Der Gemeinderat Achenkirch mit Bgm. Karl Moser (ÖVP) am Vorsitz.Wirnsperger
Verträge mit Bund und TIWAG im Fokus der Sitzung
Miteinander reden, innovativ und offen sein für Neues – das ist das Motto der Gemeinderäte in Achenkirch.
ACHENKIRCH Viel zu besprechen gab es bei der Gemeinderatssitzung am 5. März im Sitzungssaal der Gemeinde Achenkirch. Das Bundesministerium genehmigte das Projekt „Regulierung Seeache“. Dazu liegen nun die entsprechenden Unterlagen des Finanzierungsvertrags mit 1,25 Mio. EURO vor. Die Verteilung der Kosten: Der Bund beteiligt sich mit 525.000,– EURO, das Land mit 500.000,– EURO, die Gemeinde Achenkirch mit 225.000,– EURO (der Betrag seitens der Gemeinde kann auf drei Jahre verteilt, bezahlt werden).
Ausgleichszahlung TIWAG
Laut Gemeindevertrag „Speicherkraftwerk Achensee 2012“ – abgeschlossen zwischen den Gemeinden Achenkirch, Eben und Jenbach einerseits und der TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG andererseits – gibt es eine Vereinbarung für Entschädigungszahlungen an die oben genannten Gemeinden. „Im Vertrag verpflichtet sich die TIWAG den Gemeinden in Abgeltung der durch den Bestand und Betrieb des Achenseekraftwerks in den landschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen der Gemeinden, insbesondere im Landschaftsbild (Naturschönheit), eintretenden Beeinträchtigungen, beginnend mit dem Jahr 2011, jährlich eine erzeugungsabhängige Ausgleichszahlung, errechnet aus der tatsächlichen Jahresstromerzeugung des Speicherkraftwerks Achensee aus Zuschüssen zu bezahlen.“ (Aufteilungsschlüssel: Gemeinde Achenkirch 42,11 %, Gemeinde Eben 41,39 % Marktgemeinde Jenbach 16,5 %). Die Ausgleichszahlung der TIWAG für das Jahr 2023 ist noch ausständig – da bedarf es noch einer Klärung/Einigung hinsichtlich der Höhe der Beträge.








