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Freitag, 5. Oktober: Science Busters im Komma

Dienstag, 11 September 2018
Freigegeben in Termine & Kultur
Die aus dem Fernsehen bekannten Science Busters kommen am Freitag, 5. Oktober, ab 20:00 Uhr mit dem Programm "O'zapft is - die Naturwissenschaft des Oktoberfestes" ins VZ Komma Wörgl.

WÖRGL - Das Oktoberfest – 208 Jahre Saufen, Schunkeln, Speiben für den Wirtschaftsstandort München. Jedes Jahr tobt an der Isar die sogenannte Wiesn, eine kommunalabgabenpflichtige Gruppenintoxikation mit Trachtenanschluss im Beisein von Fett, OH-Gruppen und Magensäure.
Die Science Busters schunkeln zwar nicht mit, wissen aber trotzdem: Welches war Albert Einsteins Lieblingszelt auf der Wiesn? Verletzt Glyphosat das Reinheitsgebot? Kann ein Vollrausch lebensrettend sein? Wie gewinnt man beim Dosenschießen immer? Und warum müssen wir rülpsen und warum manchmal so laut?
Martin Moder (Molekularbiologe, PhD, Centrum f. Molekulare Medizin Wien), Science Blogger & Astronom Dr. Florian Freistetter und Martin Puntigam (MC der Science Busters & Univ.- Lektor, Uni Graz) naturwissenschaftlichen Experten für Damenspitz und Herrenräuscherl mit ihrer neuen Show zur größten Drogenparty der Welt. Mit Gnackwatschenunterweisung – live!
Mediterranes Flair und köstliche italienische Spezialitäten gibt es Ende September in der Energiemetropole Wörgl: Beim Mercato Italiano kommen zehn bis zwölf italienische Händler in die Stadt.

WÖRGL - Dolce Vita, italienisches Flair, kulinarische Köstlichkeiten und typische Produkte aus den Top-Regionen Italiens – das zeichnet den "Mercato Italiano" aus. Zehn bis zwölf italienischen Händler und Erzeuger bringen italienisches Flair in die Bahnhofstraße und laden zum Verkosten und Genießen ein. Ein Reiz für alle Sinne: Käsesorten, die "Formaggi", in unzähligen Varianten, Mortadella, Prosciutto und Salami, Oliven in schwarz, violett oder in grün, "Dolci" in allen erdenklichen Formen. Dazu ein Glas Vino...
Der Mercato Italiano findet am Donnerstag, 27. September (9:00 bis 20:00 Uhr), am Freitag, 28. September (9:00 bis 22:00 Uhr) und am Samstag, 29. September (9:00 bis 18:00 Uhr) am Parkplatz der Stadtapotheke Wörgl statt!

Verkehrsbehinderungen in Wörgl!

Montag, 11 Juni 2018
Freigegeben in Lokales
Seit einer Woche wird bei der Salzburger Straße in Wörgl gebaut - Verkehrsbehinderungen inklusive. Die Bauarbeiten sollen am Freitag, 6. Juli, abgeschlossen sein.

WÖRGL - Vergangenen Montag, den 4. Juni 2018 wurde in 6300 Wörgl, Salzburgerstraße/B171 (Kreuzung Johann- Federerstraße, Ladestraße) mit den Tiefbauarbeiten für den weiteren Ausbau des Wörgler Fernwärmenetzes begonnen. Mit Absprache des Baubezirksamtes Kufstein/Straßenbau wurde eine Regelung der Bautätigkeiten festgelegt, welche vorsieht, dass die Verkehrsführung bis zur Fertigstellung einseitig geleitet wird. Dieser Entscheid geschah aus folgendem Grund. Durch die "einseitige" Verkehrsführung, sind laut zuständiger Behörde keine Nachtarbeiten vorgesehen und somit entsteht für die unmittelbaren Anrainer keine Lärmbelästigung in den Abend- und Nachtstunden. Dazu muss die Salzburgerstraße nach den Tiefbauarbeiten neu asphaltiert werden, durch die "einseitige" Verkehrsführung ist eine Gesamtsperre der Straße daher nicht von Nöten. Um in das Zentrum Wörgls zu gelangen kann man folgende Ausweichrouten nehmen: Umleitung vom Kreisverkehr über die Rupert Hagleitner- Straße, über den Angather Weg in die Ladestraße.

