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Neue Daten des Innen-Ministers: Fast jede zweite Straftat in Tirol wird offenbar von einem Ausländer begangen. Das gilt auch für Vergewaltigungen (44%).

Österreich/Tirol - Eine Anfrage von FPÖ-Frauensprecherin NR Carmen Schimanek zu sexuellen Übergriffen in Österreich und eine Anfrage zur Ausländer-Kriminalität von NR Dr. Walter Rosenkranz (FPÖ) wurden kürzlich von Innenminister Mag. Wolfgang Sobotka (ÖVP) mit aktuellen Zahlen beantwortet.

Einige Fakten...

Laut "Statistischem Jahrbuch 2017" gibt es in Österreich 15,3 % Ausländer (oder: 1,34 Millionen). Diese "niedrige" Zahl erklärt sich dadurch, dass Jahr für Jahr Tausende Ausländer die Staatsbürgerschaft erhalten und hier geborene Kinder von Ausländern üblicherweise automatisch die Staatsbürgerschaft erhalten. Knapp 600.000 Ausländer sind übrigens derzeit kürzer als 5 Jahre im Land (z.B. Asyl).

Österreich: Ausländer bei über 40% aller Straftaten "tatverdächtig"

Im ersten Halbjahr 2017 gab es in ganz Österreich 131.700 Straftaten bzw. „Tatverdächtige“.
Davon sind 53.060 – oder über 40% – Ausländer. Von den etwa 2.300 Sexual-Straftaten im ersten Halbjahr 2017 wurden in Österreich 296 Vergewaltigungen begangen, 131 Tatverdächtige sind Ausländern. Das sind über 44%. 623  Mal gab es sexuelle Belästigungen und unzüchtige Handlungen in der Öffentlichkeit. Davon gehen über 43% auf das Konto von Tätern mit ausländischer Staatsbürgerschaft. Österreicher mit Migrations-Hintergrund werden in der Statistik nicht erfasst.
Bereits 2016 stieg die Zahl der Sexualverbrechen auf 5.252 Fälle an. 30% davon wurden von Ausländern begangen. 2015 waren es noch 4.136 Sexual-Verbrechen.

NR Schimanek: "Nicht nur subjektives Empfinden!"

Das seien laut NR Schimanek "schockierende Details". Beinahe flächendeckend sei die Gesamtzahl der Übergriffe auf Frauen durch Ausländer zwischen 2014 und 2016 deutlich gestiegen. Schimanek dazu: "Seit 2015 verweigern SPÖ, ÖVP und GRÜNE jegliche Zusammenarbeit bei der Lösung des Problems mit der Ausrede, dass es sich hierbei nur um ein subjektives Empfinden handle! Nun haben wir es schwarz auf weiß! Mit dem gesetzeswidrigen Import von nahezu 100.000 vorwiegend jungen Männern allein im Jahr 2015 hat die Bundesregierung den Grundstein für diese Entwicklung gelegt." Das Innenministerium betont indessen, dass es sich bei den Zahlen noch um "Rohdaten" handle.

Tirol: 47% aller Tatverdächtigen sind Ausländer    

In Tirol wurden im ersten Halbjahr 2017 (Jänner bis Juni) 13.391 Tatverdächtige registriert. Davon waren 6.309 Ausländer. Das sind über 47%! Im Bezirk Kufstein wurden 1.497 Verbrechen begangen, davon 39% von Ausländern. Im Bezirk Schwaz waren es 1.308 Straftaten, davon wurden 623 von Ausländern begangen – oder ca.  47%. In Innsbruck gehen von den 3.788 Straftaten fast 49% auf das Konto von Ausländern.
M-PREIS... ein Tiroler Familienbetrieb mit vielen Auszeichnungen. Doch von der Arbeitnehmer-Seite wurden zuletzt zwei Negativ-Meldungen an die Redaktion herangetragen. Ein Filialleiter beispielsweise wurde kürzlich nach 16 Dienst-Jahren gekündigt, kurz vor seinem 50. Geburtstag.

