A+ A A-

Musikantenhoagascht in Kundl

Samstag, 07 Oktober 2017
Freigegeben in Lokales
KUNDL (klausm) Mit dem Wildschönauer „4-Klee“, den „Fidelen Karwendlern“, der „Flötenmusik Garklein“ aus Oberösterreich, der „Tiroler Klarinettenmusig“ aus Reith sowie dem „Seeleitn Dreigsang“ ebenfalls aus Reith, bewies der Kundler Kulturausschuss mit Obmann Dipl.-Ing. Albert Margreiter ein gutes G’spür für einen qualitätsvollen Unterhaltungsabend mit echten Volksmusikanten.

Kulturausschussobmann Albert Margreiter, selbst seit vielen Jahren begeisterter Tenorhornist und Vorstandsmitglied bei der Musikkapelle Kundl, begrüßte die Gäste des Abends, stellte die auftretenden Musikgruppen vor und übergab danach das Mikrofon an den Moderator des Abends, Leonhard (Hartl) Thaler, Kpm-Stellvertreter und 1. Klarinettist bei der Musikkapelle Reith. Die Volksmusikanten traten abwechselnd auf vier Bühnen auf, wodurch der Musikabend flott und ohne lange Umbaupausen ablief. Veranstalter vom Musikantenhoagascht war der Kundler Kulturausschuss mit Albert Margreiter, Helene Astner, Werner Haaser, Susanne Macka, Michael Sumper, Werner Thumer und Christoph Moser. Besonders hervorheben kann man an dieser Stelle die passende Gestaltung und Dekoration des Gemeindesaales; Saubere, gedeckte Biertischgarnituren, geschmackvolle Tisch- und Bühnendekorationen und dazu schmissige Volksmusik, so muß ein richtiger Musikantenhoagascht sein.

FOTO:

Kundl: Neue Volksschule mit Dreifach-Sporthalle!

Dienstag, 03 Oktober 2017
Freigegeben in Lokales
Die Kundler Volksschule wurde in den 1960igern gebaut und ist nicht mehr auf dem neuesten Stand. Grund genug, dass die Gemeinde-Führung nun einer neuen Volksschule zugestimmt hat – mit Dreifach-Sporthalle. Gesamtkosten: 35 Millionen EURO!

Kundl - "Ich bin davon überzeugt, dass unsere neue Kundler Volksschule alle künftigen Anforderungen bestmöglich erfüllen wird", zitiert die Kundler Gemeindezeitung Bgm. Anton Hoflacher (TEAM ANTON HOFLACHER). In der Juli-Ausgabe wurde der Neubau der Volksschule bestätigt. Die Abstimmungen sowohl in der Jury als auch im Gemeinderat waren einstimmig.

Baubeginn: Frühjahr 2019

Das Gebäude wird auf dem derzeitigen Schul-Sportplatz errichtet. Baubeginn ist im Frühjahr 2019, wobei der Aushub der Baugrube bereits im Spätherbst 2018 starten soll. In der Gemeindezeitung gibt sich Bgm. Hoflacher sehr zuversichtlich, dass der Bau bis 2020 abgeschlossen ist. Das Projekt der Architekten-Arbeitsgemeinschaft "Scharfetter-Rier-Ramoni" aus Innsbruck sieht vor, dass die Volksschule in kein Containerdorf umziehen muss. Ein Umbau der bestehenden Volksschule wäre nicht möglich gewesen: "Bei einem Umbau des in den 50iger Jahren errichteten Baukörpers wären zu viele bauliche und räumliche Kompromisse erforderlich gewesen", erklärt der Bürgermeister in der Gemeindezeitung. "Im Neubau können jetzt die aktuellen pädagogischen Konzepte optimal umgesetzt werden", sagt Hoflacher. Der Schulbetrieb kann während der Bauarbeiten weiterhin in der "alten" Volksschule stattfinden - es sit kein Containerdorf nötig.

