Eine Stahlbrücke mit einem Pfeiler: Die neue Radfahrbrücke soll in weniger als einem Jahr zur Verfügung stehen. villevis/TRIGONOS
Schwaz und Stans rücken zusammen
Kaum ist die frisch sanierte Steinbrücke eröffnet, rollen schon die nächsten Bagger an: Mit dem Spatenstich für die neue Radfahr- und Fußgängerbrücke zwischen Schwaz und Stans investieren die Gemeinden gemeinsam in eine nachhaltige Mobilitätsverbindung über den Inn.
SCHWAZ/STANS Es scheint noch gar nicht so lange her zu sein, dass Bgm. Victoria Weber MSc. (SPÖ) und weitere Verantwortliche das rote Band auf der frisch sanierten Steinbrücke durchtrennten. Zwei Monate später und die Gemeinden Schwaz und Stans feiern diesmal nicht die Fertigstellung, sondern den Baustart der nächsten Brücke.
Verbindung zwischen Schwaz und Stans
Mit dem Spatenstich am 20. Oktober fiel der Startschuss für den Bau der neuen Radfahr- und Fußgängerbrücke. Die Innüberquerung erstreckt sich im Osten der Silberstadt, hinter dem Bootshaus der Feuerwehr. Auf Stanser Seite erfolgt die Anlandung im Bereich des Sägewerks Mair. Finanziell umfasst das Projekt der Stahlbrücke 3,2 Mio. EURO. Dank der Fördergelder von Bund und Land müssen die beiden Gemeinden jeweils "nur" rund 250.000,– EURO zahlen. Ohne diese Förderung wäre der Baustart dieser Brücke nie zustande gekommen, wie Bgm. Weber erklärte.
Die rund 100 m lange und drei m breite Brücke feiert im Sommer 2026 ihre Eröffnung. Zusätzlich umfasst das Konzept ein neues Radnetz rund um die Brücke.
Mobilitätsreferent Hermann Weratschnig, MBA, MSc. (Grüne): "Diese Brücke schließt eine Lücke im bestehenden Netz. Solche Projekte sind entscheidend, um die aktive Mobilität weiter zu stärken und den Menschen echte Alternativen zum Auto zu bieten. Die neue Brücke steht sinnbildlich für die Mobilität der Zukunft – leise, effizient und klimafreundlich."








