Sabrina Exenberger beendete den Hawaii-Ironman auf Platz 18 in ihrer Altersstufe. Zufrieden ist sie damit nicht – sie möchte sich 2019 nochmals qualifizieren.privat

Hawaii-Ironman: Exenberger auf Platz 18

Triathletin Sabrina Exenberger war bei einem der härtesten Ironman-Rennen der Welt dabei. Bei der WM erreichte sie in ihrer Altersklasse Platz 18.

HAWAII Die Triathletin Sabrina Exenberger wollte bei der Ironman-Weltmeisterschaft in Hawaii mit Gold nach Hause kommen. Dieses Ziel hat die Athletin des WAVE TRI TEAM aber um eine Stunde verfehlt: Sie erreichte mit einer Zeit von 10:29:07 in ihrer Altersklasse (Frauen 25 bis 29) den 18. Platz.
Die Weltmeisterin in dieser Altersklasse, Ruth Purbrook,  schaffte die Ironman-Distanz (3,2 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen) in 9:33:46.

Ihr Ziel, die Goldmedaille in der Altersgruppe 25 bis 29 verpasste Sabrina Exenberger um etwa eine Stunde. © privat

"Es war nicht mein bester Tag", schreibt Exenberger in einer ersten Reaktion auf Facebook – ihr Rennen war bereits nach dem Schwimmen gelaufen. Sie schwamm in der Masse und wurde immer wieder mit Tritten in die Magengrube und ins Gesicht konfrontiert: "Es war ein Kampf ums Überleben", sagt sie. Auch an Land, beim Radfahren, erwischte sie nicht den besten Tag. Auf der heißen Laufstrecke ("Das Eiswasser, mit dem ich mich abkühlte, ist einfach verpufft, wie Wasser auf einer heißen Herdplatte") konnte sich Exenberger noch von Platz 42 auf Platz 18 vorarbeiten.
"Es war hart und Hawaii wird immer ein hartes Rennen. Leider war nicht mehr möglich", resümiert sie. Exenberger brennt schon auf die Revanche im nächsten Jahr.