Als jüngster Bürgermeister Tirols hat LA Bgm. Mag. Dominik Mainusch 2017 mit seiner Gemeinde und dem Land eine Lösung für die Umfahrung Fügen zustande gebracht...

Umfahrung Fügen: Zähe Verhandlungen

Vor fast 30 Jahren haben die Planungen für die Umfahrung Fügen begonnen. Erstmals gibt es seit 2017 eine fixes Projekt. Aktuell laufen die Verhandlungen für die Grundstücks-Ablösen. Und die ziehen sich...

ZILLERTAL/FÜGEN Jahrzehntelang wurde im vorderen Zillertal schon über eine Verkehrslösung diskutiert. Die Belastungs-Grenze für die Bevölkerung ist mit über 18.000 Fahrzeugen täglich längst überschritten... Fast 30 Jahre lang wurden Pläne entworfen, Beschlüsse gefasst und wieder verworfen.
Nach den Gemeinderatswahlen 2016 hat die Gemeinde Fügen dann mit dem Land 2017 eine Lösung ausgearbeitet, die konsensfähig und auch umsetzbar ist.
Seitdem hat das Land auf Hochtouren an der Detailplanung gearbeitet. Innerhalb eines Jahres lagen die fertigen Pläne vor. Mitte 2018 folgte dann die straßenbaurechtliche Verhandlung.

18.000 Fahrzeuge täglich

Seither laufen die Verhandlungen mit den Grundeigentümern. „Großes Lob an die Straßenbauabteilung des Landes, die wirklich auf Hochtouren an den Planungen gearbeitet hat. Ernüchternd ist allerdings, dass die Verhandlungen mit den Grundeigentümern äußerst schleppend verlaufen. Hier fehlt im Moment noch der notwendige Druck des Landes, um auch zu Abschlüssen zu kommen“, sagt dazu Fügens Bürgermeister Mag. Dominik Mainusch (ÖVP).
Die Gemeinde habe alles in ihrer Macht stehende dazu beigetragen, um die Realisierung des Projektes möglichst voranzutreiben. "Jetzt liegt es am Land Tirol, eine Finanzierung sicherzustellen und die Grundverhandlungen abzuschließen", sagt Mainusch. Dass die Grundeigentümer versuchen, bestmögliche Ergebnisse zu erzielen, ist für Mainusch nachvollziehbar.

Mainusch: "Brauchen Entlastung so schnell wie möglich!"

"Es ist ein nicht unerheblicher Eingriff in das Privateigentum. Umgekehrt muss aber auch klar sein, dass bei einem derart wichtigen Projekt für die Allgemeinheit nicht Einzelinteressen das ganze Vorhaben zu Fall bringen können! Es gilt nun, jedem Betroffenen das bestmögliche Angebot zu unterbreiten. Irgendwann wird aber auch seitens des Landes ein Machtwort gesprochen werden. Wir brauchen diese Entlastung so schnell wie möglich."


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