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"Tirol - kleines Land ganz groß" heißt das neue Buch der Jenbacher Autorian Michaela Sautner. Dieses wird in der Volksschule ihrer Heimatgemeinde am Donnerstag, 28. Juni, ab 19:00 Uhr präsentiert.

JENBACH - Dereinst formte die Natur ein besonderes Land mit gewaltigen Bergen, die es wie eine hohe schützende Mauer umstehen. Das Land im Gebirge, wie es später einmal genannt werden sollte, gab später auch Menschen eine Heimat. Freilich lebten diese zuerst in Höhlen und später in einfachen Hütten. Weil dieser Flecken Erde aber fruchtbar war und reich an Bodenschätzen, blieben die Menschen und errichteten erste Siedlungen. Mit der Zeit wurde aus dem Land im Gebirge das Land Tirol, das unter diesem Namen heute in aller Welt bekannt ist. Bis heute lebten und leben dort viele Menschen, sie liebten und lieben es, sie kämpften und kämpfen darum, sie formten und formen es. Alle hinterließen und hinterlassen ihre Spuren – und uns ihre Geschichte(n). Dieses Buch nimmt Leserinnen und Leser aller Altersstufen mit auf eine spannende und abwechslungsreiche Reise in die Vergangenheit Tirols, indem es ihnen interessante Persönlichkeiten vorstellt, die in Tirol gelebt und gewirkt haben. Dabei erfahren die Leserinnen und Leser spannende, aber auch unglaubliche und berührende Geschichten.
"Märchenhaft aufregend und doch wahr!", so beschreibt Martina Sautner ihr Buch "Tirol - kleines Land ganz groß". Die Buchpräsentation findet am Donnerstag, 28. Juni, ab  19:00 Uhr in der Volksschule Jenbach statt. Dabei liest nicht nur die Autorin aus dem Buch, sondern auch Kinder der Volksschule.
Das Kramsacher Freilichtmuseum wird am Sonntag, 1. Juli, zur einzigartigen Kulisse für die ganze Vielfalt der Tiroler Volksmusik.

KRAMSACH - Musik liegt in der Luft, wenn man am Sonntag, 1. Juli, von 13:00 bis 16:30 Uhr durch das Museumsgelände spaziert. Denn überall aus den Höfen erklingt echte, traditionelle Volksmusik. Dafür sorgen 20 kleinere und größere Musikgruppen, die in den unverwechselbaren Stuben und Höfen den Klangcharakter der Tiroler Volksmusik zum Besten geben. Ganz ohne Verstärker verwandeln die verschiedenen Musikgruppen die alten Stuben in viele kleine Musikbühnen, die zum Verweilen einladen. Ganz nach dem Motto "stehenbleiben, lauschen und weiterschlendern", gestaltet sich der Musiknachmittag zu einem absoluten Tipp für alle Freunde der echten Tiroler Volksmusik. Auf dem Rundgang durch das Museum erlebt man von der Tanzlmusik und Volksliedsängern bis hin zur Familienmusik, alle Stilrichtungen der Volksmusik. Einen besonderes launigen Zwischenstopp auf dem Musikspaziergang wird der bekannte Mundartdichter Ludwig Dornauer bereiten, der seine Gedichte und Weisen in musikalischer Begleitung der Gruppe "Brandenberger Saitensprung" präsentieren wird. Mit Unterstützung des Tiroler Volksmusikvereins findet der Tag der Volksmusik bei jeder Witterung im Museum Tiroler Bauernhöfe statt. www.museum-tb.at
Das Museum Tiroler Bauernhöfe lädt zu einer Zeitreise ins 14. Jahrhundert ein. Living History Gruppen thematisieren das Leben der Frauen im Spätmittelalter.

