FPÖ-Klubobmann Mag. Markus Abwerzger und die FPÖ Tirol stellten beim Dezember-Landtag einen Dringlichkeits-Antrag: 100,- EURO CORONA-Bonus für alle Tirolerinnen und Tiroler!

FPÖ will Corona-100er für alle!

Tirols Blaue wollen CORONA-Hunderter für alle: In einem Dringlichkeits-Antrag fordert die FPÖ Tirol einen "Weihnachts-100,- EURO-Bonus für alle Tirolerinnen und Tiroler".

TIROL Aktuell findet im Landhaus der Dezember-Landtag statt. Die FPÖ Tirol fordert dabei in einem Dringlichkeits-Antrag einen "Weihnachts- 100,- EURO-Bonus für alle Tirolerinnen und Tiroler". Konkret heißt es: "Die Tiroler Landesregierung wird aufgefordert, bis 1. Februar 2022, jedem österreichischen Staatsbürger, bzw. EU-Bürger, der in Tirol seinen Hauptwohnsitz hat, einen 100,- EURO-Bonus als nachträgliche Weihnachtsgabe auszubezahlen."

Begründung

Die andauernde Pandemie sorge für massive gesellschaftliche, wirtschaftliche und soziale Probleme. Einzelpersonen und ganze Familien würden um ihre Zukunft bangen.

In der Begründung heißt es unter anderem: "Die volkswirtschaftlichen Auswirkungen des neuerlichen Lockdowns sind bei weitem nicht absehbar. Auch der angekündigte Impfzwang der Regierung wird zu einer Verschärfung in allen Bereichen führen, vor allem im Pflegebereich, durch die Abwanderung des Pflegepersonals in die Schweiz oder anderen Ländern. Tirol und Österreich stehen am Scheidepunkt in ihrer gemeinsamen Geschichte, daher sollte nun ein Zeichen des Zusammenhalts gesetzt werden."

Der geforderte 100,- EURO-Bonus soll auch der heimischen Wirtschaft zu Gute kommen, vor allem dem Tourismus, denn das Skifahren ist in der Wintersaison 2021/22 so teuer wie noch nie.

Für viele, wirtschaftlich von CORONA betroffenen Familien, wird ein Skitag ein unleistbarer Luxus bleiben. Die meisten Skigebiete im Bundesland Tirol haben ihre bereits sehr hohen Preise weiterhin gesteigert.

"Die kommende Wintersaison - geprägt durch die Pandemie - wird viel weniger ausländische Touristen nach Tirol locken als noch in den Sommermonaten gedacht. Die Dringlichkeit dieses Antrages ergibt sich aus den laufenden Verhandlungen über den Voranschlag des Landes Tirol für 2022 und 2023", heißt es von Seiten der FPÖ Tirol abschließend.


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