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Essen, Trinken, gmiatlich sein…

Dienstag, 18 Juli 2017
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REITH (klausm) „Essen, Trinken, gmiatlich sein…“, unter dieses Motto stellt der Ortsausschuss Reith (TVB-Alpbachtal/Seenland) jährlich die „Alpbachtaler Strawanzer Nacht“ und lädt zwischen Ende Juli und Mitte August (insgesamt 8 x) jeweils an einem Montag in’s Dorfzentrum von Reith und verwandelt den Kirchplatz für ein paar Stunden in eine Genuss- und Flaniermeile der kulinarischen und musikalischen Sonderklasse plus Handwerksvorführungen sowie einem großen Kinderprogramm , angeboten vom Juppi Kid’s Club, mit Hüpfburg, Zauberer, Schminkstation und eine weitere Spiele-, bzw. Geschicklichkeitsstation. Mußte die erste geplante Strawanzer-Nacht am 10. Juli wegen Schlechtwetter abgesagt werden, freuten sich die Veranstalter dafür am Montag den 17. Juli über ein perfektes Sommernachtswetter.

Thomas MOSER hat dieser erfolgreichen Veranstaltungsreihe ursprünglich den Namen „Strawanzer-Nacht“ gegeben und weil Strawanzer halt gern unterwegs sind, legen die Veranstalter ein besonderes Augenmerk auf regionale Schmankerl und der Außentemperatur angepasste Getränke, etwa beim Sommerspritzer oder einem perfekt gekühlten Bier bzw. Radler. Mittlerweile ist die „Alpbachtaler Strawanzer-Nacht“ in der Bevölkerung eine eingeführte, bekannte Marke. „Auf Grund des großen Erfolges im Vorjahr, es war dies das Gründungsjahr der Strawanzer-Nächte im Juli/August, wird die TVB-Ortsgruppe Reith diese schöne Idee für Essen, Trinken, gmiatlich sein sicher beibehalten“, versicherte Vize-Bgm Johann Rieser (Ausschussobmann Tourismus/Wirtschaft) und Mitbegründer der Alpbacher Strawanzer-Nacht.

Damit seitens der verschiedenen Anbieter und mitwirkenden Vereine Abwechslung in die Nacht der Unterhaltung kommt, werden beispielsweise die diversen Verkaufsstände regelmäßig neu vergeben, neu besetzt. Das heißt, vor allem für das kulinarische Angebot gibt’s wöchentlich willkommene Abwechslung. Das alles ist mittlerweile in der heimischen Bevölkerung und in den Nachbargemeinden bekannt, dementsprechend hoch die Frequenz bei der Strawanzer-Nacht.

Daneben gibt’s natürlich musikalische Unterhaltung ohne Ende und geschickte Handwerker führen obendrein vor, was das Werkzeug so hält. Den Auftakt zur Strawanzer-Nacht macht jeweils das Edelweiß Duo, danach gibt’s jeden Montag ein anderes musikalisches Highlight, am Montag den 17. Juli gastierte beispielsweise die „Big Band Kundl“ mit Bandleader Michael Klieber in Reith. Für ein gutes Gelingen einer Open Air Veranstaltung gibt’s aber im Grunde sowieso nur EIN echtes Kriterium, das Wetter nämlich und am besagten Montag herrschte reinste Sommerqualität, ideal zum Strawanzen halt.

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REITH (klausm) Bereits zum wiederholten Mal fand heuer nun schon die mittlerweile legendäre Oldiefete in Reith statt und ohne Übertreibung ist dies sicher Österreichs schönste Oldiefete. Wer nur ein wenig übrig hat für gepflegte Oldtimer, der schaute an diesen beiden Tagen in Reith vorbei, denn neben der Präsentation von besonderen Raritäten konnte sich auch das Unterhaltungsprogramm wirklich sehen und hören lassen. Spitzenbands lieferten an beiden Veranstaltungstagen Non-Stopp-Live-Musik, vorzugsweise aus den 50er-, 60er- und 70er Jahren.

Freitag 07. Juli

Geführte Romantikausfahrt mit dem Breitenbacher Motorradstammtisch „De Broadä“ durch die herrliche Tiroler Bergwelt inkl. Mittagsjause, Tour Plakette, Zipfer DREI Tourstopp, Motorrad-Escorte, Mautgebühren und Reiseleitung. An dieser Ausfahrt konnten nur Oldtimer-Fahrzeuge bis Baujahr 1987 teilnehmen. Am späten Nachmittag begannen dann die „Rolling Oldies“ und dazu betraten die „Red Jackets“ mit den „Cento Sisters“ und die „Blue Ribbon Four“ die Bühne und begeisterten das tanzfreudige Publikum.

