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Dr. Wolfgang Rebitsch präsentiert am Sonntag, den 17. Dezember, um 15 Uhr, im Gasthof Neuwirt in Brandenberg sein neues Buch "Vom Triften und Treten".

BRANDENBERG - Das Werk führt die Leser zur Brandenberger Ache und ihrem erweiterten Umfeld. Ein zielstrebiges Gewässer, in alten Urkunden als "Vuldeppe" bekannt, hat sich in früher Zeit seinen Weg durch die Unterländer Kalkalpen gebahnt und eine beeindruckende Wildwasserlandschaft mit Klammen geschaffen. Beiderseits der Ufer erstrecken sich weitläufige Wälder, die lange die wirtschaftliche Grundlage für einen selbstbewussten und tüchtigen Menschenschlag bildeten.

50 Jahre im Dienst der Bergrettung Kramsach

Samstag, 09 Dezember 2017
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KRAMSACH (klausm) Am Freitag den 08. Dezember lud die Bergrettung, Ortsstelle Kramsach, zur heurigen Jahreshauptversammlung in den Gasthof Mariathal. Die Bergrettungsmannschaft in Kramsach zählt derzeit insgesamt 46 Mitglieder, konkret sind das 45 Männer und 1 Frau. Die Einsatzorte sind unverändert, dazu gehören Brandenberg, Breitenbach, Brixlegg, Kramsach, Kundl, Münster, Reith und Rattenberg.

In Abwesenheit von Ortsstellenleiter Gerhard Unterberger eröffnete Schriftführer Hannes Knoll die Versammlung und begrüßte neben anderen die politischen Vertreter der unterstützenden Nachbargemeinden Vize-Bgm Norbert Leitgeb (Brixlegg), Bgm Johann Thaler (Reith), Bgm Bernhard Zisterer (Kramsach), LAbg Bgm Ing. Alois Margreiter (Breitenbach). Neben OBI René Arzberger von der Feuerwehr Kramsach, kam Alpinpolizist Konrad Mühlegger, Bezirksleiter Dr. Norbert Wolf, Lds-Vorstand Mag. Ekkehard Wimmer, Gendarmerie-Hochalpinist Bruno Bichler, obendrein nahmen Vertreter der Wasserrettung, der Bergwacht und des Alpenvereines an der Versammlung teil.

Statutengemäß wurden die vorgegebenen Programmpunkte der Tagesordnung abgearbeitet. So berichtete etwa Hannes Knoll über die diversen Aktivitäten des abgelaufenen Jahres, Kassier Anton Oblasser lieferte die aktuellen Kassazahlen, ja und besonders motiviert und interessant waren die Jahresberichte von Ausbildungsleiter Andreas Nothdurfter und Bundesheersanitäter Manfred Hintner.

Manfred Hintner berichtete unter anderem darüber, dass es ein paar außerordentlich schwierige Bergungen gab, dass in der Endabrechnung 30 Verletzte, 6 Unverletzte und bedauerlicherweise 3 Tote zu verzeichnen waren. Interessant war auch die Gegenüberstellung über die Herkunft der geretteten Patienten, so kommen 26% davon aus dem Ausland, der größere Teil davon, nämlich 74%, waren Inländer. Einsätze gab’s für die Kramsacher Bergrettung insgesamt 44, dafür waren sie 660 Stunden unterwegs und legten mit ihren Einsatzfahrzeugen 2.270 Kilometer zurück.

Einen besonderen Höhepunkt der heurigen Jahreshauptversammlung stellte die Ehrung von Gottfried Sappl für seine 50-jährige Mitgliedschaft bei der Bergrettung dar. Zu den Gratulanten zählten neben der gesamten Versammlung, Vorstandsmitglied Hannes Knoll, LAbg Bgm Ing. Alois Margreiter und Lds-Vorstand Mag. Ekkehard Wimmer.

