Im Bild v.l.: Schulleiter Michael Kreuzer, Amtsleiterin Dr. Maria-Kristina Neuschmid, LA Bgm. Andreas Gang (BLK/FPÖ), LH Toni Mattle (ÖVP), Vize-Bgm. Markus Vögele und Bauausschuss-Obmann Franz Dollinger (beide GFK). Gemeinde Kramsach
Mit Toni´s Segen: Kramsach baut Volksschule!
2024 lag der Verschuldungsgrad der Gemeinde Kramsach noch über 82%. Der teure Neubauwunsch der Gemeinde für die Volksschule sorgte daher für Kritik seitens der Aufsichtsbehörde. Im Vorjahr wurde die Verschuldung gesenkt. Jetzt gibt es grünes („schwarzes“) Licht von LH Toni Mattle (ÖVP) für das Projekt...
KRAMSACH Der letzte Tag im April wurde für Kramsachs Gemeinde-Führung zu einem „Vor-Feiertag“ für den 1. Mai: Die Gemeinde war am Donnerstag, 30. April mit großer Delegation zu LH Toni Mattle (ÖVP) angereist, um sich den offiziellen Segen für den Schul-Neubau abzuholen. Nach Kritik der Aufsichtsbehörde an den teuren Neubauplänen sah es zunächst nicht so rosig aus. Doch Kramsach braucht das neue Schulhaus, daran führt kein Weg vorbei. Und die Hausaufgaben im Budget wurden gemacht. Das machte nun die Zusage möglich. Der Neubau der Volksschule Kramsach kann im Herbst starten.
LA Bgm. Andreas Gang (BLK/FPÖ) freut sich: „Mit dieser Zusage sichern wir die schulische Versorgung in Kramsach langfristig und schaffen gleichzeitig wichtige wirtschaftliche Impulse für unsere Region.“ Er dankt allen, die über viele Jahre hinweg, trotz schwieriger Rahmenbedingungen, mit Engagement und Ausdauer an diesem Projekt gearbeitet haben.
Vize-Bürgermeister Markus Vögele (GFK): „Dieses Projekt hat eine lange Vorgeschichte. Die frühere Bürgermeister-Liste hatte längere Zeit einen neuen Standort auf gemietetem Bundesforste-Grund, forciert! Es ist uns Gott sei Dank gelungen, dieses Millionengrab zu verhindern und den bestehenden Standort, der im Besitz der Gemeinde liegt und nicht gemietet werden muss, zu erhalten und nun sinnvoll zu nutzen. Anstatt ihn für ein privates Immobilien-Projekt zu verscherbeln.“
Bauausschuss-Obmann Franz Dollinger (GFK) dazu: „Wir haben wirklich lange für das Projekt gekämpft: Die Aufsichtsbehörde war zunächst der Meinung, dass sich Kramsach das nicht leisten kann. Es ging hier um den Verschuldungsgrad vom Jahr 2024. Wir haben aber unsere Hausaufgaben gemacht und die Verschuldung auf etwa 34% gesenkt. Damit ist der Weg frei für dieses Projekt. Ein aufregender Tag heute im Landhaus, aber ein sehr positiver Tag.“
Nach der Zusage ist nun die Einreichung erfolgt. Parallel dazu wurde der Nachtragsvoranschlag vorbereitet und die Ausschreibung gestartet. Die Kosten für den Neubau belaufen sich auf rund 16,6 Mio. EURO. Mit der Förderzusage des Landes Tirol ist das Projekt nun umsetzbar. Baubeginn soll noch diesen Herbst sein.




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