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Zillertal: American Music Abroad Konzerte

Donnerstag, 08 Juni 2017
Freigegeben in Termine & Kultur
Die jungen amerikanischen Musikstudenten der American Music Abroad machen sich jahr für Jahr auf große Europa-Tournee, dabei geben sie unter anderem Konzerte in Mayrhofen-Hippach, Tux-Finkenberg und Innsbruck. Diese Konzerte stehen am Programm:

AMA Burgundy-Tour
Symphonic Band, Choir & Orchesta
am 08.07.2017 um 20:00 Uhr
Mayrhofen Musikpavillon

AMA Liberty-Tour
Symphonic Band, Choir & Orchesta
am 10.07.2017 um 20:00 Uhr
Hippach Musikpavillon

AMA Silver-Tour
Symphonic Band, Choir & Jazz Band
am 12.07.2017 um 20:00 Uhr
Mayrhofen Musikpavillon

AMA Red-Tour
Symphonic Band, Choir, Jazz Band & Orchesta
am 17.07.2017 um 20:00 Uhr
Hippach Musikpavillon

AMA Oneida-Tour
Adult Choir
am 22.07.2017 um 20:00 Uhr
Mayrhofen Musikpavillon

AMA Voices-Tour
Choir
am 25.07.2017 um 20:00 Uhr
Hippach Musikpavillon

AMA Freedom-Tour
Symphonic Band, Choir & Ochestra
am 02.08.2017 um 20:00 Uhr
Mayrhofen Musikpavillon

AMA Bronze-Tour
Symphonic Band, Choir, Jazz Band & Ochestra
am 07.07.2017 um 20:30 Uhr
TuxCenter

AMA Gold-Tour
Symphonic Band & Choir
am 19.07.2017 um 20:30 Uhr
Finkenberg Pavillon

AMA Burgundy-Tour
Symphonic Band, Choir & Orchesta
am 02.07.2017 um 11:00 Uhr
Innsbruck – vor dem goldenen Dachl

AMA Oneida-Tour
Adult Choir
am 23.07.2017 um 11:00 Uhr
Innsbruck – vor dem goldenen Dachl

Fügen präsentiert "das Beste unter dem Machbaren"

Donnerstag, 01 Juni 2017
Freigegeben in Politik
An stark frequentierten Tagen fahren bis zu 30.000 Fahrzeuge auf der Zillertalstraße und kommen durch Fügen. Hier soll nun eine Trassenverlegung erfolgen. Im Mai gab es eine Gemeindeversammlung und am Mittwoch, 7. Juni, entscheidet der Gemeinderat.

Fügen - "Es ist das Beste unter dem Machbaren", sagte Bgm. Mag. Dominik Mainusch (ÖVP) über das "grüne" Verkehrskonzept bei der Fügener Gemeindeversammlung am Montag, 15. Mai. Zusammen mit LH-Stv. Josef Geisler (ÖVP) und den Machern des Konzeptes mit "Mastermind" Ulrich Müller stellte der Bürgermeister das neue Verkehrskonzept vor und stellte sich einer Diskussion. Am Mittwoch, 7. Juni, soll die vorgestellte Version im Gemeinderat beschlossen werden! "Mit verkehrspolitischen Entscheidungen kann man nie alle zufriedenstellen", erklärte Mainusch am Anfang der Versammlung. Schon im Oktober letztes Jahr zeigte Bgm. Mainusch im ROFAN-KURIER auf, dass die Verkehrsbelastung in Fügen unzumutbar ist.

Verkehrskonzept für Fügen

Seit September des Vorjahres haben insgesamt sechs Sitzungen einer Arbeitsgruppe "Umfahrung" stattgefunden. Mit dabei waren neben dem Verkehrsausschuss der Gemeinde Fügen auch Vertreter der Anrainer. In 26 Stunden wurden die Ziele der Umfahrung formuliert, Kriterien festgelegt und mehr als 20 Planungsvarianten durchbesprochen. Zwei Varianten standen zum Schluss zur Auswahl: Gelb und grün. Laut den Experten des Landes und LH-Stv. Josef Geisler "hat die 'grüne' Variante mehr Vorteile."