Grußworte und Gratulationen kamen schließlich von Bgm Bernhard Zisterer, Wolfgang Rupprechter von der Bergwacht, René Arzberger von der Kramsacher Feuerwehr sowie dem Lds-Vorstand Mag. Ekkehard Wimmer. Danach schloß Schriftführer Hannes Knoll die Jahreshauptversammlung im Gasthof Mariathal.

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Ehrenabend für Kramsacher Jubilare

Donnerstag, 30 November 2017
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KRAMSACH (klausm) Am Mittwoch den 29. November lud die Gemeinde Kramsach zum Ehrenabend in den Gasthof Mariatal um besonderen Jubilaren und verdienten Bürgern der Gemeinde zu gratulieren und sie gebührend zu feiern. Für die Gemeinde kamen Bürgermeister Bernhard Zisterer, Vize-Bgm Mag. Karin Friedrich und Gemeinderäte. Für das Land  Tirol gratulierte Bezirkshauptmann Dr. Christoph Platzgummer.

Den Auftakt des Ehrenabend machte die Musikkapelle Kramsach, trotz Schneeregen begrüßten sie alle Anwesenden mit ein paar schneidigen Traditionsmärschen. Den Festakt im Haus untermalte dann ein Bläserquartett der Landesmusikschule Kramsach, ja und verkehrstechnisch hat die Feuerwehr Kramsach die Außenveranstaltung abgesichert.

Geehrt wurden …

Goldene Hochzeit:
Christine & Josef Gasser
Irma & Franz Jaklitsch

Diamantene Hochzeit:
Anna & Adolf Widmann
Herta & Gottfried Moser

90ste Geburtstage:
Karl Kruspel
Gunter Martha
Martha Bauer

Kirchliche Ehrungen:
Klaus Dollinger (30 Jahre)
Resi Knoll (25 Jahre)
Maria Schonner (25 Jahre)
Erika Larch (20 Jahre)

Verdienstmedaille des Landes Tirol:
Josef Deparde (70 Jahre Musikkapelle Mariatal)

Goldene Medaille für die Verdienste um die Republik Österreich:
Reinhard Hirzinger

Betriebsjubiläum:
Johann Bauhaufer

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Die Gemeinde Kramsach lässt sich noch Zeit mit der Entscheidung über einen neuen Lift und sondiert die Möglichkeiten. Die Lift-Gebäude des alten Sonnwendjoch-Liftes können noch bis 30. Juni 2018 stehen bleiben.

KRAMSACH - Der Kramsacher Gemeinderat erklärte bei der Gemeinderats-Sitzung Ende Oktober einstimmig, dass sie dem Verein "Naturjuwel Rofan" beitreten. Der Verein setzt sich dafür ein, dass es eine Aufstiegshilfe auf das Sonnwendjoch gibt. "Naturjuwel Rofan" hat inzwischen mehr als 50 Mitglieder, von denen jeder 2.500,– EURO als Mitgliedsbeitrag beisteuerte. Mit diesem Geld wurde eine Studie bei der Firma Bartholet in Auftrag gegeben. "Mit dem Ergebnis dieser Studie wird Ende November oder Anfang Dezember gerechnet", sagt GR Markus Vögele (GFK), einer der Initiatoren des Vereines.
Der Gemeinderat folgte mit dem Beitritt dem Vorschlag des Wirtschafts-Ausschusses: "Meine liebste Lösung wäre eine Gondelbahn, aber natürlich ist mir jede Aufstiegshilfe lieber, als keine Aufstiegshilfe", sagte der Ausschuss-Obmann GR DI Manfred Lechner von der Bürgermeisterliste Zisterer. Die Gemeinde ist nun ein einfaches Mitglied des Vereins "Naturjuwel Rofan".

