Bani Pfister (Gitarre), Tommy Bacher (Schlagzeug) und Tschak Gredler (Bass, Gesang) sind Klaubauf!Klaubauf

"Ruachiger" Sound aus dem Zillertal

Im Tal der Schürzenjäger und der Coverbands hält eine Gruppe seit Jahren die Rock-Szene am Leben. Klaubauf rockt, und nicht nur im Zillertal.

ASCHAU i.Z. Gitarre, Schlagzeug und Bass – in dieser klassischen Besetzung tritt Klaubauf aus dem Zillertal auf die Bühne. Bani Pfister (Gitarre), Tschak Gredler (Gesang, Bass) und Tommy Bacher (Schlagzeug) spielen bereits seit einigen Jahren „Ruach‘n‘Roll“: "Angefangen hat alles 2013", erzählt die Band beim ROFAN-KURIER-Interview. Anfangs noch mit Günther Hollaus am Schlagzeug. Mit ihm wurde die erste CD ("KLAUBAUF") aufgenommen – doch bald wurde Tommy Bacher Schlagzeuger der Band. Es folgten mit "Ruach‘n‘Roll" und "Toifl an Tirolerland" zwei weitere CDs. "2020 soll wieder produziert werden", verrät Gitarrist Bani Pfister.

"Zillachtoler" Hard Rock...

Auf der aktuellen CD - Toifl sind Lieder wie "Ruachn-Festl", die Ballade "Schutzengl" (Rock-Ballade mit "Radiopotenzial") und der Titelsong "Toifl an Tirolerland". Bei diesem Song wurde ein altes No-Bros-Stück - "Devil in Fairyland" - "verklaubauft". No Bros war die Band vom Tiroler Gitarren-General Klaus Schubert. Mit ihm verbindet Klaubauf seit dem Bandcontest "Tirol rockt" 2014 eine enge Freundschaft. Klaubauf erreichte damals den dritten Platz. Schubert saß damals in der Jury und war vom Rock der Zillertaler angetan  – obwohl er nicht viel verstanden hat.

Schlagzeuger Tommy Bacher (hinter einer Plexi-Glas Wand), Sänger und Bassist Tschack Gredler und Bani Pfister sind Klaubauf!

Klaubaufs Songs sind im Zillertaler Dialekt geschrieben und gesungen. Das hindert Pfister, Gredler und Bacher aber nicht daran, auch außerhalb des Tales zu spielen – sie hatten bereits Gigs in Innsbruck, aber auch in Südtirol, Deutschand oder Holland. "Super waren auch immer die Rock-Veteranen-Treffen von Schubl. Das ist eine Art Ritterschlag für eine Band, wenn du da spielen darfst", sagt Drummer Bacher. Das Wichtigste: "Wir brauchen eine Bühne, wo wir Krawall machen können!", erklärt Sänger und Bassist Gredler. Klaubauf ist vor allem eine "Live-Band".

... nicht nur im Tal

Durch die Auftritte hat die Band auch gemerkt, dass sie trotz des Dialektes überall spielen können. "Der harte Rock‘n‘Roll funktioniert europaweit", erklärt Pfister – der Dialekt ist kein Hindernis. Zu ihrem „Zillachtolarisch“ mischt sich auch öfters Unterländer Dialekt – Sänger Roman Lackner von der befreundeten Band "Passtscho" spielt auch öfters mit der Band.

Auch heuer hat Klaubauf wieder einiges vor: Sie spielen in Salzburg, Linz – oder auch beim Innrock-Festival in Radfeld (September). Beim Jubiläumskonzert von No Bros (vor der Therme Fügen) tritt die Band als "Special Guest" auf.

"Machete" Klaubauf Nummer 4

"Eigentlich sind wir zu viert", heißt es im Interview: Neben den Musikern gibt es noch den guten Geist der Band, Edel-Roadie "Machete" Padre Kofler. Er ist seit jeher dabei und komplettiert die klassische Besetzung der Band.

3 CDs "Toifl an Tirolerland" zu gewinnen

Zusammen mit Klaubauf verlost der ROFAN-KURIER 3 CDs "Toifl an Tirolalond". Einfach E-Mail mit Adresse & Tel. (!) an oder Postkarte an ROFAN-KURIER, Postfach 38, 6230 Brixlegg, Kennwort: "Klaubauf" senden! Einsendeschluss: Freitag, 29. März.

Tschack Gredler (Bass und Gesang) und Bani Pfister gründeten Klaubauf 2013.
Schlagzeuger Tommy Bacher stieß etwa ein halbes Jahr nach Gründung zur Band.