A+ A A-

Landtagswahl 2018: Wie wählt man richtig?

Donnerstag, 22 Februar 2018
Freigegeben in Politik
Am Sonntag, 25. Februar, ist Wahltag - ÖVP, SPÖ, FPÖ, NEOS, GRÜNE, Family und Impuls Tirol werden auf den Wahlkarten für die Landtagswahl stehen. Doch wie wählt man richtig? Hier erfahren Sie, wie sie ihre Stimme gültig abgeben!

TIROL - Alle Wahlberechtigten können ihre Stimme in ihrem Wahllokal abgegeben: So erfolgt die Ausübung des Wahlrechtes im Wahllokal. Welches Wahllokal zuständig ist und wann es am Wahltag geöffnet hat (Wahlzeit), erfährt man bei der jeweiligen Gemeinde und auf der Internetseite des Landes Tirol. Viele Tiroler Gemeinden informieren die Wahlberechtigten außerdem durch Anschläge an öffentlich zugänglichen Stellen der jeweiligen Wohnhäuser oder durch Übermittlung einer "amtlichen Wahlinformation".

Erforderliche Unterlagen und Nachweise

Am Wahltag können Wahlberechtigte während der Wahlzeit ihres Wahllokals ihre Stimme abgeben. Dazu weisen sie sich vor der Wahlbehörde mit einem amtlichen Lichtbildausweis (z.B. Reisepass, Personalausweis, Führerschein) aus. Wer eine "amtliche Wahlinformation" erhalten hat, kann diese zusätzlich zum amtlichen Lichtbildausweis mitbringen, um der Wahlbehörde die Arbeit zu erleichtern. Nachdem der Wahlberechtigte in den Verzeichnissen erfasst wurde, werden die Wahlunterlagen (amtlicher Stimmzettel und blaues Wahlkuvert) ausgehändigt: Damit begibt man sich in die Wahlzelle und gibt die Stimme ab.

Ausfüllen des amtlichen Stimmzettels

Eine gültige Stimme gibt man durch Anbringen eines Kreuzes oder sonstigen eindeutigen Zeichens in dem für die jeweilige Partei vorgesehenen Kreis ab. Will man zusätzlich Vorzugsstimmen für bestimmte Kandidaten der gewählten Partei vergeben, so geschieht dies zunächst durch Ankreuzen des jeweiligen Kandidaten der Wahlkreisliste. Diese Kandidaten sind namentlich unterhalb der gewählten Partei angeführt. Will man darüber hinaus noch eine Vorzugsstimme für einen Kandidaten der Landesliste der gewählten Partei vergeben, so trägt man diesen Namen in der dafür vorgesehenen freien Spalte unterhalb der gewählten Partei ein. Die dafür zur Wahl stehenden KandidatInnen der Landeswahlvorschläge sind auf einem in der Wahlzelle und im Wahllokal ausgehängten Plakat abgedruckt. ACHTUNG: Man kann zusätzlich zur Parteistimme Vorzugsstimmen nur für je einen Kandidaten der Wahlkreisliste und der Landesliste vergeben. Ein "Stimmensplitting", also die Wahl einer Partei und die Wahl von VorzugsstimmenkandidatInnen einer anderen Partei, ist aber ebenso wenig möglich wie die Vergabe mehrerer Vorzugsstimmen auf gleicher Ebene!

Abgabe der Stimme

Hat man den amtlichen Stimmzettel fertig ausgefüllt, so legt man diesen in das blaue Wahlkuvert. Danach verlässt man die Wahlzelle und wirft das Wahlkuvert entweder selbst in die Wahlurne oder übergibt es zu diesem Zweck dem Wahlleiter. Anschließend verlässt man das Wahllokal.

Wahl mittels Wahlkarte

Wähler, die rechtzeitig eine Wahlkarte beantragt haben, können mit dieser wählen. Die dazu notwendigen Wahlunterlagen (Wahlkarte, Wahlkuvert, amtlicher Stimmzettel) haben sie gemeinsam mit einer Kundmachung der VorzugsstimmenkandidatInnen der Landeslisten von der Gemeinde erhalten. Ausfüllen des amtlichen Stimmzettels und Verschließen der Wahlkarte. Zuerst füllt man den amtlichen Stimmzettel wie oben beschrieben persönlich, unbeobachtet und unbeeinflusst aus. Dann legt man den amtlichen Stimmzettel in das blaue Wahlkuvert, welches man anschließend in die weiße Wahlkarte legt. Danach verschließt man die Wahlkarte. Zum Schluss unterschreibt man die eidesstattliche Erklärung auf der Außenseite der Wahlkarte. ACHTUNG: Unverschlossene oder nicht unterschriebene Wahlkarten dürfen nicht ausgewertet werden!

Rücksendung der Wahlkarte

Die verschlossene Wahlkarte kann auf verschiedene Weise retourniert werden: Man kann Wahlkarten postalisch an die Gemeinde übermitteln. Dazu wirft man die Wahlkarte einfach in einen Briefkasten oder gibt sie bei der Post oder einem Postpartner ab. Dabei ist darauf zu achten, dass die Wahlkarte spätestens am Freitag, 23. Februar, bei der Gemeinde einlangt. Somit sollten Wahlkarten im Inland spätestens am Mittwoch vor dem Wahltag, das ist der 21. Februar, und im Ausland entsprechend früher aufgegeben werden.