Gebäude bleiben bis 30.6.2018 stehen

Eine Entscheidung gab es betreffend die Bestandsgebäude der Bergbahn: Diese werden bis 30. Juni 2018 so bleiben, wie sie sind – sie werden weder abgerissen, noch vermietet. Am 30. Juni will dann der Seilbahnbeauftragte des Landes Tirol, Dr. Georg Zepharovich, wissen, was mit der Aufstiegs-Hilfe am Sonnwendjoch weiter geplant wird. (mk)
Am Recycling-Hof des Abfallbeseitigungsverband Mittleres Unterinntal in Kramsach landen jedes Jahr über 2.000 Tonnen Abfall. Sehr viel davon kann wiederverwertet werden. Der ROFAN-KURIER sprach mit Florian Jeram, er übernahm im Juni 2016 den Posten des Umweltberaters der Gemeinde Brixlegg von seinem Vater.

KRAMSACH - Der Recycling-Hof in Kramsach wird sehr gut angenommen. 2.253,48 Tonnen an Wertstoffen wurden 2016 beim Recycling-Hof abgeladen. Zum Vergleich: Ein vollbeladener LKW hat ein Gewicht von ca. 40 Tonnen. Das Gewicht des Recycling-Mülles von Kramsach und Brixlegg ist etwa 56 mal so hoch. Und es wird immer mehr: "Heuer haben wir bereits jetzt schon mehr Wertstoffe gesammelt als 2016", sagt Florian Jeram Mitte November. Er ist der Umweltberater von Brixlegg und leitet den Recycling-Hof Kramsach für den Abfallbeseitigungsverband Mittleres Unterinntal (AMU).

Verpackungs-Kunststoff

193,52 Tonnen an Verpackungs-Material wurde 2016 am AMU Recycling-Hof gesammelt: PET-Flaschen, Folien, Joghurtbecher, Tragetaschen, etc. "Bis zu sechs Container bekommen wir jede Woche voll", sagt Jeram.
Laut Abfallwirtschaft Tirol werden zur Zeit 40% der gesammelten Kunst- und  Verpackungsstoffe thermisch verwertet, d.h. verbrannt und die Hitze wird genutzt. Weitere 40% werden stofflich verwertet, also recycelt. Die restlichen 20% gelangen in eine Restmüll-Verbrennungsanlage.
Zurück nach Kramsach: Sobald dort ein Container mit Plastik voll ist, wird dieser abgeholt und zur TRG (Tiroler Recycling GmbH) nach Pfaffenhofen gebracht. Die TRG gehört je zur Hälfte den Entsorgungsunternehmen DAKA und Höpperger. Dort wird der Kunststoff von einer der modernsten Kunststoff-Sortieranlagen Tirols nach Art und Farbe getrennt und in Ballen gepresst. Diese werden dann an einen Verwertungsbetrieb weitergeschickt. In den Verwertungsbetrieben wird der Kunststoff zermahlen und nach mehreren Reinigungsschritten zu hochwertigen Granulaten oder Pulvern verarbeitet. Diese "Recyclate" werden dann wiederverwertet.

Papier, Karton

Mehr Abfall als die Kunststoffe produziert Papier oder Karton – zumindest in absoluten Zahlen: Hier wurden 2016 ca. 497,04 Tonnen beim Kramsacher Recycling-Hof abgegeben. Das entspricht ca. einem vollen Container pro Woche.
Die Wiederverwendung von Altpapier ist sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvoll – die Umwelt wird dadurch mehrfach geschont. Ca. 1,67 Millionen Tonnen Altpapier werden jährlich in Österreich entsorgt und kommen somit in den Recycling-Kreislauf: Bei der Verwertung wird Papier aufgeweicht, zerkleinert und gereinigt; Druckfarben werden aus dem Papier gelöst. Dieser Vorgang kann bis zu sechs Mal mit Papier durchgemacht werden. In der ersten Stufe ist das Papier "Schreibpapier". Nach dem ersten Recycling-Prozess werden daraus Journale, in weiteren dann Druckpapier und danach Zeitungen. Im fünften Schritt wird aus Papier Karton gewonnen und im sechsten und finalen Schritt etwa Klopapier. "Die Baum-Fasern werden bei Papier immer dünner", erklärt der Umweltberater. Dieses Prinzip ist klassisch für "downcycling" – hier wird ein Stoff so oft wiederverwendet, bis er aus der Produktion ausgeschieden werden muss.

