Am Wahltag v.l.: Christian Ortner (GRÜNE), Hubert Klammer (FPÖ), NR Ing. Josef Hechenberger (ÖVP) und Alfred Enthofer (UBV).LK Tirol

LWK-Wahl: ÖVP vorne, UBV bei 15 Prozent

Mit über 15 Prozent zog der UBV bei seinem ersten Antreten bei der Landwirtschaftskammer-Wahl mit zwei Mandaten in die Vollversammlung ein. Der ÖVP-Bauernbund ist mit 74 % vorne.

TIROL Der Unabhängige Bauern-Verband (UBV) überraschte bei der Landwirtschaftskammer-Wahl 2020. Die von Alfred Enthofer angeführte Liste erreichte aus dem Stand beim ersten Antreten tirolweit über 15 Prozent. "Dass wir auf Anhieb zwei Mandate erreicht haben, ist ein großer Erfolg und zugleich ein Auftrag, uns bestmöglich für die Interessen der Bäuerinnen und Bauern einzusetzen", sagt der Landwirt aus Strass. Der UBV trat übrigens nur in den Bezirken Kufstein und Schwaz an.

Klarer Sieger war der ÖVP-Bauernbund (TBB) mit 74,2 Prozent, wenngleich man auch fast 10 Prozent abgeben musste. Für NR Ing. Josef Hechenberger ein klarer Auftrag, weiterhin die Bauern "mit starker Stimme zu vertreten".

FPÖ verpasst Einzug knapp, GRÜNE verlieren

Die GRÜNEN Bauern haben 1/3 ihrer Stimmen verloren und können mit sechs Prozent ihr Mandat gerade noch halten. Die Freiheitlichen Bauern verpassen mit 4,2 Prozent den Einzug diesmal knapp. Die Vollversammlung der Landwirtschaftskammer Tirol besteht damit aus 13 Bauernbundlern, zwei Vertretern des UBV, Unabhängiger Bauernverband und einem Vertreter der GRÜNEN.

UBV holt in Kufstein uns Schwaz jeden dritten Wähler!

Der TBB war auch bei den Bezirkslandwirtschaftskammer-Wahlen 2020 in allen Bezirken die stärkste Kraft. Hier konnte der UBV, der nur in den Bezirken Kufstein und Schwaz angetreten ist, diesen allerdings fordern. Im Bezirk Kufstein erreichte der UBV immerhin 27 Prozent, in Enthofers Heimat-Bezirk, in Schwaz, holte die unabhängige Liste aus dem Stand beim ersten Antreten sogar 35,8 Prozent. Die Wahlbeteiligung war niedrig.


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