Samstag 08. Juli

Am Samstag lud der „Oldtimerclub Reith“ zu einer besonderen Wertungsfahrt. Ausgehend von Reith führte die Route nach Brandenberg. Organisiert hat die Tour der Oldtimerclub Reith mit Obmann Markus Lasinger aus Kramsach. Logisch, dass es während der Rundfahrt für die Teilnehmer einige Sonderprüfungen zu bewältigen gab. Das Ziel der Tour lag letzten Endes darin, an die vorher ermittelten und natürlich bis zum Tourende geheimen Fahrzeit der gesamten Wertungsfahrt inklusive Sonderprüfungen, möglichst nahe heranzukommen. Für die Besten gab’s als Belohnung neben viel Applaus schöne und attraktive Preise. Danach hieß es wie am Vortag „Bühne frei“ für die „Rolling Oldies“. Neben den sensationellen Liveauftritten von „The Gambles“ und „Revolver Beat Band“, neben Tanz und Show, gab’s am Samstag Abend obendrein etwas Schönes, vor allem für Männeraugen, einen sehenswerten Petticoatwettbewerb nämlich.

Selbstverständlich gab’s für Oldtimerfreunde an beiden Tagen besondere Raritäten zu bestaunen und so mancher Besucher kam beim Anblick der Oldtimer in’s Schwärmen, erinnerte sich gerne an das eine oder andere Jugendabenteuer. Johann und Veronika Rieser hatten auf jeden Fall diese schönste Oldiefete Österreich’s erneut zu einem besonderen Erlebnis gemacht und jeder der Teilnehmer aus dem In- und Ausland versicherte ohne lange zu überlegen, das nächste Mal ganz sicher wieder nach Reith zu den „Rolling Oldies“ zu kommen.

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"Wöchentlich" Fehl-Alarme: Ärger im Asylheim!

Donnerstag, 04 Mai 2017
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Wieder Beschwerden etlicher Bürger im Reither Ortsteil St. Gertraudi: Durch Rauchen oder Kochen in den Zimmern, meist in der Nacht (beides verboten), kam und kommt es wieder zu nächtlichen Fehl-Alarmen im Asylheim. Anwohner und Feuerwehr sind sauer...

Reith i.A. - In den letzten Wochen "häufen" sich laut Anrainer-Beschwerden wieder die Fehlalarme im Asylantenheim in St. Gertraudi. Die Insassen können offenbar nicht verstehen, dass Rauchen und Kochen in den Schlafräumen verboten ist. Tun sie es trotzdem, führt das zu nächtlicher Ruhestörung für einen ganzen Ortsteil und zudem zu Kosten bei der Feuerwehr.
Dazu Martin Reiter (Edition Tirol) aus St. Gertraudi: "Die vielen Fehl-Alarme kümmern anscheinend niemanden und die Sozialen Dienste zahlen offenbar nicht einmal mehr oder nur noch nach Mahnungen die Einsätze der Feuerwehr laut Tarifordnung, weil sie angeblich kein Geld haben! Neulich Nacht war es wieder so weit, um 04:48 Uhr, Wasserkocher im Zimmer, letzte Woche ebenfalls, im März gab es auch mehrere Fehl-Alarme und so weiter und so weiter…" Außerdem berichtet er von einem weiteren Alarm am Sonntag, 30. April: "Wie beim letzten Mal war der Alarm um 4:05 Uhr in der Früh", sagt Reiter. Er vermutet einen Zusammenhang mit dem Nightliner, der zu dieser Zeit von Innsbruck nach St. Gertraudi kommt...

Lärmbelästigung

Eine Mutter ärgert sich: "...dem gefühlten 500. Fehlalarm in diesem Jahr sei Dank! Weil mein Kind mittlerweile panisch reagiert, wenn es vom allwöchentlichen Sirenenalarm aus dem Schlaf gerissen wird, ist danach ans Einschlafen nicht mehr zu denken. Danke auch an die 'super' Organisation der Verantwortlichen, die sich so hervorragend um eine 24-Stunden-Betreuung im 'Fehlalarm-Zentrum' Asylheim St. Gertraudi bemühen. Und dann noch ein großes, ernst gemeintes Danke an unsere Feuerwehr, die trotz allem noch jedes Mal mitten in der Nacht aus dem Bett springt und sich beeilt, weil es ja sein könnte, dass wirklich jemand ihre Hilfe braucht…"