Unterirdische Turnhalle

Unter der Schule wird eine Dreifach-Sporthalle errichtet. "Damit erfüllen wir einen Wunsch der Schulen und der Vereine", sagt der Bürgermeister. Diese komplett unterirdische Sporthalle kann durch zwei flexible Wände abgetrennt werden. So entstehen drei selbstständige Hallen, die einzeln genutzt werden können. Die Abmessungen dieser Sporthalle sind so gewählt, dass sogar internationale Hallenturniere dort stattfinden können. Neben dem Neubau der Schule wird auch gleichzeitig die Kundler Tiefgarage ausgebaut und saniert, im Gemeindesaal ein Künstler-Backstage-Bereich eingerichtet und neue Räume für die Neue Mittelschule und für die Musikschule Kundl errichtet. Die Gesamtkosten belaufen sich auf vom Bürgermeister geschätzte 35 Millionen EURO. (mk)

Blühende Kundler Straßen am „Autofreien Freitag“

Freitag, 22 September 2017
Freigegeben in Lokales
KUNDL (klausm) Am Freitag den 22. September, zum Herbstbeginn, hatten sich die Kundler zum „Autofreien Tag“ einige Besonderheiten einfallen lassen: Zum einen und in erster Linie richtete die Gemeinde an die Bevölkerung den Appell, an diesem Tag auf nicht unbedingt notwendige Autofahrten zu verzichten und damit für diesen autofreien Tag ein Zeichen zu setzen. Weiters gab’s für jeden der an diesem 22. September für die Fahrt in die Schule oder zur Arbeit die Bahn als Verkehrsmittel wählte am Kundler Bahnhof ein Pendlerfrühstück mit Brezen, Äpfel und Lattella.

Das dritte starke Zeichen setzten an diesem autofreien Freitag rund 380 Kinder aus dem EKiZ, dem Kindergarten, der Volks- und Mittelschule, etwa 150 davon kamen allein aus dem Kindergarten. Dafür blieb in der Zeit von 07:00 bis 14:00 Uhr die Franz-Stumpf-Strasse für den Verkehr gesperrt, auf dem ehemaligen Postparkplatz beim Gemeindesaal sowie der Strasse vor dem Kindergarten dominierte nämlich Straßenmalerei. Vorbereitet von Bettina Rothhaupt und Barbara Reiter, entstanden hier äußerst kreative Malereien zum Thema „Autofreier Tag“.

Veranstalter der diversen Aktivitäten an diesem „Autofreien Tag“ in Kundl war der Umwelt- und E5-Ausschuss mit Obmann Ing Thomas Unterrainer, ihm zur Seite mit Alina Hörmann, Michael Weinzierl, Johannes Binder, Anni Häusler, Andreas Rejhons und David Margreiter ein engagiertes und fleißiges Team. Die gesunde Jause für die Kinder spendierten die Kundler Bäuerinnen und servierten im Foyer des Kundler Gemeindesaales an die 400 belegten Brote.

FOTOS:


Herbstzeit im Kundler Gewerbegebiet am Weinberg

Freitag, 15 September 2017
Freigegeben in Lokales
KUNDL (klausm) Daniela Ortner von „Ortis Deko- und Genusshandel“ und Michaela Adamer-Neuner von „Michi’s Modehimmel“ luden am Freitag den 15. September zur 1. Herbstzeit in’s Kundler Gewerbegebiet am Weinberg. Im März dieses Jahres zogen die beiden Jungunternehmerinnen Daniela Ortner und Michaela Adamer-Neuner mit drei weiteren Firmeninhaberinnen und einem Firmeninhaber in ein gemeinsames Haus am Weinberg und boten damit den Kunden einen interessanten Branchenmix.

„Ortis Deko- und Genusshandel“ bietet Dekorationsartikel aus verschiedensten Materialien, wie Naturholz, Porzellan, Glas und trendige Rostartikel. Teilweise sind das Arbeiten regionaler Künstler, bzw., werden Produkte vom Großhandel zugekauft. Mit histaminfreien Weinen, Naturprodukten von lokalen Erzeugern und hochwertigen Ölen, mit wunderschönen Filztaschen - handmade in Tirol natürlich – mit individuell gestalteten Holzarbeiten, mit Ringana-Frischekosmetik schließlich, rundet die Unternehmerin ihre angebotene Produktpalette ab.

„Michis Modehimmel“ bietet Mode, Farb & Stilberatung auf höchstem Niveau. Dazu die Unternehmerin Michaela Adamer-Neuner: „Durch meine jahrelange Erfahrung in der Modebranche weiß ich wie positiv sich schöne, passende Kleidung auf unsere Ausstrahlung und unser Selbstbewusstsein auswirkt. Egal ob beruflich oder privat – der erste Eindruck ist wirklich sehr wichtig. Ich zeige meinen Kundinnen wie sie  mit Hilfe von Kleidung, Frisur und Make up schlanker, jünger, weiblicher, erotischer und frecher aussehen.“ Zur Mode, Farb und Stilberatung bietet Michi neben einem persönlichen und individuellen Personal-Shopping ein qualitätsvolles Schminktraining.

