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Buddha and more – neu in Rattenberg

Sonntag, 06 August 2017
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RATTENBERG (klausm) Unter der Bezeichnung Buddha and more eröffnete Sabine Schopper am Samstag den 05. August in Rattenberg, Pfarrgasse 7, ein Spezialitätengeschäft mit ganz außergewöhnlichen Kunstgegenständen aus dem Bereich asiatischer Handwerkskunst und dabei handelt es ich bei den angebotenen Artikeln nicht etwa um Massenware, vielmehr wird in den Herkunftsländern ganz gezielt nach Einzelanfertigungen und besonderen Stücken gesucht.

So hat Sabine Schopper mit „Ayuthaya Maitreya“, mit Brahma, dem Hauptgott im Hinduismus, neben „Vishnu“, Gott der Bewahrung und „Shiva“, Gott der Zerstörung, eine ganz außergewöhnliche Figur im Haus. Die Darstellung des Brahma weist meist vier Köpfe auf, damit sieht Brahma mit seinen sechs Händen gleichzeitig in alle vier Richtungen.

„Wir legen Wert auf Authentizität, das bedeutet, es handelt sich bei den angebotenen Artikeln großteils um Unikate, also individuelle Stücke für spezielle Wünsche“ - meinte die Inhaberin Sabine Schopper und weiter - „Unser Shop bietet den Kunden Zeit und Raum zum Verweilen. Heraus aus der Alltagshektik, an einen Ort, der jeden Besucher zum Staunen bringen kann. In Verbindung mit Kaffee, Tee oder einem Gläschen Sekt, erwartet unsere Kunden eine neue, eine sympathische Qualität des Einkaufens. Vom kleinen Mitbrings’l bis hin zur großdimensionierten Buddhastatue, vieles ist in unserem Geschäft möglich.“

Eine besonders schöne Geste setzten Obmann Josef Fürst vom Rattenberger Kultur- und Wirtschaftsförderverein gemeinsam mit Gemeinderat DI Martin Götz, Rattenberg’s ehemaligem Bürgermeister, mit ihrem Antrittsbesuch und Glückwünschen für die Zukunft, unterstrichen sie doch damit die hohe Wertschätzung für neue junge Unternehmen in ihrer Stadt.

Im Internet: http://www.buddha-and-more.at/de/partner/1012/praesentation/asiatisches-kunsthandwerk

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Die Gemeinderatssitzungen im Unterland waren im Juli vom Thema "Hochwasserschutz-Verbandes" geprägt. In den acht betroffenen Gemeinden gingen lange Diskussionen den Entscheidungen voraus. Der ROFAN-KURIER hat die Situation zusammengefasst...

Region - Der nächste Schritt zum Hochwasser-Projekt ist noch nicht getan: Die Gründung des Hochwasserschutz-Verbandes verzögert sich erneut. Es gibt inzwischen ein "Ja" von Kramsach, Breitenbach, Brixlegg, Rattenberg und Wörgl – Kundl, Radfeld und Angath stimmten der Satzung noch nicht zu! Somit fehlen die Beschlüsse von den Gemeinden, die große Retentionsräume zur Verfügung stellen sollen. Nur die Kramsacher, die 1,7 Mio. Kubikmeter Wasser "parken", stimmten bereits zu. Einer der Bürgermeister der Befürworter-Gemeinden meint dazu: "Wenn Kundl, Radfeld und Angath sich nicht bald entscheiden, könnte es passieren, dass die anderen Gemeinden einen Verband mit weniger Retentionsfläche gründen und Kundl, Radfeld und Angath es für sich aus eigener Kasse richten müssen..."

Kramsach: Ja, aber...

Die Gemeinde Kramsach stimmte bei ihrer Gemeinderats-Sitzung am Montag, 10. Juli, positiv für den "Entwurf der Satzungen für den Hochwasser-Schutzverband Unteres Unterinntal".  Mit einem "aber...."
Die Gemeinderäte formulieren weitere Punkte und verknüpfen diese mit dem Beschluss: "Wir müssen die Brandenberger Ache VOR dem Inn verbauen, sonst sitzen wir in einer Badewanne", sagt Bgm. Hartl Zisterer (LISTE ZISTERER; hier sein Interview zum Thema Hochwasser). Weitere Punkte: Die Inn-Verbauung bei der Brandenberger Ache muss bis zur Höhe des Volksspielhaus gehen. Das Land und der Bund müssen sich bei den Betriebskosten der Verbauung beteiligen. Die Kosten für Kramsach dürfen bei maximal 7,75% liegen (Forderung der FPÖ Kramsach). Und es muss ein Ist-Bestand der vorhandenen Hochwasser-Schutzbauten erhoben werden. "Wir wollen ja nicht die Katze im Sack kaufen", fordert der GRÜNE-Gemeinderat Mag. Josef Ascher. Gemeinderat Fritz Widmann (GFK – GEMEINSAM FÜR KRAMSACH) sieht noch keine Eile: „Angath, Kundl und Radfeld haben nicht zugestimmt. Es müssen noch einige Dinge verändert werden. [...] Wir brauchen keinen vorauseilenden Gehorsam leisten, vor Herbst passiert nichts!“, sagt er. Trotz dieser Bedenken kam es bei der Gemeinderats-Sitzung zur Abstimmung, die mit einer Gegenstimme (Fritz Widmann) pro Hochwasser-Schutzverband endete.