Abgabe bei Gemeinde oder im eigenen Wahllokal

Man kann Wahlkarten auch zu den Amtsstunden bei der Gemeinde (persönlich oder durch Boten) abgeben. Dies ist bis Freitag, 23. Februar, 14:00 Uhr, möglich. Wahlkarten können auch noch am Wahltag während der Wahlzeit der Wahlbehörde, in deren Wählerverzeichnis der/die WählerIn eingetragen ist, (persönlich oder durch Boten) überbracht werden. Diese Form der Übermittlung ist nur am Wahltag und ausschließlich während der Wahlzeit des betreffenden Wahllokals möglich. ACHTUNG: Eine Abgabe in anderen Wahllokalen oder in anderen Gemeinden am Wahltag ist nicht möglich!

"Urnenwahl" mit Wahlkarte

WählerInnen, die eine Wahlkarte beantragt haben, am Wahltag aber doch Gelegenheit haben, ihr Wahllokal aufzusuchen und die ihre Wahlkarte noch nicht unterschrieben haben, können am Wahltag wie andere Wähler im Wahllokal wählen. Dazu bringen sie die Wahlkarte und alle Unterlagen ins Wahllokal mit und geben sie der Wahlbehörde. Diese nimmt die notwendigen Eintragungen vor. Dann werden dem Wählern wie allen anderen Wahlberechtigten die Wahlunterlagen übergeben und man kann in der Wahlzelle die Stimme abgeben.

Alle Wahllokale im Internet abrufbar

Montag, 19 Februar 2018
Freigegeben in Politik
TIROL - Es stehen die Informationen zu allen Wahllokalen in Tirol im Internet zur Verfügung: Unter wahlen.tirol.gv.at können mit dem Stichwort "Landtagswahl 2018" die Öffnungszeiten der Wahllokale aller Tiroler Gemeinden am 25. Februar 2018 abgerufen werden. Barrierefrei zugänglich sind insgesamt bereits 86 Prozent aller Wahllokale. In 216 Tiroler Gemeinden sind alle Wahllokale barrierefrei, in weiteren 31 der Großteil. Ist keine Barrierefreiheit gegeben, dann hat die Gemeinde gegebenenfalls dafür zu sorgen, dass Wähler mit Mobilitätseinschränkung aufgrund einer Behinderung der Zugang zu den betreffenden Wahllokalen durch organisatorische Maßnahmen erleichtert wird (etwa durch Anbringen einer temporären Rampe oder eine sonstige Hilfestellung).
Für blinde oder schwer sehbehinderte WählerInnen stehen in den Wahllokalen Schablonen zur Verfügung, die das Ausfüllen des Stimmzettels erleichtern.
Direktlink für die Wahllokale der Landtagswahl 2018: wahlen.tirol.gv.at/landtagswahl_2018
Nach Zulassung der Landeswahlvorschläge hat in den Tiroler Gemeinden die Ausstellung der Wahlkarten für die Landtagswahl am Sonntag, 25. Februar, begonnen. Die Beantragung der Wahlkarten ist nur in der jeweiligen Gemiende möglich!

TIROL - Eine Wahlkarte beantragen können alle Wahlberechtigten, die aus gesundheitlichen Gründen, wegen Ortsabwesenheit oder aus sonstigen Gründen am Wahltag voraussichtlich verhindert sein werden, ihre Stimme im Wahllokal abzugeben. Auch "Auslandstiroler", die sich in der "Auslandstirolerevidenz" ihrer ehemaligen Hauptwohnsitzgemeinde rechtzeitig eintragen haben lassen, können die Ausstellung einer Wahlkarte beantragen.

An wen ist der Antrag zu richten?

Zuständig für die Ausstellung einer Wahlkarte ist der Bürgermeister der Gemeinde, in deren Wählerverzeichnis der Wahlberechtigte eingetragen ist.

Wie und bis wann muss der Antrag gestellt werden?

Anträge auf Ausstellung einer Wahlkarte können schriftlich (z.B. Post, E-Mail) bis Mittwoch, 21. Februar, gestellt werden. Ein mündlicher, persönlicher Antrag ist noch bis Freitag, 23. Februar 2018, 14:00 Uhr, möglich. Diese Frist gilt auch für schriftliche Anträge, wenn eine persönliche Übergabe der Wahlkarte an eine vom Antragsteller bevollmächtigte Person möglich ist. Für viele Gemeinden kann ein Antrag auf Ausstellung einer Wahlkarte auch über die Internetseite www.wahlkartenantrag.at eingebracht werden. Eine telefonische Antragstellung ist ausnahmslos nicht zulässig.

Erforderliche Unterlagen und Nachweise

Im Antrag ist ein Grund anzugeben, weswegen die Wahlkarte beantragt wird. Der Antragsteller hat zudem seine Identität nachzuweisen. Beim mündlich gestellten Antrag ist die Identität durch einen amtlichen Lichtbildausweises oder eine andere amtliche Urkunde nachzuweisen (z.B. Reisepass, Personalausweis, Führerschein). Beim schriftlich gestellten Antrag kann die Identität auch auf andere Weise, insbesondere durch Vorlage der Ablichtung eines solchen amtlichen Dokuments, glaubhaft gemacht werden. Dies gilt auch im Fall der elektronischen Einbringung des Antrages, sofern dieser nicht mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen ist.