FOTO:


5. Kundler Saulueger-Roas 2017

Sonntag, 10 September 2017
Freigegeben in Lokales
KUNDL (klausm) Mit etwa 1200 Besuchern war die erste Kundler Saulueger Roas 2009 nach einer Initiative von TVB-Obmann Andreas Steininger eine rundum erfolgreiche Veranstaltung und so beschloss der Tourismuschef damals, diese Saulueger Roas alle zwei Jahre zu veranstalten, ja und heuer am 10. September war es wieder so weit, zum 5ten Mal.

Im Wesentlichen blieben und bleiben die Highlights der Saulueger Roas jedes Jahr dieselben, nämlich Wandern auf der Hochebene Saulueg, heimische Schmankerl auf jedem mitwirkenden Hof, musikalische Untermalung, da und dort traditionelles Handwerk, Beschäftigung für die Kinder. Wetterbedingt blieb den Wanderern der vielgerühmte beeindruckende Panoramablick auf die Tiroler Bergwelt heuer zwar verwehrt, andererseits, auch eine verregnete Saulueg im September hat ihren Reiz - mit rund 10° Grad halt um einiges frischer.

Nach wie vor war die Einrichtung eines kostenlosen Bustransfer’s ab Eingang Kundler Klamm auf die Saulueg eine gute Idee, so blieben die Zufahrten zu den Bergbauernhöfen von parkenden Autos verschont und mussten von den Besuchern tatsächlich „erwandert“ werden, ganz im Sinne des Erfinders. Start und Ende der Roas war vor dem Fürstenhof, hier konnten sich die Wanderer an einer Karte über die vorgeschlagene Streckenführung sowie die teilnehmenden Bauernhöfe einen Überblick verschaffen.

Seit der ersten Saulueger Roas im September 2009 sind die teilnehmenden Bauernhöfe dieselben geblieben: HUBERTUS (Familie Haaser), GRUBERHOF (Familie Knoll), SCHULMEISTER (Familie Mutschlechner), WIGL (Familie Eder), ED (Familie Häusler). Das kulinarische Angebot an diesem Tag: Zillertaler Krapfen, Schnitzel mit Kopfsalat, Schnitzelsemmel, Kuchen, Hendl vom Holzgrill, Kasspatzl mit Krautsalat, Wildragout, Würstl, Gegrillter Schopf mit Kartoffelsalat, Currywurst, Salbeischnaps, Bier vom Fass, darüberhinaus wurden Holzdekorationen, Gedrechseltes sowie Produkte unserer heimischen Bienen angeboten.

Allen mitwirkenden Bergbauernfamilien, dem Tourismusverband, den Organisatoren, den vielen freiwilligen Helfern, ihnen allen darf man dieser Stelle dafür gratulieren, dass sie sich auch heuer wieder um eine unvergessliche Kundler Saulueger Roas bemüht haben. Für’s nächste Mal, für 2019, wünschen wir uns halt alle miteinand’ ein schöneres Wetter.

Kundl: 4. KIA Open-Tennisturnier

Montag, 14 August 2017
Freigegeben in Sport
Zum vierten Mal in Folge findet von 18. bis 20 August das etablierte KIA OPEN-TENNISTURNIER in Kundl statt.

Kundl/Kirchbichl - Ins Leben gerufen wurde das Turnier von Autohaus Brunner Kirchbichl, KIA Österreich und dem Tennisclub Kundl unter Obmann Anton Praxmarer. Heuer gibt es einen Nennungsrekord. 64 Tennisspieler aus ganz Österreich werden sich vom 18. bis 20 August in den Bewerben "Herren Champions" und "Herren Future" messen. Start des KIA OPEN ist am Freitag, 18. August, um 12 Uhr am Tennisplatz in Kundl, die Finalspiele der beiden Bewerbe finden am Sonntag ab 12.30 Uhr statt. An Preisgeld wird insgesamt 3.000,- EURO ausgeschüttet. Umrandet ist das Turnier von zahlreichen Side-Event wie Players Night, Sportler- und Gästefrühstück sowie einer Sommernachtsparty.

