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60 Jahre Schützenkompanie Münster

Sonntag, 11 Juni 2017
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MÜNSTER (klausm) Heuer feiert die Schützenkompanie Münster mit Hauptmann Erich Wohlfahrtstätter ihr 60-jähriges Bestandsjubiläum und lud daher am Samstag den 10. Juni zum Jubiläumsfest vor das Sozialzentrum Münster.

Trompetensignal zur Vergatterung und Aufstellung der Formationen - Meldung durch Bat-Kdt HERMANN EGGER an die Höchstanwesenden: Viertelkommandant MANFRED SCHACHNER, LA Bgm Ing ALOIS MARGREITER, Bgm WERNER ENTNER - Präsentiermarsch und Abschreiten der Fronten – Begrüßung der Festgäste, Ehrengäste und angetretenen Formationen durch den Schützenhauptmann ERICH WOHLFAHRTSTÄTTER – Beginn der Feldmesse, zelebriert von Schützenkurator Pfarrer WOLFGANG MEIXNER und musikalisch gestaltet von der Musikkapelle Münster mit Kapellmeister CHRISTIAN KOGLER – Segnung der im heurigen Frühjahr aufwendig restaurierten Schützenfahne in Anwesenheit der Fahnenpatin Frau DR. ZAUNER-SCHRANZHOFER.

Im Rahmen der Feldmesse wurde die neue Kompaniefahne sowie die Fahnenbänder gesegnet, dazu sprach die Fahnenpatin Frau Dr. Zauner-Schranzhofer den Fahnenspruch und übergab die Fahne dem Fähnrich der Schützenkompanie. Nach der Feldmesse und Fahnensegnung wurden verdiente Schützen geehrt: Ehrenobmann JOSEF ZEINDL bekam das „Goldene Bataillons Verdienstkreuz“ und ERNST ATZL die „Ehrenmitgliedschaft“. Im Anschluss daran gab es Grußworte und Glückwünsche von Bgm Werner Entner, Viertelkommandant Manfred Schachner, Lds-Schützenmeister Friedrich Anrain, LA Bgm Ing Alois Margreiter. Den Schlusspunkt unter diesen feierlich gestalteten Festakt vor dem Münsterer Sozialzentrum setzte schließlich eine Defilierung, vorbei an den Ehrengästen, danach wechselten alle Anwesenden zum nahe gelegenen Festplatz zur Kameradschaftspflege.

SCHÜTZENKOMPANIE MÜNSTER

Diese „60 Jahre Schützenkompanie Münster“ beziehen sich auf die Wiedergründung im Jahr 1957 mit dem damaligen Hauptmann Ernst Astner. 1990 legte Astner seine Funktionen zurück, zu dieser Zeit verstarb auch Obmann Franz Hacher. Damals wurde Erich Wohlfahrtstätter zum Hauptmann und Josef Zeindl zum Obmann gewählt, wobei Zeindl seine Funktion 2011 als Obmann nach 22-jähriger Amtszeit zurücklegte. Zwischenzeitlich hat Hptm Wohlfahrtstätter  die Obmann-Funktion übernommen, seit 3 Jahren heißt nun der aktuelle Obmann Franz Josef Hacher.

Eigentlich gehen die Wurzeln der Münsterer Schützen sage und schreibe  bis ins 17. Jahrhundert zurück. Damals, 1703, haben die Schützen am „Bayrischen Rummel“, 1796 am „Napoleonischen Krieg“ in Welschtirol, 1809 an den Freiheitskämpfen sowie an den Kämpfen 1848, 1859 und 1866 teilgenommen.

1909 wurde unter Hptm Ferdinand Sparber eine eigene Fahne gesegnet und die Kompanie mit 31 Mann und einer Marketenderin nahm seinerzeit am Landesfestumzug teil. 1915 rückten 26 Mann unter Hptm Thaler im Bataillon Rottenburg an die Südfront aus.

