In unserem Nachbarland Deutschland gibt es europaweit die meisten Brotsorten.Unsplash

Lebensmittel die besser sind als ihr Ruf?

Zugegeben, es gibt durchaus einige Tricks der Lebensmittelindustrie die den Verbraucher zu ungesunden Nahrungsmittel verleiten. Es wird auch nur selten davor halt gemacht, überzuckerte Müslis und andere Snacks als angeblich gesunde Zwischenmahlzeit zu bewerben.

WÖRGL Im Gegenteil: Es wird häufig versucht diese Lebensmittel trotz ihres kalorienreichen Nährwerts, möglichst positiv an den Endverbraucher rüberzubringen. Doch gibt es tatsächlich auch Lebensmittel, denen man trotz ihres schlechten Rufes, etwas abgewinnen kann?

Butter ist nicht gleich Butter

Beispielsweise wurde Butter in der Vergangenheit stark verteufelt. Gerade aufgrund der Fettsäuren stufte man sie für eine gesunde Ernährung als ungeeignet ein. Doch sind neueste Studien der Auffassung, dass sie aufgrund ihres hohen Milchfettgehalts (80%) leichter verdaulich ist und viele Magenbeschwerden-Betroffene sogar davon profitieren können. Auch beinhaltet Butter die Vitamine A und E, welche das Zellwachstum fördern  und sogar entzündungshemmend wirken können. Dadurch wird außerdem das Immunsystem gestärkt. Besonders Butter die aus Weidemilch hergestellt wird, soll einen hohen Vitamingehalt aufweisen.

Weltmeister des Brotes

Unser Nachbarland Deutschland ist Weltmeister wenn es um die Vielschichtigkeit des Brotes geht. Nirgendwo sonst gibt es so viele unterschiedliche Brotsorten. Ob Karottenbrot oder Laugenbrezen, Brot ist wohl das beliebteste Grundnahrungsmittel und gehört fast immer mit auf den Tisch. Auch viele Discounter wissen mittlerweile, dass gerade frisches Brot gut bei der Kundschaft ankommt und haben daher mit eigenen Brotbackabteilungen vorgesorgt. Im aktuellen Hofer Prospekt können Sie ebenso ein passendes Stück Brot zusammen mit einem leckeren Aufstrich im Angebotspreis für sich ergattern.

Brot ist auch nicht gleich Brot

Ein Ernährungstrend der letzten Jahre hat diesem Lebensmittel jedoch zu unrecht den Rang ablaufen lassen. Da Brot nämlich fast immer Gluten enthält, dachten vor allem ambitionierte Sportler, es sei schlecht für ihren Organismus. Für nur wenige Menschen die jedoch an Zölliakie leiden, ist diese Befürchtung auch gerechtfertigt. Brot beinhaltet Ballaststoffe und Zink. Gerade Brotsorten mit hohem Anteil von Vollkorn (95%) sind wichtig und für eine gesunde Ernährung unabdingbar.

Kaffee in Maßen ist nicht verwerflich

Auch Kaffee verband man lange Zeit als Auslöser für hohen Blutdruck und Herzkrankheiten. Zwar ist Kaffee mit seinen Antioxidantien ein hilfreicher Begleiter durch den Tag, ein gesunder Kaffeekonsum sollte aber trotzdem keine 4 Tassen am Tag überschreiten. Man sollte zudem darauf achten, dass Schwangere und Kinder nicht dazu greifen. - Anzeige -