TSD nehmen Stellung

Bei den Tiroler Sozialen Diensten war man NICHT bereit, mitzuteilen, WER überhaupt die Stellungnahme abgibt (Geschäftsführer, Presse-Sprecher?) Es heißt jedoch: "Zu Ihrer Anfrage dürfen wir mitteilen, dass das Statement seitens der Stelle für Öffentlichkeitsarbeit der Tiroler Soziale Dienste stammt. Weiters können wir eine Häufung der genannten Frequentierung nicht bestätigen. Sollten wir dennoch einen Anstieg feststellen, werden wir selbstverständlich umgehend alle notwendigen Interventionsschritte setzen. Abschließend wollen wir mitteilen, dass wir Ihre Anfrage als Verbesserungsauftrag verstehen und gegebenenfalls die Präventionen im genannten Bereich verstärken. Zusätzlich dürfen wir Ihnen mitteilen, dass gegenwärtig kein Zahlungsverzug an entsprechenden Stellen vorliegt...", erklärte die TSD. (cm)
547.000 Übernachtungen gab es in der Tourismus-Region Alpbachtal und Seenland im Sommer 2016. Markus Kofler, GF TVB Alpbachtal Seenland ist mit der Auslastung grundsätzlich zufrieden, sie könnte aber besser sein.

Region - Laut Geschäftsbericht 2016 des TVB Alpbachtal Seenland gab es in der Ganzjahressaison 2015 950.000 Übernachtungen und eine Auslastung von 31,2% der Betten. Im darauffolgenden Sommer folgten 547.000 Übernachtungen. GF Markus Kofler ist sehr zufrieden mit den Zahlen, findet aber, dass "die Auslastung in unserer Region natürlich besser sein könnte".

Kundl ist anders

Die Zahlen variieren je nach Ort. Zum Beispiel Kundl hatte im Sommer eine Bettenauslastung von nur 17%, während Kramsach als Spitzenreiter im Sommer 2016 53% der Betten belegt hatte. "In Kundl gibt es kaum noch Nächtigungstourismus. Der Gewerbe- und Industrieort braucht eine ganz andere Positionierung als ein klassischer Tourismusort. Der Ausflugstourismus mit den Highlights Kundler Klamm und dem Innradweg gibt es immer noch", bestätigt Kofler gegenüber dem ROFAN-KURIER. Interessant ist, dass der durchschnittliche Aufenthalt eines "Touristen" in Kundl 10,3 Tage beträgt, in den übrigen Orten der Region zwischen 3 und 5 Tagen...

Mangel an Hotels mit 4 Sternen

Weiters spricht der GF des TVB Alpbachtal und Seenland von einem Mangel an Hotels im höherwertigen Segment. "Wenn man die Dichte der Hotels mit drei oder vier Sternen vergleicht, kommt man schnell zum Schluss, dass wir einen Mangel an Hotels im höherwertigen Segment haben." Nach dem Verlust des Kramsacher Hofs, der am 23. Dezember geschlossen wurde, gibt es im Inntal zwischen Kundl und Münster nur noch ein Viersternhotel.

Großteils deutsche Touristen

2015 kamen 55% der Touristen aus Deutschland, wie der  Geschäftsbericht zeigt. Um einen neuen Trend handelt es sich hier nicht. Schon 2006 waren über 50% der Gäste Deutsche. Aber auch sehr viele Österreicher machen gerne in Tirol Urlaub. Knapp 10% der Gäste (2006 sowie 2016) sind Österreicher. Eine wichtige Tourismus-Säule fällt nun endgültig weg (Kofler: "Natürlich schmerzt die Betriebseinstellung der Sonnwendjochbahn sehr"), trotzdem blickt Kofler optimistisch auf die nächste Saison. (mk)

Blaulicht-Tag auf dem Schulgelände Reith

Freitag, 07 Oktober 2016
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REITH (klausm) Bergrettung, Feuerwehr, Polizei, Rettung, Wasserrettung – sie alle gehören zu den sogenannten Blaulichtorganisationen und eben diese Verbände präsentierten sich am Freitag den 07. Oktober auf dem Schulgelände in Reith, mit dem Ziel, Schulkinder ebenso wie alle übrigen Besucher über Aufgaben, Einsätze, Ausrüstung, Ausbildung der anwesenden Rettungsorganisationen zu informieren, aufzuklären. Wie funktioniert eine Radarpistole, wie arbeitet ein Such- oder Spürhund und wie lange dauert seine Ausbildung, welche Aufgaben hat die Polizei, was versteht man unter chemischem Einsatz der Feuerwehr - alles wichtige Fragen welche die Kinder lückenlos und verständlich beantwortet bekamen.

