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In Münster wurde kürzlich ein 14-jähriger deutscher Schüler durch einen Stromschlag getötet. Ein tragischer Vorfall, der einer Familie den Sohn raubt und die Einsatz-Kräfte traumatisiert. Musste es soweit kommen? Einige Anrufer und auch ein TIWAG-Insider beschweren sich...

TIROL/MÜNSTER - Der jüngste Strom-Unfall, der das Leben eines jungen Burschen gefordert hat, zeigt jetzt auf tragische Weise, welche Gefahren Freileitungen und freiliegende Trafo-Stationen bergen. Starkstrom-Leitungen wie z.B. die 110 kV-Leitung in Kramsach/Breitenbach, die hier sogar über der Volksschule hängt oder auch 25 kV-Leitungen, sind immer wieder Anlass für gefährlichen Situationen und Strom-Unfälle.

Insider: Masten "Dritte-Welt-Standard"

In der ROFAN-KURIER-Redaktion meldeten sich Bürger, die das offene Aufstellen"lebensgefährlicher Technik" kritisieren.
Darunter auch ein "TIWAG-Insider". Er sagt: "Es kommt so rüber, als sei der Junge allein schuld… Ich sage: Nein! Es ist im 21. Jahrhundert nicht nötig, lebensgefährliche Technik frei zugänglich zu bauen." Laut dem TIWAG-Insider seien Frei-Trafos am Masten "Dritte-Welt-Standard": „Der Bub hätte vielleicht nicht sterben müssen, wenn man seitens der TIWAG/TINETZ Leitungen eingraben und Transformatoren einhausen würde. Bereits vor 50 Jahren war man bei der TIWAG so schlau, dass man die Transformatoren eingehaust hat! In jedem Tourismus-Dorf werden Transformatoren versteckt oder sogar unterirdisch angelegt, wenn sich ein Hotelier beschwert, weil es 'hässlich' ausschaut", ärgert sich ein TIWAG-Insider.
Der TIWAG-Mann sieht in Sachen Freileitungen und Transformatoren die Sicherheit der Menschen den Geld-Interessen von TIWAG und TINETZ untergeordnet.

Mehrere Strom-Vorfälle

Gleich mehrere Vorfälle ereigneten sich im Unterland mit Freileitungen in den letzten Jahren. Beim Güllen auf einem Feld in Kramsach kam es durch den Gülle-Strahl zum Kurzschluss der 25 kV-Leitung. Die Situation hätte für den Bauern auch tödlich enden können.
Letzten Herbst stürzte bei einem Sturm ein Baum in die 25 kV-Leitung, die von Kramsach nach Brixlegg führt. Die Leiter-Seile fielen auf die Bundesstraße und trafen einen Bus! Der Busfahrer hatte noch versucht, die Leiter-Seile mit einer Stange vom Fahrzeug zu schieben! Wären der Fahrer oder die Fahrgäste umgehend ausgestiegen, hätte es womöglich Tote gegeben. Und nun, 2018, der Vorfall mit dem 14-jährigen Buben. Auf dem Nachhause-Weg kamen er und seine Kollegen auf die Idee, man könnte auf die Transformator-Station klettern. Leser sagen: Das sieht aus wie ein Balkon und liegt zu nah über dem Boden. Der TIWAG-Fachmann dazu: "Wir müssen die Leitungen aus den Dörfern rausverlegen, die 25 kV-Kabel eingraben und die Transformatoren einhausen. Nur durch Glück ist noch nicht mehr geschehen…"

gedenkstaette
In Münster wurde bei dem Strom-Masten, der einem 14-jährigen Deutschen das Leben kostete, eine kleine Gedänkstätte errichtet.

Wenn die Leitung reißt, entstehen "Todeszonen"

Der TIWAG-Insider rät: Bei Leitungs-Bruch einer 25 kV-Leitung mindestens 5 Meter Abstand zu allen stromführenden Teilen "das ist die Todeszone" und man solle, wenn möglich, "unbedingt auf einem Beim stehen oder weghüpfen", da einen sonst die Schritt-Spannung töten könnte. Bei Bruch von 110 kV-Leitungen "beträgt der Radius für eventuell tödliche Spannung sogar 50 Meter!"

