Die "Untere Achenseestraße" soll zur Begegenungszone werden.

Untere Achenseestraße wird zur Begegnungszone

Ein großes Projekt kommt auf Jenbach zu: Die „Untere Achenseestraße“ wird zu einer Begegnungszone umgebaut. Das lässt sich die Gemeinde vier Millionen EURO kosten.

JENBACH Um vier Millionen EURO wird die "Untere Achenseestraße" zu einer Begegnungszone umgebaut – diese Entscheidung fällte ein dezimierter Jenbacher Gemeinderat Ende September. In der "Unteren Achenseestraße" sollen dann alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt sein – das erklärte Vize-Bürgermeister DI Bernhard Stöhr, Obmann des Bauausschussses. Für die Autos sind dann maximal 20 km/h erlaubt.
Das Siegerprojekt für die Untere Achenseestraße aus einem Architektenwettbewerb wird umgesetzt. Nächstes Jahr soll mit den Infrastruktur-Maßnahmen begonnen werden. "Gas, Wasser, Strom, Breitband und alles was in der Straße verbaut ist, wird erneuert. Im Jahr drauf kommt dann die Oberfläche", erklärt Stöhr. Die Oberfläche soll mit Luzerner Gneis bepflastert werden. Auch die Gemeindeparkplätze werden aus der Unteren Achenseestraße an deren Ende verlagert, die privaten Parkplätze bleiben allerdings...

Vier Mio. EURO an Kosten

Grundsätzlich waren alle Jenbacher Gemeinderäte für das Projekt, bei der Finanzierung kam aber eine Debatte auf: "Wie kommen die Kosten von vier Millionen EURO zusammen?", fragt GR Barbara Wildauer.
Diese wurden vom Planer ausgerechnet. "Der größte Brocken ist sicherlich die Oberflächengestaltung", erklärt Bgm. Dietmar Wallner auf Nachfrage des ROFAN-KURIER. Diese koste 1,25 Millionen EURO.
Der Planungs-Beauftragte habe den Auftrag gehabt, dass alles miteingerechnet werden soll. Bgm. Wallner wollte keine "bösen Überraschungen". Aus dem Gemeinde-Ausgleichs-Fonds (GAF) bekommt Jenbach 850.000,– EURO zur Unterstützung.