KRAMSACH – Für zwei Tage werden die Besucher des Höfemuseums auf eine historische Zeitreise geschickt. Am 23. und 24. Juni wird das Spätmittelalter im Freilichtgelände thematisiert. Um den Besuchern das Lebensgefühl aus dieser Zeit näher zu bringen, werden Living History Gruppen den Alltag im mittelalterlichen Tirol nachstellen. Ein besonderer Fokus liegt dieses Mal auf den Lebenswelten der Frauen in dieser Zeit. Sie waren nicht nur Hausfrauen und Mütter, sondern auch unentbehrliche Arbeitskraft am Hof oder im städtischen Betrieb und sorgten oftmals mit eigenen Kleinunternehmen für ihren finanziellen Beitrag zur Hausgemeinschaft. Die Rolle der Frauen in der dörflichen und urbanen Gemeinschaft sowie die Standesunterschiede zwischen "Frauen" und "Weibern" werden bei der Belebung thematisiert. Zudem haben Besucher die Möglichkeit, Spannendes über die Mode des 14. Jahrhunderts, die damalige Küchenkunst, das Hebammenwesen und die Bedeutung von Religion und Brauchtum zu erfahren.
In spannenden Präsentationen beleuchten die Gruppen mit viel Begeisterung und Hintergrundwissen, wie das Standesbewusstsein das Zusammenleben prägte. Ihre Kleidung und Accessoires sind allesamt handgefertigt und wurden in detaillierter Recherche an regionale Funde und Bildquellen angelehnt. Auf einem Rundgang erfährt man Wissenswertes über den wirtschaftlichen Aspekt der Textilproduktion, Handwerk und Landwirtschaft. Fragen an die Darsteller sind übrigens ausdrücklich erwünscht. Besonders Kinder sind eingeladen, die Geschichte mit allen Sinnen zu "begreifen".

Dienstag, 3. Juli: Iced Earth

Mittwoch, 11 April 2018
Freigegeben in Termine & Kultur
Iced Earth gilt als die dienstälteste Band des Power Metal. Mit der "Incorruptile"-Tour kommen sie ins VZ Komma Wörgl.

WÖRGL - Mittlerweile sind sie die wohl dienstälteste Band des Power Metal. Mit kraftvollen, furiosem Metal, hymnischen Melodien und Thrash-Einflüssen bringen die Musiker um Jon Schaffer seit fast 20 Jahren Schwarzmetallisches vom Feinsten.

Mit ihrer "Incorruptible" Tour kommen sie nun zum ersten Mal auch nach Tirol!

Pathetische Balladen mit dezenter Epik wechseln sich bei Iced Earth mit wuchtigen, sperrigen Kloppern voller Durchschlagskraft ab. Atmosphärische, große Melodien funktionieren live genauso gut wie die ruppigen Nackenbrecher und so sind bei Iced Earth immder denkwüridige Konzerte geboten, bei denen weder die Setliste, noch die Performance oder die Stimmung Wünsche offen lassen: Hier wird garantiert jeder aus den Schuhen gerifftet!
Sie kommen am Dienstag, 3. Juli, ab 19:00 Uhr ins VZ Komma Wörgl.

Kartenvorverkauf in allen Raiffeisenbanken Tirols, bei allen oeticket.com Verkaufsstellen, bei Bücher Zangerl Wörgl (Salzburger Straße & M4 Wörgl) und unter www.komma.at

Geschichten und Geschichte im "SteudlTenn"

Montag, 09 April 2018
Freigegeben in Lokales
Geschichten stehen im Zentrum der heurigen "SteudlTenn"-Theaterfestival-Saison von 4. April bis 8. Juli. Offiziell eröffnet wird am 21. April, 11:00 Uhr im Freiluft-"Wohnzimmer der Träume".

UDERNS - Geschichten aus der Geschichte setzt künstlerischer Leiter Hakon Hirzenberger mit seinem Team all den heutigen Fake-News entgegen. "Wir wollen Themen aufzeigen, die es wert sind, darüber nachzudenken. Und jeder kann selbst entscheiden, was er aus unseren Geschichten rausholt", erklärt Organisatorin Bernadette Abendstein. "Nachdenken darf aber durchaus lustig sein", ergänzt Hirzenberger, der sich freut, "wenn man es schafft, auch über ernste Dinge einen Lacher zu generieren."