Wie bekannt, wurden in Tirol nach dem 1. Weltkrieg (1914-1918) von den Siegermächten alle militärischen Einrichtungen verboten, somit auch unser Schützenwesen und die diversen Schießstände. Alois Thaler gründete im Jahr 1921 schließlich wieder eine Schützenkompanie und die Kompanie bekam 1936 unter Hptm Johann Praxmarer eine neue Fahne, Fahnenpatin war damals Stefanie Leitner aus Jenbach. Nach dem 2. Weltkrieg (1939-1945) wurden sämtliche Schützenkompanien aufgelöst, über Initiative von Altschützen wurde 1957 die Schützenkompanie Münster neu gegründet und somit feiert die Kompanie heuer ihr 60-jähriges Bestandsjubiläum (Quellnachweis: Chronik Schützen Münster)

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MÜNSTER (klausm) Aus einer Stammtischrunde im Gasthof Zillertalblick entstand im Juli 2003 die Idee zur Vereinsgründung des „Traktorenclubs Standgas Münster“. Gründungsmitglieder waren damals Robert Haidacher, Mario Hilberger, Klaus Moser, Erwin Unger und der leider 2009 verstorbene Franz Kashofer. Der erklärte Vereinszweck damals wie heute: „Alte Traktoren des bäuerlichen Kulturgutes zu erhalten und der Bevölkerung in unregelmäßigen Abständen vorzuführen.“

Vor diesem Hintergrund lud der Vorstand des rund 120 Mitglieder starken Traktorenclubs Standgas am Sonntag den 07. Mai zum „Traktoren-Eröffnungsfest mit Fahrzeugsegnung“ vor das neue Clubgebäude. Gegen 11:00 Uhr traf Pfarrer i. R. Franz Hofmann aus dem Widum Münster ein um die Traktoren und deren Besatzung zu segnen, Standgas-Obmann Erich Wohlfahrtstätter assistierte ihm, quasi als Ministrant, danach machten sich die anwesenden Oldtimertraktoren auf den Weg zu einer kleinen Ortsrundfahrt und weil auf Grund des  Schlechtwetters heuer weniger Teilnehmer nach Münster kamen, ging das ganze auch recht flott über die Bühne. Die Ausfahrt endete schließlich wieder auf dem Festgelände des Veranstaltervereines wo mittlerweile ein zünftiger Frühschoppen mit Livemusik begonnen hatte - Essen und Trinken gab’s sowieso wie jedes Jahr in restklassiger Qualität, ja und die hausgemachten Kuchen ließen jedes Diabetikerherz höher schlagen.
Münster will einen neuen Bahnhof in der Nähe des Reha-Zentrums. Wiesing möchte den jetzigen Bahnhof erneuern. Eine Entscheidung fällt nun auf Landesebene. Das Land Tirol erstellt ein Fachgutachten, wo die Haltestelle am besten platziert wird.

Münster/Wiesing - Der jetzige Bahnhof Münster/Wiesing befindet sich im Gemeindegebiet Wiesing, genauer im Ortsteil Bradl. Er ist 2 Kilometer von der Gemeindemitte Wiesing und 2,3 Kilometer vom Münsterer Gemeindemittelpunkt entfernt. Das Land Tirol erstellt zur Zeit ein Fachgutachten. Aufgrund dieses Gutachtens wird entschieden wo die ÖBB in Zukunft ihre Haltestelle haben wird. An der aktuellen Stelle oder in der Nähe des Reha-Zentrums in Münster? Bedarf für einen Bahnhof sehen beide Bürgermeister in ihren Gemeinden.

Reha Zentrum versus Gewerbegebiet

In Münster verweist Bgm. Werner Entner (TEAM ENTNER) auf das Reha Zentrum: "Durch das Reha Zentrum gibt es in Münster einen enormen Bedarf für einen Bahnhof", sagt Entner. Den neuen Bahnhof würde er in den Feldern nahe des Reha Zentrums errichten - nur 300 Meter vom Reha entfernt. Er rechnet mit bis zu 300 Fahrgästen pro Tag am neuen Standort. "80% der Münsterer würden den neuen Bahnhof in 15 Minuten zu Fuß erreichen", erklärt Entner. Zum jetzigen Bahnhof braucht man vom Dorf mindestens 30 Minuten, sagt der Münsterer Bürgermeister. "Und Münster besser an den öffentlichen Verkehr anzubinden war ein Hauptwunsch der Jugend." Alois Aschberger (UNABHÄNGIGE WIESINGER LISTE), Entners Wiesinger Amtskollege, sieht das Problem anders: "Ein neuer Bahnhof würde nur Unmengen an Geld kosten. Ich finde, dass öffentliches Geld zum Fenster hinausgeschmissen werden würde, wenn ein komplett neuer Bahnhof errichtet wird. Vor allem, wenn man bedenkt, dass beim aktuellen Bahnhof gerade erst die Bahnsteige saniert wurden", sagt Aschberger.