Variante "grün"

Bei Fügen Nord wird ein Kreisverkehr errichtet, bei dem man auf die alte B169 auffahren kann. Die "alte" Straße wird als Gemeindestraße weitergeführt. Die neue Zillertalstraße (B169) führt unter dem Kreisverkehr und unter der Zillertalbahn hindurch. Danach "taucht" die Fahrbahn wieder auf und auf Höhe von Möbel Wetscher entsteht ein Knoten Fügen Mitte. Dieser funktioniert als Vollanschluss (Auf- und Abfahren ist in beide Richtungen möglich) und nach dem Knoten fährt man unterirdisch weiter. Überirdisch kreuzt die Zillertalbahn hier die Trasse. Nach der Ausfahrt Fügen Süd mündet die Straße wieder in die bereits bestehende Zillertalbahn. "Diese Variante ergibt zumindest 15.000 Fahrzeuge pro Tag weniger auf der alten B169", erklärt Helmut Hirschhuber vom Ingenieurbüro Huter-Hirschhuber. Der Experte denkt auch, dass es 3.000 Fahrten weniger auf der Harter Straße geben wird. Das erhöht die Verkehrssicherheit im Bereich von Hauptkreuzungen und dem Schutzweg am Bahnhof. Hier geht es zum Video!

Diskussionen bei der Gemeindeversammlung

Bei mindestens 300 Zuhörern bei der Gemeindeversammlung gab es auch einiges an Kritik. So fragte Gemeindevorstand Manfred Zeller (FÜGENER WAHLGEMEINSCHAFT) warum die "gelbe" Variante bei der Gemeindeversammlung nicht vorgestellt wurde. "Bei der 'gelben' Variante würde es trotz einer Millionen-Investition keine wirkliche Verbesserung geben", antwortete Geisler auf Zeller, der als Anrainer auch direkt betroffen ist. Auch GR Alois Huber (FÜR UNSER DORF) findet, dass die gelbe Variante eine Chance verdient gehabt hätte. Er befürchtet, dass so bei Stau wieder Autos über die Dorfstraße ausweichen – "stimmt nicht", entgegneten die Experten. Bgm. Mainusch sagt, er verstehe die Kritik, "aber jetzt brauche man Mut zur Umsetzung."
Dass sieben Geschäftsleute von der Trassenverlegung betroffen sind macht die Verhandlungen nicht einfacher: "Dass sie nicht 'Ja' sagen war von Anfang an klar!", sagte Mainusch. (mk)
Die Damen des TC Raika Schwaz verloren zwar das Finale um den Landesmeistertitel, zeigten jedoch, was mit der Truppe machbar ist. Mittendrin die hochtalentierten Hotter-Twins aus Kaltenbach...

Kaltenbach - Bei Franziska und Nina Hotter hat die bevorstehende Matura 2017 im SPORT-BORG in Innsbruck noch Priorität. Dafür wurde auch der Trainingsplan die letzten fünf Jahre nicht ausgereizt, wie bei anderen Topspielerinnen in Österreich. Die Schule hat noch Vorrang. Erfolge feierten die Zwillinge trotzdem. Der Höhepunkt ihrer heurigen Freiluftsaison war das Aufeinandertreffen der beiden im Semifinale der U18-Staatsmeisterschaften in Klagenfurt. Knapp drei Stunden dauerte das Spiel um den Finaleinzug bei dem sich Nina schlussendlich knapp durchsetzten konnte. Franziska gewann das kleine Finale und erreichte das erste mal das Podium im Single. Nina verlor nach hartem Kampf das Finale äusserst knapp und holte sich den Vize-Staatsmeistertitel in der U18!

Internationale Einsätze

International waren die beiden heuer auch im Einsatz. Beide spielten in Leipzig und Ismaning; Nina machte zusätzlich in Sardinien Station! Die Ergebnisse und vor allem die Einstellung von Nina und Franziska Hotter sprechen dafür, dass die beiden den schweren Weg ins Profitennis probieren wollen!
Mit vielen tollen Erfolgen im Damentennis auf nationaler Ebene machen die beiden Sportlerinnen bereits auf sich aufmerksam.
Als sportliches Ziel für das nächste Jahr setzen sie sich die Wiederholung des Tiroler Mannschaftsmeistertitels mit dem TC Raika Schwaz. Weiters wollen sie bei den Österreichischen Damenmeisterschaften gut abschneiden und im internationalen Tennis Fuß fassen!

