Das Projekt „Tennishalle Kaltenbach“ soll 2019 abgeschlossen werden. Bgm. Klaus Gasteiger sagt: "Wir müssen die Vergangenheit abhaken und in die Zukunft blicken"ROFAN-KURIER

Kaltenbach: Projekt Tennishalle geht voran

Die Kaltenbacher Tennishalle steht seit Jahren still – und beschäftigt damit ebensolange die Politik. Nun nimmt das Projekt eine konkrete Form an. Was genau geplant ist, will Bgm. Klaus Gasteiger (SPÖ) noch nicht bekannt geben, es soll aber "eine tolle Bereicherung für die Infrastruktur des Zillertals werden".

KALTENBACH Die Tennishalle in Kaltenbach erhitzt schon seit langem die Gemüter. Nun zeichnet sich aber ein Ende der Streitigkeiten ab: "Die Tennishalle soll Ende 2019 in Vollbetrieb gehen", sagt Kaltenbachs Bürgermeister Klaus Gasteiger (SPÖ) im ROFAN-KURIER-Interview. Zur Zeit wird die Finanzierung des Projektes ausgearbeitet. Die Investitions-Summe darf aber 2,4 Millionen EURO nicht überschreiten – dies wurde im Kaltenbacher Gemeinderat beschlossen. Gasteiger hofft aber noch auf Zuschüsse vom TVB und vom Land.
Dem Projekt und Standort fehlen laut Bürgermeister die Alternativen. "Wenn man die jetzige Tennishalle abreissen und eine neue hinstellen würde, würde es etwa 7 Millionen EURO kosten", rechnet Gasteiger vor. Allein der Abriss soll 495.000,– EURO kosten. Somit kommt für die Gemeinde nur eine Sanierung des baufälligen Gebäudes in Frage. "Wir haben es uns nicht einfach gemacht", sagt der Bürgermeister.

Vollbetrieb Ende 2019 geplant

Die Projekt-Partner kann Bgm. Gasteiger noch nicht namentlich nennen. Zur Zeit gibt es nur Vorverträge. Das Projekt soll für die "gesamte Tal-Infrastruktur eine tolle Bereicherung sein", sagt der Bürgermeister.