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Kundl: 4. KIA Open-Tennisturnier

Montag, 14 August 2017
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Zum vierten Mal in Folge findet von 18. bis 20 August das etablierte KIA OPEN-TENNISTURNIER in Kundl statt.

Kundl/Kirchbichl - Ins Leben gerufen wurde das Turnier von Autohaus Brunner Kirchbichl, KIA Österreich und dem Tennisclub Kundl unter Obmann Anton Praxmarer. Heuer gibt es einen Nennungsrekord. 64 Tennisspieler aus ganz Österreich werden sich vom 18. bis 20 August in den Bewerben "Herren Champions" und "Herren Future" messen. Start des KIA OPEN ist am Freitag, 18. August, um 12 Uhr am Tennisplatz in Kundl, die Finalspiele der beiden Bewerbe finden am Sonntag ab 12.30 Uhr statt. An Preisgeld wird insgesamt 3.000,- EURO ausgeschüttet. Umrandet ist das Turnier von zahlreichen Side-Event wie Players Night, Sportler- und Gästefrühstück sowie einer Sommernachtsparty.

KUNDL (klausm) Mit dem Internationalen Eishockeyspieler Daniel MITTERDORFER holt der EHC-Crocodiles-Kundl einen echten Profi nach Kundl. Seine Eishockeykarriere führte den 28-jährigen Innsbrucker Daniel Mitterdorfer nach Finnland, Linz, Salzburg, Innsbruck und obendrein war er auch noch mit dem Österreichischen Nationalteam unterwegs.

Mit dem Neuzugang MITTERDORFER startet der EHC-Kundl mit einer schlagkräftigen, etwa 20 Mann starken Kampfmannschaft in die kommende Eishockeysaison. Seitens des Vorstandes hat sich beim EHC bis auf den Nachwuchsleiter nichts geändert. In dieser Funktion löst Gerhard KIRCHNER aus Söll den bisherigen, langjährigen Nachwuchsleiter Joe SEILER aus Kundl ab.

Zustande gekommen ist der außergewöhnliche Transfer, weil der langjährige Kundler Stürmer Fabian HECHENBERGER und Daniel MITTERDORFER befreundet sind und somit ein guter Kontakt zum EHC hergestellt werden konnte. Entscheidend waren für Daniel allerdings neben der Freundschaft zu seinem künftigen Teamkollegen HECHENBERGER auch die beeindruckende Eishalle, die Qualität des EHC, das gute Klima und die Aussicht auf eine erfolgreiche Meisterschaft und Daniel MITTERDORFER setzt sich ganz klar als großes Ziel: „Schnelle Spiele, viele Tore, erfolgreiche Meisterschaft“, ja und das wünschen wir dem gesamten EHC sowieso.

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KUNDL (klausm) Vom 24. bis 28. Juli lud der Jugendausschuss der Marktgemeinde Kundl mit Josef LEUTGAB, Susanne MACKA, Manuela MAYR, Erwin RÖCK, Anita SCHETT, Stefanie SEEBACHER und Thomas LECHNER auch heuer wieder zur mittlerweile traditionellen Erlebnis- bzw. Spielwoche für alle 7-14 jährigen Kundler Kinder.

Mit fast 150 Kindern war die Beteiligung erfreulicherweise wieder ordentlich hoch, so standen auch insgesamt 28 Männer und Frauen als Aufsichts- und Begleitpersonen zur Verfügung und unterstützten dieses Projekt. Das Programmangebot für diese Erlebniswoche war abwechslungsreich und kindergerecht zusammengestellt. Der Ordnung halber noch eine Anmerkung zu den Kosten: Zu bezahlen war für das erste Kind einer Familie ein Selbstkostenbeitrag über € 35,-, für jedes weitere Kind aus derselben Familie € 30,-. Wenn man bedenkt, dass in diesen 35,- bzw. 30,- EURO sämtliche Eintritte, Transfers sowie Verpflegung an allen 5 Tagen inkludiert waren, darf man durchaus von einer wirklich vertretbaren Kostenbeteiligung sprechen, den Differenzbetrag zu den tatsächlichen Gesamtkosten (ca. 15.000,- EURO waren es etwa im Vorjahr) übernahm zur Gänze die Gemeinde Kundl. Damit alle Teilnehmer (alt und jung) leicht zu erkennen waren, wurden alle Mitwirkenden mit einheitlichen T-Shirts eingekleidet.