Kopfgeld auf Vandalen ausgesetzt

Montag, 28 Mai 2018
Freigegeben in Österreich
WÖRGL - In Wörgl stehen ROFAN-KURIER Aufsteller an mehreren Orten: In der Bahnhofsstraße, beim WAVE, beim Einkaufszentrum West (Spar, Hofer, KIKA) oder auch beim M4. Immer wieder kommt es zu Beschädigungen dieser Aufsteller. Es werden die Taschen aufgeschlitzt, heruntergerissen, oder die Aufsteller werden überklebt. Um diesen Vandalismus entgegenzuwirken hat die Redaktion nun beschlossen, für alle Informationen, die zu einer Überführung dieser Vandalen führt, ein "Kopfgeld" auszusetzen. Für alle Hinweise, die zu einer Überführung der Täter führen (Fotos, Filme, Beobachtungen, Aussagen...), wird eine Belohnung von 200,– EURO in bar ausgesetzt.
Die Redaktion

Hochwasser: Hick-Hack geht weiter!

Montag, 26 Februar 2018
Freigegeben in Tirol-Nachrichten
Der geplante Hochwasserschutz "Unteres Unterinntal" spaltet die Gemeinden. Während die einen noch das beste für sich herausholen wollen, drängt Wörgl auf eine Verordnung vom Land - kurz gesagt, die Verbandsgründung verzögert sich immer weiter.

REGION - 250 Millionen EURO soll das Hochwasser-Schutz-Projekt zwischen Kramsach und Angath kosten. Das generelle Projekt wurde bereits ausgearbeitet und "derzeit finden die finalen Planungsarbeiten für die weitere Optimierung der Hochwasser-Schutzmaßnahmen statt", heißt es von Seiten des Landes. DI Markus Federspiel (Vorstand der Abteilung Wasserwirtschaft beim Land) rechnet damit, dass das Ergebnis in den nächsten zwei bis drei Monaten vorliegen wird. Geplant sind 18 Kilometer Mauern und Dämme, sowie drei Retentionsräume zum Rückhalt des verdrängten Wassers. Diese Retentionsräume sind in Kramsach, Radfeld/Kundl und Angath geplant. Von diesen Gemeinden hat aber bis jetzt erst Kramsach dem Hochwasserschutz in dieser Form zugestimmt....

Radfeld: Keine Zustimmung

"Seitens des Landes wird den Gemeinden Radfeld, Kundl und Angath vorgeworfen, dass sie die Blockierer sind", sagt Radfelds Bürgermeister Josef Auer (ZUKUNFT FÜR RADFELD). Für ihn sitzen die Blockierer jedoch beim Land, "weil auf unsere Argumente schon seit Jahren nicht entsprechend reagiert wird. LA Margreiter (ÖVP) spricht zwar immer vom 'Durchbruch', das entspricht aber nicht der Realität", sagt Auer. Damit Radfeld bei dem Projekt zustimmt, muss noch einiges passieren: "Zum Beispiel wird die Unterkante der Autobahnbrücke zwischen Radfeld und Kramsach nicht angehoben, was im Hochwasserfall die Gefahr der völligen Überflutung des gesamten Ortsgebietes bedeutet", sagt Auer. In Kundl und Angath gibt es auch noch Forderungen.
Einen sehr guten Hochwasser-Schutz braucht es vor allem in Wörgl. Dort stehen viele Kubikmeter Gewerbegebiet und auch Wohnhäuser in der Roten Zone...

Wörgl fordert rasche Lösung!

Die Wörgler Bürgermeisterin Hedi Wechner (LISTE HEDI WECHNER) fordert vor allem vom Land Tirol eine rasche Lösung. Zusammen mit Nationalrätin Carmen Schimanek (FPÖ) übt sie starke Kritik am Land und auch an Bgm. LA Ing. Alois Margreiter, der das Projekt koordiniert: "Er (Margreiter) hat nicht nur nicht koordiniert, sondern anstatt Eintracht zu stiften hat er Zwietracht gesäht", sagt Wechner. Für sie putzt sich das Land an den Gemeinden ab und spielt sie gegeneinander aus. Außerdem fürchtet sie zu hohe Entschädigungszahlungen für die Retentions-Flächen. Hier fordert sie, dass das Land eingreift: "Es kommt der Punkt, an dem die Gespräche zu Ende geführt sind und man den Sack zumachen muss. Und dieser Punkt ist jetzt!", fordert Wechner eine Verordnung vom Land Tirol – mit Kostenübernahme seitens des Landes für die Entschädigungszahlungen. (mk)
WÖRGL (klausm) Im Juni 1989 gegründet, lud der 186 Mitglieder starke Verein der „Wörgler Krippeler“ mit Obmann Vinzenz Rohrmoser am Freitag den 09. Februar zur 28.  Jahreshauptversammlung in den Wörgler Traditionsgasthof „Alte Post“.

