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Hochwasser-Schutz: Nicht alle dafür

Donnerstag, 03 Mai 2018
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Die Planungen für das Hochwasser-Schutzprojekt "Unteres Unterinntal" wurden überarbeitet. Radfeld, Kundl und Angath haben trotzdem nicht zugestimmt. Sollte das so bleiben, ist das Projekt gestorben – oder das Land "fährt drüber".

REGION - Bis zuletzt hatten Kundl und Radfeld auch dem abgeänderten Konzept zum Hochwasser-Schutz für das Unterland nicht zugestimmt. Laut LA Bgm. Ing. Alois Margreiter (ÖVP, er fungiert für die Gemeinden als eine Art Sprecher und Koordinator) sei mit der aktuellen, überarbeiteten Planung, ein 300-jähriges Hochwasser abgedeckt.

Margreiter: "Projekt gestorben – oder mit Verordnung regeln"

"Wenn man in Radfeld jetzt auch noch auf eine Verschiebung der Projekt-Fläche bis zum Maukenbach beharrt, ist das Projekt gestorben. Dann bleibt dem Landeshauptmann nur noch die Möglichkeit, das mit einer Verordnung zu regeln…", denkt Margreiter. Man hat die Wünsche der Gemeinden, die im Prozess aufgetaucht sind, umfangreich eingearbeitet und diesen so weit irgend möglich entsprochen. Beispielsweise hat man nun mehr Mauern anstatt Dämme oder Erdwälle geplant, weil das Fläche spart. "Was immer möglich war, hat man bei der Linienführung in den Retentionsräumen berücksichtigt. Bis auf wenige, technisch nicht machbare Ausnahmen wurden alle Anregungen aufgenommen", sagt LH-Stv. Josef Geisler (ÖVP). Rund 90 Prozent der Wünsche der Rückmeldungen seien zur Gänze oder zum Teil erfüllt worden.
Auch Ersatz-Flächen seien organisiert worden. "Man hat auch die geforderten Flächen für die Aussiedler-Höfe der Radfelder Bauern geschaffen. Und die Bedenken Radfelds bezüglich der Rattenberger Brücke wurden auch beseitigt: Hier kann es zu keinen Überflutungen des Radfelder Siedlungs-Raumes mehr kommen. Die Mauern wurden in der Planung erhöht", erklärt Margreiter. Erst aufgrund der Einsprüche und Wünsche von Radfeld und Kundl habe man Angath in den Konzept-Plan aufgenommen: "Angath selbst hätte für sich keine Einbindung gebraucht. Jetzt werden dort aber bei Hochwasser jene Kubikmeter abfließen, die man in Radfeld und teils in Kundl nicht aufnehmen möchte", sagt Margreiter.
Eine Verordnung vom Land forderte Wörgls Bürgermeisterin Hedi Wechner (Liste WECHNER) bereits vor einiger Zeit. Wörgl ist die Stadtgemeinde, der mit diesem Projekt am meisten geholfen wird.

LH-Stv. Geisler: "Gemeinden sind jetzt am Zug!"

Nun sind für LH-Stv. Geisler die Gemeinden am Zug: "Die Detailplanung und die Umsetzung können ab sofort starten, wenn die Gemeinden mitmachen." Gespräche mit den Grundeigentümer in den Retentionsflächen wurden geführt. In Kramsach nahmen 46 von 56 Eigentümern, in Radfeld/Kundl 77 von 95 und in Angath 26 von 34 Grundeigentümern an den Gesprächen teil.

Wasserverband: Noch keine Gründung!