Die Erlebniswoche

Der Startschuss fiel am MONTAG (Thema: Kino) im Gemeindesaal mit dem Walt Disney Film „Vaiana“, selbiger wurde natürlich auf einer Großbildleinwand gezeigt. Am DIENSTAG (Thema: Spannung & Action) konnten die über 10-jährigen auf die KARTBAHN nach Innsbruck fahren, weiters war eine Fahrt zum FICHTENSCHLOSS in Zell am Ziller zum Schwimmen geplant, dies wurde allerdings wegen Schlechtwetter abgeändert. Besucht wurden stattdessen die KRISTALLWELTEN in Wattens sowie das SILBERBERGWERK in Schwaz. Eine weitere Gruppe fuhr an diesem Tag zum Kramsacher Klettergarten. Für MITTWOCH (Thema: Gemeinsam unterwegs) war ursprünglich ein Ganztagesaufenthalt im Freizeitparkt PILLERSEE vorgesehen. Das Schlechtwetter ließ dies nicht zu, so entschieden sich die Schulkinder alternativ zwischen der Wörgler WASSERWELT WAVE und der ERLEBNISTHERME Fügen. Am DONNERSTAG (Thema: Natur & Abenteuer) ging’s hinaus in die freie Natur und wie vom Veranstalter erhofft und gewünscht herrschten an jenem Donnerstag angenehme Temperaturen und es blieb regenfrei. Aufenthalt auf dem Bauernhof VÖGELE in Liesfeld, Wandern mit dem ALPENVEREIN in Thierbach, Reiten auf dem KINZENHOF/Thierbach, wobei es für’s Reiten seitens der Kinder ein derart großes Interesse gab, dass statt der 30-34 eingeplanten Kinder sage und schreibe 68 Anmeldungen vorlagen, also mußte man zusätzlich zum KINZENHOF in Thierbach auf den HAFLINGERHOF in Auffach und den Bauernhof VÖGELE in Liesfeld ausweichen. Alternativ zum Reiten und Wandern ging’s an diesem Tag entweder zum heimischen Modellflieger-, Tennis-, oder Motocrossclub. Der FREITAG (Thema: Sport & Fun), der letzte Tag der Erlebniswoche, stand traditionell ganz im Zeichen des Sports: Dank der zuverlässigen Kundler Vereine, welche seit Jahren die Erlebnis- und Spielwochen unterstützen, ging’s um FUSSBALL, EISHOCKEY, FRISBEE, BEACHVOLLEYBALL und ab Mittag, zum Finale sozusagen, wurde zur gemeinsamen Schluss- und Abschieds-Grillerei am Fußballplatz geladen. Für die teilnehmenden Kundler Schulkinder stand am Ende der heurigen Erlebniswoche wie nicht anders zu erwarten, fest: „Fünf Erlebnistage sind einfach viel zu wenig“.

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Ultimate Frisbee: Staats-Meisterschaft in Kundl!

Freitag, 28 Juli 2017
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Der Kundler Ultimate Frisbee-Verein INNsiders war Gastgeber der österreichischen Staatsmeisterschaft. Es konkurrierten die acht besten Mixed Teams Österreichs um den Titel.

Kundl - Der Verein INNsiders Ultimate Tirol veranstaltete am Wochenende, 8. und 9. Juli, die Österreichische Staatsmeisterschaft in der Mixed Division im Ultimate Frisbee. Das am Sportplatz Kundl ausgetragene Turnier war der nationale Saisonhöhepunkt. Zugleich diente das Turnier als Qualifikation für internationale Club-Bewerbe. Nach den Vorrunden am Samstag, bei dem ein Spiel jeweils 80 Minuten dauerte, standen am Sonntag die finalen Spiele auf dem Programm. Um den österreichischen Staatsmeistertitel kämpfte im 90 minütigen Finale die "Wiener Mischung" gegen die "Chuck Bronson". Am Ende siegte die "Wiener Mischung". Auf Platz drei landeten die "Mosquitos". Die "INNsiders" wurden Siebter.

Keine Schiedsrichter

Beim Ultimate Frisbee gibt es auch noch einen weiteren Preis zu gewinnen, den "Spirit of the Game". Da diese Sportart ohne Schiedsrichter gespielt wird, werden die Spieler dazu aufgefordert, bei Fouls selbst zu diskutieren, um zu einer fairen Lösung zu kommen. Nach jedem Spiel wird die gegnerische Mannschaft bewertet. Bei den Staatsmeisterschaften ging der Preis für das fairste Team an die "Mosquitos". (eh)
Die Gemeinderatssitzungen im Unterland waren im Juli vom Thema "Hochwasserschutz-Verbandes" geprägt. In den acht betroffenen Gemeinden gingen lange Diskussionen den Entscheidungen voraus. Der ROFAN-KURIER hat die Situation zusammengefasst...