KUNDL (klausm) Mit dem Internationalen Eishockeyspieler Daniel MITTERDORFER holt der EHC-Crocodiles-Kundl einen echten Profi nach Kundl. Seine Eishockeykarriere führte den 28-jährigen Innsbrucker Daniel Mitterdorfer nach Finnland, Linz, Salzburg, Innsbruck und obendrein war er auch noch mit dem Österreichischen Nationalteam unterwegs.

Mit dem Neuzugang MITTERDORFER startet der EHC-Kundl mit einer schlagkräftigen, etwa 20 Mann starken Kampfmannschaft in die kommende Eishockeysaison. Seitens des Vorstandes hat sich beim EHC bis auf den Nachwuchsleiter nichts geändert. In dieser Funktion löst Gerhard KIRCHNER aus Söll den bisherigen, langjährigen Nachwuchsleiter Joe SEILER aus Kundl ab.

Zustande gekommen ist der außergewöhnliche Transfer, weil der langjährige Kundler Stürmer Fabian HECHENBERGER und Daniel MITTERDORFER befreundet sind und somit ein guter Kontakt zum EHC hergestellt werden konnte. Entscheidend waren für Daniel allerdings neben der Freundschaft zu seinem künftigen Teamkollegen HECHENBERGER auch die beeindruckende Eishalle, die Qualität des EHC, das gute Klima und die Aussicht auf eine erfolgreiche Meisterschaft und Daniel MITTERDORFER setzt sich ganz klar als großes Ziel: „Schnelle Spiele, viele Tore, erfolgreiche Meisterschaft“, ja und das wünschen wir dem gesamten EHC sowieso.

FOTO:



KUNDL (klausm) Vom 24. bis 28. Juli lud der Jugendausschuss der Marktgemeinde Kundl mit Josef LEUTGAB, Susanne MACKA, Manuela MAYR, Erwin RÖCK, Anita SCHETT, Stefanie SEEBACHER und Thomas LECHNER auch heuer wieder zur mittlerweile traditionellen Erlebnis- bzw. Spielwoche für alle 7-14 jährigen Kundler Kinder.

Mit fast 150 Kindern war die Beteiligung erfreulicherweise wieder ordentlich hoch, so standen auch insgesamt 28 Männer und Frauen als Aufsichts- und Begleitpersonen zur Verfügung und unterstützten dieses Projekt. Das Programmangebot für diese Erlebniswoche war abwechslungsreich und kindergerecht zusammengestellt. Der Ordnung halber noch eine Anmerkung zu den Kosten: Zu bezahlen war für das erste Kind einer Familie ein Selbstkostenbeitrag über € 35,-, für jedes weitere Kind aus derselben Familie € 30,-. Wenn man bedenkt, dass in diesen 35,- bzw. 30,- EURO sämtliche Eintritte, Transfers sowie Verpflegung an allen 5 Tagen inkludiert waren, darf man durchaus von einer wirklich vertretbaren Kostenbeteiligung sprechen, den Differenzbetrag zu den tatsächlichen Gesamtkosten (ca. 15.000,- EURO waren es etwa im Vorjahr) übernahm zur Gänze die Gemeinde Kundl. Damit alle Teilnehmer (alt und jung) leicht zu erkennen waren, wurden alle Mitwirkenden mit einheitlichen T-Shirts eingekleidet.