Fünf Gemeinden haben bis jetzt den Planungen und somit dem Beitritt zum Wasserverband zugestimmt – in Radfeld und Kundl stehen die Beschlüsse noch aus.
Angath hat sich laut Land vorerst gegen das Projekt ausgesprochen. "Wir werden uns aber noch im Hochwasserausschuss beraten", verrät Bgm. Josef Hauser im Gespräch mit dem ROFAN-KURIER. "Dort sind die Grundeigentümer dabei – danach wird der Hochwasserschutz im Gemeinderat nochmals zur Abstimmung gebracht", sagt Hauser.
Eine Abstimmung war auch in Radfeld Ende April geplant. Bei der Gemeinderats-Sitzung stand die "Beratung und Beschlussfassung Hochwasserschutz/Wasserverband" auf der Tagesordnung. "Wir treten nicht bei", bestätigte Gemeindevorstand Friedrich Huber (ALLGEMEINE RADFELDER LISTE) am Tag nach der Sitzung auf Nachfrage des ROFAN-KURIER. Mehrere Forderungen sind nicht erfüllt worden – unter anderem verweist er darauf, dass man sich in Radfeld wünscht, dass der Retentionsraum unterhalb des Maukenbaches beginnt: "Der Gemeinderat ist der Meinung, dass beim Gesamt-Projekt sicherlich noch Potential vorhanden ist", sagt er. Um sich selbst zu schützen hat Radfeld bereits vorgesorgt. Gemeinsam mit der Stadtgemeinde Rattenberg kauft die Gemeinde einen mobilen Hochwasserschutz und eine Großraumpumpe um ca. 50.000,– EURO.
In Kundl gab es seit den Gesprächen mit den Grundstückseigentümern keine Gemeinderats-Sitzung. Abgestimmt wird erst, "wenn der aktualisierte Plan mit den Grundstückseigentümern abgesprochen ist und die Finanzierung bekannt ist", schrieb Vize-Bgm. Michael Dessl im April-Amtsblatt der Gemeinde.

Grasausläuten zu Ehren der "Weiberleit"

Dienstag, 01 Mai 2018
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KUNDL (klausm/susim) - Unüberhörbar waren am Samstag den 28. April Mitglieder der ”Rissbacher Pass” und des “Vereines zur Erhaltung der Kundler Prozessionsfahnen” als Liesfelder Grasausläuter unterwegs. Ziel war es, nicht nur das Gras herauszuläuten - das passiert bei dem Geläut’ sowieso - vielmehr verbanden die nicht mehr ganz jungen Grasausläuter mit ihrem Auftritt eine Sammlung zu Gunsten der Renovierung der Kundler ”Weiberleit’ Fuh” (…für Nichtliesfelder: Frauen Fahne). Es handelt sich hierbei um eine der vier großen Kundler Prozessionsfahnen, welche zweimal pro Jahr zu den Umgängen mitgetragen werden. Zusammen gekommen ist bei der Sammlung ein stattlicher Geldbetrag, wofür sich die Liesfelder Grasausläuter bei allen Unterstützern herzlich bedanken.
KUNDL (klausm) Zweck und Ziel von Wertungsspielen ist es a) das musikalische Niveau der Blasorchester- und Musikkapellen zu heben, b) Probenarbeiten innerhalb der Musikkapellen zu intensivieren und c) gehaltvolle und empfehlenswerte Blasmusikliteratur zu verbreiten. Ja und eben unter diesem Aspekt fanden am 22. April in Kundl Konzertwertungsspiele für Mitgliederkapellen vom Musikbund Rattenberg/Umgebung statt. Konzertwertungsspiele werden alle 4 Jahre durchgeführt.

Mit Jonny Ekkelboom aus den Niederlanden, mit Philipp Kufner aus Deutschland und mit LKpm Christian Hörbiger aus Salzburg, kamen drei international anerkannte Juroren nach Kundl. Den Vorsitz sowie die Jurykoordination führte der Tiroler-Landeskapellmeister Rudi Pascher. Ilona Knoll aus Breitenbach und Valentina Mair aus Münster moderierten diese Veranstaltung. Mitverantwortliche für die Gesamtveranstaltung waren Bezirkskapellmeister Gerhard Guggenbichler und Bezirksobmann Otto Hauser.

Mitwirkende Musikkapellen

Brandenberg - Ehren-Kpm Wolfgang Marksteiner (Stufe C), Breitenbach - Kpm Oswald Ingruber (Stufe C), Kramsach – Kpm Leo Salzburger (Stufe C), Kundl – Kpm Christoph Adamski (Stufe C), Reith im Alpbachtal - Kpm Michael Klieber (Stufe C), Strass im Zillertal - Kpm Mag. Wolfgang Schnirzer (Stufe C), Brixlegg - Kpm Mario Rendl (Stufe B), Bruck am Ziller - Kpm Theresa Schapfl (Stufe B), Münster - Kpm Christian Kogler (Stufe B),

Wertungsspiel

Üblicherweise werden bei Wertungsspielen von jedem Teilnehmer jeweils ein Pflichtstück und ein Selbstwahlstück vorgetragen. Jede mitwirkende Musikkapelle spielt in jener Kategorie, welcher das Pflichtstück angehört. In folgende Kategorien wird dabei eingeteilt: A = sehr leicht / B = leicht / C = mittelschwierig / D = schwierig / E = sehr schwierig.