Weitere Pro-Gemeinden

Ohne Gegenstimme stimmte der Breitenbacher Gemeinderat bereits im Juni dem Verband zu. Auch in Wörgl wurde einstimmig zugestimmt – allerdings mit einem Zusatz: Die von der Stadtgemeinde geforderten Punkte sind nachträglich einzuarbeiten und gemachte Zusagen betreffend die Folgekosten müssen eingehalten werden. Diese Folgekosten sollen Wörgl 100.000,– EURO pro Jahr kosten, "das hat LA Bgm. Ing. Alois Margreiter mit Handschlag am 19. Juni bestätigt", erklärte Bgm. Hedi Wechner (SPÖ) bei der Gemeinderatssitzung am Mittwoch, 5. Juli. In Brixlegg und Rattenberg wurden die Satzungen im Juli einstimmig beschlossen!

Radfeld, Kundl und Angath

Der letzte Stand in Kundl ist, dass die Situation der Grundstückseigentümer "positiv geregelt sein muss", bevor es zu einer Beschlussfassung der Statuten kommen kann. In Radfeld zeigt sich ein ähnliches Bild: In der Gemeinderatssitzung vom Donnerstag, 13. Juli, stand zwar der Hochwasserschutzverband auf der Tagesordnung, Abstimmung gab es aber keine: "Fakt ist, dass wir im Gemeinderat viele Punkte formuliert haben, die wir fordern. Reaktion vom Land gibt es bis jetzt keine darauf", sagt Bgm. Josef Auer (ZUKUNFT FÜR RADFELD) und der Gemeinderat stimmte ihm zu. Auch in Angath gibt es noch keine Zustimmung...
Breitenbachs Bürgermeister, LA Ing. Alois Margreiter (ÖVP) hofft, dass die Gemeinden bald zustimmen und der Hochwasserschutz-Verband gegründet werden kann: "Es braucht noch finale Gespräche vor allem bezüglich Ersatzflächen für diese steilen Schutzdämme – die so nicht maschinell bewirtschaftet werden können. Die Flächensuche der Gemeinden mit dem Land Tirol läuft. In Kundl geht es um drei Objekte. In Radfeld geht es um eine Umplanung, um die Aussiedelung von Betrieben nicht komplett zu verhindern. Den größten Umplanungsbedarf gibt es aber in Angath...", sagt Margreiter. (mk/vsg)

Traditionelles Bezirksmusikfest in Rattenberg

Montag, 17 Juli 2017
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RATTENBERG (klausm) Im April 1921 mit 11 Mitgliedskapellen gegründet, gehören heute zum Musikbund Rattenberg/Umgebung 16 Mitgliederkapellen mit fast 1.000 Musikanten (knapp 300 davon sind Frauen) und zwar Alpbach, Auffach, Brandenberg, Breitenbach, Brixlegg, Bruck, Kramsach, Kundl, Mariatal, Mühltal/Thierbach, Münster, Oberau, Rattenberg/Radfeld, Reith im Alpbachtal, Steinberg und Strass.

Neben den diversen Ausrückungen, Platz- und Jahreskonzerten, Auslandsfahrten und Festveranstaltungen, ist das Rattenberger Bezirksmusikfest eine der wichtigsten, wenn nicht überhaupt DIE wichtigste Großveranstaltung im Musikbund Rattenberg/Umgebung. Traditionsgemäß beginnt dieser Festtag bereits zwei Stunden vor dem Festumzug mit einem Frühschoppenkonzert in der Fußgängerzone - heuer mit der Marktmusik Brixlegg unter der musikalischen Leitung von Kapellmeister Christian Schneider.