TIROL - Stefan A. (Name von der Redaktion geändert), war bis vor kurzem Filialleiter bei der Firma MPREIS. Er schildert, wie die Kündigung aus seiner Sicht ablief. "Ich war 16 Jahre lang als Filialleiter bei der Firma MPREIS tätig. Mehrmals habe ich den Bonus für gute Inventur-Abwicklung und Umsatz-Steigerung bekommen! Kurz vor meinem 50. Geburtstag kam dann ein Trupp von Vorgesetzten in meine Filiale, stellte alles auf den Kopf und bekrittelte dies und das. Fast 16 Jahre lang war zuvor so etwas noch nie vorgekommen...", erzählt der ehemalige Filialleiter der Redaktion. Am letzten Tag der Einschau bat man ihn in sein eigenes Büro und sprach ihm die Kündigung aus. Der Grund sei das Ergebnis der Einschau in seiner Filiale gewesen und dass "seine Einstellung nicht mehr MPREIS-konform sei".
Stefan A. hat eine andere Erklärung: "Ab dem 50. Lebensjahr gibt es einen erweiterten Kündigungs-Schutz. Dazu kommt, dass ich nach 16 Jahren natürlich teurer war als jüngere Filialleiter..." Auch beim AMS habe man ihm gesagt, dass Kündigungen vor dem 50. Geburtstag wohl aus diesen Gründen öfter vorkommen würden.

Wenige Tage vor seinem 50. Geburtstag: Der Rauswurf...

Völlig unvorbereitet habe man ihn am letzten Tag dieser Visite in sein eigenes Büro zitiert. "Ich war zuerst der Meinung, man möchte hier gemeinsam das Ergebnis und mögliche Verbesserungen besprechen. Bereits zuvor hatte ich Vorgesetzte informiert, dass es schwierig sei, den Laden anständig besetzt zu halten, ohne Arbeitszeit-Verletzungen zu begehen, weil eine Mitarbeiterin pensioniert und nicht mehr nachbesetzt wurde. Ich wäre also gezwungen gewesen, Arbeitszeit-Verletzungen anzuordnen oder selber zu begehen..." Erst im Laufe des Gespräches hätte es dann geheißen, man wolle mit ihm nicht länger über Details diskutieren – und er sei jetzt hiermit gekündigt. Wie Stefan A. sagt, hätten beim  Gespräch die Kündigung sowie eine einvernehmliche Kündigung schon fertig vorbereitet am Tisch gelegen.
 Die entsprechende Presse-Anfrage an MPREIS beantwortet Maria Stern aus der Werbe-Abteilung wie folgt: "Ihre Anfrage ist für uns überraschend, da gerade MPREIS viele Mitarbeiter mit über 20-jähriger Betriebszughörigkeit beschäftigt. Es stellt aus unserer Sicht ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal zu manchen Mitbewerbern dar, dass wir unsere Mitarbeiter bis zur Pensionierung beschäftigen und ihnen einen sicheren Arbeitsplatz garantieren."

MPREIS: "Alter kein Entlassungs-Grund"

Die Mitarbeiter-Gruppe zwischen dem fünfzigsten und sechzigsten Lebensjahr sei bei MPREIS sogar die zweitgrößte Gruppe von Beschäftigten. "MPREIS zeichnet sich über einen in der Branche überdurchschnittlich langfristig ausgerichteten Beschäftigungsansatz aus... In Hinblick auf das Datenschutzgesetz bitten wir um Verständnis, dass zu konkreten Arbeits- oder Dienstverhältnissen keine Stellungnahme abgegeben werden kann. Selbstverständlich stellt das Alter von Mitarbeitern weder einen Entlassungs- noch einen Kündigungsgrund dar", heißt es seitens MPREIS weiter. Auch zu einem zweiten Fall hat der ROFAN-KURIER bei MPREIS nachgefragt: Hier wurde an die Redaktion herangetragen, dass man in einer Filiale alle Mitarbeiterinnen vor die Wahl gestellt hätte: 5 Stunden weniger Arbeit pro Woche oder Kündigung. Dazu heißt es von MPREIS: "Aufgrund von saisonbedingten Umsatzschwankungen würden (in Abstimmung mit dem Team) 'Veränderungen bei Arbeitsstunden' vorgenommen..."
RATTENBERG (klausm) Mit Musik von „The Jazz Triangel“ öffnete am Freitag den 01. September in Rattenberg die Wanderausstellung „Menschenbilder Tirol 17“, eine Gemeinschaftsausstellung der Landesinnung der Tiroler Berufsfotografen und zwar nicht wie ursprünglich geplant am Virgilplatz, sondern wetterbedingt im Veranstaltungszentrum Malerwinkel, was der guten Stimmung keinen Abbruch tat.