Aschberger: "Patienten kommen nicht mit dem Zug!"

Entners Argument, dass die Haltestelle für das Reha notwendig ist, versteht er nicht: "Dass viele Patienten mit dem Zug kommen, glaube ich nicht. Für die Besucher könnte man ja einen Bus direkt zum Reha installieren." Außerdem möchte die Gemeinde Wiesing das Gewerbegebiet Bradl vergrößern. Im Larchenwald fand bereits eine Rodung statt. "Zur Zeit haben wir im Bradl ca. 180 Arbeitsplätze. Durch das neue Gewerbegebiet entstehen noch zusätzliche Arbeitsplätze", sagt Aschberger. Neben einem Fahrtechnikzentrum (Aschberger: "Fahrschüler kommen mit Öffis!") sollen hier auch weitere Betriebe angesiedelt werden. Die Gespräche laufen laut Aschberger gut.
Diese Argumentation versteht wiederum Entner nicht: "Ich kann nicht argumentieren, dass hier in Zukunft 200 Arbeitsplätze geschaffen werden." Außerdem, erklärt der Münsterer Bürgermeister, wurde die Widmung des Gewerbegebiets nur unter der Prämisse durchgeführt, dass an diesem Platz ein Gewerbegebiet für Münster und Wiesing entsteht. "Aber seit er die Widmung hat, hat uns Aschberger nicht mehr kontaktiert", sagt Entner.

Land entscheidet über Standort

Bei einer Sache sind sich die beiden Bürgermeister aber einig: Der aktuelle Bahnhof ist für beide Gemeinden schlecht. Bei einer Zählung der Gemeinde Münster kam heraus, dass nur 60 Münsterer und 14 Wiesinger den Bahnhof benützen. Der Bahnhof ist nicht barrierefrei (Entner: "Es gab einen Fall, wo ein Rollstuhlfahrer im Bahnhof Münster ausstieg und in der Wiese landete."), hat (fast) keine Parkmöglichkeiten und ist schlecht an den öffentlichen Verkehr angebunden. Das soll sich aber ändern. Die Gemeinde Wiesing ist "Gewehr bei Fuß" um Geld in die Hand zu nehmen und einen Umbau am jetzigen Bahnhof mitzufinanzieren. Jetzt ist das Land Tirol am Zug und entscheidet mit dem Gutachten, wo der Bahnhof zukünftig stehen wird. (mk)

AAB Münster neu gegründet

Freitag, 17 März 2017
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In Münster konnte kürzlich eine weitere AAB Ortsgruppe im Bezirk Kufstein neu gegründet werden.Ulrike Praxmarer und Franz Strobl leiten das junge, motivierte Team. Ihr Ziel ist es, den AAB im Ort mit engagierten Mitgliedern sowie aktuellen Themen neu zu formieren und wieder publik machen.„Das neue Team wird frischen Schwung mitbringen, ich freue mich auf die Zusammenarbeit und die Bereitschaft in der Arbeitnehmerpolitik mitzuwirken“, zeigt sich AAB Bezirksobfrau LA Bettina Ellinger zuversichtlich.Der AAB Münster will sich für die Probleme und Anliegen der Abreitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Region einsetzen und eine starke Stimme vor Ort sein. (AAB)

547.000 Übernachtungen gab es in der Tourismus-Region Alpbachtal und Seenland im Sommer 2016. Markus Kofler, GF TVB Alpbachtal Seenland ist mit der Auslastung grundsätzlich zufrieden, sie könnte aber besser sein.