Glas-Recycling

Glas-Recycling ist ein Sonderfall: Die Glas-Herstellung braucht mehr Energie als das Aufarbeiten von Alt-Stoffen. Außerdem ist Glas ohne Qualitätsverlust zu 100% recycelbar. Die Glasflaschen werden im Recycling-Hof in Bunt- und Weißglas getrennt. Von dort werden sie zu einer Glashütte zur Aufarbeitung gebracht. Hier werden die Gläser eingeschmolzen und wiederverwendet. Auch Umweltberater Florian Jeram ist ein Fan von Glas: "Glas ist nicht nur super zum Recyceln, Glasflaschen sind auch aromaneutral und luftdicht im Vergleich zu PET-Flaschen", sagt der AMU-Geschäftsführer. "Früher wurde weniger recycelt, weil die Hygiene-Standards nicht erreicht wurden", sagt er. Doch heute werden die Verwertungs-Verfahren immer besser und auch beliebter.

Rattenberg will beitreten

Rattenberg wird dem Recycling-Hof-Verbund beitreten. Die Satzungen dazu sollen im Dezember beschlossen werden: "Unser Recycling-Hof hätte kostenintensiv saniert werden müssen. 100.000 bis 150.000 EURO hätten diese Baumaßnahmen gekostet. Außerdem wurden von der Bevölkerung längere Öffnungszeiten gewünscht", sagt Rattenbergs Bürgermeister Bernhard Freiberger. Deshalb war es für ihn die logische Lösung, beim AMU mit einzusteigen.
KRAMSACH (klausm) Die Kramsacher Bastel- und Basargruppe mit Helga Kogler und ihrem engagierten Team lud am Samstag den 19. November zum heurigen, zum mittlerweile 16. Weihnachtsbasar über zwei Tage in das Wohn- und Pflegeheim Kramsach. Ziel des Weihnachtsbasar’s war es von Anfang an, für die Kinderkrebshilfe Tirol/Vorarlberg möglichst viel Bares in die Kasse zu bekommen. Die Bastelrunde lieferte daher ansprechenden Weihnachtsschmuck, Bastelarbeiten, Stick- und Strickwaren sowie unzählige originelle Geschenkartikel, alles in Handarbeit natürlich. Einen besonderen Ansturm gab es auch heuer wieder auf die Tombola, in kürzester Zeit waren alle Lose verkauft. Dazu noch Selbstgebackenes nach Hausfrauenart, so ließ es sich auf dem Basar im Pflegeheim leicht längere Zeit aushalten.

Einen unübersehbaren, originellen Beitrag zum Schätzspiel (den derzeit wahrscheinlich größten existierenden Prügeltort’n) lieferte die Feuerwehr Aschau/Brandenberg mit Kommandant Stefan Gwercher. Die Basarbesucher kamen beim Anblick des Riesenprügeltort’n aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Unter den vielen Basarbesuchern aus Kramsach und den Nachbargemeinden war auch der ehemalige Kramsacher Bürgermeister Manfred Stöger mit seiner Familie bei Kaffee und Kuchen anzutreffen. Zur unermüdlichen Bastel- und Basargruppe gehören Helga Kogler, Hedwig Dengg, Wilma Almedinger, Christine Balaban, Gitti Klammer, Angelika Rampl, Hermine Rieberer, Annemarie Rieser, Heidi Simon, Doris Bauer, Irene Wachter und Hermann Dengg. Der Weihnachtsbasar zugunsten der Kinderkrebshilfe Tirol/Vorarlberg war, soviel ließ sich bereits während des Betriebs feststellen, wiederum ein großartiger Erfolg. Im Laufe der nächsten Monate wird daher die Kramsacher Bastel- und Basargruppe mit Helga Kogler an Ursula Mattersberger, Obfrau der Kinderkrebshilfe Tirol/Vorarlberg, einen namhaften Spendenbetrag übergeben.