Als ganz besondere Ehrengäste begrüßte Franz Schweiger, Obmann vom Verein „Rattenberg 2022“: LH-Stv Ingrid Felipe, LR Patrizia Zoller-Frischauf, LA Barbara Schwaighofer, Bgm Bernhard Freiberger, Innungsmeisterin Irene Ascher, Koordinator Klaus Maislinger, Susanne Gregori und Sonja Altenburger vom Kultur- und Wirtschaftsförderungsverein (KuWiFö) Rattenberg.

51 Aufnahmen von 33 Tiroler Berufsfotografen sind, bzw. waren in Kufstein, Innsbruck, Lienz und eben vom 01. bis 19. September zu sehen und zeigten eindrucksvoll die bunte Vielfalt zum Thema „Mensch“. 2014, anlässlich des Jubiläums „175 Jahre Fotografie“, wurde die Ausstellung „Menschenbilder Tirol“ von Landesinnungsmeisterin Irene Ascher initiiert und wurde bereits nach kurzer Zeit fester Bestandteil im Innsbrucker Ausstellungskalender. Die Auftaktveranstaltung für die heurige Wanderausstellung „Menschenbilder Tirol 17“ fand im Juni im Kaufhaus Tyrol (Innsbruck) statt und wanderte bzw. wandert bis November durch’s Land.

Die Tiroler Fotografen haben ihren kreativen Zugang und ihr technisches Fundament in der Ausstellung „Menschenbilder“ unter Beweis gestellt und präsentieren im Rahmen dieser Wanderausstellung großartige, stimmungsvolle und einfühlsame Werke.

Grußworte und Glückwünsche zur Ausstellungseröffnung in Rattenberg „Menschenbilder Tirol 17“ in Rattenberg kamen von Bgm Bernhard Freiberger, LA Barbara Schwaighofer, LR Patrizia Zoller-Frischauf und Innungsmeisterin Irene Ascher. Ascher bedankte sich ganz besonders bei allen teilnehmenden Fotografen, den Sponsoren, bei Klaus Maislinger für die Koordination, bei Ingrid Prader für die Kuratierung der Ausstellung, beim Marketingteam vom Kaufhaus Tyrol sowie dem Team der Wirtschaftskammer. 

FOTOS:

Handball Tirol: "Wollen unter die Top Vier!"

Freitag, 25 August 2017
Freigegeben in Sport
Die Vorbereitung ist beendet der Trainer zufrieden. Für Handball Tirol Sparkasse Schwaz beginnt die neue Saison in der Handball Liga Austria. Mit vier Neuzugängen will Trainer Raúl Alonso wieder in die Top Vier!

Schwaz - "Es gibt ein paar personelle Veränderungen, aber die gute Mischung im Team bleibt bestehen", sagt Raúl Alonso, Trainer von Handball Tirol Sparkasse Schwaz. Mit Sebastian Spendier (20), Phillip Walski (20, beide zuvor Union Leoben) und Michael Miskovez (20, SG Westwien) wechselten drei österreichische Talente nach Schwaz; mit dem Russen Alexander Pyshkin kam ein routinierter Kreisspieler mit internationaler Erfahrung: "Allesamt wurden optimal aufgenommen und haben sich bereits gut integriert. Sie haben in der Vorbereitung gezeigt, dass sie uns weiterhelfen werden", sagt Alonso.
Weitere Antworten gab Raúl Alonso im Interview mit dem ROFAN-KURIER:

RoKu: "Letztes Jahr konnte die Mannschaft in das Semi-Finale der HLA aufsteigen – was sind die Ziele für heuer?"
Raúl Alonso:
"Wir haben in den letzten beiden Jahren viel Wert auf den Bereich Athletik gelegt, nun soll zusätzlich der nächste Schritt auf spielerischer Ebene erfolgen. Wir wollen den positiven Schwung aus der letzten in die neue Saison mitnehmen: Die Osthalle soll abermals eine Festung werden, zudem wollen wir auch in Auswärtsspielen noch konstanter auftreten. Wir wollen zumindest wieder ins Halbfinale. Jetzt gilt unsere Konzentration aber dem Grunddurchgang, erst danach sollten wir aufs Frühjahr blicken. Es wird eine harte Saison, aber wir haben den Anspruch, unter den Top 4 der Liga zu bleiben."