Auszählung aller Briefwahlstimmen durch die Gemeinden am Wahltag

Nach der Tiroler Landtagswahlordnung 2017 erfolgt die Auszählung aller mit Wahlkarten abgegeben Stimmen durch die Gemeinden. Es wird daher am Abend des 25. Februar 2018 ein vorläufiges Endergebnis der Landtagswahl 2018 vorliegen.

Postalische Übersendung

Wahlkarten können portofrei per Post an die Gemeinde, die sie ausgestellt hat, übermittelt werden. Die Adresse der Gemeinde ist auf der Wahlkarte aufgedruckt. Wahlkarten müssen so rechtzeitig aufgegeben werden, dass sie spätestens am Freitag, 23. Februar, bei der Gemeinde einlangen. Somit sollten Wahlkarten im Inland spätestens am Mittwoch vor dem Wahltag, das ist der 21. Februar 2018, im Ausland entsprechend früher aufgegeben werden.

Abgabe bei der Gemeinde

Wahlkarten können zu den Amtsstunden auch bei der Gemeinde (persönlich oder durch Boten) abgegeben werden. Dies ist bis Freitag, 23. Februar 2018, 14 Uhr, möglich.
Abgabe im eigenen Wahllokal am Wahltag
Wahlkarten können auch noch am Wahltag während der Wahlzeit der Wahlbehörde, in deren Wählerverzeichnis der Wähler eingetragen ist, (persönlich oder durch Boten) überbracht werden. Diese Form der Übermittlung ist nur am Wahltag und ausschließlich während der Wahlzeit des betreffenden Wahllokals möglich.
ACHTUNG: Eine Abgabe in anderen Wahllokalen oder in anderen Gemeinden am Wahltag ist nicht möglich!

Landtagswahl 2018: Kandidatenportraits

Montag, 29 Januar 2018
Freigegeben in Politik
Hier stellt der ROFAN-KURIER einige Kandidaten für die Landtagswahl 2018 vor!

Abwerzger  Ellinger

Fleischanderl  Geisler

Gruber  Kaltenhauser

Mainusch  Margreiter

Platter  Ranzmaier

Schumi  Schwaighofer

Steiner  Wittner

FAMILY: Andrea Krumschnabel

Montag, 29 Januar 2018
Freigegeben in Politik
"Nicht unsere Träume verändern die Welt, unser Tun!"

Andrea Krumschnabel wurde 1965 geboren. Sie ist mit dem Bürgermeister von Kufstein (Mag. Martin Krumschnabel) verheiratet, hat drei Kinder und zwei Enkelkinder. Krumschnabel ist Kindergarten-Pädagogin und die Gründerin des EKiZ Schubi-Du in Kufstein. Außerdem schrieb sie das Buch "Rückenwind für Kinder". Andrea Krumschnabel ist seit 2010 Ersatzgemeinderätin in Kufstein und seit 2013 im Tiroler Landtag.

Warum sollte man Family wählen?
"Nicht unsere Träume verändern die Welt, sondern unser Tun!"  – Dieser Leitspruch passt genau für die Spitzenkandidatin von Family: Andrea Krumschnabel, Pädagogin und Unternehmerin. "Sie packt überall dort an, wo es Veränderung braucht, ist mitten drinnen, wenn Not am Mann ist und ist eine von uns!" sagen die KufsteinerInnen.

Wie genau sieht sie ihre Ziele für die Landtagswahl und was will sie umsetzen?!
Wir vertreten einen sehr weiten Familienbegriff. Es geht um die Menschen und um ihre Chancen im Leben. Niemand soll abgehängt werden, genau das ist derzeit aber wieder im Trend. Wir setzen auf gute Bildung für alle, Angebote für Ganztagsschulen ohne Zwang, Kampf gegen die Armut und praktische Lösungen für Alltagsprobleme.

Wir von Family wissen was die Menschen in unserem Land stört, nämlich:

Family und die Familien:
Viele Familien und besonders Alleinerziehende haben es sehr schwer. Obwohl sie sehr fleißig sind, reicht ihr Geld oft zum Leben nicht aus. Berufstätigkeit der Frauen muss sich lohnen. Es hilft nichts, wenn die Hälfte des Gehaltes für die Kinderbetreuung ausgegeben werden muss. Die Kinderbetreuung ist zu teuer und zu wenig flexibel und in manchen Gemeinden fast gar nicht vorhanden. Daher: Kinderbetreuung kostenfrei zur Verfügung stellen. Es soll für alle möglich sein, diese in Anspruch zu nehmen.

Family und die Senioren:
Unsere Senioren verdienen mehr als ihnen derzeit geboten wird. Lächerliche Pensionserhöhungen und Mangel an Pflegekräften sind ein Armutszeugnis. Wer behauptet, wir könnten uns bessere Qualität nicht leisten, irrt sich. Das Geld ist da, wir verwenden es schlichtweg falsch. Mehr externe Berufe im Bereich der Altenpflege einsetzen, bringt eine maßgebliche Verbesserung und eine angemessene Pflege in der heutigen Zeit.

Family und die Gesundheit:
Achten wir auf Vorsorge statt Behandlungen und beginnen wir Therapien vor dem Ausbruch von absehbaren Krankheiten, dann steigt die Lebensqualität und es sinken die Kosten der medizinischen Versorgung.