Die Erlebniswoche

Der Startschuss fiel am MONTAG (Thema: Kino) im Gemeindesaal mit dem Walt Disney Film „Vaiana“, selbiger wurde natürlich auf einer Großbildleinwand gezeigt. Am DIENSTAG (Thema: Spannung & Action) konnten die über 10-jährigen auf die KARTBAHN nach Innsbruck fahren, weiters war eine Fahrt zum FICHTENSCHLOSS in Zell am Ziller zum Schwimmen geplant, dies wurde allerdings wegen Schlechtwetter abgeändert. Besucht wurden stattdessen die KRISTALLWELTEN in Wattens sowie das SILBERBERGWERK in Schwaz. Eine weitere Gruppe fuhr an diesem Tag zum Kramsacher Klettergarten. Für MITTWOCH (Thema: Gemeinsam unterwegs) war ursprünglich ein Ganztagesaufenthalt im Freizeitparkt PILLERSEE vorgesehen. Das Schlechtwetter ließ dies nicht zu, so entschieden sich die Schulkinder alternativ zwischen der Wörgler WASSERWELT WAVE und der ERLEBNISTHERME Fügen. Am DONNERSTAG (Thema: Natur & Abenteuer) ging’s hinaus in die freie Natur und wie vom Veranstalter erhofft und gewünscht herrschten an jenem Donnerstag angenehme Temperaturen und es blieb regenfrei. Aufenthalt auf dem Bauernhof VÖGELE in Liesfeld, Wandern mit dem ALPENVEREIN in Thierbach, Reiten auf dem KINZENHOF/Thierbach, wobei es für’s Reiten seitens der Kinder ein derart großes Interesse gab, dass statt der 30-34 eingeplanten Kinder sage und schreibe 68 Anmeldungen vorlagen, also mußte man zusätzlich zum KINZENHOF in Thierbach auf den HAFLINGERHOF in Auffach und den Bauernhof VÖGELE in Liesfeld ausweichen. Alternativ zum Reiten und Wandern ging’s an diesem Tag entweder zum heimischen Modellflieger-, Tennis-, oder Motocrossclub. Der FREITAG (Thema: Sport & Fun), der letzte Tag der Erlebniswoche, stand traditionell ganz im Zeichen des Sports: Dank der zuverlässigen Kundler Vereine, welche seit Jahren die Erlebnis- und Spielwochen unterstützen, ging’s um FUSSBALL, EISHOCKEY, FRISBEE, BEACHVOLLEYBALL und ab Mittag, zum Finale sozusagen, wurde zur gemeinsamen Schluss- und Abschieds-Grillerei am Fußballplatz geladen. Für die teilnehmenden Kundler Schulkinder stand am Ende der heurigen Erlebniswoche wie nicht anders zu erwarten, fest: „Fünf Erlebnistage sind einfach viel zu wenig“.

FOTOS:




Ultimate Frisbee: Staats-Meisterschaft in Kundl!

Freitag, 28 Juli 2017
Freigegeben in Sport
Der Kundler Ultimate Frisbee-Verein INNsiders war Gastgeber der österreichischen Staatsmeisterschaft. Es konkurrierten die acht besten Mixed Teams Österreichs um den Titel.

Kundl - Der Verein INNsiders Ultimate Tirol veranstaltete am Wochenende, 8. und 9. Juli, die Österreichische Staatsmeisterschaft in der Mixed Division im Ultimate Frisbee. Das am Sportplatz Kundl ausgetragene Turnier war der nationale Saisonhöhepunkt. Zugleich diente das Turnier als Qualifikation für internationale Club-Bewerbe. Nach den Vorrunden am Samstag, bei dem ein Spiel jeweils 80 Minuten dauerte, standen am Sonntag die finalen Spiele auf dem Programm. Um den österreichischen Staatsmeistertitel kämpfte im 90 minütigen Finale die "Wiener Mischung" gegen die "Chuck Bronson". Am Ende siegte die "Wiener Mischung". Auf Platz drei landeten die "Mosquitos". Die "INNsiders" wurden Siebter.

Keine Schiedsrichter

Beim Ultimate Frisbee gibt es auch noch einen weiteren Preis zu gewinnen, den "Spirit of the Game". Da diese Sportart ohne Schiedsrichter gespielt wird, werden die Spieler dazu aufgefordert, bei Fouls selbst zu diskutieren, um zu einer fairen Lösung zu kommen. Nach jedem Spiel wird die gegnerische Mannschaft bewertet. Bei den Staatsmeisterschaften ging der Preis für das fairste Team an die "Mosquitos". (eh)
Die Gemeinderatssitzungen im Unterland waren im Juli vom Thema "Hochwasserschutz-Verbandes" geprägt. In den acht betroffenen Gemeinden gingen lange Diskussionen den Entscheidungen voraus. Der ROFAN-KURIER hat die Situation zusammengefasst...

Region - Der nächste Schritt zum Hochwasser-Projekt ist noch nicht getan: Die Gründung des Hochwasserschutz-Verbandes verzögert sich erneut. Es gibt inzwischen ein "Ja" von Kramsach, Breitenbach, Brixlegg, Rattenberg und Wörgl – Kundl, Radfeld und Angath stimmten der Satzung noch nicht zu! Somit fehlen die Beschlüsse von den Gemeinden, die große Retentionsräume zur Verfügung stellen sollen. Nur die Kramsacher, die 1,7 Mio. Kubikmeter Wasser "parken", stimmten bereits zu. Einer der Bürgermeister der Befürworter-Gemeinden meint dazu: "Wenn Kundl, Radfeld und Angath sich nicht bald entscheiden, könnte es passieren, dass die anderen Gemeinden einen Verband mit weniger Retentionsfläche gründen und Kundl, Radfeld und Angath es für sich aus eigener Kasse richten müssen..."