RoKu: "Wer sind heuer in der HLA die Favoriten?"
Alonso: "Im Grunde die üblichen Verdächtigen: Topfavoriten sind für mich Hard, die Fivers Margarethen und der Rekordmeister Bregenz. Wir wissen, dass wir mit diesen Teams auf Augenhöhe agieren können, wollen das auch beweisen."


"Hervorragender Teamspirit!"

RoKu: "Wo liegen die Stärken der Mannschaft?"
Alonso: "Wir haben zuletzt mit einer deutlich verjüngten Mannschaft (Altersschnitt 23 Jahre, Anmerkung der Redaktion) viele Fortschritte gemacht. Sowohl im athletischen als auch im spielerischen Bereich sind wir besser geworden. Unsere Deckung mit Goalie Aliaksei Kishov ist sehr kompakt. Offensiv wollen wir noch variantenreicher auftreten und vor allem abgebrühter im Abschluss agieren. Der Teamspirit ist hervorragend, die mannschaftliche Geschlossenheit ein großer Pluspunkt."


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Die Mannschaft von Handball Tirol Sparkasse Schwaz will auch heuer wieder unter die Top Vier! ©Handball Tirol

RoKu: "Wie bist du mit der Saisonvorbereitung zufrieden?"
Alonso: "Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden: Die Mannschaft ist athletisch in einem Top-Bereich. Außerdem sind wir spielerisch wieder weiter gekommen. Wir sind eine verschworene Einheit, treten sehr kompakt auf. Die Intensität im Sommer war sehr hoch, alle sind hervorragend mitgezogen. Unser Regisseur Matias Jepsen ist nach überstandener Verletzung wieder fit. Wir alle sind bereit für den Saisonstart." 


RoKu: "Apropos Saisonstart - am Freitag, 1. September, geht‘s los – auswärts gegen die Fivers Margarethen. Wie schätzt du die Chancen ein?"
Alonso: „Das ist natürlich ein ganz harter Brocken gleich zum Auftakt. Die Fivers sind wie wir eine Heimmacht, die Hollgasse ist bekannt als schwieriger Boden für jedes Gastteam. Die Wiener sind Meister 2016, dazu amtierender Pokalsieger – als gleich eine hohe Hürde und Standortbestimmung für uns. Die Fivers haben ein kompaktes Gefüge mit Dreh- und Angelpunkt Vytas Ziura, ein herausragender Spieler. Wir müssen ihn bestmöglich ausschalten und konzentriert in Abwehr und Angriff agieren. Dann können wir in Wien punkten."

Update 2. September: Das erste Spiel der Schwazer Handballer wurde knapp 26:24 verloren. Alonso dazu: "Wir hätten uns vom Ergebnis her natürlich mehr erwartet und vielleicht auch verdient gehabt. Aber spielerisch haben wir durchaus überzeugt, es war eine der besten Partien der letzten Wochen. Wir brauchen auch noch etwas Zeit. Die Fivers waren durch den Supercup schon im Wettkampfmodus, das hat uns noch gefehlt. Man hat auch gesehen, dass sie in puncto Qualität gleich gut sind wie letzte Saison und da waren sie im Finale."


RoKu: "Vielen Dank für das Gespräch!" (mk)

FPÖ: "Andere vor Wahl mit unseren Themen!"

Freitag, 25 August 2017
Freigegeben in Politik
Viele Forderungen, die die FPÖ seit Jahren stellt, tauchen nun vor der Nationalrats-Wahl mit rotem oder schwarzem Mascherl wieder auf. FPÖ-Obmann Abwerzger: „Andere Parteien heften sich vor der Wahl jetzt unsere Themen ans Jackerl!“

Tirol/Österreich - Laut FPÖ-Obmann LA Mag. Markus Abwerzger und Nationalrats-Abgeordnetem Peter Wurm wurde beispielsweise der Assistenzeinsatz des Bundesheeres am Brenner schon 2011 gefordert. LA Abwerzger: "Es ist erfreulich, dass unsere Forderung nun vor der Wahl aufgrund der brenzligen Situation endlich umgesetzt wird!", behaupten sie.