Schulleiter Dir. Rudolf Ritzer sowie Volksschuldirektorin Sabine Bernert waren von den Präsentationen der Blaulichtorganisationen begeistert, war es doch die erste Blaulichtveranstaltung dieser Dimension. Selbstverständlich kamen im Laufe des Vormittags hohe Funktionäre der verschiedenen Verbände nach Reith, wie etwa Bezirkspolizeikommandant Walter Meingasser und Chefinspektor Richard Hotter von der Polizeiinspektion Kramsach, BV Andreas Oblasser vom Bezirksfeuerwehrkommando, Kommandant Matthias Gschösser von der Feuerwehr Reith und weitere Vertreter der mitwirkenden Blaulichteinrichtungen.

Die Schulkinder zeigten an allen Stationen großes Interesse, durften wo immer sie wollten, mitmachen. Ungekrönter Star dieses Vormittags war für die Kinder vermutlich der Diensthund „Nemo“ mit Diensthundeführer Michael Stocker. Polizeidiensthunde werden bereits als Welpen ihren Hundeführern zugeteilt und übergeben, leben in deren Familien, durchlaufen eine 2-jährige Ausbildung, je nach Ausbildungsziel und kommen danach als perfekt eingespieltes Team in den Polizeidienst. Im Fall Nemo heißt das, in den Suchdienst. Nach vielen erfolgreichen Dienstjahren geht der Diensthund in den wohlverdienten Ruhestand und bleibt als Pensionist bis zu seinem Lebensende bei seinem Hundeführer.

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Reither Bauernmarkt mit Almabtrieb und Kirchtagsfest

Samstag, 01 Oktober 2016
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REITH (klausm) Bauern- und Handwerksmarkt mit über Handwerksarten, wie beispielsweise Holzschnitzer, Korbflechter, Schnapsbrenner, Glasschleifer, Federkielschnitzer, Seifensieder, Dogglmacherinnen, Messer- und Scherenschleifer, Glasmaler, Schindelmacher, Kerzendreher, Holzarbeiten aller Art, Gamsbartbinder, Dekorationsartikel, Gläser, Malerei, Korbflechter (um nur ein paar Beispiele zu nennen), Blas- und Unterhaltungsmusik an mehreren Festplätzen, Rottacher Goaslschnalzer, Alphornbläser, Eintreffen des geschmückten Almvieh’s ab dem Mittagsgeläut der Pfarrkirche, heimische Kost, ausgelassene Stimmung, Hausmannskost, traditionelle Riesenknödel aus einem ebenso riesigen Kupferkessel vom Kirchenwirt Johann Rieser, Kiachl, Krapfen, Prügeltorte, typische Eigenerzeugnisse vom Genussmarkt Österreich, unter anderem mit traumhaft geräuchertem Tiroler Speck, unterschiedlichsten Wurstsorten, Käse, Bauernbrot und Bauernbutter, selbstgebrannte Schnäpse, jede Menge Liköre – dies alles waren wesentliche Ingredienzien auf dem Reither Bauernmarkt mit Almabtrieb und Kirchtagsfest am Samstag den 01. Oktober.

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Stimmungsvoller letzter Reither Dorfabend

Montag, 29 August 2016
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REITH (klausm) Am Samstag den 28. August luden die Musikkapelle und die Reitherkogler zum dritten und damit letzten Dorfabend der heurigen Sommersaison auf den Festplatz beim Pavillon. Zum Auftakt des Dorfabends zogen die Veranstaltereine gemeinsam durch das Reither Ortszentrum. Die Verantwortlichen für die Bundesmusikkapelle waren organisatorisch Obmann Josef Lettenbichler sowie musikalisch Kapellmeister Michael Klieber. Als Moderator führte in bewährter Weise Kapellmeister-Stellvertreter Hartl Thaler durch den Dämmerschoppen. Die Reither Dorfabende wurden und werden sehr gut angenommen, so schätzt Obmann Reinhard Peer, daß an den drei Dorfabenden insgesamt wohl an die 500 Gäste teilgenommen haben dürften.

Auf die Jugendgruppe der Reitherkogler achteten Johanna Gschösser (Betreuerin seit 5 Jahren) und Martina Larch (Betreuerin seit ca. einem Jahr) und seit kurzem unterstützt von Manuel Vorhofer und der Rest der Reitherkogler kümmerte sich um die Gastronomie. Abwechselnd und professionelle gestalteten die Reither Musikanten mit den Reitherkoglern den Dorfabend.

