regen passierte.

Danach wurden die Gäste im Liftstüberl von einem Bläsertrio erwartet, sie untermalten den kleinen Festakt. Nach der Begrüßung durch Bgm Zisterer, nach ein paar Mundartgedichten von Vize-Bgm Friedrich überbrachte Bezirkshauptmann den Geehrten namens der Landesregierung die besten Glückwünsche, Grüße und die Ehrengabe des Landes Tirol. Platzgummer unterstrich auch die festliche Gestaltung des Ehrenabends, den Auftritt der Musikkapelle sowie des Bläsertrio’s. Bgm Zisterer seinerseits unterstrich die wichtige Vorbildfunktion von Langzeitehepaaren, gehören funktionierende Familien doch zu den wichtigsten Säulen unserer Gesellschaft.

Die GOLDENE feierten Elisabeth & Ludwig TROJER, Anna & Franz FALLER, Elisabeth & Adolf HOTTER, Wilfriede & Franz FÖGER, Siegrun & Rudolf HENKEL. Die DIAMANTENE feierte Auguste & Erich MARKSTEINER. Neben den Glückwünschen bekamen die Geehrten vom Bezirkshauptmann die Ehrengabe des Landes Tirol (750;- EURO für die Goldenen und 1.000,- EURO für die Diamantene).

An diesem Ehrenabend wurde obendrein Maria MAYR, Josef BILEK und Josef KURZ zum 90sten Geburtstag gratuliert. Für ihr besonderes Engagement für die Gemeinde Kramsach wurde außerdem Josef SCHULER, Josef KAISERER und KR Martin GERTL gratuliert.

Ossi Stock beim härtesten Berglauf Japans!

Montag, 10 Juli 2017
Freigegeben in Sport
Der Kramsacher Ossi Stock nimmt als einer von nur 50 ausländischen Läufern am härtesten Berglauf Japans teil: Er will den 3776 Meter hohen Fujisan erklimmen!

Yamanshi/Kramsach - In diesem Jahr feiert der Lauf auf den "Fujisan" sein 70. Jubiläum. 50 Ausländer dürfen an den Start gehen – und der Kramsacher Ossi Stock (Sport OSSI) ist einer von ihnen: Das Startticket sicherte er sich mit erfolgreichen Bergläufen wie dem Karwendel–, Großglockner–, Zugspitz– und Achenseelauf. Der Berglauf auf den "Fujisan" ist der härteste Berglauf Japans. 21 Kilometer und 3.000 Höhenmeter sind in 4h 30min zu erreichen. Der Start des Rennens auf den höchsten Berg Japans ist am Freitag, 28. Juli, um 7:00 Uhr, bei voraussichtlich 25 bis 33°C. Den Streckenrekord hält seit 2011 der Japaner Toru Miyahara mit einer Zeit von 2h 27min 41sec.

Begeisterter Läufer

Nicht nur viele Tiroler Lauffreunde fiebern mit Ossi Stock mit, sondern vor allem seine laufbegeisterte Familie mit seiner Frau Masako und den vier Kindern: "Sie wissen, dass ich auf meinen Bergläufen dem Himmel sehr nah bin", sagt Ossi Stock. Besonders erfreut ist der Bergläufer darüber, dass ihn sein Pilgerfreund Gerald Seeber begleiten wird: "Er hat mich schon auf über 1.200 Kilometer Fußweg durch Japan begleitet...", sagt Ossi. Die Grundkondition erarbeitet sich der begeisterte Läufer mit Wandern und lockerem Laufen. Seit Juni ist das Training intensiver und fokussierter auf das Ziel. Den Abschluss der Vorbereitungsphase bildet ein Höhentraining im Rofan und im Zillertal.
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Die Liste GFK, Gemeinsam für Kramsach, stellte kürzlich den Antrag, dass Bauangelegenheiten wieder von der Gemeinde Kramsach selbst erledigt werden sollen. Bgm. Hartl Zisterer (ÖVP) sieht dafür keine Veranlassung.

Kramsach - Laut der bürgerlichen Gemeinderats-Liste GFK (Gemeinsam für Kramsach) ist es höchste Zeit, die Bau-Angelegenheiten wieder in die Gemeindestube zurückzuholen. Der Grund: "Wir sehen hier komplizierte Verfahren seitens der BH Kufstein und lange Wartezeiten aufgrund von mangelnden Personal-Ressourcen bei der Bezirkshauptmannschaft", heißt es in einer Aussendung der GFK. Das sei den Kramsacher Unternehmern nicht länger zuzumuten. "Leider wurde unser Antrag, dass die Bauamts-Aufgaben wieder komplett über die Gemeinde abgewickelt werden, mit den Stimmen der anderen Listen im Gemeinderat abgelehnt", heißt es seitens der GFK in einem Informations-Schreiben.

Was wurde ausgelagert?