Ziemlich pünktlich um 13:00 Uhr begann bei traditionellem Schönwetter der einmalige Festzug aller mitwirkenden 16 Musikkapellen vom Musikbund Rattenberg/Umgebung durch die Stadt. Da kam jede Musikkapelle mit einem schneidigen Marsch in Bestform daher und präsentierte sich, vom Stabführer mit seinen feschen Marketenderinnen bis zu den Schlagzeugern in der letzten Reihe, in exakter Parademanier, vorbei an der Tribüne der Ehrengäste und unter starkem Applaus der Zuschauer, hinauf zum wahrscheinlich schönsten Festplatz des Unterinntales, dem Schloßberg.

Ehrengäste

Als ganz besondere Ehrengäste begrüßte Obmann Otto Hauser heuer auf der Ehrentribüne neben anderen BM Dipl-Ing Andrä RUPPRECHTER, NR Mag Josef LETTENBICHLER, LR Dr Beate PALFRADER, LA Bgm Ing Alois MARGREITER, BH Dr Christoph PLATZGUMMER, Lds-Verbandsobmann-Stv Raimund WINKLER, Lds-Verbands-EDV-Referent Alois LEITINGER, Bezirks-Obmann aus Schwaz August RAPPOLD, Bez-Obm-Stv Sepp MARGREITER, Bez.-Kapellmeister Gerhard GUGGENBICHLER, Bez-Jugendreferentin Anita SCHNEIDER, aus dem Musikbezirk Rattenberg/Umgebung kamen die Bürgermeister Bernhard FREIBERGER (Rattenberg), Hannes NEUHAUSER (Brandenberg), Ing Rudolf PUECHER (Brixlegg), Mag Josef AUER (Radfeld), Vize-Bgm Michael DESSL (Kundl), Johann THALER (Reith), Alois WURM (Bruck), Markus BISCHOFER (Alpbach), Ing Karl EBERHARTER (Strass), von der Polizeiinspektion Kramsach kam Chefinspektor Richard HOTTER und von der Stadtfeuerwehr Rattenberg kamen FF-Kdt Hans Peter WINKLER und Kdt-Stv Ing Christian HILLEBRAND.

Seit Jahren wird das Bezirksmusikfest von Bezirks-Obmann Otto HAUSER und seiner unermüdlichen Mannschaft um Radfeld’s Vize-Bgm Friedrich FISCHLER (Obmann der Stadtmusik Rattenberg/Radfeld) perfekt organisiert und fehlerfrei durchgeführt. Ohne die vielen fleißigen Hände wäre eine Großveranstaltung in dieser Qualität sowieso nicht möglich.

Mit dem Panoramalift auf den Schlossberg

Dass Rattenberg einen wunderbaren Panoramalift vom historischen Malerwinkel hinauf auf den Schlossberg gebaut hat, ist eine wunderbare Sache, dass aber ausgerechnet dann, wenn so eine Großveranstaltung wie das Bezirksmusikfest stattfindet, der Panoramalift einfach zugesperrt wird, damit nur ja niemand den Lift benutzen und damit hinauffahren kann, vor allem nicht die vielen älteren Besucher, dass versteht wirklich niemand, verärgert all jene welche den Lift gern benutzt hätten und man fragt sich natürlich was sich die verantwortlichen Stadtleut’ dabei wohl gedacht haben. Nicht viel, könnte man meinen.***

*** „Das war leider nicht möglich, denn „es müsste immer jemand beim Lift sein, der im Notfall aufmachen könnte. Normalerweise übernimmt das Lokal Malerwinkel diesen Job, aber die haben am Sonntag geschlossen. Außerdem wollte man die Vandalismus-Schäden, wie vor etwa zwei Jahren vermeiden“, sagt Rattenbergs Bürgermeister Bernhard Freiberger auf Nachfrage des ROFAN-KURIERs.

Auszeichnungen/Ehrungen

Im Rahmen des Bezirksmusikfestes werden traditionsgemäß verdiente Langzeitmusikanten geehrt und ausgezeichnet. Nach dem gern gehörten „Schönfeld-Marsch“ von Carl Michael Ziehrer, schmissig vorgetragen von der Musikkapelle Auffach mit Kapellmeister Robert Gastl, begannen die Ehrungen und Auszeichnungen, ja und man kann sich’s denken, Auszeichnungen gab’s auch heuer ziemlich viele:

GRÜNES VERDIENSTZEICHEN: Rainer Unterberger (Oberau), Friedrich Fischler (Rattenberg-Radfeld), Melanie Moser (Steinberg)

SILBERNES VERDIENSTZEICHEN: Anita Schneider (Breitenbach), Martin Unterrader (Brixlegg), Rudolf Schmalzl (Bruck), Mag Wolfgang Schnirzer (Strass)

