Für eine 70-Quadratmeter-Wohnung bezahlt man in Innsbruck durchschnittlich 1.329,– EURO. unsplash.com

Tiroler Mieter zahlen am meisten

Eine neue Studie zeigt abermals, dass Wohnen in Tirol im Österreichvergleich am teuersten ist: In Tirol kostet ein Quadratmeter durchschnittlich 16,1 EURO Miete (in einer 70-Quadratmeter-Wohnung), im Burgenland kostet dieser sieben EURO weniger.

ÖSTERREICH Die Mietpreise für Wohnungen sind in Österreich in den ersten drei Quartalen 2020 um 4,6 Prozent angestiegen – das zeigte eine Auswertung der Wohnungen auf der Immobilien-Plattform ImmoScout24.at. Bei den verglichenen 70-Quadratmeter-Wohnungen zeigte sich, dass eine Wohnung dieser Größe in Innsbruck am teuersten ist. 1.329,– EURO müsse man in Tirols Landeshauptstadt für 70 Quadratmeter Miete rechnen. Auch in Vorarlberg, Salzburg und Wien werden über 1.000,– EURO fällig. Der österreichweite Durchschnitt liegt bei 968,– EURO.

Burgenland am billigsten

Der durchschnittliche Quadratmeterpreis in Österreich liegt bei 13,8 EURO. Am günstigsten wohnt man nach wie vor im Burgenland. Für eine Wohnung im östlichsten Bundesland zahlen Mieter durchschnittlich 9,2 EURO. Am teuersten ist das Mieten im Tourismusland Tirol mit einem Quadratmeterpreis von 16,1 EURO, gefolgt von der Bundeshauptstadt Wien (15,7 EURO), Vorarlberg (15,– EURO).

Während im Burgenland (minus 4,6 Prozent und Niederösterreich (minus 0,9 Prozent) die Preise rückläufig sind, verzeichneten Tirol, Vorarlberg und Wien Preissteigerungen zwischen 4 und 6 Prozent. "Österreichweit sind die Preise für Mietwohnungen etwas angezogen. Der Immobilienmarkt ist immer ein regionaler Markt", erklärt Markus Dejmek, Österreich-Chef von ImmoScout24.

Die Unterschiede bei den Mieten zwischen Burgenland und Tirol liegen aber inzwischen bereits bei knapp 7,– EURO.


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