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Neuhauser Racing: Freude und Pech

Freitag, 04 Mai 2018
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Freude und Pech lagen beim ersten Rennwochenende beim Zillertaler Neuhauser Racing Team nahe beieinander.

ZELL/OSCHERSLEBEN - Die beiden Brüder Andreas (17 Jahre) und Sebastian Estner (16) fahren in dieser Saison in der ADAC Nachwuchsserie für Neuhauser Racing. Für Sebastian ist es die erste Saison im Rennauto, für Andreas die Dritte. Dieser gibt sich zuversichtlich: "Ich möchte dieses Jahr um die Meisterschaft mitfahren", sagt er.
Am ersten Rennwochenende in der Motorsport-Arena Oschersleben lief es für die Fahrer durchwachsen: Beim ersten Rennen fuhren die beiden Neuhauser Racing Piloten auf die Plätze 13 (Andreas) und 15 (Sebastian). Im zweiten Race verbesserte sich Andreas Estner auf Platz fünf. Sein Bruder hatte etwas Pech im zweiten Rennen und wurde nach einem Reifenschaden 19.
Durch die Reverse Grid Regelung startete Andreas aus der vierten Position in das Sonntagsrennen und versuchte über den Großteil des Rennens Platz zwei zu übernehmen.– er schied vier Minuten vor Renn-Ende aber aus. Sebastian profitierte vom Renngeschehen und wurde Zehnter.
"Wir sind mit unserer Performance über das Wochenende zufrieden und können für die kommenden Rennen darauf aufbauen", sagt Team-Chef Hannes Neuhauser. (eh)

Kapfinger: "Komisch, dass ich heuer nicht fahre"

Montag, 12 Februar 2018
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Der Reither Andreas Kapfinger war als Monoski-Fahrer bei vier Paralympischen Winterspielen. Heuer, in Pyeongchang, muss er zuschauen. Denn sein neuer Sport, der Para-Bob, ist noch nicht in das paralympische Programm aufgenommen. Doch Kapfinger trainiert bereits für die Paralympics 2022.

REITH - "Es ist komisch, dass ich heuer nicht mitfahre...", sagt Andi Kapfinger angesprochen auf die Paralympischen Spiele in Pyeongchang. Diese finden von 9. bis 18. März statt. Über seine vier Teilnahmen, den Umstieg auf den Para-Bob und seine weiteren Ziele sprach der Reitherer im ROFAN-KURIER Interview:

ROFAN-KURIER: "Andi, du warst bei vier Paralympischen Spiele dabei, wie waren diese?"
Andi KAPFINGER: "Die Olympischen Spiele sind das größte Spektakel, das ein Sportler erleben darf. Du weißt, du bist live im Fernsehen und Millionen von Menschen schauen dir zu. Dann hat man bei den Paralympics auch noch die originalen Sportstätten. Was die Veranstalter in Bewegung setzen, ist unglaublich. Das Feuerwerk, das Putin in Sotchi organisierte, war einfach verrückt! Ich holte vier vierte Plätze, das war ziemlich schmerzhaft. Irgendjemand hat einmal gesagt 'Dabei sein ist alles' – da habe ich mir gedacht, dass muss ein südafrikanischer Skifahrer gesagt haben. Ich fahre zu den Spielen, um eine Medaille zu gewinnen, das sind für mich keine 'Gaudi-Veranstaltungen'."

RoKu: "Du findest es bestimmt schade, dass du heuer nicht mitfahren kannst..."
KAPFINGER: "Es ist komisch, dass ich heuer daheim sitze und nicht mitfahre. Aber ich fahre ja nicht mehr Mono-Ski. Es ist einfach zu viel geworden. Ich hatte 160 bis 180 Ski-Tage im Jahr. Und das 20 Jahre lang. Außerdem ist man mit 40 einfach alt als Ski-Fahrer."