TINETZ: "Änderungen derzeit nicht geplant"

Die Trafo-Station in Münster sei 1995 errichtet worden und behördlich genehmigt. Die Notwendigkeit einer Einhausung oder dazu, die Leitern an diesen Trafo-Masten zu entfernen, sieht man bei der TINETZ derzeit nicht.

TINETZ-Geschäftsführer DI Thomas Rieder: "Die Trafobühne ist in einer Höhe von ca. 5 Metern und mit einem abgesperrten Schaltschrank/Kasten und einer ordnungsgemäßen Kennzeichnung mit Hinweisschildern (Achtung Hochspannung 'Lebensgefahr', Zutritt verboten) versehen."
Bei Leitungs-Bruch rät DI Rieder: "Wenn ein Bagger oder Kran eine Leitung berührt, wenn ein Baum nach einem Sturm in eine Leitung fällt oder wenn ein Leiterseil zerstört wird und am Boden liegt, ist es lebensgefährlich, den Baum, den Bagger oder das Leiterseil zu berühren oder ihnen zu nahe zu kommen. Der empfohlene Sicherheitsabstand zu solchen Anlagenteilen ist für die Hochspannung grob 20 Meter."

ROFAN-KURIER: "Es wird der TIWAG/TINETZ vorgeworfen, man würde finanzielle Interessen über die Sicherheit der Bürger stellen."
RIEDER: „Alle Anlagen entsprechen dem Stand der Technik – das ist unser gesetzlicher Auftrag als Verteilernetzbetreiber.“
 
ROKU: "Gibt es Konsequenzen nach dem Vorfall in Münster? Werden Trafo-Masten künftig höher? Werden die fix montierten Leitern entfernt?"
RIEDER: "Generell handelt es sich bei der besagten Station um eine Maststation, die nach Stand der Technik errichtet wurde und betrieben wird. Eine Änderung der Konstruktion (Höhe Maststationen, Demontage der Leitern…) ist derzeit nicht vorgesehen, da diese den Vorschriften/Normen entspricht und daher auch so behördlich genehmigt wurde."
Man könne Einrichtungen auch durch weitere Maßnahmen nicht gänzlich gegen mutwillige Aktionen oder allfällige Mutproben schützen. Wichtig sei die Bewusstseinsbildung für Gefahren in der Bevölkerung.

ROKU: "Wann wird die 25-kV-Leitung in Kramsach entfernt?"
RIEDER: "Der (Erd)kabel-Anteil im Mittelspannungsnetz der TINETZ beträgt derzeit 68% und steigt durch die laufenden Ausbauten im Netz. Durch Erdkabel ersetzt werden diese Leitungen beispielsweise, wenn das Ende der Lebensdauer erreicht ist. In Kramsach gibt es aus heutiger Sicht noch keine fixierten Pläne zur Verkabelung..."
Damit Menschen mit hohem Pflege und Betreuungsbedarf möglichst lange zuhause bleiben können, ist dies oft nur mit einem Pflegebett möglich. In Münster waren im vergangenen Jahr 14 Personen auf ein Pflegebett des Sozialsprengels angewiesen. Die gesamten Mietkosten der Pflegebetten für das Jahr 2017 in der Höhe von Euro 2.766,- wurden von der Landjugend Münster unter Obmann GR Michael Strobl und der Gemeinde Münster übernommen. Vergelt‘s Gott für diese wertvolle Unterstützung.

Scheckübergabe "Münster in alten Ansichten"

Montag, 04 Dezember 2017
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Zur Scheckübergabe Münster in alten Ansichten trafen sich in Reha Klinik Münster,Vertreter der Gemeinde Münster und Sponsoren. Zum 7. Mal wurde von Gemeinderat Strobl Erwin diese Aktion durchgeführt, der Reinerlös von 1.500,- EURO kommt dem Sozialen Zweck "Essen auf Rädern" in der Gemeinde Münster zugute.Eine Auflage von 25o Stück zu einem Verkaufpreis von 8,- EURO. Sponsoren ermöglichen diese Aktion.

