Betrat Neil Armstrong (Bild) am 21. Juli 1969 den Mond oder doch nur ein Stanly-Kubrik-Filmset, wie Kritiker behaupten?NASA
Mondlandung Teil II: NASA verschiebt Start
Vor 57 Jahren betrat der erste Mensch den Mond. Oder „soll“ betreten haben. Heute, über ein halbes Jahrhundert später, muss die NASA den Start für eine bemannte Mond-Umkreisung abermals wegen technischer Probleme verschieben. Rückenwind für Zweifler...
INTERNATIONAL Als erster Mensch betrat Neil Arm-strong am 21. Juli 1969 den Mond. Der Satz „One small step for man, one giant leap for mankind“ (zu deutsch: ... „ein kleiner Schritt für den Menschen, ein gigantischer Sprung für die Menschheit“) schrieb Geschichte und machte ihn unsterblich. War er wirklich dort? Im Kalten Krieg kannte das Kräftemessen zwischen den USA und der UDSSR keine Grenzen. Auch beim Wettlauf in´s All. Jahrelang lagen die Sowjets vorne: Der erste unkontrollierte Absturz eines Flugkörpers auf dem Mond ging 1959 auf das Konto der Sowjets. Juri Gagarin umrundete bereits 1961 im Raumschiff „Wostok 1“ außerhalb unserer Atmosphäre einmal die Erde und überstand den Wiedereintritt planmäßig. Im Februar 1966 legten die Russen nach: Sie landeten mit „Luna 9“ den ersten Flugkörper kontrolliert auf dem Mond. Die USA hatten den Wettlauf in´s All verloren. Wie sollten die Amerikaner das noch übertreffen? „Bemannte Mond-Missionen“ lautete die einzige Antwort, die all das noch übertrumpfen konnte.
Bisher kein Mensch am Mond?
Eine wehende Flagge, obwohl es am Mond keine Atmosphäre und keinen Wind gibt.
Bilder mit durchsichtig erscheinenden Astronauten.
Unterschiedliche Winkel von Schatten, die auf Scheinwerfer hindeuten.
Keine Sterne am Mond-Firmament – nur schwarzer Himmel...
Kritiker behaupten bis heute: Ein Schwindel, gedreht von Stanly Kubrik in geheimen Studios der „Area 51“...
Technische Fragen
1.) Nur sechs Monate vor der Mondmission 1969 ist ein Testflug auf der Erde mit dem „Lunar Lander“, dem Landemodul, kläglich gescheitert. Es stürzte bereits nach wenigen Minuten ab. Ist es möglich, derart gravierende Mängel in wenigen Monaten zu beheben? Kritiker sagen „nein“.
2.) Die Rechner-Leistung des in den 60er-Jahren im Raumschiff installierten Computers ist in etwa mit einem einfachen Taschenrechner vergleichbar. Mit dieser Computer-Leistung sei es nie möglich gewesen, die Landeberechnungen durchzuführen.
3.) Kritiker fragen sich, warum man es danach nie wieder versucht hat. Sie behaupten, weil der technische Aufwand derart hoch ist, dass man es nicht einmal heute problemlos schaffen könnte (die aktuelle „Artemis-Mission“ wurde mehrmals verschoben).
4.) Die Astronauten wirken auf Video-Material wie durchsichtig, was auf Studio-Tricks hindeuten würde...
NASA widerlegt Kritik-Punkte
2011 ließ die NASA per Sonde Aufnahmen vom Landeplatz machen, um die Kritiker endlich zu beruhigen. Doch warum aus 20 Kilometern Höhe, wo man kaum etwas erkennt? Doch die NASA hat Antworten für alle Kritik-Punkte:
1.) Die fehlenden Sterne auf Filmen und Fotos: Sterne könne man nur auf der Nachtseite des Mondes sehen. Auf der Tagseite würde die Sonneneinstrahlung diese überblenden.
2.) Die wehende Flagge: Die Flagge würde wackeln, nicht wehen, und zwar vom Aufstellen. Nach einer Minute sei das Wackeln der Flagge vorbei gewesen.
3.) Die unterschiedlichen Schatten-Längen und -Winkel würden sich aus natürlichen Gegebenheiten ergeben, wie unebenem Boden...
NASA heute: „Back to the Moon“
Die aktuelle Mond-Mission der NASA, das „Artemis-Programm“ wurde noch von US-Präsident Donald Trump angeordnet. Und zwar in seiner ersten Amtszeit. Eigentlich wollte er zum Mars. Doch weil er wusste, dass sich das nicht einmal ausgeht, wenn er zwei Perioden regiert, fokussierte er sich auf den Mond. Bereits 2004 wollte US-Präsident George W. Busch wieder Mondflüge vorbereiten lassen. Das Programm wurde wegen horrender Kosten eingestellt. Mit Artemis hätte man bereits 2024 auf dem Mond landen sollen. Doch weil Trump abgewählt wurde, hat man das Mond-Budget unter Nachfolger Joe Biden gekürzt: „Nur“ mehr ein Viertel der geplanten acht Milliarden Dollar pro Jahr wurden bereitgestellt. Allein von 2024 bis 2028 benötigt Artemis 41,5 Milliarden Dollar. Artemis ist eine Kooperation der amerikanischen (NASA), europäischen (ESA), japanischen (JAXA) und kanadischen (CSA) Raumfahrt-Agenturen. Ziel der Mission ist es, den Südpol des Mondes zu erkunden: Dort soll es Eis geben, für lebenswichtiges Wasser (und Wasserstoff) und gleichzeitig ganzjährig Sonne, was Stromerzeugung durch Solarmodule möglich macht. Außerdem will man China zuvorkommen, das 2030 am Mond landen und später am Südpol eine Basis errichten möchte. Die US-Serie „Space-Force“ (mit Steve Carell und John Malkovich) sei an dieser Stelle empfohlen...




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