Brenner Top-Flüchtlings-Route

Für den FPÖ-Landeschef braucht es effektive Grenzkontrollen: "Es ist das eingetreten, wovor die FPÖ bereits seit Jahren gewarnt hat: Der Brenner ist heute die Top-Flüchtlingsroute in Mitteleuropa. Als wir davor gewarnt haben, wurden wir als Hetzer hingestellt. Unsere Befürchtungen sind wahr geworden." Laut FPÖ hätte von "Anfang an auch der gesamte Zugverkehr, also sämtliche Personen- und Güterzüge, lückenlos überwacht und kontrolliert gehört." Es seien die anstehenden Nationalrats-Wahlen, die SPÖ und ÖVP nun dazu bewegen, in Sachen illegale Einwanderung mit FPÖ-Forderungen hausieren zu gehen.
FPÖ-Bezirksobmann Nationalrat Peter Wurm: "Seit 2015 ist das Bundesheer im Burgenland wieder im Grenz-Einsatz. Das hat sich bewährt". Er verweist weiters auf die angespannte Situation im Wipptal: "Die dortige Bevölkerung braucht effektive Grenzkontrollen schon lange! Die Leute haben vor unkontrolliertem Asyl-Zustrom große Angst."
Sonntag, 15. Oktober ist nicht nur der Tag, an dem in Österreich über den zukünftigen Nationalrat entschieden wird, in Tirol wird zusätzlich noch entschieden, ob sich Innsbruck für die Olympischen Winterspiele 2026 bewerben darf.

Tirol - Das Land Tirol präsentierte im August das Angebot für die Olympiabewerbung 2026. Dabei wurde auch die Frage für das Volksbegehren, das am Sonntag, 15. Oktober, zeitgleich mit der Nationalratswahl, stattfinden soll, öffentlich gemacht: "Soll das Land Tirol ein selbstbewusstets Angebot für nachhaltige, regional angepasste sowie wirtschaftlich und ökologisch vertretbare Olympische Spiele 2026 und Paralympische Winterspiele Innsbruck-Tirol 2026 legen?"
Für LH Günther Platter (ÖVP) steht die Frage dafür, "dass es unsere Spiele nach unseren Regeln werden." Er sieht in der Ausrichtung der Olympischen Spiele eine einmalige Chance: "Kein Gigantismus, keine neuen Sportstätten, sondern ein echter Mehrwert für das ganze Land", sagt er.

LISTE FRITZ: "Manipulative Frage-Stellung"

Noch vor der Präsentation legte die LISTE FRITZ Einspruch ein: "Die Fragestellung der schwarz-grünen Landesregierung ist derart manipulativ, dass wir sie in dieser Form komplett ablehnen. Es ist der Versuch von Platter und Co., die Tiroler Bürger mit einer wertenden Fragestellung für dumm zu verkaufen", sagt Klubobfrau Dr. Andrea Haselwanter-Schneider. Sie hält die "schwarz-grüne Olympia-Frage für peinlich".
Die Aufregung der LISTE FRITZ ist für VP-Klubobmann Jakob Wolf nicht an Scheinheiligkeit zu überbieten: "Seit Wochen beklagt sich die LISTE FRITZ darüber, dass das Land Tirol ihrer Meinung nach die Bevölkerung nicht ausreichend über Olympia informiert. Wenn man nun aber genau diesem Wunsch entspricht, wird das ebenfalls wieder reflexartig abgelehnt..."
Kritik kommt allerdings auch aus einer anderen Richtung: Die Demokratie-NGO "mehr demokratie! tirol" sagt, dass "die suggestive Fragestellung verfassungswidrig" sei: "Die Tiroler Landesregierung hat sich gegen Fairness und Chancengerechtigkeit bei der Volksbefragung über die Olympiabewerbung entschieden und hat sich auf eine manipulative, wahrscheinlich verfassungswidrige Fragestellung für die Olympia-Volksbefragung festgelegt," kritisiert Mag. Erwin Leitner, Sprecher von „mehr demokratie!“. (mk)