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REITH (klausm) Bei schönstem Sommerwetter ging am Freitag den19. August das Kinderspielefest im Ortszentrum von Reith über die Bühne. Veranstalter war der TVB Alpbachtal Seenland mit seinem Juppi Kids Club. Dazu wurde der Ortskern von Reith vollkommen abgesperrt und gehörte an jenem Nachmittag ausschließlich den Kindern. Mit Ponyreiten, Riesen-Piratenrutsche, Mini-Zug, Zuckerwatte & Popcorn, Kinderschminken inklusive Orig.-Juppitattoo, Minispielecke, Kindertraktorenpark, Spiel- und Bastelstationen wurde den Kindern ein wirkliches Spieleparadies geboten.

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REITH (klausm) Der rund zwei Jahre alte Oldtimerclub Reith mit Obmann Markus Lasinger und Stellvertreter Hannes Oberladstätter luden am Sonntag bei hochsommerlichen Temperaturen zum „Oldtimerfrühschoppen“ ins Ortszentrum von Reith. Vor Beginn des Unterhaltungsteiles allerdings erbaten die anwesenden Oldtimerfahrer durch Mag. Pater Matthäus vom Stift Seitenstetten aus Niederösterreich für künftige Ausfahrten den Segen von oben. Musikalisch begeisterte „Crazy Cats“ aus dem Tiroler Oberland mit Rockabilly-Hits der 5oer Jahre das Frühschoppenpublikum und um’s leibliche Wohl kümmerte sich gekonnt der Veranstalterverein. Unter den Gästen selbstverständlich Johann und Veronika Rieser vom Hotel Kirchenwirt, ebenso wie Lisbeth Larch und Georg Stolzlechner von der Reither KAM-IN Bar. Viele Oldtimerfreunde kamen natürlich von auswärts, so etwa waren beispielsweise Christoph & Alexandra vom Oldtimerclub Inzing in zeitgemäßem Outfit mit ihrem knallroten MG ein besonderer Blickfang. Oldtimer - Rock and Roll – Sonnenschein; kurzum, die perfekten Zutaten für einen gelungenen Oldtimerfrühschoppen.

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REITH (klausm) Grad so wie im Vorjahr, fand auch heuer Österreichs schönste Oldiefete, „The Rolling Oldies“, bei perfektem Sommerwetter statt, nämlich am Freitag den 08. Juli. Die gesamte Veranstaltung erstreckte sich von Donnerstag bis Samstag, wobei am Donnerstag Abend das Hotel Kirchenwirt Schauplatz für eine heiße Wurlitzer-Tanzparty war, der Freitag Vormittag für eine spitzenmäßige Oldtimerausfahrt zum Achensee genutzt wurde, dann ab dem späten Nachmittag fantastische Liveband’s im Reither Ortszentrum auftraten und sich daneben alle Besucher an der Oldtimerausstellung erfreuen konnten.

Am dritten Veranstaltungstag, am Samstag, starteten die Oldtimer nach Mittag zu einer Reitherkogel-Wertungsrundfahrt. Der durchführende Verein für diese Wertungsfahrt war der Oldtimerclub Reith mit Obmann Markus Lasinger aus Kramsach. Das Motto „Übern Reither Kogl“ führte die Fahrzeuge über die Hygna, hinauf auf den Reither Kogel, zum Hinterkogel beim Bürgermeister, wieder hinunter nach Bruck im Zillertal zur Feuerwehr und über St. Gertraudi zurück nach Reith. Über die gesamte Strecke waren an vier geeigneten Stellen Stationen mit Sonderprüfungen eingerichtet. So musste beispielsweise beim Cafe Bienenstich die erste Geschicklichkeits-Sonderprüfung, es war dies eine Mischung aus Boccia und Golf, absolviert werden. Im Ziel angelangt, wurde am Ende nicht die schnellste Zeit, vielmehr die beste Mittelwertzeit ermittelt und die besten Teilnehmer mit schönen Sachpreisen gekürt. Zum Abschluss der heurigen „Rolling Oldies“ gab’s schließlich noch einmal vor dem Kirchenwirt Livemusik für alle.

Musikalisch gastierten zu den Rolling-Oldies-Tagen in Reith: The Red Jackets mit den Cento Sisters, The Blue Ribbon Four, Walkin’ Shoes, The Revolver Beat Band sowie der Kinderchor aus Reith und für’s Auge gab’s obendrein einen Petticoatwettbewerb. Veranstalter waren in bewährter Weise Johann und Veronika Rieser vom Hotel Kirchenwirt dessen Gastlichkeit und hohe Qualität ohnedies weitum bekannt ist.

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