Region - Der nächste Schritt zum Hochwasser-Projekt ist noch nicht getan: Die Gründung des Hochwasserschutz-Verbandes verzögert sich erneut. Es gibt inzwischen ein "Ja" von Kramsach, Breitenbach, Brixlegg, Rattenberg und Wörgl – Kundl, Radfeld und Angath stimmten der Satzung noch nicht zu! Somit fehlen die Beschlüsse von den Gemeinden, die große Retentionsräume zur Verfügung stellen sollen. Nur die Kramsacher, die 1,7 Mio. Kubikmeter Wasser "parken", stimmten bereits zu. Einer der Bürgermeister der Befürworter-Gemeinden meint dazu: "Wenn Kundl, Radfeld und Angath sich nicht bald entscheiden, könnte es passieren, dass die anderen Gemeinden einen Verband mit weniger Retentionsfläche gründen und Kundl, Radfeld und Angath es für sich aus eigener Kasse richten müssen..."

Kramsach: Ja, aber...

Die Gemeinde Kramsach stimmte bei ihrer Gemeinderats-Sitzung am Montag, 10. Juli, positiv für den "Entwurf der Satzungen für den Hochwasser-Schutzverband Unteres Unterinntal".  Mit einem "aber...."
Die Gemeinderäte formulieren weitere Punkte und verknüpfen diese mit dem Beschluss: "Wir müssen die Brandenberger Ache VOR dem Inn verbauen, sonst sitzen wir in einer Badewanne", sagt Bgm. Hartl Zisterer (LISTE ZISTERER; hier sein Interview zum Thema Hochwasser). Weitere Punkte: Die Inn-Verbauung bei der Brandenberger Ache muss bis zur Höhe des Volksspielhaus gehen. Das Land und der Bund müssen sich bei den Betriebskosten der Verbauung beteiligen. Die Kosten für Kramsach dürfen bei maximal 7,75% liegen (Forderung der FPÖ Kramsach). Und es muss ein Ist-Bestand der vorhandenen Hochwasser-Schutzbauten erhoben werden. "Wir wollen ja nicht die Katze im Sack kaufen", fordert der GRÜNE-Gemeinderat Mag. Josef Ascher. Gemeinderat Fritz Widmann (GFK – GEMEINSAM FÜR KRAMSACH) sieht noch keine Eile: „Angath, Kundl und Radfeld haben nicht zugestimmt. Es müssen noch einige Dinge verändert werden. [...] Wir brauchen keinen vorauseilenden Gehorsam leisten, vor Herbst passiert nichts!“, sagt er. Trotz dieser Bedenken kam es bei der Gemeinderats-Sitzung zur Abstimmung, die mit einer Gegenstimme (Fritz Widmann) pro Hochwasser-Schutzverband endete.

Weitere Pro-Gemeinden

Ohne Gegenstimme stimmte der Breitenbacher Gemeinderat bereits im Juni dem Verband zu. Auch in Wörgl wurde einstimmig zugestimmt – allerdings mit einem Zusatz: Die von der Stadtgemeinde geforderten Punkte sind nachträglich einzuarbeiten und gemachte Zusagen betreffend die Folgekosten müssen eingehalten werden. Diese Folgekosten sollen Wörgl 100.000,– EURO pro Jahr kosten, "das hat LA Bgm. Ing. Alois Margreiter mit Handschlag am 19. Juni bestätigt", erklärte Bgm. Hedi Wechner (SPÖ) bei der Gemeinderatssitzung am Mittwoch, 5. Juli. In Brixlegg und Rattenberg wurden die Satzungen im Juli einstimmig beschlossen!