ÖVP-Kritik an "selbst ernannten Seenot-Rettern"

Freitag, 28 Juli 2017
Freigegeben in Politik
Über 110.000 Menschen sind laut UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR bis Mitte Juli über das Mittelmeer nach Europa gekommen. Unterstützt werden deren Schlepper dabei laut Minister Sobotka (ÖVP) von "selbst ernannten Seenot-Rettern", die illegale Einwenderer vor der Küste Nordafrikas aufsammeln.

International - Den Meldungen, dass Hilfsorganisationen Schlepper unterstützen und Illegale direkt vor Nordafrikas Küste übernehmen, wurde bisher wenig Beachtung geschenkt. Doch seit wenigen Tagen erheben auch Regierungs-Mitglieder aus Österreich und Deutschland diese Vorwürfe. Der deutsche Innenminister Thomas de Maizière (CDU) sieht das Vorgehen von Nicht-Regierungsorganisationen vor der italienischen Küste zur Rettung von Illegalen "kritisch", berichtet die Nachrichtenagentur AFP. "Die Italiener untersuchen Vorwürfe gegen NGOs", sagte de Maizière den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Sein italienischer Minister-Kollege Marco Minniti habe ihm gesagt, dass die Schiffe in libysche Gewässer fahren würden und vor dem Strand ihre Positionslichter einschalten, um den Schiffen der Schlepper schon mal ein Ziel vorzugeben.

Sobotka fordert Strafen

Österreichs Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) forderte zuletzt, dass diese "selbst ernannten Seenot-Retter" mit Strafen belegt werden. Sie kooperieren laut Sobotka direkt mit den Schlepperbanden vor der libyschen Küste. Sobotka zu einer deutschen Tageszeitung: "Es ist absehbar, dass sich die Lage zuspitzt… dass das nicht gut ausgeht!" Man müsse es abstellen, dass die NGOs direkt in libysche Hoheitsgewässer fahren "und dort die Flüchtlinge direkt von den Schleppern übernehmen", sagt Sobotka. Auch Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) fordert: "Die NOGs, die im Mittelmeer aktiv sind, müssen gewisse Bedingungen einhalten: Sie dürfen nicht mit Schleppern kooperieren. Sie dürfen nicht in libysche Hoheitsgewässer einfahren und sie sollen ihre Finanzen transparent offenlegen."
Derzeit stellen NGO-Schiffe laut Minister Thomas de Maiziére teilweise widerrechtlich ihre Transponder ab, damit ihr Einfahren in libysche Hoheitsgewässer nicht verfolgt werden kann. Mit ihren Positions-Leuchten würden sie die Schlepper-Schiffe dann einweisen. "Auswüchse der Asyl-Industrie", wie Insider berichten. Allein die Rechtsberatung, Unterbringung und Betreuung der Asylanten sei in Österreich ein "Millionengeschäft". (hp)
Mitte Juni wurde die Fußballsaison im Tiroler Unterhaus beendet. Für die Mannschaften geht es nun in die verdiente Sommerpause. Für die Mannschaften in Verbreitungsgebiet des ROFAN-KURIER war die Saison unspektakulär: Es gab mit Münster nur einen Aufsteiger.

Region - Am Samstag, 18. Juni, um circa 20:00 Uhr wurden die letzten Spiele der Rückrunde abgepfiffen. Die Spieler dürfen nun in die Sommerpause. Der ROFAN-KURIER blickt auf die Tabellen:

Regionalliga West

Der SC Schwaz ist heuer die stärkste Tiroler Mannschaft in der Regionalliga West. Die Mannschaft von Trainer Stefan Höller überholte am letzten Spieltag die Amateure vom FC Wacker Innsbruck und wurde Fünfter. Die SV Wörgl, von vielen als Fixabsteiger gehandelt, schafften es aber über dem Strich zu bleiben und kamen mit 33 Punkten auf Platz 13. Außerdem konnten die Wörgler heuer den TFV Kerschdorfer Tirol Cup gewinnen.