Bunte Kulturvielfalt

Persönliches tritt in Felix Mitterers "Mein Ungeheuer" zutage, dem "Kernstück" im diesjährigen "SteudlTenn"-Programm unter der Regie von Hakon Hirzenberger. Im Mai heißt's "Felix Mitterer liest Agnes Beier und umgekehrt". Drehbuchautor Uli Brée präsentiert sein Live-Hörspiel "Mazeltov, Adolf" und bringt mit Markus Lindner "Weiberg'schichten & Weiberlieder" dar. Figurentheater gibt’s mit „Babylon“ von und mit Neville Tranter. Kabarett, "Mei liabste Zillertaler Weis", eine Diskussionsrunde, "Markttage beim Steudler" uvm. runden das Festival-Programm ab. "SteudlTenn unterwegs" führt mit "NippleJesus" von Nick Hornby ins Schwazer "Museum der Völker". Hirzenbergers Erfolgsstück "Die stillen Nächte des Ludwig Rainer" steht ebenfalls im "200 Jahre Stille Nacht"-Jahr auf dem Spielplan.

"Kultursinnliches" für Kids

Ob "Gartenkinder" und ihr Gemüse mit Migrationshintergrund, ob "Robinson – Meine Insel gehört mir" oder "Das Tagebuch der Anne Frank" - auch für das junge Publikum wurde Geschichte in Geschichten aufgearbeitet und dabei ebenso das Heute miteinbezogen. Mit "Villa Wunder", einer Kooperation mit den Klangspuren Schwaz, Jeunesse und Transart Bozen, tauchen die Kids ein in ein ganz besonders Musiktheatererlebnis. In Zusammenarbeit mit "Kultur wächst nach" und dem "Theater Melone" entstand das Stück "Alice", in dem über das Erwachsenwerden erzählt wird. Nach Motiven des Kindermärchens der Gebrüder Grimm wird "Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen", eine Produktion des SteudlTenn-Theaterprojeks U21, auf die Bühne gebracht.
Seit sieben Jahren dürfen sich "Steudltenn"-Fans jährlich unter anderem auf die Uraufführung eines Hakon-Hirzenberger-Stücks freuen. Ob mit historischem Hintergrund oder den modernen Zeitgeist widerspiegelnd - der Autor und Regisseur setzt sich dabei stets kritisch wie humorvoll mit den Themen auseinander.

Uderns - Heuer griff der Erfolgsdramatiker den Hype um Reality-TV auf, genauer gesagt, das Projekt der holländischen Stiftung "Mars One". Dieses vom Fernsehsender Endemol betriebene Showkonzept sah vor, 2022 vier weltweit gecastete Astronauten ohne Rückfahrtmöglichkeit auf den Mars zu übersiedeln, denen in zweijährigem Abstand jeweils weitere vier ausgewählte Personen folgen sollten, um eine Kolonie gründen zu können. 2015 stieg Endemol aus der "Mission Mars One" aus, Hakon Hirzenbergers Konzept jedoch ging auf. Er schickte seine Auserwählten erfolgreich auf "Mission on Mars".
In seiner Komödie, die in Zusammenarbeit mit dem Wald4tler Hoftheater produziert wurde, erzählte er seine ganz eigene Geschichte von vier Castingshow-Gewinnern, ihrer Reise zum Mars und allen möglichen Missgeschicken, die zeigen, dass der Mensch doch nicht ganz so perfekt ist, wie er manchmal meinen möchte.

Publikumshit "Rainersänger"

Noch am 7., 8. und 9. Juli stehen ebenfalls wieder "Die stillen Nächte des Ludwig Rainer", des Musiktheaters rund um die schillernste Figur der Rainersänger, auf dem Programm. Den seit drei Jahren anhaltenden Erfolg schreibt Hakon Hirzenberger der Authentizität zu: "Man spürt die Wahrhaftigkeit dieses Charakters, des ersten Musikproduzenten, des Boten des berühmtesten Liedes der Welt. Man bewundert als Zuseher seine märchenhafte Biografie, man liebt seinen Mut und seine Gerissenheit und versinkt schließlich in den wundervollen Klängen und Gesängen echter Volksmusik", erklärt der Autor, der auch schon für nächstes Jahr haufenweise Ideen und Pläne im Kopf hat.
Weitere Highlights der diesjährigen Theaterfestival-Saison sind noch die Freilufttheater-Eigenproduktion "Gilfert" nach Munde von Felix Mitterer, unter der Regie von Klaus Rohrmoser; "Jedermann Reloaded" mit Philipp Hochmair und "Die Elektrohand Gottes" sowie zwei Musiktheater-Produktionen und ein Special mit Nikolaus Habjan.