Chronik

Gegeben hat des den Krippenverein ja bereits viel früher, in der Vorkriegszeit nämlich, von 1909 bis 1933. Mit dem Eintritt in den zweiten Weltkrieg kam das „Aus“ für den Verein, ja und wie eingangs erwähnt, fand dann 1989 eine Wiedergründung des Wörgler Krippenvereines unter maßgeblicher Mitwirkung vom damaligen Obmann Hubert Ganster statt und führte schließlich zur Gründung der 49. Tiroler Ortsgruppe. Weitere Gründungsmitglieder waren zu jener Zeit: Gerhard Deutsch, Ulrich Woworsky, Ing Othmar Obrist, Peter Schrettl, Siegfried Schmidt und Ing Hannes Fritsche. Für die passenden Räumlichkeiten sorgte schließlich der damalige Wörgler Bürgermeister Fritz Atzl.

Verein

Der Verein der „Wörgler Krippeler“ ist an den Tiroler Landesverband und in der Folge an den Österreichischen Bundesverband angeschlossen. Um nun landesweit eine gleichbleibende hohe Qualität unter den Krippenbauern zu garantieren, zu erhalten, wurden beispielsweise allein in Tirol drei Krippenbauschulen eingerichtet. Die Schulen gibt’s in Wenns/Pitztal, in Lienz/Osttirol und in Wörgl. Ein erfolgreicher und engagierter Leiter der Wörgler Krippenbauschule war über Jahrzehnte der Wörgler Krippenbaumeister Peter Schrettl (Jahrgang 1940), er übergab im Vorjahr die Leitung der Krippenbauschule an Krippenbaumeister Thomas Breitenlechner, bleibt aber der Idee der Krippenbauschulen als Berater nach wie vor fachlich erhalten.

Versammlung

Obmann Vinzenz Rohrmoser eröffnete die 28. Jahreshauptversammlung und begrüßte neben den Vereinsmitgliedern als Ehrengäste Vize-Bgm Mario Wiechenthaler, Landesobmann-Stellvertreter Alois Aufschnaiter sowie Hans Gwiggner vom Wörgler Heimatmuseum. Die Versammlung selbst wurde statutengemäß abgearbeitet und neben dem umfassenden Jahresbericht 2017 lieferte Rohrmoser eine Vorschau auf das bevorstehende Vereinsjahr. Danach Bericht der Kassierin Sieglinde Sappl, Entlastung durch Kassaprüfer Hannes Fritsche.

Neuwahlen standen heuer keine an - gewählt wird nur alle zwei Jahre - damit gab’s gegen Ende der Versammlung Grußworte vom Landesobmann-Stellvertreter Alois Aufschnaiter vom Tiroler Landesverband und Vize-Bürgermeister Mario Wiechenthaler für die Stadt Wörgl, wobei Wiechenthaler die Wichtigkeit einer funktionierenden Vereinsszene generell unterstrich und hervorhob und dem Krippenverein konkret auch für die Zukunft finanzielle Unterstützung der Stadtgemeinde zusagte. Krippenbaumeister Peter Schrettl hielt ein noch ein flammendes Plädoyer für eine funktionierende Zusammenarbeit zwischen den Krippenvereinen, dem Landesverband bis hinauf auf Bundesebene. Danach gab’s keine Wortmeldungen mehr, somit schloß Obmann Rohrmoser die 28. Jahreshauptversammlung. Als Überleitung zur anschließenden wichtigen Kameradschaftspflege zeigte Peter Schrettl noch ein paar Video’s aus seiner Filmwerkstatt.


Der Wörgler Coach und sein Superstar!

Montag, 29 Januar 2018
Freigegeben in Sport
Kamil Stoch dominierte die Vierschanzen-Tournee. Der Pole gewann zum zweiten Mal die Gesamtwertung – diesmal mit fast 70 Punkten Vorsprung. Sein Trainer: Der Wörgler Stefan Horngacher. Er ist seit 2016 Cheftrainer im polnischen Ski-Sprung-Team.