Kramsach: Ja, aber...

Die Gemeinde Kramsach stimmte bei ihrer Gemeinderats-Sitzung am Montag, 10. Juli, positiv für den "Entwurf der Satzungen für den Hochwasser-Schutzverband Unteres Unterinntal".  Mit einem "aber...."
Die Gemeinderäte formulieren weitere Punkte und verknüpfen diese mit dem Beschluss: "Wir müssen die Brandenberger Ache VOR dem Inn verbauen, sonst sitzen wir in einer Badewanne", sagt Bgm. Hartl Zisterer (LISTE ZISTERER; hier sein Interview zum Thema Hochwasser). Weitere Punkte: Die Inn-Verbauung bei der Brandenberger Ache muss bis zur Höhe des Volksspielhaus gehen. Das Land und der Bund müssen sich bei den Betriebskosten der Verbauung beteiligen. Die Kosten für Kramsach dürfen bei maximal 7,75% liegen (Forderung der FPÖ Kramsach). Und es muss ein Ist-Bestand der vorhandenen Hochwasser-Schutzbauten erhoben werden. "Wir wollen ja nicht die Katze im Sack kaufen", fordert der GRÜNE-Gemeinderat Mag. Josef Ascher. Gemeinderat Fritz Widmann (GFK – GEMEINSAM FÜR KRAMSACH) sieht noch keine Eile: „Angath, Kundl und Radfeld haben nicht zugestimmt. Es müssen noch einige Dinge verändert werden. [...] Wir brauchen keinen vorauseilenden Gehorsam leisten, vor Herbst passiert nichts!“, sagt er. Trotz dieser Bedenken kam es bei der Gemeinderats-Sitzung zur Abstimmung, die mit einer Gegenstimme (Fritz Widmann) pro Hochwasser-Schutzverband endete.

Weitere Pro-Gemeinden

Ohne Gegenstimme stimmte der Breitenbacher Gemeinderat bereits im Juni dem Verband zu. Auch in Wörgl wurde einstimmig zugestimmt – allerdings mit einem Zusatz: Die von der Stadtgemeinde geforderten Punkte sind nachträglich einzuarbeiten und gemachte Zusagen betreffend die Folgekosten müssen eingehalten werden. Diese Folgekosten sollen Wörgl 100.000,– EURO pro Jahr kosten, "das hat LA Bgm. Ing. Alois Margreiter mit Handschlag am 19. Juni bestätigt", erklärte Bgm. Hedi Wechner (SPÖ) bei der Gemeinderatssitzung am Mittwoch, 5. Juli. In Brixlegg und Rattenberg wurden die Satzungen im Juli einstimmig beschlossen!

Radfeld, Kundl und Angath

Der letzte Stand in Kundl ist, dass die Situation der Grundstückseigentümer "positiv geregelt sein muss", bevor es zu einer Beschlussfassung der Statuten kommen kann. In Radfeld zeigt sich ein ähnliches Bild: In der Gemeinderatssitzung vom Donnerstag, 13. Juli, stand zwar der Hochwasserschutzverband auf der Tagesordnung, Abstimmung gab es aber keine: "Fakt ist, dass wir im Gemeinderat viele Punkte formuliert haben, die wir fordern. Reaktion vom Land gibt es bis jetzt keine darauf", sagt Bgm. Josef Auer (ZUKUNFT FÜR RADFELD) und der Gemeinderat stimmte ihm zu. Auch in Angath gibt es noch keine Zustimmung...
Breitenbachs Bürgermeister, LA Ing. Alois Margreiter (ÖVP) hofft, dass die Gemeinden bald zustimmen und der Hochwasserschutz-Verband gegründet werden kann: "Es braucht noch finale Gespräche vor allem bezüglich Ersatzflächen für diese steilen Schutzdämme – die so nicht maschinell bewirtschaftet werden können. Die Flächensuche der Gemeinden mit dem Land Tirol läuft. In Kundl geht es um drei Objekte. In Radfeld geht es um eine Umplanung, um die Aussiedelung von Betrieben nicht komplett zu verhindern. Den größten Umplanungsbedarf gibt es aber in Angath...", sagt Margreiter. (mk/vsg)
© Rofankurier