Family und das Wohnen:
Wir müssen völlig neue Wege im Bereich des leistbaren Wohnraums gehen: Jede/jeder TirolerIn braucht ein Zuhause! Langfristige Finanzierungen ermöglichen  vielen Menschen die Bildung von Eigentum! Geförderter Wohnraum für Senioren und junge Menschen daraus ergeben sich auch  leerwerdende größerer Wohnungen für Familien.  Flächenwidmung für geförderten Wohnraum ist vermehrt vorzusehen, dann kann über Zweckwidmungen viel erreicht werden.

Family und die Jugend:
Unsere Wirtschaft wird in den nächsten Jahren jeden brauchen, der gute Fachkenntnisse hat oder bereit ist, sie zu erwerben. Wir rechnen mit einem Aufschwung und wollen alle dabei mitnehmen, statt einer Spaltung der Gesellschaft.  Wir setzen auf Bildung und Coaching – kein Schüler darf verloren gehen!

Wir von Family sind Profis!
Wir sind keine Träumer, sondern Profis in unseren Bereichen, teilweise auch mit großer politischer Erfahrung, und können die Dinge umsetzten, wenn man uns lässt. In Kufstein tun Leute unserer Liste und deren Unterstützer das seit sieben Jahren und haben vieles umgekrempelt.  

Nennen sie Beispiele die gut laufen und die Family konkret umsetzen will:
Wir wollen Frühstück an den Schulen und haben es in Kufstein (wo wir mit Leuten aus unserem Kreis den Bürgermeister stellen und zehn Mandate innehaben) schon eingeführt, ebenso wie Weihnachtsgeld für finanzschwache Familien und Mindestsicherungsbezieher, einen Sozialmarkt, einen Fonds für Schulveranstaltungen, Wirtschaftsförderungsrichtlinien zur Stärkung der Gründer, Kleinkindempfänge und den Umbau zu einer lebenswerten Stadt für alle, nur damit man nicht glaubt, wir seien einfach nur Träumer.  
 
Opposition oder Regierung, wo sieht sich Family:
Je nach dem, mit welchem Vertrauen uns die Wähler ausstatten, werden wir die Verantwortung übernehmen. Je mehr Menschen uns wählen, desto mehr können wir unsere Forderungen umsetzen, damit alle Familien diesen Aufschwung spüren. Die Wähler entscheiden wie es in Tirol weitergehen wird. Prognosen sind derzeit nicht seriös! Aber wir sind da, wenn Tirol uns braucht!

So sieht Family das Thema Mindestsicherung:
In einem kleinen Land wie Österreich sollte die Mindestsicherung sicher Bundeseinheitlich geregelt werden. Damit verhindert man, dass es eine Wanderungsbewegung unter den Beziehern gibt und diese sich das für sie beste Bundesland aussuchen. Bleibt der volle Zugriff auf das Vermögen von Mindestsicherungsbeziehern, verhindert dies, dass diese sich jemals wieder aus dieser Situation zur Gänze befreien können.  Letztlich muss es aber das Ziel sein, dauerhafte Abhängigkeiten zu vermeiden und derzeit gelingt dies auch in einem Großteil der Fälle, die sich nur vorübergehend im Bezug der Mindestsicherung befinden. In diesen Fällen ist es eine absolute Härte, gleich auf das Vermögen zuzugreifen. Dies wäre nur gerechtfertigt, wenn Personen ganz bewusst jegliche Mitwirkung verweigern, obwohl sie dazu in der Lage wären, sich selbst zu versorgen. Man könnte etwas vom Barvermögen pro Jahr 2 % als Eigenleistung verlangen, dann tragen die Menschen etwas bei, verlieren aber nicht ihre ganzen Ersparnisse.

Family und die Transitthematik:
Einführen einer Obergrenze ist unvermeidlich. Verlagerung auf die Schiene (Brennerbasistunnel), Maßnahmen für BürgerInnen gegen Lärm, Individualverkehr: reduzieren von privaten Fahrten auf das Notwendigste, das ist der mögliche Beitrag jedes Bürgers.

Family und Photovoltaik- Anlagen:
Erneuerbare alternative Energiegewinnung unbedingt fördern - weg von fossilen Energien.
(Anzeige)

ÖVP Kufstein: Barbara Schwaighofer

Montag, 29 Januar 2018
Freigegeben in Politik
"Der, der arbeitet, darf nicht der Dumme sein!"

Die Niederndorferin Barbara Schwaighofer ist seit 2013 im Tiroler Landtag. Sie ist Bezirks-Obfrau des Wirtschaftsbundes und Landesobfrau von "Frau in der Wirtschaft", Mitglied im Bezirkspartei-Vorstand der Volkspartei Kufstein. Außerdem ist sie Obfrau des Aufbauwerkes.

Warum sollte man Ihre Partei/Liste wählen?
Wir von der Tiroler Volkspartei stehen klar für Stabilität und Verlässlichkeit im Land. Unsere politische Arbeit muss auch vor dem Urteil unserer Kinder und Kindeskinder bestehen können, damit wir ihnen das Land mindestens so gut übergeben können wie wir es von unseren Eltern und Großeltern übernommen haben.

Wissen Sie, was die Menschen in ihrem Bezirk/Ihrem Land stört und wenn "ja" - was wollen Sie dagegen tun?
Ja, als stark im Bezirk verwurzelte Frau kenne ich die Anliegen, die für uns von Bedeutung sind. Mit unserer Programmdiskussion Vorsprung Tirol waren wir in der Vergangenheit mit VP Regierungsmitgliedern und Fachexperten im ganzen Land unterwegs, um die Meinungen und Anliegen ungefiltert aufzunehmen.