SILBERNES VERDIENSTKREUZ: Hans Pfandler, Sepp Margreiter, Gerhard Guggenbichler, Otto Hauser

SILBERNE VERDIENSTMEDAILLE (25 Jahre): Alexander Auer (Brandenberg), Gerhard Rinnergschwentner (Breitenbach), Ing Rudolf Puecher (Brixlegg), Michael Jaud (Kramsach), Andrea Schett (Kramsach), Konrad Gwiggner (Mühltal/Thierbach), Thomas Ledermair (Münster), Manfred Schuhmann (Oberau), Andreas Vorhofer (Reith)

GOLDENE VERDIENSTMEDAILLE (40 Jahre): Ernst Pletzacher (Alpbach), Josef Pletzacher (Alpbach), Bernhard Rendl (Brixlegg), Manfred Stöger (Brixlegg), Andreas Fahrmair (Kramsach), Ing Thomas Margreiter (Kundl), Franz Hausbichler (Münster), Hans Hechenblaikner (Reith), Ferdinand Rupprechter (Steinberg)

GOLDENE VERDIENSTMEDAILLE (50 Jahre): Alexander Lintner (Alpbach), Manfred Donix (Brandenberg), Johann Gwercher (Brandenberg), Ernst Neuhauser (Brandenberg), Ing Valentin Koller (Breitenbach), Walter Strobl (Münster), Max Mayr (Oberau), Wilfried Schuler (Strass), Johann Pfandler (Strass)

GOLDENE VERDIENSTMEDAILLE (55 Jahre): Sepp Margreiter (Alpbach), Andreas Widmann (Kramsach), Fritz Grömmer (Mariatal), Anton Zeindl (Münster)

GOLDENE VERDIENSTMEDAILLE (60 Jahre): Gottfried Lederer (Alpbach), Alexander Marksteiner (Brandenberg), Max Hechenblaikner (Kramsach), Josef Naschberger (Mariatal), Herbert Schernthaner (Mariatal), Sebastian Unterberger (Oberau), Leonhard Salzburger (Strass)

GOLDENE VERDIENSTMEDAILLE (65 Jahre): Josef Deparde (70 Jahre aktives Mitglied der Musikkapelle Mariatal)

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Seit etwa 14 Monaten ist Bernhard Freiberger nun Bürgermeister der Stadt Rattenberg. Unter seiner Leitung hat sich die Stadt finanziell verbessert und einige Probleme gelöst. Für die Zukunft hat er bereits etliche Pläne…

Rattenberg - Der ROFAN-KURIER hat sich kürzlich mit Bgm. Bernhard Freiberger getroffen und über seine aktuellen Pläne sowie eine erste Bilanz gesprochen. Freiberger ist übrigens mit einer FPÖ-Liste zur Wahl angetreten. Parteimitglied ist er aber nirgends... "Und das passt so momentan ganz gut", sagt er im Interview.

Erste Bilanz

Auf die Frage, was denn so einige Eckpunkte seiner bisherigen Zeit als Bürgermeister sind, sagt Freiberger: "Es hat uns ja nicht jeder zugetraut. Aber wir haben das neue Feuerwehr-Auto um 400.000,– EURO angeschafft. Und es ist auch schon bezahlt. 2017 werden wir erstmals einen kleinen Budget-Überschuss erzielen!", sagt er.

"Parkplatz-Problem" gelöst

Das an sich ist für Rattenberg schon eine kleine Sensation... Und Freiberger weiter: "Wir haben auch ein jahrelang schwelendes Problem vorerst gelöst: Die Zigeuner steuern unseren Parkplatz derzeit nicht mehr an. Man könnte sagen, ich spreche die Sprache dieser Leute… und sie haben mich verstanden", sagt Freiberger und lächelt freundlich. Immer wieder haben sich "Angehörige des fahrenden Volkes" am Parkplatz beim Skater-Park niedergelassen und "teils bis zu 16 Tonnen Müll in einer Saison" (Zitat Freiberger) produziert. In nicht angemeldeten Autos oder in Fahrzeugen mit rumänischen Kennzeichen haben sie geschlafen. Die Notdurft wurde am Parkplatz verrichtet, der Müll einfach weggeworfen. Gewaschen haben sie sich im öffentlichen WC, das sie für Touristen kurzerhand von innen zugehalten haben. Zuletzt gab es sogar große Umwelt-Schäden durch Getriebe-Öl-Austritt…
Als Gespräche und Hinweis-Tafeln in Rumänisch nichts brachten, hat Freiberger einfach alle Fahrzeuge ohne Kennzeichen abschleppen lassen. Die Maßnahme hat er als Bürgermeister zuvor mit der Polizei abgestimmt.
Danach kamen die Fahrzeuge in Gemeinde-Gewahrsam. Mit täglicher „Verwahrungs-Gebühr“ versteht sich. Offenbar haben sich die betroffenen Roma beschwert, dass bei einem der Fahrzeuge die Kennzeichen verschwunden seien. Das war jedoch nicht nachvollziehbar. Die Kosten für das Abschleppen und Lagern der Fahrzeuge wollten die Roma-Familien aber nicht bezahlen. Also wurden die ohnehin kaum verkehrstauglichen Fahrzeuge verschrottet… "Nach drei Abschlepp-Aktionen hat sich das Problem vorerst erledigt. Wir können es nicht zulassen, dass diese Leute auf unserem Rechtsstaat herumtrampeln!", sagt Bgm. Bernhard Freiberger.

