75 Jahre Atomschlag: Das Manhatten-Projekt

Nach dem Kriegseintritt der USA genoss das "Manhatten-Projekt" (das US-Atomwaffen-Programms) Ende 1942 höchste Priorität...

USA Unter Leitung des West-Point-Absolventen General Groves arbeiteten bis zu 539.000 Menschen an der neuen Waffe. Für das Manhatten-Projekt wird auf der unbewohnten Hochebene von Neu-Mexiko in der Nähe von Los Alamos eigens ein stadt-ähnlicher Komplex aus dem Boden gestampft.

Teil des Projektes ist damals auch die Gründung der 509. Bombergruppe, deren einzige Aufgabe und Trainings-Inhalt der Abwurf von Atombomben war.

In den Büros tummelten sich mehr Wissenschaftler und Nobelpreis-Träger als Büroangestellte. Immense Summen stehen zur Verfügung. Trotz all dem konnten bis zum Sommer 1945 lediglich 50 Kilogramm spaltbares Material hergestellt werden.

Damit bauten die Amerikaner unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Robert Oppenheimer drei Bomben. Am Nachmittag des 2. Dezember 1942 gelang dort die erste von Menschenhand kontrollierte Kettenreaktion.

Am 15. Juli 1945 – Wochen nach der Kapitulation von Deutschland – testeten die Physiker in der Wüste von Neu-Mexiko erfolgreich die erste jemals gebaute Atombombe "Trinity". Offiziell wurde die Zündung dieser Plutonium-Bombe als "explodiertes Depot" getarnt.


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