Tiroler Liga

In der Tiroler Liga erreichte der SC Kundl diese Saison den elften Platz mit 37 Punkten. Die Kundler sind mit der Saison „im Großen und Ganzen zufrieden“, sagt Reinhold Ebenbichler im Gespräch mit dem ROFAN-KURIER. Der Obmann-Stellvertreter weiter: „In den letzten Spielen bewies das Team große Moral, gewann die entscheidenden Partien und sicherte sich drei Spieltage vor Schluss den Klassenerhalt.“ Außerdem verriet er, dass Pascal Burger vom FC Buch nächste Saison in Kundl spielen wird. Nicht zufrieden kann der SV Fügen sein. Mit 26 Punkten steigen sie als Vorletzter ab.

Landesliga Ost

In der Landesliga Ost gibt es drei Mannschaften im Gebiet des ROFAN-KURIERs. Jenbach, Stumm und den FC Buch. Die beiden erstgenannten Jenbach und Stumm kämpften bis zum Ende der Saison um den achten Platz, wobei der SV Jenbach mit 34 Punkten am letzten Spieltag den SV Stumm überholte (32 Punkte). Die Bucher wurden Vorletzter mit 26 Punkten, müssen aber dank der Liga-Konstellation nicht absteigen. Der Absteiger aus der LLO ist Kolsass/Weer.

Gebietsliga Ost

In der Gebietsliga konnte sich die SPG Brixlegg heuer den 4. Platz sichern. Mit 44 Punkten war man aber leider neun Punkte hinter den Aufstiegsplätzen. In der Mitte der Gebietsliga landete heuer der FC Kramsach/Brandenberg. Sie schlossen die erste Saison als 9. ab.

Bezirksliga Ost

Nächstes Jahr gibt es in der Gebietsliga ein weiteres Derby: Die Mannschaft der Münsterer schaffte den Aufstieg mit ihrem zweiten Platz. Dahinter wurde der FC Wacker Alpbach mit 44 Punkten Dritter. Weerberg erreichte den fünften Platz, Ried/Kaltenbach wurde Sechster, Vomp Siebter, der FC Achensee Zehnter, Breitenbach Zwölfter und Radfeld 13.

Damen

Die letztjährige Meistermannschaft aus Brixlegg konnte ihren Titel nicht wiederholen, erreichte aber den dritten Platz. Durch eine Niederlage in der letzten Runde und einem gleichzeitigen Sieg der SVI-Damen überholten diese die Brixlegger. Die zweite Damenmannschaft im Verbreitungsgebietes des ROFAN-KURIER ist die Mannschaft Ried/Kaltenbach. Diese erreichte nach 18 Spielen in der Damenmeisterschaft den siebten Platz.
Im Artikel zur ACHENSEEBAHN im ROFAN-KURIER vom Freitag, 1. Juni, wurde über den Entfall der Infrastrukturgelder für die Achensee-Bahn berichtet. Zitierte Aussagen des Herrn DI Allinger-Czollich möchte ich ergänzen und richtig stellen.
Die Achenseebahn ist kein Tourismusbetrieb,  sondern ein Eisenbahnunternehmen gemäß Eisenbahngesetz und Konzession seit 1889. Damit gilt das ÖPNRV-G.

Gemäß §3 liegt ein kommerzieller Verkehr (Fahrbetrieb ohne Zuschüsse) vor.
Das Privatbahngesetz, regelt die Zuschüsse.  Die sogenannten gemeinwirtschaftlichen Leistungen (Betriebszuschüsse) werden von der Achenseebahn nicht benötigt. Es ist lediglich die Finanzierung der Infrastruktur erforderlich, sodass die sogenannten MIP Mittel (Infrastrukturgelder) notwendig sind. Die Schafbergbahn und die Schneebergbahn sind Ausflugsbahnen auf einen Berg. Die Achenseebahn AG bietet einen Nah- und Regionalverkehr gem.  ÖPNRV-G und PSO Public Service Obligation, wie die ÖBB, alle Privatbahnen und auch die DB-AG im Außerfern an.