RoKu: "Was schätzt du, wie viele Medaillen kann das Österreichische Paralympische Team heuer machen? Laut ORF treten heuer 13 bis 15 Athleten an.
KAPRINGER: "Es kommt natürlich immer auf die Athleten an, aber ich schätze acht bis zehn Medaillen müssten schon herausschauen..."

Vom Monoski zum Para-Bob

RoKu: "Deine neue Leidenschaft ist der Bob-Sport. Wie kam es dazu?"
KAPFINGER: "Ich habe eine neue Herausforderung gesucht, beim Skifahren konnte ich das Rad nicht mehr neu erfinden. In Sotchi 2014 habe ich das Bob-Fahren entdeckt ... Dort hat mich eine Russin angesprochen, und die hat mir angeboten, wenn sie beim Bobkanal Innsbruck/Igels ist, soll ich kommen. 'Ja, sicher' habe ich gesagt und dann bin ich gefahren - und die Post ist abgegangen. Nun ist es so, dass es seit 3 Jahren einen fixen Weltcup gibt und wir gerade in der Qualifikation zu den Paralympischen Spielen sind. Die Mindestvoraussetzungen dafür (mind. 12 Nationen, Anm) sollten wir schaffen. In den nächsten Wochen sollte es bei einer Sitzung des IPC (Internationales Paralympisches Komitee) beschlossen werden. Es schaut gut aus, dass wir den Weg zu Paralympia schaffen! Das heißt auch, dass ich in vier Jahren wieder dabei sein werde ... mein persönliches Ziel wären sechs Teilnahmen!"

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Andreas Kapfinger hat bereits bei vier Paralympischen Spielen als Mono-Skifahrer teilgenommen - zwei weitere sollen im Para-Bob folgen. © The Point of View

RoKu: "Hast du schon Ziele für die Paralympics 2022 in Peking?"
KAPFINGER: "Die Medaille wäre schon angesagt und keinen vierten Platz zu haben, da wäre mir den fünfte auch lieber. Aber es geht schon in Richtung Medaille. Es ist jetzt meine zweite komplette Saison und ich bin sehr zufrieden. Ich war im Gesamt-Weltcup bereits vierter und heuer bin ich sechster, obwohl mir zwei Zielankünfte fehlen. Es gibt sicher 28 bis 30 Leute im Weltcup.... Unterstützt werde ich von Kurt Einberger aus Kramsach. Er war selbst ein wahnsinnig guter Sporter mit zwei Olympia-Teilnahmen im Bob (Lillehammer 1994 und Nagano 1998, Anm). Wir sprechen einfach die gleiche sportliche Sprache. Wenn er sagt 'Zieh da weniger', dann ziehe ich weniger. Außerdem gibt es niemanden, der in Igls öfter heruntergefahren ist, wie er..."

Heimatbahnen: Innsbruck/Igls und St. Moritz

RoKu: "Trainierst du am öftesten auf der Bobbahn Innsbruck/Igls?"
KAPFINGER: "Ich trainiere hauptsächlich in Igls und in St. Moritz und ab nächstes Jahr auch in Oberhof. Aber man hat gar nicht allzu viel Zeit zum Trainieren. Ab Oktober bis Ende November, Anfang Dezember bin ich in Amerika und Kanada zum Weltcup-Start. Dann bin ich drei Wochen zuhause und danach startet der Europa-Block. Das sind auch wieder drei, vier Wochen wo man unterwegs ist... Jetzt (Mitte Februar) hatte ich drei Wochen frei und dann nutze ich die Zeit schon in Igls zum Trainieren. Danach geht's nach Lillehammer zur Weltmeisterschaft (10. und 11. März). Das ist heuer die dritte Weltmeisterschaft... Bei der ersten WM in Park City habe ich die Startnummer Eins genommen. Ich war also der allererste Para-Bob- Pilot, der einen WM-Lauf gefahren ist (lacht)."