MÜNSTER - Circa 0,30 Cent macht die Ersparnis für die Bezieher, der von Essen auf Rädern Bezieher, macht in Summer übers Jahr 120,- EURO aus. In den 8 Jahren dieser Aktion sind cica 10.00,- EURO zusammen gekommen. Erwin Strobl begrüßte die Anwesenden Gäste BM Entner Werner, Tobias Bitterlich vom Sozialsprengel, Gemeinderat Stefan Waldau, Vertreter der Wirtschaft, für die Tiroler Versicherung Josef Hirner, die Raika Münster, Thomas Ruppredchter für die Sparkasse Münster. Ein großer Dank ging an die Sponsoren , an die Küche der Reha Klinik, für die frisch gekochten Speisen und ihre Flexibilität für so mancher Sonderwünsche. An Dank geht auch an die Gemeinde Münster die seit Dez. 2013 das Gemeindefahrzeug für die Zustellung der Essen zur Verfügung stellt.

Eltern-Wünsche für Münsterer Waldkindergarten

Montag, 27 November 2017
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Mütter aus Münster meldeten sich kürzlich in der Redaktion: Sie wünschen sich ein paar Verbesserungen beim Wald-Kindergarten. Etliche Beschwerden hätten nichts gebracht. Dazu Bgm. Werner Entner: "Hier ist das Haupt-Spielzeug eben der Wald..."

MÜNSTER - Als Eltern-Sprecherin in Sachen Wald-Kindergarten tritt unter anderem Bettina Bangheri auf. Sie sagt im Gespräch mit dem ROFAN-KURIER: "Das kleine Häuschen und die Spiel-Küche für den Sommer haben wir den Kindern gebaut. Den Traktor-Reifen haben auch wir hergebracht, damit man sich draufsetzen kann. Es müsste auch aufgeschüttet werden... Im Winter ist sonst alles vereist, weil sich überall Pfützen bilden. Das ist gefährlich." Schon mehrmals hätten die Mütter beim Bürgermeister ihre Wünsche vorgebracht. Ohne Erfolg. Gehen würde es vor allem um Kleinigkeiten... Ein wenig Werkzeug für die Kinder, Löcher zuschütten, kleine Spielgeräte... Bettina Bangheri ergänzt: "Wenn wir Eltern uns über was beschweren, heißt es, die Tanten sollen uns nicht aufhetzen. Aber wenn unsere Kinder am Eis ausrutschen, sehen wir das schon selber..."
Und es gäbe vor dem Wald bei Grünsbach nur einen einzigen Auto-Parkplatz. Wenn 32 Kinder in den Morgenstunden gebracht werden, reiche das kaum aus...

Bgm. Entner: "Jeder hat die freie Wahl..."

Der ROFAN-KURIER war mit Bgm. Werner Entner beim Lokalaugenschein. Vor Ort sagt er: "Das ist ein toller Kindergarten hier. Und die Kinder sind fast den ganzen Tag draußen in der Natur... Daher sind sie auch gesundheitlich sehr robust, was ich so höre." Dass es immer einige offene Wünsche gäbe, sei ihm bekannt. Etliche seien aber auch schon umgesetzt worden...
"Ein paar Sachen sind leider nicht erlaubt. Wir können beispielsweise keine Nägel austeilen, die dann in die Bäume geschlagen werden. Und wir können hier keinen fünften Spielplatz anlegen. Die Gemeinde betreibt bereits mehrere sehr schöne Spielplätze...", sagt der Bürgermeister.
Jeder hätte außerdem die freie Wahl: "Wenn der Waldkindergarten für Eltern oder ein Kind nicht das Richtige ist, kann man zwischen den drei Kindergärten problemlos wechseln. Hier beim Waldkindergarten ist die Philosophie: Die Natur ist der Spielplatz." Außerdem hat die Gemeinde etliche Eltern-Wünsche schon umgesetzt: Die Kinder haben ein großes Vordach mit Terrasse, wo sie im Freien jausnen können, wenn es das Wetter zulässt. Auch eine Beleuchtung gibt es bereits, die soll im Frühjahr noch erweitert werden...  der Auftrag für die Montage der restlichen Laternen wurde bereits vor 3 Wochen erteilt. Der Bürgermeister betont auch, dass die Gemeinde insgesamt 10 Kinderbetreuungs-Einrichtungen betreibt...