Gemeinde Zell übernimmt Postpartnerschaft

Montag, 28 November 2016
Freigegeben in Tirol-Nachrichten
Ende Oktober sperrte die Post-Filiale in Zell am Ziller zu. Postpartner konnte noch keiner gefunden werden. Also nahm Zells Bürgermeister das Problem selbst in die Hand und machte aus dem ehemaligen Meldeamt eine kleine Poststube. Nur zu Testzwecken, wie er sagt.

Zell am Ziller - Trotz des Einsatzes der Gemeinde wurde das Postamt in Zell geschlossen. Auch eine überparteiliche Unterschriftenaktion brachte nichts. Die Post blieb hart und schloss die Filiale Ende Oktober. Die Bürger sind verärgert. "Es ist für mich in keinster Weise nachvollziehbar, wieso die Post so ausdünnt", sagt Bgm. Robert Pramstrahler im Gespräch mit dem ROFAN-KURIER und fügt hinzu: "aber Rachefeldzug gegen die Post starte ich keinen..."

Gemeinde testet als Postpartner

Postpartner konnte noch keiner gefunden werden. So übernahm die Gemeinde die Postpartnerschaft fürs Erste selbst. "Wir testen aus, was einen Postpartner erwartet", erklärt Bgm. Pramstrahler diesen Schritt. Nach dem Test soll klar sein, wie viele Leute die Post besuchen und wie viel Provision ein "Ersatzpostamt" erwarten kann. Finanziellen Gewinn erwartet er keinen: "Wir hoffen, dass wir annähernd kostendeckend arbeiten." Für die Testphase, die bis Ende April dauert, stellte die Gemeinde eine eigene Arbeitskraft an. "Eine Mitarbeiterin kostet etwa 15.000,- EURO, die Umsatz-Schätzungen der Post lieben bei 8.000,- bis 10.000,- EURO", rechnet der Bürgermeister vor. Die Schätzungen der Post sieht er als zu gering an.
Mit der Testphase will er "schwarz auf weiß" sehen, was die Postpartnerschaft finanziell bringt. Dadurch wird es leichter werden, einen potenziellen Postpartner zu finden. Im Februar wird dann der Postpartner neu ausgeschrieben. "Ich bin nach wie vor überzeugt, dass wir einen Postpartner in Zell finden!", sagt Bgm. Pramstrahler. (mk)
Die Verkehr-Belastung für die Bürger sei in Fügen entlang der B169 Zillertal Bundesstraße nicht länger zumutbar, sagt Fügens Bürgermeister Mag. Dominik Mainusch (ÖVP) kürzlich im ROFAN-KURIER-Interview.

FÜGEN (cm)  „Mittlerweile muss man ja zu Stoßzeiten schon Angst haben, dass einem was passiert. Wenn kein Hubschrauber verfügbar ist, kann die Rettung bei einem Herzinfarkt oder schwerem Unfall den Patienten ja kaum mehr rechtzeitig in das Bezirks-Krankenhaus Schwaz bringen“, ärgert sich Fügens Bürgermeister Mag. Dominik Mainusch (ÖVP).
Seit Jahren wird versucht, eine Lösung für den Verlauf der Hauptstraße im vorderen Zillertal sowie für die Kreuzungs-Anbindungen in Fügen zu finden. Bisher ohne Ergebnis.
Im neuen Anlauf müsse man endlich auch die „Anrainer und Bürger massiv einbeziehen“, sagt Mainusch. Daher wurde nun eine Prozess-Begleitung gestartet, die im Mai/Juni 2017 beendet sein soll.
Dabei arbeiten das Land Tirol, die Gemeinde Fügen und eine beauftragte Firma eng zusammen. Die betroffenen Bürger müssten die ersten sein, die über geplante Schritte informiert werden. „Man kann die Leute nicht vor vollendete Tatsachen stellen“, sagt der Fügener Bürgermeister.
Ein Ausschuss aus Gemeinderäten, Anrainern und Vertretern des Landes soll jetzt schauen, was gelöst werden muss, was angepackt werden muss und was davon realisierbar und zumutbar erscheint.