RoKu: "Können sich beim Bob-Sport behinderte und nicht-behinderte Fahrer halbwegs messen?"
KAPFINGER: "Halbwegs, ja. Ein nicht-behinderter Fahrer läuft an und springt hinein; wir haben einen 'Launcher'. Bei diesem Startsystem wird man mit einem Elektro-Motor hinausgeschossen, mit einer Art Katapult-Start – so hast du in der ersten Kurve bereits ein bisschen Speed. Die Startzeit ist annähernd die eines Gehers. Es gab aber schon Vergleiche. Vor kurzem hat ein Freund von mir in St. Moritz bei einem Rennen mitgemacht. Da hat ihn einfach einer angeschoben. Im Endeffekt war er dann unter den Top Drei! Der derzeitige Präsident des IBSF (Internationler Bob und Skeleton Verband) setzt sich ein, dass es Vergleichswettkämpfe oder Team-Bewerbe gibt. Der IBSF stellt uns die Bobs, professionelle Fotographen, Helfer, Trainer - es läuft immer professioneller. Und wenn dann die Entscheidung pro Paralympics fällt, dann wird hoffentlich noch mehr an Förderung da sein... Bobfahren ist ein sehr kostspieliges Unterfangen."

RoKu: "Gibt es neben dem Start noch Unterschiede zu 'normalen' Bob-Fahrern?"
KAPFINGER: "Die Lenkung funktioniert gleich mit den Lenkseilen. Einen Bremser haben wir nicht und wie bei den Monobobs können wir auch nicht mit einem Pedal bremsen. Wir haben hier einfach eine Adaptierung, einen Hebel, der zwischen den Lenkseilen ist. Eine Art Handbremse...."

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Andreas Kapfinger beim Einstieg in seinen Trainings-Para-Bob. Beim Wettkampf werden die Bobs von der IBSF gestellt. © The Point of View

RoKu: "Wie finanzierst du deinen Sport?"
KAPFINGER: "Zur Zeit bin ich noch der einzige Parabob-Fahrer in Österreich. Es ist nicht immer leicht, so etwas zu finanzieren. Einiges an Geld bekomme ich über Förderungen, aber den Großteil finanziere ich über Sponsoren. Mit Walter Pfaller (Pfaller war einer der erfolgreichsten Behindertensportler Österreichs und ist heute Geschäftsführer der Landessport-Organisation Salzburg, Anm.) habe ich einen großen Förderer..."

RoKu: "Zum Abschluss möchte ich noch das Thema Doping ansprechen. Russische Athleten treten wegen des Vorwurfes von Staatsdoping unter der olympischen Flagge sowohl bei den Olympischen, als auch bei den Paralympischen Spielen an. Wie siehst du das?
KAPFINGER: "Wie es meistens ist, ist der Sportler der Idiot. Auch im Bobsport sind einige des Dopings überführt wurden und die stellten auch den Antrag, dass sie unter olympischer Flagge starten dürfen. Ich würde es richtig finden, wenn man gedopte nirgends fahren lässt. Doping gehört einfach nicht in den Sport. Auch im Behindertensport gibt es brutale Doping-Geschichten. Renn-Rollstuhlfahrer, die sich die Blase abbinden um einen zusätzlichen Adrenalin-Schub zu bekommen. Oder sich die Zehen brechen. Das sind harte Aktionen, die hier geliefert werden."

RoKu: "Danke für das Gespräch!" (mk)

Mit 14 Jahren zur Schlittenhunde-WM

Montag, 27 November 2017
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DIe 14-jährige Angerbergerin Hannah Eigentler ist Musherin mit Leib und Seele. Seit ihrem 10. Lebensjahr führt sie alleine ein Husky-Gespann. Nächstes Jahr möchte sie bei der Schlittenhunde-Weltmeisterschaft starten.