Bewertet werden von der Jury, je nach gewählter Kategorie des Teilnehmers, die künstlerische Qualität, Instrumentation, mehrere unterschiedliche dynamische Abstufungen, mindesten zwei verschiedene Tempi, Ton- und Klangqualität, Phrasierung, Spieltechnik, Rhythmik, musikalischer Gesamteindruck und noch einige Kriterien mehr. Dafür gibt’s dann am Ende für jede mitwirkende Musikkapelle eine Beurteilung, eine Benotung.

Begonnen hat das Konzertwertungsspiel in Kundl gegen Mittag und zog sich bis zum Abend, die Endergebnisse gab’s dann gegen 19:00 Uhr:

Stufe B (leicht):

Brixlegg - Kpm Mario Rendl / 1. Preis GOLD
Bruck am Ziller - Kpm Theresa Schapfl / 2. Preis SILBER
Münster - Kpm Christian Kogler / 1. Preis GOLD

Stufe C (mittelschwierig):

Brandenberg - Kpm Wolfgang Marksteiner / 1. Preis GOLD mit Auszeichnung
Breitenbach - Kpm Oswald Ingruber / 2. Preis SILBER
Kramsach – Kpm Leo Salzburger / 2. Preis SILBER
Kundl – Kpm Christoph Adamski / 1. Preis GOLD
Reith im Alpbachtal - Kpm Michael Klieber / 1. Preis GOLD mit Auszeichnung
Strass im Zillertal - Kpm Mag. Wolfgang Schnirzer / 1. Preis GOLD

Fotos:


Strahlender Palmsonntag in Kundl

Sonntag, 25 März 2018
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KUNDL (klausm) Mit festlich geschmückten Palmstangen, bunten Ostersträußen, mit Ölzweigen (dem eigentlich wesentlichen Symbol des Palmsonntags mit der längsten Tradition) zogen die Kundler Kirchgänger gemeinsam mit Ortspfarrer Dr. Piotr Stachiewicz am Palmsonntag bei wolkenlosem Himmel zur Eucharistiefeier in die Kundler Pfarrkirche ein. Eine Bläsergruppe der Musikkapelle Kundl hat den Einzug gekonnt passend umrahmt. Heuer fiel dieser sogenannte bewegliche Feiertag auf den 25. März. Mit Palmsonntag, dem letzten Sonntag vor Ostern, beginnt die Karwoche.

FOTOS:

KUNDL (klausm) Am Samstag den 10. März fiel um 07:00 Uhr früh in der Kundler Eishalle der Startschuss zur ASKÖ (Arbeitsgemeinschaft für Sport und Körperkultur in Österreich)- Bundesmeisterschaft im Eisstocksport für Herren- und Seniorenmannschaften. Die teilnehmenden Mannschaften kamen aus ganz Österreich und pro Bundesland konnten zwischen einer und drei Herren- bzw. Seniorenmannschaften entsendet werden. Acht Bundesländer nahmen schließlich an der Meisterschaft teil - Salzburg war bedauerlicherweise nicht dabei. Rund 120 aktive Stocksportler plus Begleitung und Fans kamen nach Kundl, ja und nachdem die meisten Tags zuvor angereist waren, bedeutete dies auch für den einen oder anderen heimischen Beherbergungsbetrieb in Breitenbach, Radfeld, Angerberg und Wörgl ein willkommenes Umsatzplus.

Für Tirol gingen bei den HERREN der ESV-Bad Häring, der EV-Kundl sowie der ESC-Kleinboden aus dem Zillertal und bei den SENIOREN die Auswahl-Tirol, der ESV-Bad Häring sowie der EV-Kundl an den Start. Wettbewerbsleiter war Bundesreferent Konsulent Mag. Peter Maier, als Schiedsrichter fungierten Landesreferent für Tirol Johannes Lanner und Josef Fuchs. Die Siegerehrung führten neben dem Bundesreferenten Konsulent Mag Peter Mair, Landespräsidenten Dkfm Heinz Öhler des weiteren Bürgermeister Anton Hoflacher durch. Gratulationen, Bundeshymne, Verabschiedung – damit endete die ASKÖ Bundesmeisterschaft im Eisstocksport für Herren- und Seniorenmannschaften in der Kundler Eishalle.

