Wer mehrere leere SodaStream-Flaschen zu Hause liegen hat und sich erhofft, dafür Pfandgeld zurückzubekommen, hat sich getäuscht.
Viele Flaschen, aber kein Pfand
Die Firma SodaStream bewirbt ihr Produkt mit dem einfachen Austausch einer leeren Gasflasche gegen eine neue aus dem Geschäft. Viele Konsumenten gehen von einem Pfandsystem aus – und erleben beim Versuch, mehrere leere Flaschen zurückzugeben, eine Überraschung.
TIROL Nie mehr Flaschen schleppen. Immer frisches Sprudelwasser, einfach aus der Leitung... So verspricht es die Werbung für verschiedene Soda-Systeme. Nur... Die Wenigsten wissen genau über das Umtauschsystem Bescheid: Auf den Gaszylindern von SodaStream steht nämlich "kein Pfand". Diese Information ist auch auf der Rückseite der Flaschen abgedruckt. Ja: Kunden können ihre leere Patrone im Handel abgeben und gegen eine neu gefüllte Druckflasche "austauschen". Das ist dann über 10,– EURO günstiger, als eine neue Flasche OHNE Leergut zu kaufen. Was der Kunde hier aber zahlt, ist (eigentlich) nur die Gasnachfüllung.
Das ist auch auf der offiziellen Website der Firma nachzulesen: "Die SodaStream GmbH erhebt keinen Pfand. Auch unsere Handelspartner führen keinen Pfand an uns ab, welchen wir später wieder an die Verwender zurückzahlen könnten. Leere SodaStream-Zylinder können im Handel gegen einen vollen Kohlensäure-Zylinder zum Preis einer Gasnachfüllung getauscht werden." Wer also seine Gaskartusche endgültig im Handel zurückgeben will, geht hier leer aus. Geschäfte nehmen diese nicht zurück. Was also mit den leeren CO2-Flaschen tun? SodaStream bietet die Möglichkeit, diese direkt an das Unternehmen zu schicken. Dafür erstattet SodaStream dem Kunden eine Kulanzzahlung von 3,50 EURO pro Zylinder. Das Porto dürfte aber höher sein...