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Verdacht auf Giftköder in Kramsach!

Montag, 13 November 2017
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Aufpassen heißt es in Kramsach für Tier-Besitzer: Beim Claudiaplatzl und der Voldöpper Kirche wurden mehrere Giftköder von Hunden gefressen!

KRAMSACH - Der ROFAN-KURIER Redaktion wurden bereits mehrere Fälle von Tierquälerei zugetragen. In der Kramsacher Ortsmitte beim Claudiaplatzl, bei der Waidach Kirche und in der Nähe der Voldöpper Kirche sollen Giftköder ausgelegt worden sein - davon berichtet ein ausgehänger Flyer. Mehrere Hunde sollen bereits davon gefressen haben - sechs Hunde sollen bereits getötet worden sein! Eine Anzeige bei der Polizei gibt es aber noch keine (Stand: 17. November).
Bei den Vergiftungen könnte es sich aber auch um Rattengift handeln, lautet eine Vermutung aus der Kramsacher Bevölkerung. An den betroffenen Plätzen wird im Sommer öfters gegrillt und dadurch könnten sich Ratten angesiedelt haben. Eventuell wurden diese mit Rattengift bekämpft!
Ein Kanal-Großprojekt schließt nun das Kaiserhaus und die Umgebung endlich an das Kanal-System an. 900.000,– EURO kostet das Projekt, das als Voraussetzung für ein Parkkonzept entlang der Ache gilt.

BRANDENBERG - Bei Hochbetrieb lief die Klärgrube des Kaiserhauses in Brandenberg schon mal über. Hören will das freilich niemand. Doch auch Bürgermeister Hannes Neuhauser sagt dazu: "Das ist bisher leider Realität". Vor wenigen Tagen haben nun die Arbeiten an einem ambitionierten Abwasser-Projekt begonnen: Die Fäkalien werden nach Fertigstellung im Frühjahr 2018 mit Luftdruck durch ein etwa zwei Kilometer langes Rohrsystem geschossen. "Dadurch ist die Kanalisation dann meistens leer, außer es wird mit Luftdruck abgepumpt", erklärt der Bürgermeister. 900.000,– EURO kostet das Projekt, das als Voraussetzung für ein gescheites, längst fälliges Parkraum-Konzept entlang der Brandenberger Ache gilt. "Nur wenn wir ein Abwasser-System entlang der Ache haben, können wir auch gleich die WC-Anlagen der Parkplätze dort einbinden", sagt der Bgm. Neuhauser.

EU-Projekt "Besucherlenkung"

Weil in der Brandenberger Gemeindekasse Geld rar ist und weil die EU aber keine (gebührenpflichtigen) Parkplätze fördert, hat sich der Brandenberger Bürgermeister kurzerhand das Projekt "Besucherlenkung entlang dem Naturdenkmal Brandenberger Ache" ausgedacht. Dieses Projekt beinhaltet im Wesentlichen etliche größere Parkflächen, ein Hinweissystem und sanitäre Anlagen entlang der Brandenberger Ache. "Wenn das Konzept umgesetzt ist, gibt es aber auch kein wildes Parken mehr entlang der Straße", sagt Neuhauser. Dann werde einerseits gestraft, andererseits werden Leitplanken errichtet, die das Parken ganz einfach unmöglich machen. "Dann kann endlich der Bus wieder fahren, die Feuerwehr und die Rettung kommen wieder durch", hofft der Brandenberger Dorf-Chef. Damit das Projekt überhaupt eingereicht werden kann, musste Bgm. Neuhauser mit Bauern und Bundesforste bereits entsprechende Nutzungsverträge liefern. Das hat er bereits erledigt. "Wir haben den Kramsachern diese Vorlagen überlassen und hoffen, dass Kramsach jetzt auch irgendwann nachzieht", sagt Neuhauser. Denn ein Teil der Brandenberger Straße entlang der Ache gehört noch zum Gemeindegebiet von Kramsach…

Absturz im Unterland: Kaum noch GRÜNE Wähler!