Die 3 Stockerlplätze bei den HERREN:

1 - ESV Pongratz Kowald Voitsberg (Steiermark)
2 - ESV ASKÖ Tauchen (Burgenland)
3 – ESV Traun 2 (Oberösterreich)

Die 3 Stockerlplätze bei den SENIOREN:

1 – EV Edelweiss Klagenfurt (Kärnten)
2 – ESV Hintenburg (Niederösterreich)
3 – ATSV Lenzing (Oberösterreich)

Aus Tiroler Sicht sehen die Ergebnisse folgendermaßen aus:

HERREN:

7 - EV Kundl (Alois und Josef Margreiter, Helmut Eberl, Klaus Kurz)
9 - ESC Kleinboden (Thomas Brugger, Roland Lang, Martin Mair, Jakob Kreidl)
14 - ESV Bad Häring (Manuel Kaufmann, Christoph Pramesberger, Roland Moser, Hannes Wagstätter)

SENIOREN:

6 - ESV Bad Häring (Wolfgang Drexler, Hubert Margreiter, Erwin Kaufmann, Josef Gerl)
9 - Auswahl Tirol (Hannes Sieberer, Erich Geisler, Hannes Mair, Sigi Kogler)
10 - EV Kundl (Karl Kurz, Karl Strobl, Albin Rissbacher, Hanspeter Marksteiner, Günther Exenberger)

FOTOS:


KUNDL/LENGGRIES (klausm) Die Kundlerin Julia Springhetti holte sich bei der Skibob-WM in Lenggries 4 Vizeweltmeistertitel. Nach einem Jahr verletzungsbedingter Pause überraschte die 11-fache Schülermeisterin Julia Springhetti vom SBC-Kundl bereits zum Saisonauftakt in bestechender Form die Skibobszene mit 4 x Silber (SG, RTL, SL und KOMBI).

Michelle Schwaiger startete in dieser Saison erstmals in der Allgemeinen Klasse der Damen und erreichte im Slalom einen guten 8. Platz und WM-Debütant Lukas Koidl fuhr bei seinem ersten Rennen in der Kombination auf den 13. Platz.

KUNDL (klausm) Am Samstag den 03. März führte der Wintersportverein (WSV) Kundl auf dem Wildschönauer Schatzberg bei besten Bedingungen seine heurige Markt- und Vereinsmeisterschaft durch. Neben der Einzelwertung gab’s eine Mannschaftswertung und obendrein wurde in einer Snowboard- und Gästeklasse gestartet.

Gegen 18:30 Uhr trafen sich die Teilnehmer im Gemeindesaal zur Preisverteilung. Für die neue WSV-Obfrau Helene Astner war dies die erste große Markt- und Vereinsmeisterschaft und sie konnte trotz einiger Ausfälle erfreulicherweise von einem unfallfreien Rennen berichten.

Aufgefallen ist, dass seitens der Gemeindeobersten kein Vertreter als Ehrengast begrüßt werden konnte, obwohl es sich bei dem Rennen immerhin um die Kundler Marktmeisterschaft handelte und obwohl der WSV zu den großen Kundler Traditionsvereinen zählt. Sogar der Sportausschussobmann glänzte durch Abwesenheit. Also, vor Landtags- oder gar Gemeinderatswahlen wäre so etwas undenkbar.


Seit der WSV-Generalversammlung und der Wahl der neuen Obfrau im Dezember 2017 war der Wintersportverein sehr rührig: Neben speziellen Trainingsangeboten für Kinder und Damen nahm der WSV am DreierCityCup im Jänner, Februar und März teil, im Februar fand das legendäre Zwergerlrennen statt, es gab Teilnahmen an Bezirksrennen und Pistenskitouren, darüber hinaus wurde der Nikolauseinzug organisiert und am 03. März fand nun die Markt- und Vereinsmeisterschaft am Schatzberg statt, wobei gerade für dieses jährliche Großereignis an die 20 Freiwillige benötigt werden.

Für die heurige Markt- und Vereinsmeisterschaft waren 134 Rennläufer in 33 Mannschaften gemeldet, wobei der jüngste Teilnehmer gerade einmal 4 Jahre alt - im Gegenzug dazu mit Adi Fill der älteste Teilnehmer sportliche 76 Jahre alt war.

Vereinsmeister 2018 wurden bei den Herren Christian Trapl – bei den Damen seine Tochter Katharina Trapl. Marktmeister 2018 wurden bei den Herren Stefan Pöll (seit 2014 mittlerweile bereits zum 5ten Mal in Serie) – bei den Damen Katharina Trapl.