„Elmar & Helmar“ beim Krapfbauern!

Donnerstag, 06 Juli 2017
Freigegeben in Termine & Kultur
KRAMSACH  „Elmar & Helmar“ steht für Tuschzeichnungen & Reisefotografie von Elmar Widmann und Helmar Reisigl. Und eben zu diesen beiden Themen lud der Kulturausschuss der Gemeinde Kramsach am Donnerstag, 22. Juni, zur Ausstellungseröffnung in den Stall vom Krapfbauern (Simon Moser) in der Hagau.
JA, die Veranstalter hatten schon mit einem „guten Besuch“ gerechnet – NEIN, dass sich im Laufe des Abends an die 300 Ausstellungsbesucher versammelten, damit hatte wirklich niemand ernsthaft gerechnet.

Unter den Ausstellungsbesuchern waren Bürgermeister Bernhard Zisterer und Kramsacher Gemeinderäte, die Gemeinderäte Karin Rupprechter und Karl Baumgartner aus Brixlegg, Josef Miosek, Heidi Gandler, Julia Kerschbaumer, Kathi Kitzbichler, Dr. Michael Geiger, Hans Guggenberger, Helga Kogler, Johannes Ager, Franz Stumpf, Dir. Rainer Zoglauer, Ing. Josef Schuler – ja, man könnte jetzt noch viele Namen anführen, denn in Wahrheit waren’s an diesem Abend ja allesamt Ehrengäste.

Musikalisch untermalte Hanspeter Egger die Vernissage. Besonders hervorzuheben ist das Engagement vom Krapfbauer, Künstlerin Heidi Gandler, Dir. Renate Reisigl und Anni Widmann. Ein großer Dank ging auch an die Kramsacher Frauen, welche die einzigartigen Kuchen und Torten lieferten.
Ausstellungsdauer: 10. Juni bis 15. Juli 2017

Öffnungszeiten: Donnerstag, Freitag 16:30-18:30 Uhr

Samstag 10:00-13:00, 14:00-16:00 Uhr

Mit dem Bildhauer Helmut Hinterseer und dem Maler Hubertus Reichert stellt der Verein am Polylog in seiner zweiten diesjährigen Ausstellung zwei in München arbeitende Künstler vor.

Helmut Hinterseer, geboren 1961 in Waidring hat an der Münchner Akademie der Bildenden Künste bei Olaf Metzel studiert. Hubertus Reichert, geboren 1952 in Lüneburg studierte bei Karl Fred Dahmen ebenfalls an der Münchner Akademie. Beiden geht es in ihrer Arbeit um das Schaffen neuer Wirklichkeitsmodelle, um Erfahrungserweiterungen mittels Raum und Farbe.

Seit Jahren freundschaftlich und in ihrer Arbeit verbunden entwickeln Hinterseer und Reichert, dem Werkstattcharakter der früheren Drechslerei in der Speckbacherstrasse folgend, gemeinsam eine Ausstellung mit neuesten Bildern, Zeichnungen und Skulpturen. Eine Feststellung dessen was ist und was sein kann. Weitere Infos unter www.am-polylog.at

Galerie am Polylog, Speckbacherstr. 13-15, 6300 Wörgl, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Web: www.am-polylog.at, Tel. 05332/75505


Letztes Jahr begeisterte das Theater SpielBerg zum ersten Mal in Schwaz mit einem Komödien-Dinner unter der Regie von Obmann Rene Permoser. Dieses wird heuer mit einem neuen Programm fortgesetzt.

