Die Achenseebahn vor der Abfahrt am Bahnhof Jenbach Wirmsperger

Jenbach: Die Achenseebahn fährt wieder

Nach umfassenden Revisionsarbeiten hat die Achenseebahn am Samstag, 18. Mai, wieder Fahrt aufgenommen. Die Garnitur mit dem Namen „Theodor“ fährt planmäßig in der Vorsaison dreimal täglich von Jenbach bis Achensee Seespitz.

JENBACH Zur Vorgeschichte – am 1. Mai führte ein Kolbenbruch zum Stillstand der Achenseebahn. Die Verbindung – Kolben und Kolbenstange (das Herzstück der 130 Jahre alten Bahn) laut Aussage von Dr. Rudolf Sommerer (Aufssichtsratsmitglied der Achenseebahn seit 2015), wurde jetzt erneuert und ist nun wieder voll einsatzfähig. "Zwei Tage Härtetests und ein positives Ergebnis der sogenannten § 40 Prüfung (Eisenbahnrechtliche Genehmigung von Schienenfahrzeugen) erlauben ab sofort den planmäßigen Einsatz der Achenseebahn. Zwei Tage Bremsproben ohne Passagiere aber mit einer Beladung von ca. 4,2 Tonnen Ballast – das entspricht einer vollgesetzten Garnitur mit 50 Personen mit einem Gewicht von ca. 75 Kilogramm – konnten zu unserer vollsten Zufriedenheit absolviert werden."

Die Eisenbahnrechtlichen Betriebsleiter (Mag. Heino Seeber und Kommerzialrat Gunter Mackinger) stellen beim Lokalaugenschein am Sonntag, 19. Mai, der Achenseebahn ein gutes Zeugnis aus: "Wir sind überzeugt, dass die Achenseebahn jetzt top aufgestellt ist, wir stehen hinter der Bahn und wir haben ein super Team." Pünktlich um 11:00 Uhr am Sonntag, 19. Mai startete die vollbesetzte Bahn Richtung Achensee.

Ab 30. Mai startet  die Achenseebahn in die Hauptsaison 

Noch bis Mittwoch, 29. Mai, fährt die Achenseebahn mit einer Garnitur -  dreimal täglich von Jenbach bis Seespitz am Achensee. Danach beginnt die Hauptsaison der Bahn, dann fahren zwei Garnituren sechs Mal die Strecke Jenbach - Seespitz und zurück.