Mit dem "KABOOM" wird aus der sanierungebedürftigen Tennishalle eine Freizeitanlage für das ganze Zillertal.

Kaltenbach: Freizeitzentrum mit "KABOOM"

Die Kaltenbacher Tennishalle wird saniert und soll ab 1. Dezember 2019 als Freizeitzentrum KABOOM "wiederauferstehen". "KABOOM wird das Freizeit-Angebot im Zillertal bereichern", ist sich Bgm. Klaus Gasteiger sicher. Sportfans sollen auf ihre Rechnung kommen....

KALTENBACH Die alte Tennishalle war jahrelang Thema in Kaltenbach und der Grund für viele Diskussionen. Nun sollen diese Streitigkeiten ein Ende haben – hofft zumindest Kaltenbachs Bürgermeister Klaus Gasteiger (SPÖ): "Was in der Vergangenheit passiert ist, ist Geschichte. Wir wollen in die Zukunft blicken", erklärte er. Am Dienstag, 28. Mai, stellte er das Sanierungs-Konzept der Tennishalle vor. Um 2,4 Millionen EURO wird aus der baufälligen Halle ein Freizeitzentrum errichtet. Der Name: KABOOM.
"Uns als Gemeinde war wichtig, dass für unsere Kinder und Jugendlichen ein Angebot geschaffen wird. KABOOM wird eine tolle Bereicherung für die Infrastruktur im Zillertal werden", sagt der Bürgermeister. Mit dem KABOOM sollen aber auch keine anderen Zillertaler Freizeiteinrichtungen "angegriffen werden".

Großes Freizeitangebot

Im KABOOM sollen unter anderen ein Boulder-Bereich, eine Kegelbahn, eine Squash-Anlage und ein Eis- und Skatepark untergebracht werden. Ein besonderes Highlight ist der "Air-Parc": Eine Art Spielplatz für Trendsportarten wird hier entstehen. "Mit vielen Trampolins, Freerunning-Kursen, Rampen, Airpacks und einem Gymnastikbereich", erklärt Betreiber Christian Haselwanter bei der Projekt-Vorstellung. Auch das Zillertaler Tanzstudio "Dancesation" kommt ins KABOOM. Weiters finden auch Vereine und ein Gastro-Betrieb auf den 1.900 Quadratmetern Platz.

Chris Budeck (Dancesation), Bgm. Klaus Gasteiger und Christian Haselwanter (Air-Parc) bei der Presse-Vorstellung des neuen Freizeitzentrums KABOOM.

Eröffnung 1. Dezember

Das KABOOM soll noch dieses Jahr eröffnet werden – genauer gesagt am 1. Dezember. Diese Bauzeit von 20 bis 22 Wochen hält auch Architekt DI Günther Gasteiger für realistisch: "Es werden eigentlich nur die Hüll-Flächen saniert. Man muss aber relativ rasch starten", sagt Architekt Gasteiger. Das Projekt wird etwa 2,4 Millionen EURO kosten, davon wird die Immo Kaltenbach GmbH etwa die Hälfte übernehmen. Der Rest wird durch Förderungen lukreiert. "Ich hätte gerne einen Investor gehabt", lacht Klaus Gasteiger, der sichtlich stolz auf dieses Projekt ist.