Montag, 30 Oktober 2017
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Das grüne Wahl-Debakel vom Oktober ist um einiges schlimmer, als bereits angenommen. Und zwar im Tiroler Unterland. In manchen Orten passt die grüne Wählerschaft problemlos auf ein Fahrrad ohne Gepäcksträger. Alle GRÜN-Wähler im gesamten Bezirk Schwaz hätten beispielsweise locker im Veranstaltungs-Saal des Congress Alpbach Platz…

UNTERLAND - Monatelang haben die GRÜNEN  das Verhindern von SCHWARZ-BLAU als oberstes Ziel ausgerufen. Doch dieser Schuss ging nach hinten los: Etwa 163.000 GRÜN-Wähler haben ihre Stimme vielleicht deshalb der SPÖ gegeben. Das ist mehr als die Hälfte der ehemaligen GRÜN-Wähler von 2013. Weitere 67.000 Wähler wechselten von den GRÜNEN zur Liste von Peter PILZ, den die grünen Damen zuvor kalt stellen wollten. Seine Liste sehen viele nun als "die besseren GRÜNEN". Auch wenn sich Peter PILZ von den GRÜN(innen) getrennt hat: Seine Liste steht für jene Werte, die GRÜN groß gemacht haben: Umweltschutz, Kontrolle, direkte Demokratie.

Im Unterland kaum Wähler

Besonders im Tiroler Unterland zeigt sich bei näherer Analyse der Nationalrats-Wahl ein noch deutlicheres Bild: In vielen Orten schaffen die GRÜNEN gerade mal ein bis zwei Prozent. Mancherorts hätte die gesamte grüne Wählerschaft nun auf einem Fahrrad oder in einem VW Lupo Platz.

Rechnung präsentiert?

Das desaströse Ergebnis für die GRÜNEN und die starken Zugewinne für die FPÖ und vor allem für eine ÖVP, die seit Sebastian Kurz nun auch das Haupt-Thema in der Republik, die Asyl-Krise anpackt, sind ein deutliches Signal. Unter anderem gab es in einigen Gemeinden, in denen gegen den Willen der Bürger Asylheime platziert wurden oder wo es Probleme mit Asylwerbern gab, die meisten Zugewinne für die FPÖ.
Kramsach: Hier hatte sich die amtierende ÖVP-Vizebürgermeisterin Karin Friedrich während der langen Krankheit des Alt-Bürgermeisters eindeutig für Asylheime in der Gemeinde ausgesprochen. Heute hat Kramsach gleich zwei Asylheime, Ableger des Heimes in St. Gertraudi, wo Karin Friedrich auch im Vorstand des "Freundeskreis Flüchtlingsheim St. Gertraudi" sitzt. Und es gab Probleme mit einem Asylwerber, der Volksschülern aufgelauert und sie in Gespräche verstrickt hat. Die FPÖ erreicht in Kramsach nun fast 30%, sie legt um +10,4% zu, während die GRÜNEN hier -12,6% verlieren.
Radfeld: Hier springt die FPÖ auf fast 39% und wird stärkste Partei im Ort. Die Idee, ein türkisches Kulturzentrum anzusiedeln, mag beim Zuwachs von fast +9% eine Rolle gespielt haben. Weit abgeschlagen: Die GRÜNEN mit nur 2,7%.
In Jenbach, wo es ebenfalls Diskussionen zum Asylthema gab (unter anderem hat die TSD den "auffälligen Asylwerber" von Kramsach nach Jenbach verlegt), ist die FPÖ mit 32,3% stimmenstärkste Partei (mit 5% Abstand zur SPÖ, die auf Platz zwei kommt)... 3,6% für GRÜNE. In Bruck am Ziller gibt es aktuell noch 5 grüne Wähler. In Fügen kommt GRÜN auf noch 2% der Stimmen. In Schwaz stürzen die Grünen von 15,6% auf 4% ab. In Stummerberg gibt es genau 1 Stimme für GRÜN, in Zellberg noch 3 Stimmen, in Alpbach 12 Stimmen. In Terfens bleiben den GRÜNEN noch 3,6% der Stimmen. In Breitenbach sind es noch 2,3%...
Und das etwa 16 Wochen vor der Landtags-Wahl. Partei-Front-Frau Ingrid Felipe ist schwer angeschlagen. Medien nennen sie "das Gesicht der Niederlage". Und am Stuhl von Landesrätin Christine Baur sägen offenbar zwei der GRÜNEN Herren ganz heftig. Enorm gut sind hingegen die Vorzeichen für die ÖVP: Sie verzeichnet fast in allen Orten deutliche Zugewinne. Nach dem Ergebnis der Nationalrats-Wahl käme eine schwarz-blaue Koalition im Unterland auf eine Zustimmung von 65 bis 85%.