Schlossberg: Großes Potential!

Auch für die Zukunft hat Freiberger bereits einige Pläne: Er sieht großes Potential in der Gemeinde-Zusammenarbeit: "Das funktioniert mit Radfeld ganz gut. Wir leihen uns gegenseitig Mitarbeiter des Bauhofes aus, wenn es in der Nachbar-Gemeinde Ausfälle gibt. Auch Gerätschaften wie Traktoren werden gegenseitig ausgeliehen, bevor für wenige Einsatzstunden neue Geräte angeschafft werden", erklärt er. Den Schlossberg, der auch einiges an Geld verschlingt, sieht Freiberger als herausragendes Merkmal für die Stadt. "Hier wird sich in Zukunft einiges tun. So eine Attraktion hat sonst niemand! Wir müssen das mehr nutzen…"
RATTENBERG (klausm) Mit dem heurigen Sonnwendfest am Samstag den 17. Juni vor dem Notburga-Stadtbrunnen veranstaltete die Stadtfeuerwehr Rattenberg nun bereits zum zweiten Mal dieses Fest und das bei sensationellen Sommertemperaturen. Die feuerwehreigene Grillerei, sowie Kaffee-, Kuchen- und Bierbar wurden als Gastrostände stark frequentiert. Für den Festbetrieb selbst waren insgesamt zwischen 40 und 50 Freiwillige beschäftigt. Kommandant Hans Peter Winkler war bereits im Vorjahr mit dem Ergebnis des ersten Festes zufrieden, so dass die Rattenberger Stadtfeuerwehr voraussichtlich auch in den nächsten Jahren ihr Sonnwendfest durchführen wird.

Der Nachmittag gehörte programmtechnisch vor allem den Kindern, stellte die Feuerwehr doch ein äußerst interessantes Kinderspielprogramm auf die Beine: Ein Schminkzelt vom „Spielvolk“ aus Innsbruck mit Kinderschminken und Luftballonmodellieren, wobei die Mitwirkenden des Spielvolkes beim heurigen Sonnwendfest aus Chile, Luxemburg und dem Zillertal kamen, weiters stand kleinen aber schneidigen Trampolinspringern eine Riesentrampolinanlage zur Verfügung.

Für das Abendprogramm betraten „Alpbach Plus-Minus“ die Bühne und als Stargast des Sonnwendfestes begeisterte „Elvis“ mit seiner Show by Mark Vegas. Prominenz war ebenfalls beim Fest, so konnten bereits am Nachmittag Bürgermeister Bernhard Freiberger und Bezirksfeuerwehrkommandant Hannes Mayr begrüßt werden.

Fotos:



70 Jahre Schachklub Rattenberg

Sonntag, 11 Juni 2017
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RATTENBERG (klausm) Anlässlich seines 70-jährigen Bestehens lud der Klub der Denker und Strategen, der Schachklub Rattenberg nämlich, am Samstag den 10. Juni zu einem Schnellschachturnier in das Veranstaltungszentrum Malerwinkel. Insgesamt nahmen 46 Spieler aus 18 Vereinen an dem Jubiläumsturnier teil, was für den Klub eine sehr erfreuliche Teilnehmerzahl war.

Obmann Peter KNETSCH eröffnete gemeinsam mit Vizepräsident des Landesverbandes Tirol Herbert ERLACHER und dem Vertreter des Bayrischen Verbandes Peter EBERL das Turnier. Schiedsrichter Josef KREUTZ zeichnete für den reibungslosen Ablauf und die korrekte Auslosung. Gespielt wurden 9 Runden im "Schweizer System". Gegen 17.30 Uhr konnte der Obmann Peter KNETSCH zur Preisverteilung rufen.