Radfeld, Kundl und Angath

Der letzte Stand in Kundl ist, dass die Situation der Grundstückseigentümer "positiv geregelt sein muss", bevor es zu einer Beschlussfassung der Statuten kommen kann. In Radfeld zeigt sich ein ähnliches Bild: In der Gemeinderatssitzung vom Donnerstag, 13. Juli, stand zwar der Hochwasserschutzverband auf der Tagesordnung, Abstimmung gab es aber keine: "Fakt ist, dass wir im Gemeinderat viele Punkte formuliert haben, die wir fordern. Reaktion vom Land gibt es bis jetzt keine darauf", sagt Bgm. Josef Auer (ZUKUNFT FÜR RADFELD) und der Gemeinderat stimmte ihm zu. Auch in Angath gibt es noch keine Zustimmung...
Breitenbachs Bürgermeister, LA Ing. Alois Margreiter (ÖVP) hofft, dass die Gemeinden bald zustimmen und der Hochwasserschutz-Verband gegründet werden kann: "Es braucht noch finale Gespräche vor allem bezüglich Ersatzflächen für diese steilen Schutzdämme – die so nicht maschinell bewirtschaftet werden können. Die Flächensuche der Gemeinden mit dem Land Tirol läuft. In Kundl geht es um drei Objekte. In Radfeld geht es um eine Umplanung, um die Aussiedelung von Betrieben nicht komplett zu verhindern. Den größten Umplanungsbedarf gibt es aber in Angath...", sagt Margreiter. (mk/vsg)
SÜDSTADT/KUNDL (klausm) Das Tennis „Team Tirol“ mit Coleen Seebacher vom TC-Kundl schlug sich wieder hervorragend beim „Kids Team Cup  2017“ u9/u10 (powered by Cineplexx), zwischen 19. und 22. Juli im Centre Court des Österr. Leistungssportzentrums Südstadt. Schaute im Vorjahr für das Tirol-Team der sensationelle 3. Rang heraus, geht der 5. Platz in diesem Jahr ebenfalls in Ordnung, immerhin traten die besten u9/u10 Nachwuchs-Teams aller Bundesländer gegeneinander an. Die Ergebnisse: 1. Vorarlberg / 2. Oberösterreich / 3. Niederösterreich / 4. Burgenland / 5. Tirol / 6. Wien / 7. Steiermark / 8. Kärnten / 9. Salzburg
KUNDL (klausm) Mit einem kräfteraubenden, weil glitschigen, Soap-Soccer-Turnier startete die etwa 70 Mitglieder starke Jungbauernschaft/Landjugend Kundl mit Obmann Johannes Unterrainer und Ortsleiterin Silvia Seebacher am Samstag den 22. Juli die Möchfett-Party 2.0 beim Feuerwehrhaus Liesfeld. Musikalisch leistete DJ Danä mit angesagter Musik Schwerstarbeit und gastronomisch ließ sich die Landjugend sowieso nicht’s nachsagen - Essen und Trinken, jede Menge in bester Festzeltqualität. Den kleinen Partygästen stand eine Hüpfburg zur Verfügung.

„Wir waren bereits im Vorjahr mit dem Ergebnis zufrieden und was die heurige Veranstaltung betrifft, so kann man bereits jetzt schon abschätzen, dass es ähnlich gut laufen wird. Immerhin starten so wie im letzten Jahr 16 Teams“, meinte Obmann Johannes Unterrainer. Damit steht für den Vorstand der Jungbauernschaft/Landjugend Kundl bereits jetzt fest, dass es im kommenden Jahr wiederum eine “Möchfett-Party“, eine 3.0 geben wird.

Insgesamt matchten sich ab 11:30 Uhr 16 Teams und am Ende des Tages hießen die drei besten Mannschaften: Platz1: „SC Kundl 2“ mit Stefan Heel, Marc Leutgab, Muc Demiral, Thomas Häusler /// Platz 2: „Wüd Oxn Pass“ mit Alexander Unterrainer, Jakob Hoflacher, Kevin Egger, Andreas Lechner, Dominik Würtenberger /// Platz 3: „De Reidig’n“ mit Daniel Lechner, Thomas Moser, Christian Rissbacher, Patrick Klingler, Christoph Klingler.

 KUNDL (klausm) Die Feuerwehren aus Kundl, Breitenbach, Radfeld, Rattenberg, das Rote Kreuz und an die 70 Mitwirkenden - davon allein rund 60 Schulkinder - sie alle nahmen, obwohl bereits in den Ferien, an der rasanten und actionreichen Feuerwehrübung am Samstag den 08. Juli in der Volksschule Kundl teil. Diese Übung kam auf Anregung und Vorschlag vom Brandschutz-Manager Christian Schretthauser zustande und Volksschuldirektorin Barbara Steiner, verantwortlich für etwa 200 Schulkinder plus dazugehörigen Lehrpersonen, war dafür ohnedies sofort zu begeistern. Gesamteinsatzleiter der Übung war Michael Gschwentner und für den Bezirks-Feuerwehrverband kam als Beobachter Abschnittskommandant Erich Krail aus Kundl.