WÖRGL - Mit Stefan Horngacher kann sich wenigstens ein Österreicher über den Sieg bei der Vier-Schanzen-Tournee freuen. Der von ihm trainierte Pole Kamil Stoch gewann die Gesamtwertung der Tournee mit 1.108,8 Punkten – fast 70 Punkte vor Andreas Wellinger aus Deutschland. Stoch gewann als zweiter Springer den "Grand Slam" der Tournee – bei allen vier Springen stand er am obersten Treppchen. Die Bilanz des österreichischen Teams ist ernüchternd: Während der ganzen Tournee gab es keinen Stockerlplatz. In der Gesamtwertung wurde Michael Hayböck als 14. bester Springer. Mitfavorit Stefan Kraft wurde nur 20. und hatte ca. 250 Punkte Rückstand auf den polnischen Sieger Stoch.

Österreichische Trainer-Power

Bei der Ski-Flug-Weltmeisterschaft gewann Kamil Stoch im Einzel "Silber", im Team erreichte Polen den dritten Platz – eine Woche vorher schwächelte Stoch am Kulm mit dem 21. Platz. Die Kulm-Platzierung war nur ein kleiner Schwäche-Anfall des konstant springenden Kamil Stoch.
Mit ihm arbeitete Horngacher bereits als "Jung-Trainer" zusammen – von 2004 bis 2006 trainierte er den polnischen B-Kader: "Das Talent von Kamil war relativ schnell zu erkennen. Schon der erste Sprung, den ich von ihm gesehen habe, war aussergewöhnlich", erinnert sich Horngacher. Den polnischen A-Kader trainierte zu dieser Zeit Heinz Kuttin, der jetzige Cheftrainer der Österreicher. Horngacher schätzt Kuttin sehr – die Schwäche der österreichischen Springer ist für ihn nur eine "Momentaufnahme".

Ski-Sprung-Heimat "Hennersberg"

Stefan Horngacher erlernte das Ski-Springen in Wörgl, am "Hennersberg" in Wörgl. Er fing allerdings vergleichsweise spät an: Mit zehn Jahren startet Horngacher seine Sprung-Karriere, vorher fuhr er sehr viel Alpin. Auch damals haben ihn vor allem die Schanzen gereizt, erzählt er.
Während seiner aktiven Karriere von 1988 bis 2002 sprang Horngacher 228 Mal im Weltcup, feierte zwei Weltcup-Siege im Einzel (1991 auf der Flugschanze am Kulm und 1999 in Zakupane/Polen) und vier Weltcup-Siege im Team. "Das Highlight für mich als Springer waren die Mannschaftsmedaillen", sagt er im Gesrpäch mit dem ROFAN-KURIER – bei Olympia holte das Team zwei Mal Bronze (1994 und 1998), bei Weltmeisterschaften zwei Mal Gold (1991 und 2001) und drei Mal Bronze (1993, 1999 und 2001). Seine Karriere beendete Horngacher in der Saison 2001/02.
Danach war er als Trainer beim ÖSV, in Deutschland und in Polen tätig. Seinen ersten Cheftrainerposten übernahm Horngacher im März 2016. Bereits in der folgenden Saison 2016/17 stellten sich die Erfolge ein: Kamil Stoch wurde Zweiter im Gesamtweltcup, gewann die Vierschanzen-Tournee und die polnische Mannschaft gewann die Gesamtwertung und Teamgold bei der WM in Lahti. Die Teambewerbe haben für Horngacher große Bedeutung: "Wenn das ganze Team super funktioniert, ist es für mich als Trainer eine Genugtuung!"

Stoch? "Kompletter Ski-Springer"

Auf seinen Superstar Kamil Stoch angesprochen, kommt der Wörgler Trainer nicht mehr aus dem Schwärmen heraus: "Kamil ist ein kompletter Ski-Springer. Er ist körperlich extrem gut, sehr sprungkräftig und hat ein wahnsinns Gefühl in der Luft. Außerdem kann er überall einen Telemark setzen. Er ist einfach ein kompletter Athlet, der für das Ski-Springen lebt!", sagt Horngacher. Schlagbar ist Stoch doch, aber "wenn Kamil in Topform ist, gibt es wenige die ihn schlagen können", sagt Horngacher. (mk)

Stricken & Häkeln bis sich die Nadeln biegen …

Mittwoch, 10 Januar 2018
Freigegeben in Lokales
WÖRGL (klausm) Stirnbänder, Kappen, Armstulpen, Schal, Strickmützen, Pullunder, Trachtenjacken, Pulli, Häkeljacken, Damenjacken, Polster, Handtaschen, Socken, Babyschuhe, usw. - darum geht’s, wenn sich der Wörgler Strickverein „Die Wollmäuse“, zwei mal pro Woche in „Moni’s Masche“ treffen und in gemütlicher Runde stricken und häkeln bis sich die Nadeln biegen.