DAS TURNIER

Gewonnen hat das Turnier schließlich mit eindeutigem Vorsprung der Schwazer Moriz BINDER. Er gewann mit einem Punkt Vorsprung 8 Punkten aus 9 Partien vor IM Fabian PLATZGUMMER (Zillertal; 7 P.) und Robin SCHLICHTMANN vom SK Bruckmühl EV, der es ebenfalls auf 7 Punkte gebracht hatte. Der Rattenberger Lokalmatador Ing. Jakob ERHARD belegte mit 6,5 Punkten und 46,0 SB-Punkten den 4. Platz knapp vor der sensationell aufspielenden Jugendlichen Chiara POLTERAUER (6,5 P./ 42,5) vom SK Bretze Hall – für die Besten des Turnier’s gab’s Urkunden, Pokal und Geldpreise.

Preise erreichten auch: Unter 2100 Elo: Heinrich DOLL, unter 1900 Elo: Peter EBERL (Rattenberg); unter 1700 Elo: Laurin WISCHOUNIG (Tiroler Schachschule), bester Senior 65+ Christian KRAUSE (PSV Tirol), bester Jugendlicher Stevan LIMBRUNNER (SK Bruckmühl EV). Der Verein SK Bruckmühl EV wurde ebenfalls geehrt - Verein mit den meisten Teilnehmern. 
Der Landesverband Schach gratuliert noch einmal dem jubilierenden Verein SK RATTENBERG zum 70. Geburtstag und wünscht weiterhin viele Erfolge im Schach.

SCHACHKLUB RATTENBERG

Der Schachklub Rattenberg, mit März 1947 von der Sicherheitsdirektion für Tirol (2 Jahre nach Kriegsende 1945 brauchte es das noch) in einem Bescheid genehmigt, wurde eigentlich bereits 1946 von den damals ersten 17 Mitgliedern (15 Männer und 2 Frauen) unter der Obmannschaft von Direktor Leo Achleitner gegründet. Seither ist der Schachklub ausschließlich in Rattenberg beheimatet und mittlerweile längst ein Traditionsverein.

Der heutige Schachklub Rattenberg mit Obmann Dr Peter Knetsch und Obm-Stv Ing Jakob Erhard führt nicht nur Trainings durch, vielmehr nimmt er auch regelmäßig an Meisterschaften teil und richtet selbst spannende Turnier aus. Der Klub bietet seinen Mitgliedern neben den wöchentlichen Klubabenden, regelmäßige Trainingsmöglichkeit für Fortgeschrittene, Erwachsene, Jugendliche und Einsteiger. In besonderem Maß kümmert sich der Klub um den jungen Nachwuchs und hier vor allem um Kinder ab 8 Jahren.
Regisseur Manfred Schild inszeniert heuer am Schlossberg die „Kluibenschädel-Saga“. Er und seine „motivierte Truppe“ freuen sich auf die Premiere am 30. Juni!

Rattenberg - Seit 62 Jahren gibt es die Schlossbergspiele bereits. Heuer hat Obfrau Claudia Lugger "eine Komödie bei Manfred Schild bestellt" Dieser leitet hauptberuflich das Kellertheater in Innsbruck. Auf dem Rattenberger Schlossberg hat er bereits bei drei Aufführungen Regie geführt. Jedoch noch nie bei einer Komödie, wie es die "Kluibenschädel-Saga" ist. Komödien sind für den Regisseur etwas besonderes: "Komödien sind wie Rock-Konzerte. Wenn du in den ersten zehn Minuten das Publikum nicht abholst, dann fliegen die Bierdosen." Seit Ende Jänner Proben die  fast 30 Amateur-Schauspieler bereits. Schild schwärmt von ihnen: "Es ist eine sehr motivierte Truppe", sagt er.

Die Suche nach dem Kommunisten in Niederober-Unterberg

Die "Kluibenschädel-Saga" erzählt die Geschichte von "Niederober-Unterberg". Dieses kleine Dorf will mediale Aufmerksamkeit erlangen. Deshalb sollen alle Bürger des Dorfes bei der Nationalratswahl die gleiche Partei wählen. Nur eine Stimme fehlt dazu und das ganze Dorf um Bürgermeister Ferdinand Kluibenschädel macht sich auf die Suche nach dem "Kommunisten".
"Durch die jetzige politische Situation in Österreich haben wir heuer mehr Werbung bekommen als uns gut tut", sagt Claudia Lugger und hofft vor allem auf gutes Wetter: "Letztes Jahr waren wir ja nicht wirklich vom Glück verfolgt", sagt sie. (mk)
RATTENBERG (klausm) Ein Mittelalterspektakel über 3 Tage (von Freitag 19. bis Sonntag 21. Mai), ein lebendiges Mittelalter in der historische Stadt Rattenberg, das war wirklich sehens- und erlebenswert, dementsprechend zufriedenstellend waren die Besucherzahlen an jenem Wochenende, allein am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein ein fantastisches Fest.

