Christoph Rothhaupt bei der "Hellas"-Ralley

Der Radfelder Christoph Rothhaupt gewann bei der "Hellas"-Ralley in Griechenland die M4-Klasse und holte zwei Etappensiege.

RADFELD  Bei der über 2.400 Kilometer langen "Hellas"-Ralley in Griechenland konnten nicht einmal technische Probleme Christoph Rothhaupt aufhalten. "Bei einem Ausrutscher beschädigte ich mir das Roadbook, was natürlich nicht hilfreich war", sagt der Radfelder. Im Laufe der Ralley konnte sich der Tiroler KINI-Teamfahrer steigern.

Am vierten Tag, der "Königsetappe" der Hellas-Ralley startete Rothhaupt bereits um 6:00 Uhr Früh in die Etappe, am Schluss konnte er seinen ersten Etappensieg einfahren. "Ich kam heute mit Navigation und Streckenverlauf super zurecht, es war ein langer und kräftezerrender Tag, aber umso mehr freut mich dieser Erfolg", sagt er.

Rothhaupt: "Anspruchsvolle Ralley"

Am letzten Tag der Ralley, einer eher schnellen Etappe, startete Rothhaupt als Dritter. Nach gutem Rhythmus belegte er abermals den 1. Platz in der Wertung. "Es war dieses Jahr eine sehr anspruchsvolle Ralley im Gebirge mit vielen Bergankünften auf bis zu 2.500 Metern Seehöhe und auch das Überqueren so mancher Flüsse war nicht immer einfach. Aber nach sieben Tagen zwei Etappensiegen und dem Gesamtklassensieg in der M4-Klasse freut mich das Ergebnis umso mehr", lässt der Radfelder sein Ralley-Abenteuer im Norden Grichenlands revue passieren.