Die Wollmäuse

Der Strickverein „Die Wollmäuse“ mit Obfrau Anita Bramböck, im November 2015 gegründet - mit dem erklärten Vereinsziel in gemütlicher, entspannter Runde zu stricken, zu häkeln - zählt derzeit knapp über 40 Mitglieder. Dass sich an solchen Strickabenden automatisch eine angeregte Unterhaltung entwickelt, liegt ja sowieso auf der Hand und ist auch durchaus gewünscht. Die Wollmäuse geben sich aber nicht nur bedenkenlos ihrem Hobby hin, vielmehr beteiligen sie sich jährlich an 4 bis 5 verschiedenen sozialen Themen wie etwa dem Wörgler Sozialmarkt und machen außerdem zwecks Fortbildung in unregelmäßigen Abständen Exkursionen zu namhaften Wollherstellern.

Moni’s Masche

Treffpunkt für die Wollmäuse und Strickbegeisterten ist das Fachgeschäft „Moni’s Masche“ an der Innsbruckerstrasse in Wörgl (neben dem Christophorus Restaurant), welches im Februar 2018 bereits sein 5-jähriges Bestandsjubiläum feiert, wobei die Betreiberin und Strickmeisterin Monika Ögg neben dem Verkauf von hochwertiger Wolle und Strickerei-Bedarf ihrerseits regelmäßig Strickkurse anbietet. Dass die Strickabende und Strickkurse direkt in „Moni’s Masche“ stattfinden, ist für die Teilnehmer zudem ausgesprochen vorteilhaft, hat man doch mit Monika nicht nur eine kompetente Strickmeisterin voller Strickideen an der Seite, stehen den Wollmäusen vielmehr im Fachgeschäft alle möglichen Woll-und Garnqualitäten in unterschiedlichsten Farben und Stärken zur Verfügung, was wiederum der Kreativität, dem Einfallsreichtum zugute kommt und ob man’s glauben mag oder nicht: „Stricken kann direkt süchtig machen“ … versicherten mir einige der Strickerinnen.

Wer also mag, kann sich im Fachgeschäft „Moni’s Masche“ (www.monismasche.at) über Handarbeits- und Strickkurse informieren und gleichzeitig zum erstklassigen Wörgler Verein „Die Wollmäuse“ Kontakt aufnehmen.

Bahnhof Wörgl: Beschwerde über Automaten

Montag, 30 Oktober 2017
Freigegeben in Lokales
Josef Ellinger und seine Freundin, Christine Einberger, beschwerten sich in der ROFAN-KURIER Redaktion über den Hauptbahnhof in Wörgl. Hier die Antworten der ÖBB:

WÖRGL - Für den Besuch bei einem Arzt waren Josef Ellinger und seine Lebensgefährtin Christine Einberger für zwei Tage in Wien. Die beiden sind gehbehindert – bei der Rückreise war diese Beeinträchtigung am Hauptbahnhof Wörgl ein Problem: "Wir kamen mit dem Zug in Wörgl an", erzählen sie dem ROFAN-KURIER. "Um 19:25 Uhr am Bahnsteig fünf." Ihr Anschluss-Zug ging nur drei Minuten später und sie mussten noch eine Karte für Ellinger kaufen: "Überall gibt es Automaten an den Bahnsteigen, nur nicht am 'Hauptbahnhof' Wörgl. Für einen Hauptbahnhof ist es ein Wahnsinn!", sagt Ellinger.

Zwei Ticketautomaten in der Eingangshalle

In Wörgl gibt es zwei Ticketautomaten, die beide in der Eingangshalle stehen – beide nicht barrierefrei. Die Platzierung der Automaten erklärt ÖBB-Pressesprecher Dr. Christoph Gasser-Maier so: "Wir platzieren die uns in Tirol zur Verfügung stehenden Automaten möglichst effizient und für möglichst viele Kunden leicht erreichbar. Bei jedem Aufstellungsort werden neben allgemeinen Aspekten (Strom- und Datenleitungen, Witterungsschutz etc.) vor allem die Kundenströme bzw. -wege  berücksichtigt. In Wörgl sind die Automaten auch für gehbehinderte Kunden gut erreichbar und die Bahnsteige sind mittels Lift erschlossen", sagt er.