Das konnte man erleben …

Schaukämpfe, lustiges Ritteranziehen, historische Tänze, Tavernenspiele, Musik und Feuershows, Stelzengeher und Gaukler, Sprösslings-Bespaßung, Bogenschießen, Zauberer, Bauchtänze, Märchenerzählungen, Händler, Tavernen und Schenkenbetrieb, Lagerleben, ganztägig ein großer Mittelaltermarkt; ein abwechslungsreiches und anschauliches Programm während der gesamten Veranstaltung.

Programm …

Die weiße „Xund-Hex“ brachte neben Heilsteinen und Räucherwerk, selbstgemachten Schmuck in die Stadt. An seinem indischen Stand bot „Bodo Wybierala“ neben indischem auch nepalesisches Handwerk feil. „Günter und Silvia“, die beiden Kunsthandwerker aus Oberösterreich, trifft man mit ihren einzigartigen und neuartigen Schmuckstücken bereits seit vielen Jahren auf mittelalterlichen Märkten an.

Der „Mittelalterliche Kultur- und Sportverein Ausfall“ aus Hall/Tirol besteht aus geschichtlich interessierten Menschen, welche die mittelalterliche Vergangenheit des historischen Tirol’s in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts anschaulich machen. Dazu zeigt „Ausfall“ neben historischen Tänzen auf schwungvolle Art und Weise wie lustig „Ritteranziehen“ sein kann.

Mit dabei war auch der „Stählerne Haufen 1499“ aus Vomp/Schwaz bestehend aus Weibern und Landsknechten, mit ihrem recht umfangreichen Lager ein echter Blickfang. Dort zeigen sie für Landsknechte typischen Waffengattungen - Spieße, Hellebarden, Schwerter, Tannenbergbüchsen und vieles mehr.

Der mittlerweile über 13 Jahre bestehende Verein, die „Dresch-Flegel“ aus Absam, waren ebenfalls dabei. Schaukämpfe verschiedenster Art, Einsatz unterschiedlichster Werkzeuge, dazu allerlei Humorvolles, Rüstzeug, Ritterlager, Waffen, man trifft sie nicht nur auf mittelalterlichen Veranstaltungen, Hochzeiten und außergewöhnliche Geburtstagsfeiern, Auftritte in Schulen und Kindergärten, gehören ebenso zu ihrem Einsatzgebiet.

Aus Strass/Zillertal kamen die „Freien zu Prae Vallis“, sie stellten eine Bauernfamilie im Hochmittelalter dar. Viel Spaß garantierte das Gaukler Zauber Duo „Du und Ich“. Besonders erfreulich an diesem Wochenende, dass sich der neue Fantasy-Verein „Salutem Tyrolis“ aus Radfeld präsentierte. Gegenseitige Unterstützung bei der Anfertigung und Herstellung eigener Gewandung, Schaukämpfe, Lagerleben, mittelalterlicher Markt, Spektakel, alles, was man halt so mit dem Mittelalter verbindet.

Im Zeitraum des 14. Jahrhunderts bewegt sich der 2016 gegründete Wörgler Kultur- und Bogensportverein „Arcus Uuergile“. Hauptsächlich repräsentieren die Wörgler damit eine authentische Lebensweise aus dieser Epoche in Tirol bzw. dem mitteleuropäischen Raum.Zum anderen haben sich einige Vereinsmitglieder in der nordischen-, keltischen- bzw. Wikingerzeit in den Jahren 793 bis 1066 angesiedelt und stellen jene heidnische Kultur dar. Hauptbestandteil und Philosophie dieser Lagergruppe ist die Verkörperung von Bogenschützen mit entsprechender Ausrüstung aus der damaligen Zeit. Leben, Lagern, Bogenschießen und vor allem Spaß haben. Der Verein besteht sowohl aus Erwachsenen als auch Kindern.

Gegen unüberhörbares Magenknurren bei auftretendem Hungergefühl trat „King Arthur’s legendary food“ erfolgreich mit wohlschmeckenden Speisen an und gegen aufkommenden Durst halfen die legendären Beerenweine.

