Carmen Schimanek: "Maximale Transparenz bringt Vertrauen in Politik zurück"Foto Ascher

FPÖ Kufstein: Carmen Schimanek

Die Wörglerin Carmen Schimanek ist Gemeinderätin und sitzt seit 2008 im Nationalrat. Sie ist Bezirksobfrau der FPÖ Kufstein, Bundesobfrau der Freiheitlichen Frauen und des Freiheitlichen Familenverbandes.

ROKU: "Was sind Ihre drei wichtigsten Anliegen für Tirol?"
Carmen SCHIMANEK: "Die Verkehrsproblematik ist sicherlich an erster Stelle. Hier ist es wichtig, für das Tiroler Unterland Lösungen zu finden, wie wir den Verkehr aus den Ortschaften herausbekommen. Ein weiteres Thema ist der Hochwasserschutz im Unterinntal. Während in den meisten anderen Regionen Tirols der Ausbau vorangetrieben wurde, wurde hier geschlafen. Zu guter Letzt muss natürlich in Tirol ein Hauptaugenmerk auf den Umweltschutz gelegt werden."

ROKU: "Wie lautet Ihr persönliches Wahlziel? Wie lautet das Wahlziel Ihrer Partei (in Prozent)?"
SCHIMANEK: "Diese Wahl werden wir unter unbekannten Vorzeichen schlagen. Daher ist es schwierig, eine Prozentzahl festzumachen. Wir werden jedenfalls alles geben, um das Vertrauen der Menschen in diesem Land zurückzugewinnen."

ROKU: "Nach der Wahl: Mit wem würde Ihre Liste eine Regierungs-Koalition bilden, wer wäre ihr bevorzugter Partner?"
SCHIMANEK: "Die türkis-blaue Koalition war ein Erfolgsprojekt, das auch von den Österreichern honoriert worden ist. Unser Spitzenkandidat Norbert Hofer hat auch bereits klar gestellt, dass wir wieder mit der ÖVP in die Regierung wollen. Es war aber stets eine unserer Qualitäten, dass wir niemanden von vornherein ausgrenzen."

ROKU: "Stichwort Asyl: Wie soll sich Österreich hier Ihrer Meinung nach entwickeln?"
SCHIMANEK: "Unter Innenminister Herbert Kickl haben wir hier einen sehr guten Weg eingeschlagen, der fortgesetzt werden soll. Asyl für jeden, der wirklich unserer Hilfe bedarf und alle Voraussetzungen erfüllt, um wirklich als Flüchtling nach Genfer Konvention zu gelten. Die volle Härte des Gesetzes für jene, die unsere Hilfsbereitschaft ausnutzen wollen."

ROKU: "Stichwort Umwelt: Wie stehen Sie zur Transit-Thematik?"
SCHIMANEK: "Das Transit-Thema ist gerade für Tirol eine harte Nuss. Es wäre blauäugig zu glauben, dass der Verkehr in naher Zukunft abnehmen würde. Unser Ziel muss es sein, den Transit auf die Schiene zu verlagern. Dazu braucht es einerseits Anreize für die Transportunternehmen, aber auch politischen Druck auf europäischer Ebene. Es darf nicht sein, dass die Tiroler für den Wohlstand Europas ihre Gesundheit opfern müssen!"

ROKU: "Gibt es noch ein weiteres, Ihnen wichtiges Thema, das Sie ansprechen möchten?"
SCHIMANEK: "Als Frauen- und Familienpolitikerin sind mir diese Anliegen sehr wichtig. Wir haben mit dem Familienbonus Plus eine wichtige Maßnahme für mehr Familienfreundlichkeit in Österreich gesetzt." - Anzeige -