MIchael Riedhart: "Bleiben wir auf dem Weg der Veränderung!"Clemens Joast

ÖVP Kufstein: Michael Riedhart

Der 31-jährige Michael Riedhart ist seit 2013 Bezirksobmann-Stellvertreter im Bezirk Kufstein. Er ist Landesobmann-Stellvertreter und Mitglied der Bundesleitung der Jungen ÖVP und Gemeinderat in Wörgl.

ROFAN-KURIER: "Wissen Sie, was die Menschen in ihrem Land stört und wenn „ja“ – was wollen Sie dagegen tun?"
Michael RIEDHART: "Oft sind es gar nicht die großen politischen Themen, welche die Menschen beschäftigen, sondern vielmehr Herausforderungen, mit denen sie sich tagtäglich konfrontiert sehen und in Zukunft Verbesserungen erwarten. Die Verantwortung eines Nationalrates muss es sein, genau für diese Anliegen in Wien einzutreten."

ROKU: "Was sind Ihre drei wichtigsten Anliegen für Tirol? (Bitte konkrete Ansätze oder Projekte)?"
RIEDHART: "Den Transit auf die Schiene verlagern, leistbares Eigentum zugänglicher machen und die ärztliche Versorgung für alle Menschen gewähren."

ROKU: "Wie lautet Ihr persönliches Wahlziel?"
RIEDHART: "Ich möchte für alle eine echte Vertretung in Wien sein und den politischen Weg der Veränderung, den Sebastian Kurz in Österreich gestartet hat, auch im Tiroler Unterland zur Gänze umsetzen."

ROKU: "Nach der Wahl: Mit wem würde Ihre Liste eine Regierungs-Koalition bilden, wer wäre ihr bevorzugter Partner?"
RIEDHART: "Das Wichtigste für mich ist, dass die neue Volkspartei in Tirol und Österreich als klarer Erster über die Ziellinie geht, nur so kann der eingeschlagene Weg fortgesetzt werden."

ROKU: "Stichwort Umwelt: Wie stehen Sie zur Transit-Thematik? Was würden Sie als Nationalrattun, um hier eine Verbesserung zu bewirken?"
RIEDHART: "Der Schwerverkehr muss auf die Schiene verlagert werden! Zudem müssen wir den Ausbau der Zulaufstrecke des Brennerbasistunnel vorantreiben. Investitionen im Bereich des öffentlichen Nahverkehres sind hier ebenfalls ein wichtiger Faktor. Diese Vorhaben müssen auch auf Bundesebene unterstützt werden. Tirol darf mit seinem Transitproblem nicht alleine gelassen werden – dafür werde ich mich einsetzen."

ROKU: "Gibt es noch ein weiteres, Ihnen wichtiges Thema, das Sie ansprechen möchten?"
RIEDHART: "Im  ländlichen Raum wird die Lücke zwischen dem Bedarf an Kassenärzte und dem bestehenden Angebot immer größer. Viele Kassenärzte stehen kurz vor der Pension und der Ärztenachwuchs im Kassenbereich ist rar. Als Politik sind wir gefordert, junge Ärzte dazu zu motivieren, den ländlichen Raum als ihren Standort zu wählen. Die Politik muss hier auf allen Ebenen Anreize schaffen. Die Rahmenbedingungen müssen wir dabei so gestalten, dass für die nächste Generation an Ärzten eine Ansiedlung in ländliche Gebiete wieder attraktiver wird." - Anzeige -