Der ROFAN-KURIER hat über das Thema mit Bgm. Hartl Zisterer von der ÖVP-Bürgermeisterliste gesprochen: Warum wurden Bauverfahren an die BH Kufstein ausgelagert? Noch dazu wo Kramsach im Bezirk die einzige Gemeinde ist, die das so macht? Dazu sagt Hartl Zisterer: "Wir hatten Fälle, wo die Gemeinde in der Bauverhandlung 'Ja' gesagt hat, aber die BH als Gewerbebehörde ‚Nein‘. Das ist dann eine schwierige Situation. Daher haben wir gesagt: Wir lagern alle Bauverfahren, die einen Betrieb betreffen, an die Bezirkshauptmannschaft Kufstein aus. Und wir lagern alle Bauverfahren aus, wo es Gebäude betrifft, die in der Hochwasserzone stehen." Zur Erklärung: Private Bauvorhaben, die nicht in der Hochwasser-Zone sind, werden weiterhin über die Gemeinde Kramsach abgewickelt. Beschlossen wurde die Auslagerung aber noch vom alten Gemeinderat – also vor der Gemeinderats-Wahl 2016. Die GFK hat damals nicht mitgestimmt, wie der Bürgermeister erklärt.

Wo sind die Vorteile?

Zur Frage nach den Vorteilen dieser Auslagerung sagt Bgm. Zisterer: "Für Unternehmer wird das Verfahren so sicherer und eigentlich schneller. Nicht langsamer, wie das die GFK darstellt. Sicher… Es hat ein, zwei Fälle gegeben, wo es nicht ganz optimal gelaufen ist. Aber die Unternehmer sind uns mehrheitlich dankbar für diese Variante: Bei der BH haben wir alle Stellen, die noch Einspruch erheben könnten, gleich beieinander. So hat ein Unternehmer gleich die Sicherheit, dass ALLES erledigt ist. Das bringt aus unserer Sicht nur Vorteile. Außerdem ist das keine Pflicht, sondern nur ein Angebot der Gemeinde. Wer das nicht will, kann freilich zuerst den Antrag bei der Gemeinde stellen und sich dann selber um die anderen Genehmigungen kümmern."

„Elmar & Helmar“ beim Krapfbauern!

Donnerstag, 06 Juli 2017
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KRAMSACH  „Elmar & Helmar“ steht für Tuschzeichnungen & Reisefotografie von Elmar Widmann und Helmar Reisigl. Und eben zu diesen beiden Themen lud der Kulturausschuss der Gemeinde Kramsach am Donnerstag, 22. Juni, zur Ausstellungseröffnung in den Stall vom Krapfbauern (Simon Moser) in der Hagau.
JA, die Veranstalter hatten schon mit einem „guten Besuch“ gerechnet – NEIN, dass sich im Laufe des Abends an die 300 Ausstellungsbesucher versammelten, damit hatte wirklich niemand ernsthaft gerechnet.

Unter den Ausstellungsbesuchern waren Bürgermeister Bernhard Zisterer und Kramsacher Gemeinderäte, die Gemeinderäte Karin Rupprechter und Karl Baumgartner aus Brixlegg, Josef Miosek, Heidi Gandler, Julia Kerschbaumer, Kathi Kitzbichler, Dr. Michael Geiger, Hans Guggenberger, Helga Kogler, Johannes Ager, Franz Stumpf, Dir. Rainer Zoglauer, Ing. Josef Schuler – ja, man könnte jetzt noch viele Namen anführen, denn in Wahrheit waren’s an diesem Abend ja allesamt Ehrengäste.

Musikalisch untermalte Hanspeter Egger die Vernissage. Besonders hervorzuheben ist das Engagement vom Krapfbauer, Künstlerin Heidi Gandler, Dir. Renate Reisigl und Anni Widmann. Ein großer Dank ging auch an die Kramsacher Frauen, welche die einzigartigen Kuchen und Torten lieferten.

Bergbahn Kramsach insolvent!

Montag, 29 Mai 2017
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Mitte Mai hat die Geschäfts-Führung der Bergbahn Kramsach offiziell den Insolvenz-Antrag gestellt. Ein Verein bemüht sich nun um eine Revitalisierung des Liftes.

Kramsach/Alpbach - Mitte Mai wurde für die Bergbahnen Kramsach GmbH & CoKG offiziell der Insolvenz-Antrag gestellt. Dieser Schritt sei notwendig, da die Gesellschaft in Folge der Einstellung des Liftbetriebs nicht in der Lage ist, offene Zahlungen zu tätigen. "Eine Insolvenz ist die logische Konsequenz", sagt Geschäftsführer Peter Hausberger. "Mit diesem Schritt wird die Voraussetzung für eine mögliche Nachnutzung geschaffen – ob nun ein alternatives Projekt kommt oder man die Flächen und Trassen der Natur zurück gibt. Die Alpbacher Bergbahn GmbH & CoKG wird den Abtrag in Abstimmung mit dem Masseverwalter, der Behörde und allen Beteiligten unterstützen. Diesbezügliche Abstimmungen sind in Vorbereitung",  heißt von GF Mag. Reinhard Wieser in einer Aussendung. Was die Kinder/Anfängerlifte im Tal angeht (Taxbodenlift und Wittberglift), möchte sich die Alpbacher Bergbahn GmbH & CoKG mit dem Masseverwalter "um eine Lösung bemühen".

Verein für Wieder-Belebung

In Kramsach und Umgebung hat sich mittlerweile ein Verein zur Revitalisierung der Kramsacher Bergbahn gebildet. Man strebt eine Aufstiegs-Hilfe in einer anderen Form an, als im Gemeinderat vorgestellt wurde. Der Verein besteht hauptsächlich aus Unternehmern aus der Region, denen die Wiederbelebung ein Anliegen ist. Kürzlich erfolgte die konstituierende Sitzung.

Der schleichende Tod der Kramsacher Bergbahnen!
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