ANGERBERG - Hannah Eigentler, Tochter des erfolgreichen Mushers Martin Eigentler, tritt in dessen Fußstapfen: Die 14-Jährige möchte als eine der jüngsten Teilnehmerinnen an der Schlittenhunde-Weltmeisterschaft teilnehmen. Diese findet vom 7. bis 11. März 2018 in Sveg (Schweden) statt. Sie wird voraussichtlich die einzige Österreicherin sein, die bei der WM an den Start geht. "Sie muss sich im Jänner und Februar beim Skijöring in Maria Alm und Scharnitz qualifizieren. Das dürfte kein Problem sein. Sicher ist aber, dass sie 2018 bei den Nordic Open in Sveg teilnehmen wird. Das ist die Generalprobe auf der WM-Strecke", erklärt Vater Martin Eigentler.

Hannah "will Husky-Ranch übernehmen"

Für die Poli-Schülerin bedeuten die Hunde alles: "Am liebsten würde ich irgendwann die Husky-Ranch von meinem Vater übernehmen, doch als nächstes steht eine Ausbildung am Programm", sagt Hannah im Gespräch mit dem ROFAN-KURIER. Sie führt seit ihrem zehnten Lebensjahr alleine ein Gespann. Je nachdem ob sie alleine, mit Langlaufschi oder mit ihrem Vater unterwegs ist, sind ein oder zwölf Huskys vorgespannt. In den Weihnachtsferien fliegt Hanna zu ihrem Vater nach Schweden auf die Husky-Ranch. "Dort trainiere ich mit den Huskys. Zuhause bereite ich mich in einem Fitnessstudio vor", sagt Hannah und ergänzte lachend: "Meine Eltern finden es cool, dass ich bei den Rennen mitmache." (eh)

40-Jahr Jubiläum der Tiroler Fußball-Akademie

Montag, 27 November 2017
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1977 gründete der damalige Obmann des SC Schwaz, Theodor Aigner, das erste Fußball-Leistungs-Zentrum in Tirol. 11 Jahre leitete er das Leistungs-Zentrum, bis es nach Innsbruck übersiedelt wurde.

SCHWAZ - "Die ehemaligen Nationalspieler Robert Watzinger, Manfred Linsmair und Andreas Spielmann waren sicherlich die bekanntesten Fußballer, die bei uns spielten", sagt Theodor Aigner. Er war 1977 Obmann des SC Schwaz und holte damals das Bundes-Jugend-Leistungs-Zentrum (BJLZ) in die Silberstadt: "Im Juli waren die ersten Besprechungen und im September war dann der Meisterschaftsstart", erinnert sich der heute 81-Jährige. Im ersten Jahr holte sich die U17 den zweiten Platz in der Liga. Gegner waren unter anderem Eisenstadt, Dornbirn oder Graz. "Wiener Mannschaft war damals keine dabei", sagt Aigner. Die Wiener hatten kein Interesse.

Spieler aus ganz Tirol...

Unter den Tirolern war das Interesse groß: In der ersten Mannschaft waren Spieler aus Finkenberg, Seefeld oder auch aus Mötz dabei. An einen erinnert sich Aigner besonders gerne: "Der Walter Soier war aus St. Johann. Trotzdem war er bei jedem Training dabei. Sein Vater war damals sehr engagiert." Trainiert wurde beim BJLZ vier bis fünf mal die Woche. Nach einem Jahr im Leistungszentrum konnten sich bereits fünf Spieler für höhere Aufgaben beweisen – sie wurden von der U21 des FC Wacker Innsbruck übernommen. Das größte Problem damals war das Geld. Ohne Hauptsponsor TELTA (Supermarkt in Schwaz und Wörgl) mit Chef Engelbert Perlinger wäre eine Gründung des BJLZ Schwaz nicht möglich gewesen.
In den elf Jahren in Schwaz schaffte das BJLZ (heute die Fußball-Akademie Tirol) zwei Meistertitel: 1985/86 gewannen sie in der U17 in der U15 und 1983 holte das Team den Österreich-Cup der Bundes-Jugend-Leistungs-Zentren (1983). (mk)

Eishockey: Elita-Liga-Saison in Tirol gestartet

Montag, 30 Oktober 2017
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In der Tiroler Eishockey Elite-Liga startete Ende Oktober die Saison. In den ersten Spielen waren die Crocodiles aus Kundl (gegen die Silz Bulls), die Dragons aus Kufstein (gegen den EC Zirl) und der SC Hohenems (gegen die WSG Wattens Penguins) erfolgreich.