Verein will Bergbahn neues Leben geben!

Dienstag, 03 Oktober 2017
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Im Tiroler Unterland hat sich auf Initiative von Unternehmer und Landwirt Markus Vögele ein Verein gegründet, der die Kramsacher Bergbahn wiederbeleben möchte. Über 50 Unternehmer sind bereits Mitglied und Förderer! Jetzt sucht der Verein weitere Mitglieder, um das Projekt voranzutreiben.

Unterland/Kramsach - Den offiziellen Startschuss für den Verein "Naturjuwel Rofan" (vorher "Sonnwendjoch-Bahn neu") gab es bereits am 24. Mai 2017 mit der Gründungs-Versammlung. Bisher wurde intensiv im Hintergrund gearbeitet, um etliche Details zu klären. Ziel des Vereins ist es, wieder eine Aufstiegs-Hilfe in das Wandergebiet Rofan zu etablieren. Wie diese genau aussieht, ist offen. Fest steht bisher bezüglich einer Revitalisierung der Bergbahn in Kramsach jedenfalls: Die Sessel, das Tragseil und die Rollenbatterien der alten Bahn können nicht weiter verwendet werden. Zu retten sind voraussichtlich die Stützen, ebenfalls verwenden könnte man die Gebäude. "Die Seilbahn-Stützen der Sonnwendjoch-Bahn sind aus erstklassigem Stahlbeton. Das haben die beauftragten Messungen durch einen Experten ergeben", erklärt Vereins-Initiator Markus Vögele (Haflingerhof) aus Kramsach.

Über 50 Firmen helfen mit!

Bisher haben sich bereits über 50 Unternehmer aus der ganzen Region dem Verein angeschlossen. Jeder Betrieb hat für die Wiederbelebung der Kramsacher Bahn einen Unterstützungs-Betrag von 2.500,– bis 5.000,– EURO geleistet und ist Mitglied im Verein. Gemeinsam bringen die Unternehmer nun das notwendige Geld auf, um eine finanziell realistische Sanierung auf bestehender Trasse auszuarbeiten. Die Kosten für diese Projektierung durch die Firma Bartholet belaufen sich auf 90.000,– EURO. Dafür werden etwa sechs Varianten vorbereitet. "Das Geld wird aber in Abzug gebracht, wenn ein Auftrag zur Sanierung der Bahn an die Firma erteilt wird", sagt Vögele. Mitbegründer des Vereins sind neben Markus Vögele auch Lothar Moser und Franz Dollinger. Als Obmann konnte kürzlich Sepp Kreidl, ebenfalls Unternehmer, gewonnen werden.
Jeder kann helfen!
Ab sofort können auch Privat-Personen ohne große Förder-Beiträge das Projekt unterstützen: Wer helfen möchte, kann eine Spende auf das Konto AT952050800000026054 einzahlen. Wer einfaches Mitglied werden möchte, kann den jährlichen Beitrag von nur 30,- EURO leisten. Die entsprechenden Mitglieds-Formulare gibt es auf Anfrage unter Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!,Â">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
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