Die gebürtige Schwedin Kristin Berglund konnte den STUBAI ULTRATRAIL mit über einer Stunde Vorsprung auf Denise Zimmermann gewinnen.Stephan Wieser

Titelverteidigung auf dem Stubaier Gletscher!

Die Breitenbacher Trailrunning-Spezialistin Kristin Berglund konnte beim Stubai Ultratrail ihren Titel verteidigen. Das, trotz einer gebrochenen Rippe...

STUBAI/BREITENBACH Der STUBAI ULTRATRAIL entwickelt sich mehr und mehr zur ultimativen Herausforderung in Sachen Trailrunning. Denn spektakulärer, härter und schöner als die dritte Auflage geht‘s kaum noch.
65,6 Kilometer lang, 6.027 Höhenmeter im Anstieg, das Ziel auf einer Höhe von 3.150 Meter auf dem von Schnee und Eis bedeckten Stubaier Gletscher, der Start um Mitternacht in der Olympiastadt Innsbruck. Von diesen extremen Herausforderungen und der großen Hitze ließ sich zum zweiten Mal die gebürtige Schwedin und Breitenbacherin Kristin Berglund (Salomon Running Team Austria) in 10:48:08 Stunden nicht abschrecken und verteidigte ihren Titel.

Vier Wochen nach Rippenbruch

Nur vier Wochen nach ihrem Rippenbruch und der damit verbundenen Absage beim "ZUT" (Zugspitz Ultratrail) präsentierte sie sich wieder in absoluter Bestform. "Ein wunderbarer Lauf, aber auch wirklich anspruchsvoll. Bei der Hälfte hatte ich kurzfristig mal Probleme, das war eine neue Erfahrung für mich", gestand die 35-jährige Wahl-Tirolerin. Berglund, die im Downhill noch ihre gebrochene Rippe spürte, realisierte die zwölftbeste Gesamtzeit und hatte im Ziel mehr als eine Stunde Vorsprung auf die erste Verfolgerin Denise Zimmermann.

Berglund: "Ich laufe immer meinen Rhythmus – ohne auf die Konkurrenz zu schauen." © Stephan Wieser