Verkehrsproblem des Zillertals wird nicht gelöst, aber...

„Das Verkehrsproblem an sich, das das Zillertal hat, wird dieser Ausschuss nicht lösen können. Wir können aber auch nicht auf ein großes Schnellstraßen-Projekt warten, das vielleicht irgendwann entlang des Zillers entstehen wird. Die Bürger hier können diese Situation nicht noch mehrere Jahrzehnte aushalten. Wir müssen Hart jetzt endlich separat anbinden. Das reduziert schon einiges an Verkehr durch Fügen. Und die Auffahrt Fügen Nord muss entschärft werden. Außerdem gibt es viel zu viele Abbieger von der Hauptstraße. Das sind einige der zentralen Punkte aus meiner Sicht. Und die müssen jetzt angepackt werden“, fordert Mainusch.
Parallel dazu wird auch eine Ortskern-Revitalisierung beginnen. Auch dieses  Projekt wird von einem Beteiligungs-Prozess begleitet. „Hier geht es unter anderem um die Nachnutzung des Schloss-Areals…“, sagt Mainusch.
"Ein Tal trägt Tracht", lautete das Motto beim "1. gemeinsamen Zillertaler Schützen-Regimentstreffen und Bezirks-Blasmusikfest Zillertal". Und ein festliches Bild bot sich, als rund 2000 Musikant/-innen, Schützen und Marketenderinnen in einheitlicher Tracht aufmarschierten.

Ramsau - "Die Menschen suchen vielleicht wieder mehr nach Beheimatung", sprach Dekan Ignaz Steinwender bei der Festmesse im Bliem- und Jogglfeld, die er gemeinsam mit Bruder Josef zelebrierte. Anschließend an die Feldmesse wurde beim Festakt an den Bataillonskommandanten des Vorderen Zillertals, Hptm. Günther Schweinberger, durch Reg.-Kdt. Mjr. Herbert Empl, Landeskommandant Mjr. Fritz Tiefenthaler sowie LH und Blasmusikverbands-Präsident Günther Platter (ÖVP) das Verdienstzeichen für 20-jährige Kommandantentätigkeit verliehen. Franz Hauser, Obmann Bezirksverband Zillertaler Blasmusikkapellen, ehrte Kapellmeister Hans Gänsluckner von der BMK Ramsau für seine 40-jährige Tätigkeit, des Weiteren zeichnete er die Zillertaler Versicherung, vertreten durch Vorstandsvorsitzenden Hansjörg Jäger, für ihre treue Sponsortätigkeit bei den Zillertaler Blasmusikkapellen aus. Bei der Defilierung vorm Gemeindehaus zogen die 16 Kompanien der drei Bataillone, die Südtiroler Gastschützenkompanie Sand in Terfens sowie die 18 Musikkapellen des Tals und der oberösterr. Gastmusikverein Vorderstoder an den zahlreichen Ehrengästen vorbei. Bei der Meldung an Landeshauptmann Günther Platter wurde von der Ehrenkompanie Ried-Kaltenbach unter dem Kommando von Oberleutnant Christian Jäger eine perfekte Ehrensalve abgeschossen.  

Geschichte erlebbar machen

Ausgerichtet wurde das trachtige Fest von der Schützenkompanie Ramsau unter Obmann und Hptm. Georg Huber, sowie der BMK Ramsau unter Obmann Martin Eberharter, mit all ihren Helfern und Unterstützern. Die Veranstaltung galt zugleich als 200-Jahres-Gedenkfeier der Wiedervereinigung des Zillertals mit Tirol und Österreich. Hannes Pramstraller war es, der bei seinen Recherchen zum Lied „Stille Nacht“ darauf stieß, dass heuer vor 200 Jahren Kaiser Franz I. die Vereinigung der zu Salzburg/Bayern gehörenden Zillertaler Gebiete mit Tirol anordnete. Dazu werden im Zuge einer Wanderausstellung anhand von 21 Schautafeln Stiche, Fotos, Geschichten sowie die Geschichte des Zillertals vor und nach 1816 gezeigt. Von 15. bis 28. September wird im Tux-Center, von 23. Oktober bis 20. November in der Gemeinde Zell am Ziller sowie von 25. November bis 11. Jänner 2017 im Schloss Fügen ausgestellt.