Region - Laut Geschäftsbericht 2016 des TVB Alpbachtal Seenland gab es in der Ganzjahressaison 2015 950.000 Übernachtungen und eine Auslastung von 31,2% der Betten. Im darauffolgenden Sommer folgten 547.000 Übernachtungen. GF Markus Kofler ist sehr zufrieden mit den Zahlen, findet aber, dass "die Auslastung in unserer Region natürlich besser sein könnte".

Kundl ist anders

Die Zahlen variieren je nach Ort. Zum Beispiel Kundl hatte im Sommer eine Bettenauslastung von nur 17%, während Kramsach als Spitzenreiter im Sommer 2016 53% der Betten belegt hatte. "In Kundl gibt es kaum noch Nächtigungstourismus. Der Gewerbe- und Industrieort braucht eine ganz andere Positionierung als ein klassischer Tourismusort. Der Ausflugstourismus mit den Highlights Kundler Klamm und dem Innradweg gibt es immer noch", bestätigt Kofler gegenüber dem ROFAN-KURIER. Interessant ist, dass der durchschnittliche Aufenthalt eines "Touristen" in Kundl 10,3 Tage beträgt, in den übrigen Orten der Region zwischen 3 und 5 Tagen...

Mangel an Hotels mit 4 Sternen

Weiters spricht der GF des TVB Alpbachtal und Seenland von einem Mangel an Hotels im höherwertigen Segment. "Wenn man die Dichte der Hotels mit drei oder vier Sternen vergleicht, kommt man schnell zum Schluss, dass wir einen Mangel an Hotels im höherwertigen Segment haben." Nach dem Verlust des Kramsacher Hofs, der am 23. Dezember geschlossen wurde, gibt es im Inntal zwischen Kundl und Münster nur noch ein Viersternhotel.

Großteils deutsche Touristen

2015 kamen 55% der Touristen aus Deutschland, wie der  Geschäftsbericht zeigt. Um einen neuen Trend handelt es sich hier nicht. Schon 2006 waren über 50% der Gäste Deutsche. Aber auch sehr viele Österreicher machen gerne in Tirol Urlaub. Knapp 10% der Gäste (2006 sowie 2016) sind Österreicher. Eine wichtige Tourismus-Säule fällt nun endgültig weg (Kofler: "Natürlich schmerzt die Betriebseinstellung der Sonnwendjochbahn sehr"), trotzdem blickt Kofler optimistisch auf die nächste Saison. (mk)

Sehenswerte Krippenausstellung in Münster

Sonntag, 27 November 2016
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MÜNSTER (klausm) Ob Orientalische- oder Tiroler Krippe, in jedem Fall stecken viele Arbeitsstunden im Krippenbau, wobei seit ein paar Jahren ein gewisser Trend hin zu den Orientalischen Krippen festzustellen ist. Welchem Krippentyp aber auch immer der Betrachter den Vorzug geben mag, der Krippenverein Münster mit Obmann Josef Unterberger hat Ende November in der Volksschule auf jeden Fall für jeden Geschmack eine sehenswerte Ausstellung präsentiert.

„Den Krippenverein Münster gibt es nun in dieser Form seit 2000 und der Verein zählt heute um die 50 Mitglieder“ erzählt Obmann Josef Unterberger. Zum Vorstand gehören: Obmann Josef Unterberger mit Stellvertreter Heinrich Margreiter, Kassier Albert Mühlbacher mit Stellvertreterin Gabi Hirner, Schriftführerin Sabine Atzl mit Stellvertreterin Maria Arnold sowie den Beiräten Rudolf Schrettl, Nikolaus Brem und Ralf Böhnert.

Krippenbaukurse werden seit 16 Jahren angeboten und besonders erfreulich, seit nunmehr 4 Jahren werden zusätzliche Krippenbaukurse ausschließlich für Kinder durchgeführt. Reine Vereinsausstellungen gibt es seit 17 Jahren, wobei bereits 10 Jahre vorher in einer Privatinitiative Krippen ausgestellt wurden.

