Durch die Verlegung des neuen Glasfasernetzes wurde die Gemeinde Kaltenbach zukunftsfit gemacht.Gemeinde Kaltenbach

Neue Glasfaserleitungen in Kaltenbach

Um etwa 400.000,– EURO modernisierte Kaltenbach die Internet-Leitungen der Gemeinde. Steigende Datenmengen machen für Bgm. Gasteiger den Sprung auf die "High-Speed-Datenautobahn" notwendig.

KALTENBACH 5.910 Laufmeter Glasfasernetz wurde in Kaltenbach verlegt – "wir wechseln somit auf die Überholspur der High-Speed-Datenautobahn", sagt der Kaltenbacher Bürgermeister Klaus Gasteiger (SPÖ). 120 Haushalte könnten in Kaltenbach an der Glasfaserleitung angeschlossen werden "und zwar so, dass das Glasfasernetz als Infrastruktur der öffentlichen Hand wie etwa Wasser, Kanal oder Strom gesehen wird", sagt der Bürgermeister. Die Hausanschlüsse wurden einen Meter in das Grundstück verlegt...
Das Glasfasernetz bleibt unter der Kontrolle der Gemeinde, denn wenn das nicht so wäre, "dann wäre es in etwa so, als würde Wasser privatisiert werden!", erklärt Gasteiger.

Kaltenbach nun Teil der Datenautobahn

Die Gesamt-Projektkosten gibt der Bürgermeister mit etwa 367.000,– EURO an. "Davon bekommen wir etwa 60 Prozent vom Land gefördert. Bundesförderung gibt es keine. Das Geld für den Glasfaser-Infrastruktur-Ausbau ist aber in Kaltenbach gut investiert, die Datenmengen steigen rasant und die Kunden werden von selbst kommen", sagt Bgm. Gasteiger.
Drei Betreiber bieten ihre Produkte in Zukunft über das Glasfasernetz in Kaltenbach an: Die "Stadtwerke Schwaz GmbH", die "tirolnet gmbh" und "UPC Austria". "Von jedem Glasfaserinternetvertrag bekommen wir 30 Prozent Rückfluss. Das ist in ganz Tirol standardisiert gleich", sagt der Bürgermeister im Gespräch mir dem ROFAN-KURIER.