Münster: Wartezeiten wegen Hauptleitungs-Arbeiten

Dienstag, 03 Oktober 2017
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In der Redaktion trafen einige Beschwerden von Münsterer Bürgern ein: Bei der Münsterer Orts-Durchfahrt gab es immer wieder Baustellen und dadurch Wartezeiten. Der ROFAN-KURIER fragte nach:

Münster - "Der größte Teil der Bauarbeiten sind abgeschlossen", sagt Bgm. Werner Entner auf Nachfrage des ROFAN-KURIERs. Es wurde im Ort eine neue Wasserleitung verlegt. 1,5 Millionen EURO kostete dieses Wasserleitungs-Erweiterungs-Paket die Gemeinde Münster. Bis spätestens Mitte Oktober sollen die Bauarbeiten laut Entner fertig sein. Die Wasserleitungs-Erneuerung wurde vom Dorf bis zur Gärtnerei Wagner verlegt. "Damit sind die Arbeiten im Prinzip beendet – jetzt muss die Baufirma nur noch letzte Arbeiten erledigen", sagt der Bürgermeister. Eine Asphaltschicht und der Gehsteig fehlen teilweise noch. Entner: "Der größte Abschnitt ist  aber nun so gut wie fertig."
In zwei Jahren wird es allerdings nochmals Arbeiten geben: Der provisorische Asphalt, den die Baufirma aufträgt, muss nochmals abgestemmt werden und dann kommt eine neue, endgültige  Schicht drauf. "So will man einem Absacken des Asphalts entgesteuern", erklärt der Bgm. Entner. (mk)
Durch den Dorfentwicklungsprozess entstanden in Münster neue Projekte: Der neue Spielplatz wurde bereits eröffnet. Ab Februar 2018 wird ein neues Dorfzentrum gebaut. Geplante Fertigstellung: Juni 2019.

Münster - Das neue Dorfzentrum "soll alles abdecken, was bei uns so üblich ist", sagt Bgm. Werner Entner (TEAM ENTNER) im Gespräch mit dem ROFAN-KURIER. Der Start des Projektes war im Dezember 2016. Damals wurde der wettbewerbliche Dialog gestartet; im Mai 2017 wurde das Siegerprojekt ausgewählt: Die STRABAG und das Architekturbüro DIN A4 setzten sich gegen vier weitere Mitbewerber durch. "Die Entscheidung für dieses Projekt war einstimmig", erklärt Entner. In der Jury waren neben Gemeinderäten auch mehrere Architekten. Dass die Abwicklung des wettbewerblichen Dialogs so schnell ging, freut den Bürgermeister sichtlich.

Barrierefreies Gemeindeamt und neuer Pavillon

Das Gemeindeamt wird bei Fertigstellung in den zweiten Stock des neuen Dorfzentrums übersiedeln. Die jetzigen Gemeinde-Räumlichkeiten übergibt die Gemeinde wieder an den Kindergarten. Entner dazu: "Der Kindergarten braucht den Platz. In Münster gibt es insgesamt zehn Kindergarten-Gruppen und 24 Angestellte." Außerdem sind im neuen Dorfzentrum im Erdgeschoss Räumlichkeiten für die Chronisten und ein öffentliches WC geplant. "Alles barrierefrei!", wie der Bürgermeister anmerkt. Angrenzend wird ein Pensionistenraum und ein Mehrzwecksaal mit ca. 200 Sitzplätzen bei Bestuhlung errichtet. Mit Bühne, Garderobe, Lager und Foyer...
Im Außenbereich wird der alte Pavillon durch einen neuen ersetzt: "Der fast 40 Jahre alte Pavillon prägte das Münsterer Kultur-Geschehen der letzten Jahre, leider bringt man ihn nicht im neuen Konzept unter", sagt Entner. In diesem Bereich denkt er noch an eine großflächige Überdachung – ob sich das mit der Kostenobergrenze von 6,5 Millionen EURO, die sich die Gemeinde selbst auferlegt hat, ausgeht, ist aber noch nicht klar. 6,5 Millionen EURO will die Gemeinde für dieses Projekt ausgeben. Vier Millionen werden als Darlehen (über 20 Jahre) aufgenommen, der Rest wird über eine Bedarfszuweisung vom Land  Tirol finanziert.