Besonders bedanken möchte sich der Krippenbauverein Münster an dieser Stelle bei der Gemeindeführung. Etwa weil der Verein zu den Kurszeiten die Räumlichkeiten nutzen kann und dem Verein in dieser Zeit keine Strom- oder Mietkosten erwachsen.

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MÜNSTER (klausm) Am Sonntag den 30. Oktober präsentierten sich in der Turnhalle Münster in einer Art Leistungsschau etwa zwanzig heimische Vereine. Dabei waren von den Ausstellern interessante Details zu erfahren, wie etwa Gründungsjahr, Mitgliederzahl, Vereinsziel, Erfolge, Nachwuchsarbeit und vieles mehr.

Die Vereinsvielfalt in Münster ist eine bemerkenswerte; vom Alpenverein über Bienenzuchtverein, Bundesmusikkapelle, Plattler, Fleckviehzuchtverein, Feuerwehr, Kirchenchor, Krippenverein, Landjugend, Motorradclub, Obst- und Gartenbauverein, Perchtengruppen, Ratschenmanda, Rodelverein, Schi- und Langlauf, Schibob, Schützengilde, Schützenkompanie, Taekwondo, Tennis, Bergwacht, Traktorclub, Turnverein, Volksbühne, Volleyballclub – um nur einige zu nennen.

Den finalen Schlusspunkt unter die Vereinepräsentation setzte am Ende des Tages die Gemeindeführung mit einer Sportlerehrung zu der Bgm Werner Entner Bezirkshauptmann Dr. Christoph Platzgummer begrüßte. Zu den Gratulanten gehörten weiters Vize-Bürgermeister Ing. Thomas Mai, Sport- und Kulturausschussobmann Gemeinderat Stefan Waldau, sowie Lds-Schützenmeister Friedl Anrain.

Sportlich wird ja in Münster ziemlich viel geboten: Tennis, Boxen (BC-Unterberger), Fußball, Schwimmen (Tiroler Wassersportverein Sektion Telfs), Segeln (Segelclub TWV Achensee), Schützengilde (Armbrust, Luftpistole, Luftgewehr), Radsport (Union Radsport Radteam Tirol), Schibob, Schi- und Langlauf

Ehrungen:

Geehrt wurden Stefan Wöll (Tiroler Tennis Hallenmeister Senioren 45+), Robert Troppacher (Tiroler Meister Rollstuhltennis), Manuel Schwarzl (Österr. Boxmeister Jugendstaatsmeisterschaft) SCM U7 Hallenmeister, SCM Kampfmannschaft Aufstieg in die Bez-Liga Ost), Gabriel Huber (Tennis U18 Österreich Position 3), Beatrix Mühlbacher und Edith Knapp (Tiroler Wassersport Ö. Hallen MS 2016, 2 mal 1. Platz Staffel), Hans Sauermoser (Tiroler Wassersport ÖM 2016 Goldstaffel), Florian Lamplmayr und Manuel Moser (3. Rang Armbrust U23 Junioren Mannschaft), Matthias Moser (2. Rang ÖM Armbrust Jungschützen Einzel 30m kniend), Julian Anrain (2. Rang EM Armbrust Junioren U23 Mannschaft), Tania Taylor (1. Rang TM Armbrust 10m Einzel Jungschützen), Manfred Hofbauer (3. Rang ÖM Armbrust 30m Senioren I Mannschaft), Thomas Adl (3. Rang ÖM Armbrust 10m Jungschützen Mannschaft), Raffael Prettenhofer (3. Rang TM Luftpistole Jungschützen Einzel), Thomas Kostenzer (2. Rang EM Armbrust Junioren U23 Mannschaft), Georg Kostenzer (1. ÖM Luftgewehr Senioren I Mannschaft), Anna Mair (1. Rang TM Luftpistole Frauen Einzel), Union Raiffeisen Radteam Tirol, Mario Gamper (Radsport Junioren Ö-Cup Führung), Florian Gamper (Junioren 2. Platz ÖM Teamzeitfahren), Patrick Gamper (Österr. Meister Einzelzeitfahren U23). Nicht anwesend waren: Lea und Lilly Schanzhofer (2. bzw. 3. Platz Tiroler MS Segelclub TWV Achensee) und Eva-Maria Brem (für sie kamen ihre Eltern und übernahmen eine Ehrentafel der Gemeinde).