Wie lautet Ihr persönliches Wahlziel?
Mein persönliches Wahlziel ist, dass ich die nächsten 5 Jahre im Tiroler Landtag wieder für die Menschen in unserem Bezirk das Sprachrohr sein darf. Unser Ziel ist, die Mandatsstärke zu halten, Präferenzen für eine Koalition gibt es nicht: erst wird gewählt und dann gezählt!

Stichwort Mindestsicherung: Tirol ist eines der attraktivsten Länder in Österreich. Wie soll sich dieser Bereich Ihrer Meinung nach entwickeln?
Seit 1. Juli ist das neue Tiroler Mindestsicherungsgesetz in Kraft. Das Tiroler Modell richtet sich ganz nach dem Grundsatz des Fordern und Förderns. Der, der arbeitet, darf nicht der Dumme sein!

Stichwort Umwelt: Wie stehen Sie zur Transit-Thematik?
Die derzeitige Entwicklung geht eindeutig auf Kosten der Tirolerinnen und Tiroler, der Umwelt und der Infrastruktur, deshalb ist wichtig, hier alle möglichen Maßnahmen zu treffen, auch hinsichtlich der Verlagerung des Güterschwerverkehrs auf die Schiene.

Gibt es noch ein weiteres, Ihnen wichtiges Thema, das Sie ansprechen möchten?
Unser Bezirk soll eine Vorbild Region in Sachen Lebensqualität sein, dazu benötigt es einen ständigen Prozess an Weiterentwicklungen, wie die bestmögliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf, hier ist viel geschehen in der Vergangenheit – da bleiben wir dran.

ÖVP Schwaz: Josef Geisler & Kathrin Kaltenhauser

Montag, 29 Januar 2018
Freigegeben in Politik
"Wer ÖVP wählt, wählt Heimat!"

Der ÖVP-Spitzenkandidat für den Bezirk Schwaz, Landeshauptmann-Stellvertreter Ökonomie-Rat Josef Geisler und die auf Listen-Platz 2 gereihte Kandidatin, LA Kathrin- Kaltenhauser, geben in dieser Ausgabe ein Doppel-Interview!

Warum sollte man Ihre Partei/Liste wählen?
Geisler: "Unsere VP-Abgeordneten sind schon lange Sprachrohre für ganze Regionen und kennen die Anliegen der dort ansässigen Bevölkerung. In unseren Reihen sind Menschen, die in ihrer Heimat fest verwurzelt sind und sehr genau wissen, was die Menschen in ihrem Umfeld bewegt. Deswegen sind wir die beste Vertretung für das ganze Land!"
Kaltenhauser: "In der VP Tirol ziehen erfahrene Persönlichkeiten aus Landwirtschaft, Wirtschaft und Arbeitnehmerschicht an einem Strang und davon profitiert ganz Tirol seit 70 Jahren. Politik muss meines Erachtens immer enkeltauglich und nachhaltig sein und das schafft in unserem Land nur die Volkspartei."
 
Was bewegt derzeit die Menschen in Ihrem Bezirk?
Kaltenhauser:  "Ein großes Thema sind Verkehr und  Mobilität. Für die zahlreichen Pendler braucht es eine rasche Lösung für das 'Park and Ride' in Jenbach. Als essenziell betrachte ich auch eine Verkehrslösung zwischen der Autobahnanschlussstelle Wiesing über den Brettfalltunnel ins Zillertal, die wohl nur mit einer zweiten Innbrücke und einem 'Bypass' lösbar sein wird. Und die Tiroler Bevölkerung hat ein Recht auf saubere Luft und Lebensqualität. Das fordern wir massiv ein. Maßnahmen wie Blockabfertigung, den Euregio-Beschluss zur Korridormaut und eine LKW-Obergrenze sind nur einige Forderungen, die wir verfolgen. Grundsätzlich wird der Verkehr in ganz Tirol mehr und es braucht eine ganzheitliche Lösung."
Geisler: "Allgemein nehmen wir natürlich wahr, dass Sicherheit in unserem Land ein sehr großes Thema ist. Da haben wir Gott sei Dank mit Landeshauptmann Günther Platter einen starken Mann an der Spitze unseres Landes, für den die Sicherheit unserer Bevölkerung schon immer an oberster Stelle gestanden ist. Auch gilt es unsere Bevölkerung vor Naturgefahren, Überflutung und Vermurungs-Katastrophen zu schützen und konkrete Verbauungs-Maßnahmen und Schutzvorkehrungen zu treffen. Wir müssen uns darüber hinaus die Frage stellen: Was bringt uns weiter? Was müssen wir tun, um den Vorsprung, den wir in Tirol in vielen Bereichen haben, auszubauen? Hier kommen mir ganz konkrete Beispiele wie Breitbandausbau, Digitalisierung, Energieautonomie mit Schwerpunkt Wasserkraft etc. in den Sinn. Da  dürfen wir aber nicht locker lassen, damit unsere Gemeinden auch weiterhin für die Menschen lebenswert bleiben."
 
Was sind Ihre wichtigsten Anliegen für Tirol?
Geisler: "Gesundheit, Sicherheit und Bildung müssen oberste Priorität haben. Deswegen wollen wir auch in Zukunft die Eigenversorgung mit hochwertigsten, gesunden Lebensmitteln nicht aus der Hand geben. Viele Konsumentinnen und Konsumenten wissen um den Mehrwert heimischer Erzeugnisse und greifen zum regionalen, saisonalen Produkt. Wir versuchen in diesem Bereich aktiv auf Konsumenten zuzugehen und unsere Produkte marktgerechter anzubieten."
 