TIROL/KUNDL - Die Eishockey-Saison in der Tiroler Elite Liga hat Ende Oktober begonnen. In dieser Saison nehmen der HC Kufstein Dragons als Titelverteidiger, der EHC Kundl Crocodiles, die WSG Swarovski Wattens Penguins, der EC Zirl Gunner, der SV Silz Bulls und der SC Hohenems teil. Gespielt wird eine vierfache Runde mit anschließendem Play Off. Sowohl die Halbfinale als auch die Finale werden im Best-of-Five Modus ausgetragen. Neu in der Saison 2017/2018 ist die Punkteteilung nach der Hälfte des Grunddurchganges.

Crocodiles wollen Titel

Die Kundler wollen sich unbedingt den Titel zurück holen und verstärken ihr Team mit Daniel Mitterhofer. Der dreifache Bundesliga Meister spielte in der vergangenen Saison noch bei den Haien in Innsbruck, war 48 mal für das österreichische Nationalteam im Einsatz und spielt als Verteidiger. Mit Markus Prock und Taylor Holst konnten die Crocodiles zwei ehemalige Spieler vom Meister Kufstein abwerben. Auch bei den anderen Vereinen hat sich viel getan. Die Dragons konnten die Lücken mit jungen Spielern schließen. Wattens musste neun Abgänge verzeichnen. Konnte aber elf neue Spieler verpflichten. Die Silz Bulls konnten mit Ruslan Gelfanov und Jan Trojan Power gewinnen. Die Zirler verloren mit Martin Röck und Florian Kniebögel zwei wichtige Stützen. (eh)

Kundl: 4. KIA Open-Tennisturnier

Montag, 14 August 2017
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Zum vierten Mal in Folge findet von 18. bis 20 August das etablierte KIA OPEN-TENNISTURNIER in Kundl statt.

Kundl/Kirchbichl - Ins Leben gerufen wurde das Turnier von Autohaus Brunner Kirchbichl, KIA Österreich und dem Tennisclub Kundl unter Obmann Anton Praxmarer. Heuer gibt es einen Nennungsrekord. 64 Tennisspieler aus ganz Österreich werden sich vom 18. bis 20 August in den Bewerben "Herren Champions" und "Herren Future" messen. Start des KIA OPEN ist am Freitag, 18. August, um 12 Uhr am Tennisplatz in Kundl, die Finalspiele der beiden Bewerbe finden am Sonntag ab 12.30 Uhr statt. An Preisgeld wird insgesamt 3.000,- EURO ausgeschüttet. Umrandet ist das Turnier von zahlreichen Side-Event wie Players Night, Sportler- und Gästefrühstück sowie einer Sommernachtsparty.

Handball Schwaz: Endstation Halbfinale...

Montag, 29 Mai 2017
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Sparkasse Schwaz Handball Tirol schaffte es in das Halbfinale der Austrian Handball League. In zwei spannenden Spielen gegen die Fivers Margareten verloren die Schwazer unglücklich.