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Kunst ist Medizin für Körper und Seele

Montag, 26 September 2016
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MÜNSTER (klausm) Am Montag den 26. September lud der Tiroler Bildhauer Helmut Nindl zur Eröffnung seiner Ausstellung „Die Kunst - Der Dialog - Das Leben“ in’s REHA Zentrum Münster. Darin zeigte Nindl 64 seiner Arbeiten der letzten 2 ½ Jahre. Nindl’s Ausstellungsstücke waren über das gesamte Erdgeschoss verteilt; im Foyer, in den Gängen. Zur Eröffnung sprachen die Kunsthistorikerin Dr. Maria Schuchter, Landesrätin Mag. Dr. Beate Palfrader und zu guter Letzt der Künstler selbst. Der ebenfalls angekündigte Gastredner, Mag. Julian M. Hadschieff musste bedauerlicherweise kurzfristig sein Mitwirken absagen.

Unter dem Titel „Kunst ist Medizin für Körper und Seele“ veranstaltet das REHA-Zentrum nun schon seit 5 Jahren zwei mal pro Jahr Ausstellungen der unterschiedlichsten Kunstrichtungen, wobei für eine der beiden Ausstellungen ein nationaler, bzw. internationaler Künstler eingeladen wird, die zweite jeweils ein Patient des Hauses ausrichtet.

Der ausstellende Künstler Prof. Mag. Helmut Nindl, Jahrgang 1955, begann seine Ausbildung auf der HTL Innsbruck, schloss sein Studium mit Diplom an der Akademie der Bildenden Künste in München ab, kommt seiner Lehrtätigkeit an der Glasfachschule Kramsach nach. Die Präsentationen seiner Arbeiten aus der Bildhauerei führten ihn in den vergangenen Jahren nicht nur durch Österreich, vielmehr begeisterte er in Deutschland, Italien und der Schweiz. Zu seinen bemerkenswertesten Auszeichnungen gehören erste Preise für „Brunnenmodell“ in Krems, „Lebendiges Wasser“ und „Wasserwand“ in Fieberbrunn, des weiteren „Kubus X 4“ in Innsbruck.

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MÜNSTER (klausm) Am Donnerstag den 04. August erlebte ein randvoll besetzter Festplatz einen spitzenmäßigen Tiroler Abend mit der Bundesmusikkapelle Münster unter der musikalischen Leitung von Kpm Christian Kogler weiters mit der Volkstanzgruppe D’ Sonnwendler mit Obmann Christian Knapp.

Die Münsterer Musikanten wussten in bekannter Qualität durch ein passendes Musikprogramm zu unterhalten, die Sonnwendler ihrerseits, bereits in den 60er Jahren eine der bekanntesten Plattlergruppen des Bezirkes, begeisterten die Besucher sowieso ab dem ersten Auftritt und für reichlich Essen und Trinken war ohnedies gesorgt. Wettertechnisch war’s trotz angekündigter ein traumhafter milder Tiroler Abend. Veranstalter waren die BMK Münster, D’ Sonnwendler, TVB-Alpbachtal Seenland.

D’ Sonnwendler

1958 gründeten Siegfried Mair (Obmann), Josef Stöckl, Hans Rinner, Hans Mair, Siegfried Praxmarer undGünther Mühlbacher die Schuhplattlergruppe D’ Sonnwendler und als etwas später vier Mädchen zum Verein stießen wurde aus den Plattlern die „Volkstanzgruppe D’ Sonnwendler“. Aus Aufzeichnungen und alten Fotos geht hervor, dass es in Münster bereits zwischen 1903 und 1917 Schuhplattler gab. Vorrangiges Ziel der Sonnwendler war es bei Tiroler Abenden, Heimatabenden, Trachtenfesten und Veranstaltungen im Dorf oder bei Festlichkeiten des Unterinntaler Trachtenverbandes bzw. des Landesverbandes mitzuwirken und mit Volkstänzen zum einen die Menschen zu begeistern, zum anderen traditionelles Kulturgut zu pflegen (Chronik: D’ Sonnwendler)