Gibt es dazu konkrete Projekte?
Geisler: "In Schlitters bauen wir derzeit eine Käseschneide- und Verpackungsanlage, damit Konsumenten unsere Produkte so kaufen können, wie sie sie brauchen. Ein Singlehaushalt wird mit einem Laib Käse nichts anzufangen wissen, sehr wohl aber mit vorgeschnittenen Käsescheiben. Im Bildungsbereich errichten wir in Rotholz das große Bildungs- und Forschungszentrum, was sicherlich ein wichtiger Impulsgeber für unseren Bezirk, jedoch auch für ganz Westösterreich sein wird."
 
Weitere wichtige Anliegen?
Kaltenhauser: "Es geht darum, regionale Kreisläufe zu schließen und die Zusammenarbeit von Tourismus und Landwirtschaft noch mehr zu stärken. Gerade im Bereich der Großküchen haben wir noch Luft nach oben. Es muss uns gelingen, unsere Heimat auch auf dem Teller unserer zahlreichen Gäste zu servieren. Immerhin sind unsere Bauern nicht nur für die wunderschöne, gepflegte Kulturlandschaft verantwortlich, sondern sorgen auch für gesunde Lebensmittel aus der Region für die Region. Um zukunftsfit zu bleiben, müssen wir zu allererst sparsam mit unseren nicht erneuerbaren Ressourcen umgehen. Ich meine damit ganz konkret den schonenden Umgang mit Grund und Boden. Ebenerdige Parkflächen und die Neuerrichtung von noch mehr Supermärkten braucht es in unserem Land schlichtweg nicht mehr. Wir haben bereits die größte Verkaufsflächendichte pro Kopf  und das reicht. Wir dürfen nicht aus den Augen verlieren, dass hier landwirtschaftliche Flächen unwiederbringlich verbaut werden und für die Lebensmittelproduktion für immer verloren gehen. Auch wenn  uns das noch nicht richtig betrifft, wird es die Generationen nach uns massiv betreffen. Diese Verantwortung müssen wir ernstnehmen." 

Wie schaut Ihr persönliches Wahlziel aus?
Geisler/Kaltenhauser: "Ziel muss es sein, das sehr gute Ergebnis von 2013 zu halten und im Bezirk möglichst viele Vorzugsstimmen für die VP Tirol zu sammeln und möglichst viele Menschen zu bewegen, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen. Wer seine Stimme aus der Hand gibt, lässt andere Menschen über sich entscheiden."
 
Ihre Prognose: Wie schaut die nächste Koalition aus?
Geisler/Kaltenhauser: "Jetzt ist erst einmal der Wähler am Wort und entscheidet, wer in Zukunft in Tirol in der Regierungsverantwortung stehen soll. Günther Platter und die Tiroler Volkspartei werden nach den Wahlen wieder die Hauptverantwortung übernehmen und damit wird ein sehr erfahrener Landeshauptmann entscheiden, mit wem an seiner Seite er das Land in Zukunft regieren wird.“
(Anzeige)

FPÖ Schwaz: Christoph Steiner

Montag, 29 Januar 2018
Freigegeben in Politik
"Beste Rahmenbedingungen für die Tiroler Jugend!"

Christoph Steiner tritt für die FPÖ im Bezirk Schwaz an. Der gelernte Koch ist Gemeindevorstand in Zell am Ziller. Inzwischen ist er selbstständiger Therapeut und Landespartei-Obmann-Stellvertreter der FPÖ. Außerdem ist er Obmann der FPÖ Bezirkspartei Schwaz und der Talgruppe Zillertal.

In drei kurzen Sätzen: Warum sollte man Ihre Partei/Liste wählen?
Die FPÖ steht als einzige Partei glasklar hinter der Tiroler Bevölkerung und sieht nicht zu, wie wir zu Fremden im eigenen Land werden. Nur die FPÖ ist ein Garant für den Ausbau der direkten Demokratie.

Wissen Sie, was die Menschen in ihrem Bezirk/Ihrem Land stört und wenn "ja" – was  wollen Sie dagegen tun?
Es stört mich und mit mir viele Bürger, dass die Politik an der Bevölkerung vorbei regiert und nicht mehr richtig zuhört. Daher weniger Sonntagsreden und mehr arbeiten. Die Sorgen der Menschen werden nicht mehr richtig wahrgenommen.

Wie lautet Ihr persönliches Wahlziel?
Mein persönliches Wahlziel ist es, so stark wie möglich zu werden um den Tirolern eine unüberhörbare Stimme im Tiroler Landtag zu verleihen. Persönlich würde mich ein 2. Platz sehr freuen...

Stichwort Mindestsicherung: Tirol ist diesbezüglich eines der attraktivsten Länder in Österreich. Wie soll sich dieser Bereich Ihrer Meinung nach entwickeln?
Derzeit beziehen in Tirol circa 9.600 Menschen Mindestsicherung, davon sind 5.740 Ausländer, also knapp 60 Prozent. Um unser Sozialsystem auch in Zukunft stabil halten zu können, gilt für uns "Tiroler zuerst"!

