Über 90 Prozent des Regenwaldes in Süd-Amerika wird für die Massen-Fleischproduktion vernichtet!OroVerde - Die Tropenwaldstiftung - Elke Mannigel www.oroverde.de
Über 50% Treibhaus-Gase aus der Vieh-Industrie?
Mit 1. Mai trat das Mercosur-Abkommen in Kraft. Gegen den Willen von Millionen von Menschen. Das Abkommen treibt die Regenwald-Vernichtung wohl voran. Deren Auswirkungen auf das Klima könnte noch massiver sein, als man uns glauben lässt...
INTERNATIONAL Die größten Umwelt-Organisationen der Welt kämpfen gegen Verkehr, Abgase und fossile Brennstoffe. Gerade in Gegenden wie Tirol führt dieser schädliche Verkehr laut Experten offenbar sogar zu früherer Sterblichkeit oder vermehrten Fällen von Bronchitis bei Kindern und anderen gesundheitlichen Problemen. Und während wir Plastikflaschen sammeln und auf Papier-Sackerl setzen, ist der weitaus größte Verursacher von Mikroplastik in der Luft der Abrieb von Reifen durch den KFZ- und LKW-Verkehr.
Doch zurück zu den Treibhausgasen. Etwa 20% sollen aus dem gesamten Verkehr kommen (Autos, LKW, Schiffe, Flugzeuge). Weitere Haupt-Verursacher: Energie-Erzeugung mit ca. 40%, Industrie mit etwa 10%, Hausbrand/Wohnen mit 17% und Landwirtschaft mit 15% sein. Diese Zahlen variieren je nach Quelle. Die Website „cowspiracy“ (Dokumentar-Film auf Netflix) sieht das anders: Wenn man die Klima-Effekte durch die Regenwald-Vernichtung, den Wasser-Verbrauch, den Fakt, dass etliche Treibhausgase aus der Viehzucht bis zu 300 mal schädlicher für das Klima sind, als CO2 und die Vernichtung der Weltmeere durch Verschmutzung und Schleppnetze, einkalkuliert, kommt man offenbar auf 51%. So hoch soll der Anteil der Vieh- und Fisch-Industrie an der globalen Erwärmung in Wahrheit sein. Während sich Von der Leyen und andere EU-Politiker auf die Schulter klopfen, weil sie den Mercosur-Deal zwischen Europa und Südamerika gegen den Willen heimischer Bauern durchgedrückt haben, gehen dort etwa 91 % der Regenwald-Abholzung auf das Konto von industrieller Viehzucht...
Enormer Wasser-Verbrauch!
In Gegenden wie Tirol ist der Wasserverbrauch für die Viehzucht kein Problem: Es gibt hier genug davon. Und auch heimische Weidewirtschaft ist eine Nachhaltige. In Südamerika, Afrika und auch Nordamerika leiden Menschen jedoch bereits unter Wasser-Knappheit. Allein für das Fleisch, das in einem einzigen Burger steckt, werden 3.000 Liter Wasser benötigt. Oder anders: Für einen Burger könnte ein Mann zwei Monate duschen.
Regenwald-Abholzung
Für die Nutztier-Zucht wurden bereits 550.000.000.000 m² Regenwald vernichtet. Eine schwierige Zahl? Mit anderen Worten: 550 Milliarden m² grüne Lunge, die nicht mehr aufgeforstet wird, wurden für Viehzucht vernichtet. Für Palm-Öl sind es übrigens 105 Milliarden m². Um einen Veganer ein ganzes Jahr lang zu ernähren, benötigt man übrigens nur 670 m² Land. Für die Ernährung eines Durchschnitts-Europäers sind es immerhin 12.000 m².
Fazit & Kritik
Ein Drittel aller Wüsten dieser Welt stammen aus nicht nachhaltiger Tierzucht. Wer Fleisch konsumieren möchte, sollte es aus heimischer Produktion kaufen, am besten von gealpten Bio-Tieren…
Zum Film „Cowspiracy“: Dieser basiert teils auf Forschungen des Worldwatch Institutes von Umwelt-Analytiker Lester R. Brown in Washington. Kritiker sagen, dass diese Daten nicht korrekt sind und auch nicht dem Stand der Wissenschaft entsprechen. Die Dr. med. Henrich-Stifung bezeichnet den Film dagegen als „wichtigste Dokumentation aller Zeiten“. Sie regt zumindest zum Nachdenken an...




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