Vokalensemble Mosaik Live im Malerwinkel

Freitag, 05 Mai 2017
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RATTENBERG (klausm) Am Freitag den 05. und als Wiederholungskonzert am Samstag den 06. Mai, lud das Vokalensemble MOSAIK unter der Leitung von Gabriele Nindl zu einem musikalischen Spaziergang von der Renaissance zur Moderne in den Malerwinkel Rattenberg. Unter den Konzertbesuchern aus Brixlegg Dir Tina Reisigl, Dir Georg Gamper von der Sparkasse Rattenberg, Bezirkskapellmeister und Musikschulleiter aus Kramsach Gerhard Guggenbichler, Vertreter vom Kirchen- und Heimatchor Reith und Männergesangsverein Kramsach, Mitglieder benachbarter Musikkapellen und natürlich jede Menge MOSAIK-Fans.

Obwohl der Konzertsaal-Malerwinkel für 140 Zuhörer bestuhlt war, reichte dies bei weitem nicht aus und es musste bis unmittelbar vor Konzertbeginn die Bestuhlung erweitert werden. Zum Ensemble MOSAIK gehören Adi Schinnerl, Anton Dollinger, Alfred Novosel (Bass/Tenor), Christine Mariotti, Gabriele Nindl, Evi Ascher, Traudi Reicht (Sopran), Hannelore Radinger, Barbara Huber, Brigitte Zeisl, Christine Ascher (Alt).

Mosaik lieferte mit „Frau Nachtigall mit süßem Schall“ nach zweijähriger schöpfersicher Pause wieder eine bemerkenswerte, eine hörenswerte Produktion ab. Musikalisch durchstreifte Mosaik mit diversen Chor- und Instrumentalwerken die Renaissance ebenso wie die Moderne, was ihr sehr gut gelang. Neben dem Vokalensemble glänzten in besonderer Weise die Instrumentalisten Matthias Schinagl (Klavier), Andreas Knapp (Klarinette), Ruth Ritsch(Blockflöten), Günter Schwaizer (Laute), Tobias Steinberger(Percussion). Zur Aufführung kamen Werke von Thomas Weelkes, Johann Hermann Schein, Antonín Dvorák, Matyas Seiber, Aaron Copland.

MOSAIK …

1995 gegründet, mit dem Ziel geistliche und weltliche Programme aus verschiedensten Musikepochen zu erarbeiten, hat sich das Vokalensemble Mosaik unter der musikalischen Leitung von Gabriele Nindl mit vielen erfolgreichen Musik-Projekten einen Namen gemacht. Neue Wege in der Interpretation und Dynamik von Musikstücken zu gehen und damit musikalische Glanzpunkte zu setzen, sind das erklärte Ziel der Ensemblemitglieder. Bei anspruchsvollen Messgestaltungen, Matineen und vielen anderen abwechslungsreichen und interessanten Konzerten konnte dies eindrucksvoll unter Beweis gestellt werden.

Mittelalter-Spektakel zu Rattenberg

Sonntag, 19 März 2017
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RATTENBERG (klausm) Nach 5-jähriger Pause wird es in Rattenberg nun heuer wieder eine Mittelalterfest der Sonderklasse geben und zwar vom 19. - 21. Mai. Um dies der Welt kundzutun, luden die Verantwortlichen am Sonntag den 19. März zu einer ungewöhnlichen, weil originellen Pressekonferenz. Um die Einzigartigkeit der bevorstehenden Veranstaltung im Mai zu unterstreichen, statteten Abgesandte der mitwirkenden Vereine der Glasstadt einen Besuch in historischer Gewandung ab, so kamen die zufällig in Rattenberg weilenden Gäste in den Genuss eines historischen Umzuges.

Das Programm beim Mittelalter-Spektakel:

Freitag 19. Mai ab 19:00 Uhr
Konzert mit Heydenrausch, Fackelzug, Feuershow, Lebendiges Mittelalter in historischer Stadt (Wegezoll 5 Taler)

Samstag 20. Mai ab 14:00 Uhr
Eröffnungssalut, Lebendiges Mittelalter in historischer Stadt, Abwechslungsreiches Programm mit Mittelaltermarkt, Schaukämpfen, Kinderbespaßung und vieles mehr (Wegezoll 8 Taler)

Sonntag 21. Mai ab 11:00 Uhr
Eröffnungssalut, Lebendiges Mittelalter in historischer Stadt, Abwechslungsreiches Programm mit Mittelaltermarkt, Schaukämpfen, Kinderbespaßung und vieles mehr (Wegezoll 8 Taler)

FOTOS:

© Rofankurier