Auch diese Unternehmen befördern Touristen, OHNE dass ihnen Gelder gestrichten werden. Mit den Linienbussen in Tirol werden auch Touristen befördert, ohne dass irgendeine Stelle dafür Gelder zur Betriebsabwicklung streicht. Das Gegenteil ist der Fall.
Nah- und Regionalverkehr wird neben dem Regelbeförderungspreis (Tarif) auch mit stark subventionierten Preisen in Verkehrsverbünden durch die öffentliche Hand finanziert. Wenn Allinger-Czollich meint, weil die Achenseebahn AG ihren Nah- und Regionalverkehr nicht mit subventionierten Tarifen oder gar mit Verkehrsdienstvertrag  führt, gebühren ihr auch keine Infrastrukturmittel, irrt er, weil es im Sinne der Erwerbsfreiheit nicht sein darf, dass man öffentliche Subventionen für den Fahrbetrieb als Voraussetzung für eine Infrastrukturabgeltung definiert. Vielmehr sollte die öffentliche Hand froh ist, dass es auch noch ein Eisenbahnunternehmen gibt, dass ohne Subvention fährt und so bekannt ist, dass es seinen Verkehr selbst finanzieren kann und von sich aus einen ganzjährigen Verkehr mit Triebwagen entwickeln will. Wenn Allinger-Czollich meint, dass die Fahrzeiten der Achenseebahn (mit Dampfzügen) nicht attraktiv sind, dann sollte er sich fragen, ob der Umgang nicht schon über Jahrzehnte gleich zu allen anderen Bahnen war, weil keine Modernisierung ohne öffentliche Gelder erfolgt ist. Die Achenseebahn wird im Mai 2018 aus kommerziellen Überlegungen ohne Subvention ihren Fahrplan verdoppeln.

Sollte sich die Ungleichbehandlung bei der Infrastrukturfinanzierung ändern, werden wir uns in die Lage versetzen, mit Triebwagenzügen von Eben nach Jenbach in der halben Zeit, wie die Linienbusse zu fahren und jedem Fahrgast im Vergleich zu heute einen Sitzplatz anbieten zu können. Über das geplante Angebot hinaus, kann  gem. PSO bzw. ÖPNRV-G eine Bestellung abgegeben werden oder mit einer allgemeinen Vorschrift ein Dritttarif mit unserem Unternehmen vereinbart werden. Es sollte verständlich sein, dass ein stark subventionierter VVT Tarif ohne Ausgleichzahlung nicht akzeptiert werden kann.

5.000 arbeitslose Asylberechtigte

Donnerstag, 06 Juli 2017
Freigegeben in Tirol-Nachrichten
TIROL „Asylberechtigte sollen arbeiten dürfen“, hieß es immer wieder. Jetzt dürfen sie es, doch kaum jemand will sie… Fehlende Sprachkenntnisse und fehlende Ausbildung gibt das AMS als Gründe dafür an.
Laut Daten des AMS Tirol werden am heimischen Arbeitsmarkt langsam aber sicher die Auswirkungen der vielen positiven Asylanträge spürbar: 2015 meldeten sich in Tirol 1.420 Asylanten beim AMS. 2016 waren es 1.880, heuer sind es bereits 1.622. In Summe suchen mittlerweile etwa 5.000 (neue) Asylberechtigte in Tirol eine Arbeitsstelle. Etwa ein Drittel der Asylberechtigten in Tirol hat bisher eine Arbeit.
68 Prozent der arbeitssuchenden Asylberechtigten haben in ihrer Heimat keine formelle Ausbildung wie wir sie kennen. „Für diese Menschen ist es von ihrer Kultur und ihrer Heimat her schwer zu verstehen, wie wichtig bei uns eine Ausbildung ist“, sagt AMS-Landesgeschäftsführer Anton Kern.
Fakt ist auch: Nur eine Minderheit hat eine akademische Ausbildung. Den Kernphysiker, der mit Frau (ohne Kopftuch) und einem Kind nach Österreich kommt, findet man nur selten.
Fehlende Ausbildung und vor allem fehlende Kenntnisse der Sprache und Schrift seien die Haupthürden bei der Arbeitssuche.  
Die meisten arbeitslosen Asylberechtigten gibt es in den Ballungszentren Innsbruck, Kufstein und Schwaz.
© Rofankurier