Übungsannahme:

Auf Grund von Reparaturarbeiten an der Gasanlage brach in der Schulküche ein Brand aus, dadurch kam’s zu einer überaus starken Rauchentwicklung und in der Folge zu einer starken, daher gefährlichen Verrauchung der Stiegenhäuser. Ziemlich rasch breitete sich der Brand auf die oberen Stockwerke aus, vier Klassenzimmer konnten nicht mehr verlassen werden, einige Kinder waren obendrein in den WC’s eingeschlossen oder, ganz schlimm, wurden überhaupt vermisst, also galt es, keine Zeit zu verlieren.

Übungsverlauf:

Um 10:00 Uhr erfolgte die Alarmierung über die Sirene und ab diesem Zeitpunkt lief planmäßig ein umfassendes und rasantes Blaulichtszenarium ab. In erster Linie rückte die FF-Kundl an, es erfolgte Nachalarmierung der benachbarten Feuerwehren Breitenbach und Radfeld und von der Rattenberger Stadtfeuerwehr wurde die 30-Meterleiter angefordert. Gezielte Innenangriffe in schwerer Atemschutzausrüstung, Aussenangriffe über Seiteneingänge und Kellerfenster sowie die Rattenberger Leiter, Menschenbergung über die Fenster der Klassenzimmer - völlig klar, bei derartigen Einsätzen zählt im Ernstfall wirklich jede Minute, die Zeit drängt, besonders wenn’s um Kinder geht. Das braucht man allerdings einem Feuerwehrler nicht zweimal sagen, hier arbeitet sowieso jeder mit überhöhter Geschwindigkeit. Angefordert wurde selbstverständlich auch das Rote Kreuz. Eine Gruppe kam aus Wörgl, die zweite aus Kramsach mit Einsatzstellenleiterin Lisa Bitterlich und die Sandoz schickte ebenfalls eine Gruppe mit Bezirkskommandant Florian Margreiter.

Nach dem „Brand aus“ und Übungsende gab’s für alle Beteiligten eine Jause und reichlich zu trinken. Für die teilnehmenden Blaulichtorganisationen fand wie üblich eine Schlussbesprechung statt und natürlich stellten sich alle Mitwirkenden gerne für ein Erinnerungsfoto zur Verfügung.

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Abschluß-Andacht mit dem Kundler Kindergarten

Donnerstag, 06 Juli 2017
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KUNDL (klausm) Am Donnerstag den 06. Juli begingen etwa 130 Kundler Kindergartenkinder plus der 18 Mitarbeiterinnen und einem Mitarbeiter den feierlichen Abschluß des abgelaufenen Kindergartenjahres in der Pfarrkirche mit einer „Abschlussandacht“, zelebriert von Ortspfarrer Dr Piotr Stachiewicz.

Musikalisch und optisch umgesetzt haben die Andacht 37 Kindergarten-Abgänger, die künftigen Erstklassler also, sowie acht  Kindergartenmitarbeiterinnen, nämlich Hildegard Binder (Kindergartenleitung), Teresa Reiter, Patricia Brunner, Barbara Kirchmair, Carmen Unterlercher, Heidi Würtenberger, Sandra Oberhammer und Franziska Schoner (Kindergartenleitung-Stellvertreterin). Nach gemeinsamen Gebeten und Liedern, nach Fürbitten einiger Mütter, nach einer kurzen Predigt des Pfarrers, sowie einer Ansprache der Kindergartenleiterin Hildegard Binder, bekamen alle mitwirkenden Kinder vom Pfarrer kleine gesegnete Umhängekreuze und nach einem gemeinsamen Schlusslied wurden die Kindergartenkinder in die wohl verdienten Ferien entlassen.

Leitbild:

Geborgenheit, Sicherheit, Liebe - dies sind wohl die wesentlichsten Leitbild-Parameter, die sich der Kundler Kindergarten auf seine Fahnen geheftet hat. Kindergartenleiterin Hildegard Binder, ihre Stellvertreterin Franziska Schoner sowie weitere 14 Mitarbeiterinnen und ein Mitarbeiter sorgen dafür, dass diese Parameter unverändert angewendet werden. Die Kinder sollen bedingungslos den Kindergarten als schützenden Ort empfinden. Kein krankhafter Leistungsdruck soll die Kinder während der ersten Lebensjahre in ihrer Entwicklung stören. Durch regelmäßige Kontakte und Besuche in den verschiedensten Einrichtungen lernen die Kinder die dörfliche Gemeinschaft kennen, wachsen in sie hinein.