Parkraum–Bewirtschaftung

Das Parkraum-Konzept von Münster wird im Zuge der Bauarbeiten überarbeitet. Zukünftig werden alle Münsterer Parkplätze bewirtschaftet. Im Freien soll eine Kurzparkzone entstehen. Dauer- oder Wochenendparker sollen so verhindert werden.
Außerdem ist unter dem neuen Dorfzentrum eine Tiefgarage vorgesehen. "Eine Tiefgarage macht durchaus Sinn, wenn man grundsparend arbeiten will", sagt Bgm. Entner.  Ursprünglich waren 25 Stellplätze in der Tiefgarage geplant, laut Entner ist es aber wahrscheinlich, dass es mehr werden. Ein Stellplatz kostet die Gemeinde in der Errichtung zwischen 15.000 und 20.000,– EURO. Die Entscheidung, wie groß die Tiefgarage werden soll, wird Ende August fallen. (mk)

60 Jahre Schützenkompanie Münster

Sonntag, 11 Juni 2017
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MÜNSTER (klausm) Heuer feiert die Schützenkompanie Münster mit Hauptmann Erich Wohlfahrtstätter ihr 60-jähriges Bestandsjubiläum und lud daher am Samstag den 10. Juni zum Jubiläumsfest vor das Sozialzentrum Münster.

Trompetensignal zur Vergatterung und Aufstellung der Formationen - Meldung durch Bat-Kdt HERMANN EGGER an die Höchstanwesenden: Viertelkommandant MANFRED SCHACHNER, LA Bgm Ing ALOIS MARGREITER, Bgm WERNER ENTNER - Präsentiermarsch und Abschreiten der Fronten – Begrüßung der Festgäste, Ehrengäste und angetretenen Formationen durch den Schützenhauptmann ERICH WOHLFAHRTSTÄTTER – Beginn der Feldmesse, zelebriert von Schützenkurator Pfarrer WOLFGANG MEIXNER und musikalisch gestaltet von der Musikkapelle Münster mit Kapellmeister CHRISTIAN KOGLER – Segnung der im heurigen Frühjahr aufwendig restaurierten Schützenfahne in Anwesenheit der Fahnenpatin Frau DR. ZAUNER-SCHRANZHOFER.

Im Rahmen der Feldmesse wurde die neue Kompaniefahne sowie die Fahnenbänder gesegnet, dazu sprach die Fahnenpatin Frau Dr. Zauner-Schranzhofer den Fahnenspruch und übergab die Fahne dem Fähnrich der Schützenkompanie. Nach der Feldmesse und Fahnensegnung wurden verdiente Schützen geehrt: Ehrenobmann JOSEF ZEINDL bekam das „Goldene Bataillons Verdienstkreuz“ und ERNST ATZL die „Ehrenmitgliedschaft“. Im Anschluss daran gab es Grußworte und Glückwünsche von Bgm Werner Entner, Viertelkommandant Manfred Schachner, Lds-Schützenmeister Friedrich Anrain, LA Bgm Ing Alois Margreiter. Den Schlusspunkt unter diesen feierlich gestalteten Festakt vor dem Münsterer Sozialzentrum setzte schließlich eine Defilierung, vorbei an den Ehrengästen, danach wechselten alle Anwesenden zum nahe gelegenen Festplatz zur Kameradschaftspflege.

SCHÜTZENKOMPANIE MÜNSTER

Diese „60 Jahre Schützenkompanie Münster“ beziehen sich auf die Wiedergründung im Jahr 1957 mit dem damaligen Hauptmann Ernst Astner. 1990 legte Astner seine Funktionen zurück, zu dieser Zeit verstarb auch Obmann Franz Hacher. Damals wurde Erich Wohlfahrtstätter zum Hauptmann und Josef Zeindl zum Obmann gewählt, wobei Zeindl seine Funktion 2011 als Obmann nach 22-jähriger Amtszeit zurücklegte. Zwischenzeitlich hat Hptm Wohlfahrtstätter  die Obmann-Funktion übernommen, seit 3 Jahren heißt nun der aktuelle Obmann Franz Josef Hacher.

Eigentlich gehen die Wurzeln der Münsterer Schützen sage und schreibe  bis ins 17. Jahrhundert zurück. Damals, 1703, haben die Schützen am „Bayrischen Rummel“, 1796 am „Napoleonischen Krieg“ in Welschtirol, 1809 an den Freiheitskämpfen sowie an den Kämpfen 1848, 1859 und 1866 teilgenommen.