Bundesmusikkapelle Münster

Die Bundesmusikkapelle Münster wurde im Jahre 1811 gegründet. Exakte Angaben über das erste Jahrhundert der Musikgeschichte sind einem Zeitungsartikel des „Allgemeinen Tiroler Anzeigers“ anno 1911 entnommen. Zur Hundertjahrfeier gab die Münsterer Musikkapelle ein großes Fest und im „Allgemeinen Tiroler Anzeiger“ vom 20. August 1911 war zu lesen: Nach mündlicher Überlieferung der Geschehnisse durch die Münsterer Altmusikanten ist es gelungen, eine Informationsbrücke vom Gründungsjahr bis heute zu schlagen. Das erste Foto der Musikkapelle Münster stammt übrigens aus der Zeit um 1900 (Chronik: BMK Münster)

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MÜNSTER (klausm) „Oldies but Goldies“ möchte man angesichts dieser wunderbaren Unikate an Oldtimertraktoren ausrufen, welche sich anlässlich des  Eröffnungsfestes des „Traktorclub’s Standgas Münster“ vor dessen Vereinsheim zur Schau stellten. Mit dem Traktor-Eröffnungsfest am 05. Mai (Christi Himmelfahrt) eröffnete der „Traktorclub Standgas Münster“ mit seinen 120 Mitgliedern seine heurige Saison. Mittlerweile ist auch das neue Vereinsheim des Clubs fertig, wobei die offizielle Eröffnung mit Segnung und einem damit verbundenen Fest erst Anfang August passieren wird. Aber rein technisch läuft bereits jetzt alles wie am Schnürchen und so war dieses Eröffnungsfest ganz nebenbei eine geeignete Generealprobe für künftige Großveranstaltungen.

An das neue Vereinsheim des Traktorclubs Standgas Münster, mit knapp 300 m2 verbauter Fläche, sind seitlich der Motorradclub und die Perchten angeschlossen, dahinter findet sich der Tennisclub Münster. In rund 2-jähriger Bauzeit entstand um etwa 80.000,- bis 90.000,- Euro das neue Vereinsheim. Seitens der Gemeinde gab es dafür eine einmalige Förderung. Technisch ist dieses Vereinsheim von der Küche über Ausschank, Anlieferung, Kühlung, bis hin zu den WC-Anlagen auf dem neuesten Stand und kann künftig von heimischen Vereinen auch gemietet werden, was ja ganz im Sinne der Gemeindeführung liegt, sollen doch in Zukunft derartige Großveranstaltungen eben an diesem Platz stattfinden.

Für den Vorstand ein guter Tag. Nicht nur, dass diese Veranstaltung bei herrlichem Wetter stattfand, Grund zum Strahlen gab es auch hinsichtlich der Teilnehmerzahl, so  meinte etwa Obmann Wohlfahrtstätter äußerst zufrieden: „Die aktuelle Zählung gegen Mittag ergab rund 160 Traktoren plus etwa 20 Raritäten aus den Kategorien Autos und Motorräder, also insgesamt ca. 180 Oldtimer und damit ein neuer Teilnehmerrekord für den Traktorclub Standgas Münster.“ Obmann-Stellvertreter Erwin Unger hatte obendrein einen persönlichen, weil privaten Grund zur Freude, konnte er doch in diesen Tagen seinen 60er feiern, was halt auch nur einmal im Leben passiert.

Mit Club-Obmann Erich Wohlfahrtstätter, ebenso wie mit seinem Stellvertreter Erwin Unger, waren wieder viele fleißige Vereinsmitglieder im Einsatz und führten dieses Fest zum Erfolg. Musikalisch unterhielt die Gruppe „Oafåch Tirol“. Den Segen von oben erbat der Alpbacher Diakon Franz Margreiter. Nach der Segnung ging’s noch auf eine gemeinsame Rundfahrt durch Münster und erst danach begann der gesellschaftliche Teil des Festes mit ausgiebiger Kameradschaftspflege und einem intensiven Gedankenaustausch.

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