Schwaz - Vor einem Jahr wurde der Theaterverein SpielBerg gegründet. Der Vorstand besteht zur Zeit aus sieben Personen. "Die restlichen Spieler bei uns sind als 'freie Spieler' dabei – zusammen mit diesen kommen wir auf fast 100 Jahre Bühnenerfahrung", sagt Obmann Rene Permoser im Gespräch mit dem ROFAN-KURIER. Ein Geburtstagskaffee führte zur Gründung von "SpielBerg": "Wir hatten die Chance, dass wir in der Knappenkuchl spielen können, das mussten wir wahrnehmen!", sagt Permoser. Eigene Bühne braucht der Verein keine. Neben der Knappenkuchl spielt der Verein noch im Silberbergwerk Schwaz.

Sehr gut angenommen!

In der ersten Saison war der Obmann überrascht, dass sein Verein so gut Anklang fand: "Im Schnitt waren sicher 50 bis 60 Leute bei unseren Vorstellungen in der Knappenkuchl und im Bergwerk – mehr ist gar nicht möglich", sagt Permoser.
2016 führte SpielBerg das "Komödien-Dinner" von April bis Oktober auf – jeweils ein Mal im Monat. Im Herbst wurde dann "Der Knappe und der Tod" unter Tage aufgeführt. Das „Komödien-Dinner“ gibt es auch heuer wieder (nächster Termin: 2. Juni) "aber mit einem neuen Programm". Außerdem hat der Verein für August etwas besonderes geplant: Am 19. August findet das erste Jahresfest in der Knappenkuchl statt. "Das soll eine Art Comedy-Show werden", sagt Permoser. "Und im Herbst spielen wir wieder im Bergwerk." Was genau ist noch nicht klar, "es wird aber was von Felix Mitterer", verrät Permoser. (mk)

Sich freischälen und von allem entblößen

Montag, 28 November 2016
Freigegeben in Termine & Kultur
1971 ließ Peter Turrini mit einem Proteststück aufhorchen. In "Rozznjogd" zeichnete der Autor eine von Kapitalismus geprägte Wirklichkeit, prangerte die Konsumgesellschaft an. Regisseur Markus Plattner transformierte dies österr. Kultstück in die Gegenwart.

Schwaz - Eine junges Paar trifft sich nachts auf einer Mülldeponie, um sich intimer kennenzulernen. Mitten im menschlichen Abfall treiben sich Ratten herum, die beiden entwickeln ein gemeinsames Feindbild. Wer dem zivilisierten System entkommen will, muss sich entblößen, seinen Körper, seine Seele. Aber ist es möglich, so gesellschaftlich demaskiert, zu überleben?

"Rozznjogd" aktueller denn je

Regisseur Markus Plattner lässt das junge Paar sich freischälen von allen Konventionen, ablegen, was unecht ist und sich zu ihrer Nacktheit bekennen, weil nur in dieser Wahrheit steckt. Eine spirituelle, buddhistisch geprägte Idee mit Symbolkraft. Doch zugleich wird auf alles geschossen, was anders ist. Wer sind nun die Guten, wer die Bösen? Und wieso erscheinen die Ratten menschlich? Die Antwort scheint komplex und schwierig.
Markus Plattner stellt sich in unvergleichlicher Bildsprache und neuer Textinterpretation dieser Auseinandersetzung. In purer Inszenierung gibt er Raum für Auseinandersetzung und schafft Platz für zeitgenössische Interpretation. "Ein Kunstwerk der Spannung, Exzessivität und Schauspielkunst" so der Regisseur. Die Nachwuchsschauspieler Eva Ritzer und Matthias Rankov malen in starker Darstellung ein aussagekräftiges, unter die Haut gehendes Bild und verleihen so dem Stück eine neue, feurige Dynamik. Im Konzept von Barbara Hölzl verschmelzen die Ebenen von philosophischer Symbolik und anarchistischer Gewalt.
Aufführungen gibt's noch am 2., 3., 10. und 11. Dezember, jeweils um 20:15 Uhr im "Theater im Lendbräukeller" Schwaz. (gmk)



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