1909 wurde unter Hptm Ferdinand Sparber eine eigene Fahne gesegnet und die Kompanie mit 31 Mann und einer Marketenderin nahm seinerzeit am Landesfestumzug teil. 1915 rückten 26 Mann unter Hptm Thaler im Bataillon Rottenburg an die Südfront aus.

Wie bekannt, wurden in Tirol nach dem 1. Weltkrieg (1914-1918) von den Siegermächten alle militärischen Einrichtungen verboten, somit auch unser Schützenwesen und die diversen Schießstände. Alois Thaler gründete im Jahr 1921 schließlich wieder eine Schützenkompanie und die Kompanie bekam 1936 unter Hptm Johann Praxmarer eine neue Fahne, Fahnenpatin war damals Stefanie Leitner aus Jenbach. Nach dem 2. Weltkrieg (1939-1945) wurden sämtliche Schützenkompanien aufgelöst, über Initiative von Altschützen wurde 1957 die Schützenkompanie Münster neu gegründet und somit feiert die Kompanie heuer ihr 60-jähriges Bestandsjubiläum (Quellnachweis: Chronik Schützen Münster)

FOTOS

MÜNSTER (klausm) Aus einer Stammtischrunde im Gasthof Zillertalblick entstand im Juli 2003 die Idee zur Vereinsgründung des „Traktorenclubs Standgas Münster“. Gründungsmitglieder waren damals Robert Haidacher, Mario Hilberger, Klaus Moser, Erwin Unger und der leider 2009 verstorbene Franz Kashofer. Der erklärte Vereinszweck damals wie heute: „Alte Traktoren des bäuerlichen Kulturgutes zu erhalten und der Bevölkerung in unregelmäßigen Abständen vorzuführen.“

Vor diesem Hintergrund lud der Vorstand des rund 120 Mitglieder starken Traktorenclubs Standgas am Sonntag den 07. Mai zum „Traktoren-Eröffnungsfest mit Fahrzeugsegnung“ vor das neue Clubgebäude. Gegen 11:00 Uhr traf Pfarrer i. R. Franz Hofmann aus dem Widum Münster ein um die Traktoren und deren Besatzung zu segnen, Standgas-Obmann Erich Wohlfahrtstätter assistierte ihm, quasi als Ministrant, danach machten sich die anwesenden Oldtimertraktoren auf den Weg zu einer kleinen Ortsrundfahrt und weil auf Grund des  Schlechtwetters heuer weniger Teilnehmer nach Münster kamen, ging das ganze auch recht flott über die Bühne. Die Ausfahrt endete schließlich wieder auf dem Festgelände des Veranstaltervereines wo mittlerweile ein zünftiger Frühschoppen mit Livemusik begonnen hatte - Essen und Trinken gab’s sowieso wie jedes Jahr in restklassiger Qualität, ja und die hausgemachten Kuchen ließen jedes Diabetikerherz höher schlagen.
Münster will einen neuen Bahnhof in der Nähe des Reha-Zentrums. Wiesing möchte den jetzigen Bahnhof erneuern. Eine Entscheidung fällt nun auf Landesebene. Das Land Tirol erstellt ein Fachgutachten, wo die Haltestelle am besten platziert wird.

Münster/Wiesing - Der jetzige Bahnhof Münster/Wiesing befindet sich im Gemeindegebiet Wiesing, genauer im Ortsteil Bradl. Er ist 2 Kilometer von der Gemeindemitte Wiesing und 2,3 Kilometer vom Münsterer Gemeindemittelpunkt entfernt. Das Land Tirol erstellt zur Zeit ein Fachgutachten. Aufgrund dieses Gutachtens wird entschieden wo die ÖBB in Zukunft ihre Haltestelle haben wird. An der aktuellen Stelle oder in der Nähe des Reha-Zentrums in Münster? Bedarf für einen Bahnhof sehen beide Bürgermeister in ihren Gemeinden.