Kindergarten-Chronik in aller Kürze:

1938 waren es noch ca. 45-50 Kinder, 1940 nach dem Krieg waren es wieder um die 80 Kinder, auf Grund der hohen Kinderzahl in den Jahren 1970-1979 konnten schon nicht mehr alle Kinder aufgenommen werden so erfolgte im September 1979 die Segnung des neuen Kindergartens. Im Laufe der Jahrzehnte war aber auch dieser Kindergarten seinen Aufgaben nicht mehr gewachsen, so wurde umgebaut, modernisiert, saniert und im September 2016 der neue Kindergarten für maximal 180 Kinder eröffnet.

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KUNDL (klausm) Die Landesmusikschule Wörgl mit Direktor Mag Johannes PUCHLEITNER, sowie Musikschulleiter Michael KLIEBER der Expositur Kundl/Breitenbach, luden am Dienstag den 04. Juli zum heurigen Schulabschlusskonzert in den Kundler Gemeindesaal. Zur LMS-Wörgl gehören die Zweigstellen Angerberg, Bad Häring, Kirchbichl, Kundl/Breitenbach, dementsprechend hoch war die musikalische Qualität der auftretenden Künstler.

Insgesamt unterrichten an der LMS-Wörgl (inklusive der vier Exposituren) etwa 40 engagierte Lehrpersonen. Und so viele braucht’s auch, wenn man bedenkt, dass die LMS-Wörgl derzeit etwa 1000 Musikschüler unterrichtet und dazu 1200 Unterrichtsfächer angeboten werden. Allein im Vorjahr wurden an den 27 Tiroler Landesmusikschulen 17.500 Musikschüler und rund 1000 davon an der LMS Wörgl unterrichtet. Angeboten werden in den jeweiligen Fächern Blechinstrumente aller Art, elektronische Musik, elementare Musikerziehung und Musikpädagogik, Ensembleunterricht, Holz-,Schlag-, Streich- und Tasteninstrumente, Musikkunde, Vokalfächer von den Solisten bis zu den Chören, Zupfinstrumente und Volksmusik.

Musikschulleiter Michael Klieber begrüßte zum sehr gut besuchten Schlusskonzert neben allen Eltern und Verwandten der Musikschüler selbstverständlich seinen „Chef“ Dir Mag Johannes PUCHLEITNER aus Wörgl, für die Marktgemeinde Kundl Kulturausschussobmann Ing. Albert MARGREITER, für die Gemeinde Breitenbach Gemeinderat Peter HOHLRIEDER, Kapellmeister Oswald INGRUBER (BMK Breitenbach) Bezirksstabführer Siegfried INGRUBER, Obfrau-Stellvertreterin Sandra HAAS (BMK Kundl) und VS-Direktor Josef AUßERLECHNER (Breitenbach).

Sämtliche auftretenden Künstler bekamen von den Konzertbesuchern verdienten Applaus, immerhin waren drei Preisträger aus „Prima la Musica“ dabei, ja und auch wenn alle Künstler des Abends wirklich sehr gut waren, gibt’s doch ein paar Musikschüler, welche man guten Gewissens auf Grund ihres Auftrittes, ihres Vortrages, besonders hervorheben darf:

Lorena MOSER (Steirische Harmonika), Maria Magdalena HAAS (Harfe), Helena LENGAUER (Klavier), Magdalena SAPPL (Klarinette 1. Preis bei Prima La Musica), Lena ZEINDL, Sophia EMBACHER (Klarinette), Vokalensemble JUMACE (1. Preis mit Auszeichnung bei Prima la Musica), Lilli KNOLL, Magdalena UNTERRAINER und Viktoria HÖLLWARTH (Querflöte), Christine REIBENSCHUH (Blockflöte), Laura FELDERER (Harfe), Magdalena HOLZER, Melanie MOSER (Gitarre), Annika WIDNER (Marimba), Sabine KAPELLER, Johanna HOLZER (Harfe), Alexander NIEDERMAIR (Akkordeon), Eva EMBACHER und Nina WIDAUER (Klarinette 2. Preis bei Prima la Musica), Ricarda HACKL (Saxophon), Elisa WOLF und Selina THALER (Querflöte).

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