Stichwort Umwelt: Wie stehen Sie zur Transit-Thematik?
Tirol liegt auf einer der wichtigsten und meist befahrenen Verkehrsrouten Europas, das ist eine Belastung der Bevölkerung. Aus diesem Grund gilt es endlich die Rollende Landstraße zu forcieren.

Gibt es noch ein weiteres, Ihnen wichtiges Thema, das Sie ansprechen möchten?
Als jemand der dieses Jahr noch seinen 30iger feiert, ist mir natürlich die Tiroler Jugend ein großes Anliegen. Der Tiroler Jugend gehört die Zukunft. Aus diesem Grund verdienen sie beste Rahmenbedingungen, um ein freies und selbstbestimmtes Leben führen zu können. Wir müssen Ausbildungsmöglichkeiten schaffen und allem voran den Lehrberuf in seiner Wertigkeit wieder steigern. Genau für diese Jugend lohnt es sich anzupacken und zu kämpfen! GARANTIERT!

ÖVP Kufstein: Bettina Ellinger

Montag, 29 Januar 2018
Freigegeben in Politik
"Hilfe für die, die Hilfe brauchen!"

Dr. Bettina Ellinger wurde 1978 geboren und wohnt in der Wildschönau. Die ehemalige Volksschul-Lehrerin und -Direktorin ist seit 2013 Landtagsabgeordnete, seit 2015 AAB (ArbeitnehmerInnen in der Volkspartei)-Bezirks-Obfrau und seit 2016 AAB Bundes-Obmann-Stellvertreterin.

Warum sollte man Ihre Partei/Liste wählen?

Die Tiroler Volkspartei hat in den letzten Jahren Verantwortung übernommen und hervorragende Arbeit für unser Land und die Bevölkerung geleistet.

Wissen Sie, was die Menschen in ihrem Bezirk/Ihrem Land stört und wenn "ja" – was  wollen Sie dagegen tun?
Ein wichtiges Thema ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Junge Familien brauchen flexible Kinderbetreuungsangebote. Außerdem stehen vielen Sparten vor einem Fachkräftemangel.  Und im Bezirk Kufstein ist natürlich das Thema Verkehr einer der "Brennpunkte". Das Straßennetz ist regelmäßig überlastet. Es ist an der Zeit, hier rasch klug für die Bevölkerung und Umwelt Lösungen zu finden.

Wie lautet Ihr persönliches Wahlziel?
Weiter in der Politik mitgestalten zu können, um den Bezirk auch weiterhin bestmöglich zu vertreten. Für die Tiroler VP wünsche ich mir, dass sie mit einem gestärkten Landeshauptmann und Regierungsteam in die neue Landtagsperiode starten können.

Stichwort Mindestsicherung: Tirol ist diesbezüglich eines der attraktivsten Länder in Österreich. Wie soll sich dieser Bereich Ihrer Meinung nach entwickeln?
Hilfe für die, die Hilfe brauchen! Eine erste Novelle wurde im Tiroler Landtag beschlossen. In Folge muss man sich die Ergebnisse anschauen, um gezielte Verbesserungen unternehmen zu können.

Stichwort Umwelt: Wie stehen Sie zur Transit-Thematik?
In den letzten Jahren wurde in Tirol sehr viel in den Ausbau und die Erweiterung der öffentlichen Verkehrsmittel investiert. Hier muss unbedingt weiter gearbeitet werden. Die Hoffnung hinsichtlich Schwerverkehr und Entlastung liegt natürlich beim Brenner Basis Tunnel. Das heißt aber nicht, dass man nicht über andere Projekte, die unsere Straßen entlasten, nachdenken muss.

Gibt es noch ein weiteres, Ihnen wichtiges Thema, das Sie ansprechen möchten?
Themen gibt es viele, aber mir persönlich ist die Unterstützung von Vereinen und Personen, die sich ehrenamtlich und sozial engagieren besonders wichtig. Deshalb ist es mir ein besonderes Anliegen, hier unterstützend zu wirken und seitens der Politik die Rahmenbedingungen zu verbessern.
(Anzeige)

ÖVP Tirol: LH Günther Platter

Montag, 29 Januar 2018
Freigegeben in Politik
"Wir müssen die Digitalisierung als Chance nutzen!"


Günther Platter ist seit 2008 Landeshauptmann von Tirol. Der 1954-geborene Platter stammt aus Zams, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er absolvierte eine Lehre zum Buchdrucker, arbeitete später als Polizist in Landeck und Imst. Seine politische Karriere begann Platter 1986 als Gemeinderat von Zams. Danach war er Bürgermeister, Nationalratsabgeordneter, Landesrat und Bundesminister für Landesverteidigung und Inneres.

In drei kurzen Sätzen: Warum sollte man Ihre Partei/Liste wählen?
Weil die Tiroler Volkspartei für Stabilität und Verlässlichkeit steht und sich die Tirolerinnen und Tiroler auf uns verlassen können. Mir ist langfristiger Erfolg wichtiger als kurzfristige Effekte. Es ist unser Anspruch, dass die Menschen in allen Teilen Tirols die gleichen Chancen haben, daher werden wir auch in Zukunft entsprechende Maßnahmen setzen, um unseren Vorsprung weiter auszubauen.