Schwaz - „Die Atmosphäre war heute der absolute Wahnsinn“, sagt Raul Alonso (Trainer Sparkasse Schwaz Handball Tirol). In einer ausverkauften Osthalle in Schwaz hofften 800 Zuschauer am Sonntag, 14. Mai, auf ein Weiterkommen von Sparkasse Schwaz Handball Tirol. Doch die HC Fivers Margareten konnten das Spiel 24:25 gewinnen.
In der Best-of-Three-Serie stellten die Wiener nach dem 35:32 vom Mittwoch, 10. Mai, auf 2:0 und kickten die Schwazer aus dem Wettbewerb. Unglücklich, wie Trainer Raul Alonso findet: „Das waren zwei ganz enge Spiele, in denen die Fivers letztlich das glücklichere Team waren.“ Nun spielen die Fivers im Finale gegen Alpla HC Hard. Dieses gewannen dei Vorarlberger mit 2:0 (27:26; 32:30).

Raul Alonso zufrieden mit der Saison!

Das Saison-Fazit fällt dennoch positiv aus, vor allem „mit der Entwicklung in den vergangenen beiden Jahren“, ist der spanische Trainer zufrieden: „Hier in Tirol ist etwas im Entstehen. Wir können jeden Gegner in der Liga schlagen und haben die Schwazer Osthalle zur Heimfestung gemacht. Darauf lässt sich aufbauen und ab Sommer geben wir wieder Gas!“, sagt Raul Alonso im Gespräch mit dem ROFAN-KURIER. Das Highlight der Schwazer war der Viertel-Final-Sieg gegen Bregenz Handball. (mk)

Schwazer Handballer spielen im Halbfinale!

Donnerstag, 04 Mai 2017
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Nach dem Grunddurchgang belegte Sparkasse Schwaz Handball Tirol den undankbaren 6ten Platz und musste im Unteren Playoff antreten. Dieses und das Viertelfinale gewannen sie – jetzt wartet mit den Fivers Margareten der amtierende Meister.

Schwaz - Ein Handball-Fest wurde am Sonntag, 23. April, in der Schwazer Ost-Halle gefeiert. Um 18:30 Uhr war es so weit und die Freude von Sparkasse Schwaz Handball Tirol kannte keine Grenzen: Der erstmalige Einzug ins Semifinale der Handball-Liga-Austria (HLA) war geschafft. Die Gegner, Bregenz Handball, enttäuscht, aber auch realistisch: „Wir haben uns sehr viel vorgenommen, aber wie schon am Mittwoch den Start komplett verschlafen. Das war nicht mehr aufzuholen“, sagt der Bregenzer Trainer Robert Hedin, der den Schwazern eine gute Chance auf das Erreichen des Finales gibt.

Brgenz-Trainer Hedin: "Schwaz hat gute Chancen aufs Finale!"

Das angesprochene Spiel vom Mittwoch, 19. April, konnten die Schwazer in Bregenz 27:24 gewinnen - das zweite Spiel der Best-of-Three-Serie wurde mit 28:23 gewonnen. Wichtigster Spieler bei beiden Spielen war der Torhüter, Aliaksei Kishov, der beim Heimspiel als "Man of the Match" ausgezeichnet wurde. In der Woche vor dem Spiel wurde bekannt gegeben, dass die Zusammenarbeit mit dem Torhüter um ein weiteres Jahr verlängert wurde.

Neues Ziel: Finale

Für Trainer Raúl Alonso war der Einzug ins Semifinale absolut verdient: "Wir haben Bregenz phasenweise förmlich eingeschnürt, mit tollem Tempo und einer aggressiven Deckung dagegengehalten. Meine Mannschaft hat sich in dieser Saison sehr weiterentwickelt, wir lassen uns auch durch Schwächephasen nicht mehr aus dem Konzept bringen, finden immer wieder zurück", erklärt der Spanier. Nun freut sich ganz Schwaz auf das Halbfinale, und das neue Ziel: Finale! (mk)

Skateboard: 16-jähriger Schwazer mit großen Zielen

Donnerstag, 04 Mai 2017
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Santino Exenberger gilt als eine der größten Nachwuchshoffnungen Österreichs im Skatboard-Sport. Das große Ziel des 16-jährigen Burschen ist die Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio.