Neue Benutzeroberfläche

Ellingers Freundin beeilte sich die Tickets zu holen. Sie ist selbst auch zu 50% invalid. Für gehbeeinträchtigte Personen gibt es bei der ÖBB ein verbilligtes Ticket (Österr. Behindertenpass; mind. 70% Behinderungsgrad) – dieses konnte Christine Einberger für ihren Lebensgefährten nur schwer finden: "Bei den neuen Automaten ist alles viel komplizierter, selbst der Security-Mitarbeiter, der mir geholfen hat, war überfordert", erzählt sie. Laut ÖBB gab es vielfach positive Rückmeldungen auf die neue Benutzeroberfläche der Automaten, außerdem verweist Gasser-Maier auf die extra Funktion "Einfache Bedienung": "Vor allem für Personen mit Beeinträchtigung der Sehstärke bietet die Oberfläche eine größere Schrift und höhere Kontraste. Es wird auf jedem Bildschirm nur eine Frage gestellt und die Eingabe ist daher übersichtlicher. Zusätzlich bieten wir unseren Kunden beim Kauf eines Fahrscheins am Automaten telefonische Hilfe unter 05/171725  an. Bei Anruf kann ein Mitarbeiter des ÖBB-Call-Centers direkt auf den jeweiligen Automaten zugreifen und die Buchung übernehmen."
Den Anschluss-Zug erreichten sie trotz aller Strapazen: Ellinger hatte immer wieder die Türe geöffnet, sodass der Zug nicht weiterfahren konnte. "Man kann nicht so über die Leute hinwegfahren", ärgern sich die Betroffenen.
Defekte Kaffeemaschinen, Hosen mit aufgerissenen Nähten, alte Handys oder ein Fahrrad mit einem „Achter“: Kaputte Dinge werden oftmals einfach weggeworfen – dabei könnten wir sie teils einfach reparieren.

Wörgl/Buch - Wir werfen zu viel weg! Aus diesem Grund wurde 2009 in Amsterdam die Initiative "Repair Café" gegründet. Die bereits 80. Initiative wurde von Michaela Brötz 2014 in Pill in Tirol gestartet: "So können wir in entspannter Atmosphäre gemeinsam mit ehrenamtlichen Fachleuten reparieren", sagt sie. Die Reparaturen dort sind kostenlos und Profis führen diese zusammen mit den Besuchern durch – so erlernen auch diese das Handwerk. Gemeinsam kümmern sie sich im Prinzip um alles, "was man tragen kann": Haushaltselektronik, Spielzeug, Fahrräder, Möbelstücke und auch Kleidung.

Zwischen 30 und 40 Projekte in Österreich

Das Repair Café Tirol war ein Pionier in Österreich. Inzwischen sind es laut Brötz zwischen 30 und 40 Projekte – alle mit mehreren Standorten für einzelne Repair Cafés. Schon das erste Tiroler Café in der 1.100-Seelen Gemeinde Pill war gut besucht: 150 Leute kamen und 60 Defekte wurden von den Ehrenamtlichen und deren Helfern behoben. Seitdem gab es in Tirol 160 Termine mit über 16.000 Interessierten und mehr als 700 Ehrenamtlichen.
Dass alles repariert werden kann, ist aber eine Illusion: "Es geht uns darum, dass wir die Einstellung zu defekten Dingen ändern", sagt Brötz. In der heutigen Wegwerf-Gesellschaft würden kaputte Geräte für unter 100 EURO selten zu einem Profi gebracht, denn die Reparaturkosten übersteigen oftmals den Produktwert – genau hier setzen die Repair Cafés an: "Wir schließen hier eine Lücke. Billiger Elektro-Schrott kann so vermieden werden", sagt die Gründerin von Repair Café Tirol.
Doch wie veranstaltet man selbst ein Repair Café? Ein Raum mit Stromanschluss, ein paar Experten und eine (große) Kaffeemaschine sind alles was man braucht. Das Repair Café Tirol empfiehlt für den Start mindestens drei Elektriker, einen Näher und einen Allround-Bastler als Experten.
Die nächsten Repair Cafes finden am Samstag, 7. Oktober, von 13:00 bis 16:00 Uhr im Tagungshaus Wörgl und von 13:00 bis 16:00 Uhr im Jugendzentrum Point Jenbach stat.
© Rofankurier