Gemeinsam die Tiroler Regionalität fördern

Mittwoch, 06 Juli 2016
Freigegeben in Lokales
Im Rahmen ihrer Bezirkstour besuchen Spitzenvertreter der Landwirtschaftkammer Tirol auch im heurigen Sommer wieder verschiedene Betriebe. Ganz nach dem LK-Jahresmotto "Heimat pflegen – Zukunft ernten" dreht sich dabei alles ums Thema Regionalität.

Fügen - "Gemeinsam stark sein" haben sich Landwirtschaft und Tourismus aufs Banner geschrieben. Als Vorzeigebeispiel für eine jahrelange erfolgreiche Zusammenarbeit stehen die "Zillertaler Heumilch Sennerei" und das Aktiv- und Wellnesshotel "Haidachhof". Der Traditionsbetrieb ist "Bewusst Tirol"-Partner und verwöhnt seine Gäste bevorzugt mit heimischen Produkten. Die Partnerschaft mit der "Zillertaler Heumilch Sennerei" ist dabei ein Garant für qualitativ hochwertige, edle Käsespezialitäten, liefern doch über 250 Bauern ihre frische Heumilch an die Sennerei.

"Herkunft ist Zukunft"

"Beide Seiten profitieren von dieser Kooperation, sichern Arbeitsplätze und sorgen dafür, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt. Es ist faszinierend, was Mitgliedsbetriebe und Bauern leisten, und es ist die einzige Chance, die wir haben", informiert LK-Präsident Josef Hechenberger, getreu dem Slogan "Herkunft ist Zukunft".

"Regional typische Lebensmittel nach höchsten Qualitätsstandards kommen bei unseren Gästen gut an", erklären die Haidachhof-Chefleute Gabriele Heim und Heinz Binder. Und Heinz Binder geht sogar noch einen Schritt weiter. Bei Wanderungen und Almbesuchen mit seinen Gästen erklärt er diesen ganz genau, was Heumilch ist, woher sie kommt und was sie so gesund macht. Auch LK-Bezirksobmann Hannes Partl findet ein "feines Miteinander mit der Landwirtschaft" wichtig, ebenso dass bei Gästen ein Bewusstsein für die Produkte geschaffen wird.

Doch nicht nur aufgrund der Produktion hervorragender Lebensmittel spielen die Bäuerinnen und Bauern eine wichtige Rolle für den Tourismus. "Die Tiroler Bauern sorgen außerdem für die Pflege und den Erhalt unserer unvergleichlichen Kulturlandschaft. So sind z. B. unsere Almen ein beliebtes Fotomotiv bei den Gästen und werden von Touristikern oft als Werbesujet benutzt. Durch diese Bilder ist das internationale Image Tirols eng mit unseren bäuerlichen Strukturen verknüpft", klärt LK-Vizepräsidentin Helga Brunschmid auf. (gmk)


Mit Sport als Vorreiter im Schulsystem

Dienstag, 03 Mai 2016
Freigegeben in Sport
Die Zillertaler Tourismusfachschule gilt als Vorreiter für die Integration von Sport in den Lehrplan. In Zell am Ziller werden Ausbildungszweige mit Schwerpunkt auf Freizeitsport und Golf angeboten.

Zell am Ziller Die Zillertaler Tourismusschule in Zell am Ziller bietet im Zweig Tourismusfachschule den Ausbildungsschwerpunkt Freizeitsport und Golf an. Mit diesem Ausbildungszweig gilt die Zillertaler Tourismusfachschule als Vorreiter in Österreich. Schuldirektor Mag. Bernhard Wildauer erklärt: "Obwohl es in Österreich schon länger Schulen mit Golf als Freigegenstand gibt, sind unsere Sportkombinationen und Überlegungen zum Freizeitsport einzigartig. Die Spezialisierung auf Golf resultiert aus der Nähe zum Golfplatz Zillertal - Uderns und die großzügige Unterstützung durch den Betreiber Heinz Schultz. Außerdem benötigen unsere Tourismusbetriebe Mitarbeiter mit Golf-Fachwissen."
In erster Linie ist der Ausbildungszweig dadurch entstanden, dass sportliche Freizeitbetätigung einen der Hauptgründe dafür darstellt, dass Gäste in die Alpen kommen und ihre Freizeit bzw. ihren Urlaub in Tirol verbringen wollen. Dahingehend soll ein Bewusstsein bei den zukünftigen Tourismusmitarbeitern geschaffen werden. Der Schwerpunkt der Ausbildung umfasst die Kenntnisse über die Aufgaben im Golftourismus sowie über weitere wichtige Sportarten. Wie zum Beispiel Schneesportarten, Klettern, Wandern, Geocaching, Nordic Walking, etc...
Der Bezirk Schwaz floriert. Über das Zillertal wird wegen seiner Bahn und seiner Verkehrssituation diskutiert. Soweit die Kurzform von Franz Hörl, Obmann der Bezirksstelle Wirtschaftskammer Schwaz, und Stefan Bletzacher, Bezirksstellenleiter der WKO Schwaz beim Pressegespräch.