Reha Zentrum versus Gewerbegebiet

In Münster verweist Bgm. Werner Entner (TEAM ENTNER) auf das Reha Zentrum: "Durch das Reha Zentrum gibt es in Münster einen enormen Bedarf für einen Bahnhof", sagt Entner. Den neuen Bahnhof würde er in den Feldern nahe des Reha Zentrums errichten - nur 300 Meter vom Reha entfernt. Er rechnet mit bis zu 300 Fahrgästen pro Tag am neuen Standort. "80% der Münsterer würden den neuen Bahnhof in 15 Minuten zu Fuß erreichen", erklärt Entner. Zum jetzigen Bahnhof braucht man vom Dorf mindestens 30 Minuten, sagt der Münsterer Bürgermeister. "Und Münster besser an den öffentlichen Verkehr anzubinden war ein Hauptwunsch der Jugend." Alois Aschberger (UNABHÄNGIGE WIESINGER LISTE), Entners Wiesinger Amtskollege, sieht das Problem anders: "Ein neuer Bahnhof würde nur Unmengen an Geld kosten. Ich finde, dass öffentliches Geld zum Fenster hinausgeschmissen werden würde, wenn ein komplett neuer Bahnhof errichtet wird. Vor allem, wenn man bedenkt, dass beim aktuellen Bahnhof gerade erst die Bahnsteige saniert wurden", sagt Aschberger.

Aschberger: "Patienten kommen nicht mit dem Zug!"

Entners Argument, dass die Haltestelle für das Reha notwendig ist, versteht er nicht: "Dass viele Patienten mit dem Zug kommen, glaube ich nicht. Für die Besucher könnte man ja einen Bus direkt zum Reha installieren." Außerdem möchte die Gemeinde Wiesing das Gewerbegebiet Bradl vergrößern. Im Larchenwald fand bereits eine Rodung statt. "Zur Zeit haben wir im Bradl ca. 180 Arbeitsplätze. Durch das neue Gewerbegebiet entstehen noch zusätzliche Arbeitsplätze", sagt Aschberger. Neben einem Fahrtechnikzentrum (Aschberger: "Fahrschüler kommen mit Öffis!") sollen hier auch weitere Betriebe angesiedelt werden. Die Gespräche laufen laut Aschberger gut.
Diese Argumentation versteht wiederum Entner nicht: "Ich kann nicht argumentieren, dass hier in Zukunft 200 Arbeitsplätze geschaffen werden." Außerdem, erklärt der Münsterer Bürgermeister, wurde die Widmung des Gewerbegebiets nur unter der Prämisse durchgeführt, dass an diesem Platz ein Gewerbegebiet für Münster und Wiesing entsteht. "Aber seit er die Widmung hat, hat uns Aschberger nicht mehr kontaktiert", sagt Entner.

Land entscheidet über Standort

Bei einer Sache sind sich die beiden Bürgermeister aber einig: Der aktuelle Bahnhof ist für beide Gemeinden schlecht. Bei einer Zählung der Gemeinde Münster kam heraus, dass nur 60 Münsterer und 14 Wiesinger den Bahnhof benützen. Der Bahnhof ist nicht barrierefrei (Entner: "Es gab einen Fall, wo ein Rollstuhlfahrer im Bahnhof Münster ausstieg und in der Wiese landete."), hat (fast) keine Parkmöglichkeiten und ist schlecht an den öffentlichen Verkehr angebunden. Das soll sich aber ändern. Die Gemeinde Wiesing ist "Gewehr bei Fuß" um Geld in die Hand zu nehmen und einen Umbau am jetzigen Bahnhof mitzufinanzieren. Jetzt ist das Land Tirol am Zug und entscheidet mit dem Gutachten, wo der Bahnhof zukünftig stehen wird. (mk)

AAB Münster neu gegründet

Freitag, 17 März 2017
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In Münster konnte kürzlich eine weitere AAB Ortsgruppe im Bezirk Kufstein neu gegründet werden.Ulrike Praxmarer und Franz Strobl leiten das junge, motivierte Team. Ihr Ziel ist es, den AAB im Ort mit engagierten Mitgliedern sowie aktuellen Themen neu zu formieren und wieder publik machen.„Das neue Team wird frischen Schwung mitbringen, ich freue mich auf die Zusammenarbeit und die Bereitschaft in der Arbeitnehmerpolitik mitzuwirken“, zeigt sich AAB Bezirksobfrau LA Bettina Ellinger zuversichtlich.Der AAB Münster will sich für die Probleme und Anliegen der Abreitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Region einsetzen und eine starke Stimme vor Ort sein. (AAB)

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