Wissen Sie, was die Menschen in ihrem Bezirk/Ihrem Land stört und wenn "ja" – was wollen Sie dagegen tun?
Der starke Verkehr ist mittlerweile in vielen Teilen Tirols eine große Belastung – vor allem der enorme Transitverkehr, der jeden Tag durch unser Land rollt. Mit Blockabfertigungen, der Umsetzung der Korridormaut, der Einführung einer LKW-Obergrenze und dem Ausbau der rollenden Landstraße möchte ich dieses Problem in den Griff kriegen.
 
Was sind Ihre drei wichtigsten Anliegen für Tirol? (Bitte konkrete Ansätze oder Projekte)?
Als Familienvater und Großvater ist es mir wichtig, unseren Kindern und Enkelkindern ein Land zu übergeben, in dem sie alle Möglichkeiten haben. Das heißt für mich vor allem, keine Schulden zu Lasten der nächsten Generation. Ein weiterer Punkt ist die Sicherheit. Deshalb treiben wir mit Hochdruck die Errichtung des neuen Sicherheitszentrums in der Innsbrucker Kaiserjägerstraße voran und fordern von Innenminister Kickl 300 der insgesamt 2.100 angekündigten neuen Polizeiplanstellen für Tirol. Und zum dritten ist es Chancengleichheit in allen Regionen. Jede Tirolerin, jeder Tiroler muss alle Möglichkeiten haben – egal ob er im Pitztal auf die Welt kommt oder in Innsbruck.

Wie lautet Ihr persönliches Wahlziel? Wie lautet das Wahlziel Ihrer Partei (in Prozent)?
Unser erklärtes Ziel ist das Halten der 16 Mandate, das ist eine große Herausforderung. Wer möchte, dass wir weiter die Verantwortung für dieses Land haben, der muss uns auch unterstützen.

Ihre Prognose: Wie schaut die nächste Koalition in Tirol aus?
Zuerst sind die Wählerinnen und Wähler am Wort. Ich halte wenig von was-wäre-wenn-Spielen.

Nach der Wahl: Mit wem würde Ihre Liste eine Regierungs-Koalition bilden, wer wäre Ihr bevorzugter Partner?
Vorher muss man schauen, wie der Wähler entscheidet. Ich habe schon öfters gesagt, dass eine allfällige Koalition in erster Linie vom Wahlergebnis abhängt. Erst dann kann man sich anschauen was möglich ist und ob man inhaltlich zusammenkommt.  

Stichwort Mindestsicherung: Tirol ist diesbezüglich eines der attraktivsten Länder in Österreich. Wie soll sich dieser Bereich Ihrer Meinung nach entwickeln?
Bei der durchgeführten Neuregelung der Mindestsicherung in Tirol haben wir uns eng mit Salzburg und Vorarlberg abgestimmt, um Sozialtourismus zu verhindern. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass es eine österreichweite Vereinheitlichung der Mindestsicherung braucht. Aber man muss dabei die unterschiedlichen Lebenserhaltungskosten der Bundesländer berücksichtigen.

Stichwort Umwelt: Wie stehen Sie zur Transit-Thematik? Was kann Tirol tun, um hier endlich eine Reduktion zu bewirken?
Siehe  Frage 2.
 
Stichwort Energie: Photovoltaik-Anlagen werden momentan vom Bund eher gehemmt als gefördert. Wie wollen Sie erneuerbare Energien auf Landesebene fördern?
Mit dem Ausbau und der Förderung von Photovoltaik-Anlagen kommen wir unserem Ziel der Tiroler Energieautonomie einen Schritt näher. Bis zum Jahr 2050 sollen 10 Prozent unserer Energie aus der Sonnenergie kommen. Die Nachfrage an der Förderaktion des Landes für Privathaushalte ist ungebrochen hoch. Durch entsprechende gesetzliche Rahmenbedingungen sollen verstärkt einzelne Gebäude, Ortsteile oder auch Regionen energieautonom gestaltet werden können. Idealerweise kommt die Energie dann auch dort zum Einsatz, wo sie erzeugt wird.

Stichwort Grundstückspreise: In Tirol steigen die Preise stetig. Wie kann man "leistbares Wohnen" forcieren, was wollen Sie dafür tun?
Wir möchten die Wohnbauförderung als ein wesentliches Steuerungsinstrument weiter ausbauen. Beispielsweise ist es uns mit der Zinsreduktion bzw. Zinsbefreiung bei Wohnbauförderkrediten und der Erhöhung der Einkommensgrenzen gelungen, wichtige Schritte zu setzen. Das hohe Niveau bei der Anzahl an Wohnungen, die pro Jahr in Tirol neu gebaut werden, möchten wir halten und zudem in den nächsten Jahren das 5-Euro-Wohnen weiter ausbauen. Leistbares Wohnen ist überall dort möglich, wo die Widmung für sozialen Wohnbau erfolgt sowie die Leistung des gemeinnützigen Bauträgers und der Wohnbauförderung zusammenspielen.

Gibt es noch ein weiteres, Ihnen wichtiges Thema, das Sie ansprechen möchten?
Die Digitalisierung ist für mich ein wesentliches Thema, das alle unsere Lebensbereiche betrifft. Damit der Wirtschaftsstandort Tirol wettbewerbsfähig bleibt, müssen wir die Digitalisierung als Chance nutzen. Mit rund 50 Millionen Euro an Investitionen in den Breitbandausbau hat das Land dafür eine Basis geschaffen, bis 2023 werden es weitere 50 Millionen sein. Jede Region soll mit schnellem Internet versorgt sein!
(Anzeige)
© Rofankurier