Die Besten der jeweiligen Klassen:

BAMBINI weiblich 2011 und jünger: Haas Katharina, Hölzl Nina, Asbäck Lotte / BAMBINI männlich 2001 und jünger: Mayer Philipp / KINDER I weiblich 2009-2010: Haas Magdalena, Ebenbichler Anna, Asbäck Rosa / KINDER I männlich 2009-2010: Wagner Finlay, Lorenzer Nikolas, Wagner James / KINDER II weiblich 2007-2008: Trapl Anna, Eder Paula, Asbäck Mathilda / KINDER II männlich 2007-2008: Unterrainer Valentin / SCHÜLER I weiblich 2005-2006: Eder Anna, Wurzrainer Chiara, Haidacher Noemi / SCHÜLER I männlich 2005-2006: Messner Tobias, Lindner Maximilian, Walser Tobias / SCHÜLER II weiblich 2002-2004: Gerl Lena, Kostner Madeleine, Wolf Elisa / SCHÜLER II 2002-2004: Ebenbichler Stefan, Hoflacher Jakob, Pitzl Lukas

AK V HERREN 1947 und älter: Fill Adolf / AK IV DAMEN 1948-1957: Ascher Sylvia / AK IV HERREN 1948-1957: Pöll Hannes Sen. / AK III DAMEN 1958-1967: Astner Helene, Stöckl Andrea, Haaser Petra / AK III HERREN 1958-1967: Trapl Christian, Kruckenhauser Christian, Benedetti Helmut / AK II DAMEN 1968-1977: Wurzrainer Sylvia, Funk Erika, Kostner Helga / AK II HERREN 1968-1977: Trapl Josef, Wolf Alexander, Handlos Harald / AK I DAMEN 1978-1987: Steinbacher Michaela, Haas Sandra, Schroll Bettina / AK I HERREN 1978-1987: Pöll Stefan, Schiegl Thomas, Haas Martin / AK DAMEN 1988-1996: Rieder Nadine / AK HERREN 1988-1996: Zierhofer Sebastian, Steininger Thomas / JUGEND I DAMEN 1997-2001: Trapl Katharina, Krail Sophia / JUGEND I HERREN1997-2001: Unterlercher Lukas, Moser Rene

GÄSTEKLASSE DAMEN: Brunnauer Carina, Lorenzer Julia / GÄSTEKLASSE HERREN: Fischer David, Lorenzer Günther, Margreiter Anton / SNOWBOARD DAMEN: Hager Anna, Haid Bernadette, Ascher Marion / SNOWBOARD HERREN: Wagner Christian, Ager Philipp, Kapfinger Maximilian

Die kompletten Endergebnislisten aller Klassen, Mannschaften und Fotos der Teilnehmer gibt’s auf der WSV-Homepage: http://wsv-kundl.at/

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KUNDL (klausm) Längst ist aus dem einstigen Faschingskränzchen des Pensionistenverbandes (PVÖ) Kundl am Unsinnigen Donnerstag im kleinen Kreis eine ausgewachsene Faschingsfete mit ausgelassener Stimmung und Tanz geworden. Obfrau Johanna Wijnands lud am Unsinnigen gegen 14:00 Uhr in’s Restaurant Millenium, ja und innerhalb einer halben Stunde gab’s im Extrastüber’l nahezu keinen Sitzplatz mehr, platzmäßig sind mittlerweile die Grenzen im Millenium wohl erreicht.

Musikalisch gab das Brandenberger Original „Heini“ (Heinrich Mühlegger, Jahrgang 1949) wie eh und je Vollgas - dies tut Heini übrigens seit schätzungsweise 50 Jahren in unverändert professioneller Qualität. Polka’s, Walzer, Boarische, Tango, Foxtrott, Rock’n Roll – die Tanzpaare strömten ab dem ersten Ton auf’s Parkett und tanzten bis zum Abend nonstop durch.

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Großartige Kundler Faschings-Benefiz-Gala

Samstag, 03 Februar 2018
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KUNDL (klausm) Die legendären Kundler Faschingsumzüge finden im Abstand von drei Jahren statt. „Drei Jahre Pause sind für Faschingsnarren eine zu lange Zeit...“, dachte sich der Kulturausschuss im Jahr 2000 und erfand seinerzeit zur Jahrtausendwende die „Faschings-Benefiz-Gala“. Mittlerweile ist aus dieser Benefiz-Gala ein ebenso großartiges Faschingshighlight wie der Faschingsumzug geworden, ja und dass diese Faschingsgalas seither im Gemeindesaal mit rund 500 Besuchern restlos ausverkauft sind, versteht sich eh’ von selbst.