Schwaz - Santino Exenberger hat sich mit seinen 16 Jahren ein hohes Ziel gesteckt: Er will bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio teilnehmen. Mit seinen jungen Jahren konnte der HAS-Schüler bereits einige Erfolge feiern: Bei der Munich Beast Tour wurde er 2013 und 2014 Gesamtsieger. 2015 landete Santino bei der Weltmeisterschaft auf Rang 40. 2016 schaffte er den dritten Rang bei der Jugend-Europameisterschaft und bei der zweiten Auflage der Blue Tomato Captains Quest skatete Santino Exenberger bei den Profis mit. Er punktete mit „Old Style Tricks“ und stieg  ins Finale auf. Am Ende landete er auf Platz fünf. Bereits dort wurde über eine Olympiateilnahme von Santino Exenberger gesprochen.

Seit 11 Jahren auf dem Board!

Mit sieben Jahren hat Santino mit dem Skateboarden angefangen. "Ein Highlight war für mich die Einladung zu den Weltmeisterschaften 2015 in Kimberley", sagt er im Gespräch mit dem ROFAN-KURIER. Dass Skateboarden ab 2020 olympisch ist, findet Santino gut. Er hofft, dass Skateboarden in Österreich populärer wird. Santino hatte auch einen Plan B: "Wenn Skateboarden nicht olympisch geworden wäre, wäre mein Ziel in Amerika mit den ganzen Pros zu skaten", sagt Santino.
Als nächstes sind erneut Contests in Paris, Prag und Slowenien sowie Deutschland geplant. Unterstützen kann man die abitionierten Ziele des jungen Skaters auf I believe in you AT. (eh)

Sparkasse Schwaz gewinnt Unteres Playoff

Dienstag, 04 April 2017
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Das letzte Spiel des Unteren Playoffs der Handball Liga Austria ist noch nicht gespielt, trotzdem haben die Schwazer Handballer den ersten Platz sicher. Jetzt geht es gegen Bregenz um den Einzug ins Halbfinale!

Schwaz - Den Viertelfinaleinzug der Handball Liga Austria fixierte Sparkasse Schwaz Handball Tirol bereits am 5. Spieltag des Unteren Playoffs. Den ersten Platz am 7. Spieltag. Das erklärte Ziel ist erreicht, nun geht es gegen den österreichischen Rekordmeister Bregenz um den Einzug ins Halbfinale. "Ich erwarte mir ein Duell auf Augenhöhe, Bregenz ist uns zuletzt nicht schlecht gelegen", sagt Coach Raúl Alonso im Gespräch mit dem ROFAN-KURIER.

Machtdemonstration im Unteren Playoff

Mit den Leistungen im Unteren Playoff ist der spanische Trainer sehr zufrieden: "Im Unteren Playoff haben wir eindrucksvoll demonstriert, dass wir dort die beste Mannschaft sind und uns frühzeitig den Viertelfinalplatz und den ersten Platz gesichert."
Die Viertelfinal-Partien finden am Donnerstag, 20. April (in Bregenz), und am Sonntag, 23. April (Schwazer Osthalle), statt. Sollte nach diesen Begegnungen noch kein Sieger feststehen, findet das entscheidende Spiel am Freitag, 28. April (Bregenz), statt.

Alonso: "Auf die Tagesform wird es ankommen ..."

Im Grunddurchgang wurden die Punkte geteilt; einmal gewannen die Schwazer, einmal die Handballer aus Bregenz. "Es wird viel von der Tagesform abhängen", denkt Raúl Alonso. Bei einem möglichen dritten Spiel haben die Bregenzer Heimrecht. Schade, denn seit Mai 2016 sind die Tiroler in der eigenen Halle unbesiegt.
Auch die Kaderplanung für das nächste Jahr läuft auf Hochtouren. Mit Sebastian Spendier kommt ein 20-jähriger Spielmacher vom Ligakonkurrenten Union JURI Leoben. (mk)
© Rofankurier