VOMP (eh) Mit einer Arbeitslosenquote von 5,2 Prozent hat der Bezirk Schwaz die drittniedrigste in Tirol und ein neuer Höchstwert wurde mit der Gesamtbeschäftigungszahl von 36.345 erreicht. Franz Hörl betonte dazu: „Nicht nur im Tourismus ist ein Mangel an qualifizierten Fachkräften, auch in anderen Branchen. Es ist Handlungsbedarf bei den Sperrfristen des Arbeitslosengeldes bzw. bei der Notstandshilfe sowie des Berufsschutzes.
Das ist nicht mehr zeitgemäß. Die Arbeitszeiten zu verkürzen, Überstunden zu versteuern etc., wie es in der Landesregierung diskutiert wird, sind untaugliche Rezepte aus der Steinzeit!“
Sehr positiv sieht Stefan Bletzacher, der ein schnelles Internet als eine Selbstverständlichkeit betrachtet, den Breitbandausbau in Tirol. 50 Millionen EURO investiert das Land dafür bis 2018. Unangenehm ist die Situation für Betriebe und Privatgrundstückbesitzer die auf Grund vom „Hochwasserschutz Neu“ in die Rote Zone fallen. Laut Hörl sei man gerade dabei Lösungen für die  Betroffenen hinsichtlich ihrer Bankkredite und Versicherungen zu finden.

Hochwasserschutz und mehr Mut im Tourismus

Im Tourismus muss es wieder mehr Mut und Selbstbewusstsein geben. Anstatt den Nächtigungszahlen soll die Auslastung und Wertschöpfung gesteigert werden. Denn die hohe Qualität darf auch ihren Preis haben.
Eine Million Verlust

Das Sorgenkind Nummer eins ist die Zillertalbahn.
Letztes Jahr verzeichnete die Zillertalbahn einen Abgang von einer Million EURO.
Hörl dazu: „Jetzt braucht es einen kompletten Neustart, sonst sehe ich schwarz! Ein Verkehrskonzept muss in jedem Fall umgesetzt werden, denn die Zillertalstraße ist und bleibt eine Herausforderung. Allerdings ist jetzt Fügen und das Land Tirol an der Reihe. Damit endlich was passiert, müssen neue Entscheidungsträger her, ansonsten nützt der ganze Strategieplan Zillertal nichts!“

Ab Herbst bietet die WKO Schwaz attraktive Programme wie die „Jobbingnight“ (Elterninformationsabende Neu), Rookie, Lehre im Fokus und eine Wissensvorsprung-Veranstaltung für Unternehmer an.


Impfung empfohlen!

Donnerstag, 05 März 2015
Freigegeben in Wissenschaft
ZILLERTAL Es treten vermehrt Mumps-Erkrankungen im Zillertal auf. „Bis jetzt schon 14 Fälle!“, berichtet Amtsärztin Dr. Anita Luckner-Hornischer. Hauptsächlich betroffen sind Personen zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr. Die Virusinfektion wird durch Tröpfcheninfektion, also Husten, Niesen und Sprechen, oder durch direkte Speichelkontakte übertragen. Impfungen sind bei allen Ärzten der Impfaktion des Landes Tirol sowie in den Gesundheitsämtern der BH kostenlos möglich. In der BH Schwaz wird jeweils am Montag und Mittwoch bei Voranmeldung unter Tel.:  05242/6931-5963 geimpft.


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