Statt eines Eintrittes nehmen die Veranstalter gerne freiwillige Spenden entgegen, wobei der Reinerlös ungekürzt in einen besonderen Sozialfonds für besondere Härtefälle innerhalb der Marktgemeinde fließt. Moderiert haben den Abend in einer Doppelconférenc Georg Feichtner & Raffael Mayr. Mitwirkende waren: Musikkapelle Kundl, Kundla Guggamusig, Wintersportverein, Chorkreis Kundl, Feuerwehr Kundl/Löschzug Liesfeld, Tanzende Stubenmädchen, Hardcore-Gruppe aus dem Altenheim Mitanond, Rodelverein Kundl, Schuhplattler aus Bayern, sowie kleiner Gruppen und Einzelkämpfer.

Veranstalter war der Kundler Kulturausschuss mit Obmann Ing Albert Margreiter - er begrüßte und eröffnete die Benefizgala – Für die Gemeinde kamen Bgm Anton Hoflacher, ebenso wie seine Stellvertreter Vize-Bgm Michael Dessl und Vize Bgm Mag Barbara Trapl. Für Küche und Ausschank im Gemeindesaal und Foyer war Gruber’s Catering zuständig – apropos Foyer – nach 3 Stunden Bühnenprogramm soll’s draußen im Foyer noch bis weit in den nächsten Tag hinein faschingsmäßig abgegangen sein.

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Ausgelassener Kundler Seniorenfasching

Sonntag, 28 Januar 2018
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KUNDL (klausm) Für Faschingsnarren gibt’s weder ein Mindest- noch ein Höchstalter. So wundert es auch niemanden, dass der Seniorenfasching der Kundler Marktgemeinde für die älteren Herrschaften seit Jahren eine sehr beliebte, daher mit 240 Senioren stark besuchte Nachmittagsveranstaltung ist. Heuer fiel der Faschingsnachmittag auf Sonntag den 28. Jänner. Federführender Organisator dafür ist der Familien- und Seniorenausschuss mit Obfrau Wilma Kurz, den Ausschussmitgliedern und zusätzlichen freiwilligen Helfern. Alles in allem arbeiteten und servierten an diesem Nachmittag etwa 20 Freiwillige.

Das Jahresbudget für den Kundler Familien- und Seniorenausschuss beträgt rund 30.000,- EURO, ja und damit werden neben den Fahrten mit dem beliebten Bäderbus zum Seniorenschwimmen, die großangelegte Weihnachtsfeier und eben dieser Seniorenfasching finanziert.

Für einen erstklassigen Mittags- und Nachmittagstisch (Wiener Schnitzel und am Nachmittag Kaffee und Faschingskrapfen) sorgte in gewohnter Qualität „Gruber’s“ Restaurant & Catering aus Angerberg. Die Gruber’s betreiben neben ihrem Stammhaus in Angerberg die Veranstaltungshalle „Dreiklee“ Angerberg sowie den Gemeindesaal Kundl.

Neben dem kulinarischen Vergnügen durfte natürlich faschingstypische Unterhaltung nicht zu kurz kommen und wie immer deckten die Veranstalter mit einem Unterhaltungsprogramm, also mit diversen Auftritten- und Einlagen plus Tanzmöglichkeit für die Fastfiten, auch diesen Bereich bestmöglich ab.

So begeisterten heuer musikalisch „Die Originalen“ mit Christian Schneider (Kapellmeister Musikkapelle Brixlegg), Hildegard Pair (Flötistin Musikkapelle Brixlegg) und Thomas Larch (Tiroler Alpenbummler) die Senioren einerseits weil sie mit bekanntem Repertoire unterhielten und andererseits weil die drei Musikanten wirklich unplugged aufspielten, soll heißen, auf eine Verstärkeranlage verzichteten, welche jede Unterhaltung von vorne herein im Keim erstickt hätte – schön, dass es so etwas noch gibt.

Viel Applaus holte sich das Jugendorchester der Musikkapelle Kundl mit Hannes Moser. Neben mitgebrachten Stargästen aus der volkstümlichen Schlagerszene führte das Moderatorenpaar Barbara Reiter & Raffael Mayr witzig und souverän durch’s Programm. Darüber hinaus versetzten schließlich die Mädchen der Sportaerobic LSA-Kundl die Senioren mit ihren schwungvollen und akrobatischen Tanzeinlagen in uneingeschränktes Staunen.

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