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BATAILLONS-SCHÜTZEN- UND TALFEST BRIXLEGG.
am Sonntag 29. Juli

09:00 Uhr
Aufstellung am „Senn-Feld“
Meldung, Feldmesse, Festansprachen, Ehrungen

11:00 Uhr
Festumzug durch Brixlegg

12:00 Uhr
Mühlbichl, Konzert der MK Brixlegg, Edelweiß Duo
BRIXLEGG (klausm) „Gewissenhafte Verarbeitung vom Urprodukt bis zum Verkauf ist uns sehr wichtig. Die Produkte werden nach alten Rezepten der Region hergestellt und ausschließlich mit Buchenholz geräuchert. Unser Erfolgsrezept: ausreichend Zeit zum Wachsen, Pökeln, Räuchern und genügend Zeit zum Reifen und Abtrocknen.“ – Treu diesem Motto, holten Annemarie und Peter Moser vlg. Holzinger aus Brixlegg/Zimmermoos im Rahmen der „2. Alpen-Adria Fleischwarenprämierung“ im März 2018 GOLD für den hervorragenden Bauchspeck aus ihrem Betrieb in Brixlegg/Zimmermoos 23, wofür den beiden aus den Händen von Ing. Josef Hechenberger (Präsident der Landwirtschaftskammer), Gerhard Pernlochner (Obm Verein Tiroler Speis aus Bauernhand) und Dr. Franz Siegfried Wagner (Leiter der Prüfungskommission) die Speck-Krone 2018/2019 überreicht wurde.

Annemarie und Peter Moser Brixlegg

Für die beiden Preisträger aus Brixlegg war dies nicht die erste bemerkenswerte Auszeichnung - Bereits 2014 wurden sie Landessieger in der Kategorie Bauchspeck und Landessieger in der Kategorie Rohwürste/Kaminwurz und 2010 gar Österreichische Sieger in der Kategorie Karreespeck.

Elisabeth und Thomas Resch Wörgl

Ebenso erfolgreich wie Annemarie und Peter Moser aus war die Familie Elisabeth und Thomas Resch (Erbhof Schwoicherbauer) Wörgl: Sie veredeln unter anderem seit beinahe 20 Jahren einen Großteil der produzierten Milch zu Weichkäse und waren bereits 2014 in der Kategorie Weichkäse/Lauchspitz Österr. Sieger und 2016 Landessieger in der Kategorie Weichkäse/Feinspitz.

Alfons Frischmann Terfens

Zudem wurde Alfons Frischmann von der MILKO Milchkooperation aus Terfens für seinen Bio Weisslahner mit der Käsekrone ausgezeichnet. Auch Frischmann kann bereits auf großartige Erfolge zurückblicken: 2010 Österr. Sieger Kategorie Weichkäse/Weisslahner, 2014 Landessieger Kategorie Weichkäse/Terfner Bio Brie, 2016 Landessieger Kategorie Weichkäse/Weisslahner.

Neuer Geh- und Radweg zwischen Kramsach und Brixlegg

Donnerstag, 05 Juli 2018
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Seit einiger Zeit ist die Autobahnbrücke zwischen Kramsach und Brixlegg erschwert passierbar. Bis jetzt waren Sanierungs-Arbeiten am Plan. Ab Montag, 9. Juli, wird am Autobahn-Zubringer ein Geh- und Radweg zwischen den Gemeinden gebaut.

KRAMSACH/BRIXLEGG -  Gemeinsam mit dem Land Tirol errichten Kramsach und Brixlegg einen Geh- und Radweg über die Autobahnbrücke zwischen den Gemeinden. Dadurch kann es auf der L47 Kramsacher Straße immer wieder zu Verkehrsbehinderungen kommen. Für beide Bürgermeister ein wichtiges Projekt: "Ich war früher selbst Tagespendler und bin jeden Tag mit dem Fahrrad nach Brixlegg gefahren. Deswegen weiß ich, wie gefährlich das Radfahren am Autobahn-Zubringer ist. Diese Brücke ist sehr stark befahren", erklärte Kramsachs Bürgermeister Hartl Zisterer (ÖVP) bereits im ROFAN-KURIER-Budget-Gespräch 2017.
Auch während der Bauarbeiten können Fußgänger den Autobahn-Zubringer gefahrlos überqueren. Zur Zeit ist eine "temporäre Notbehelfs-Brücke für Fußgänger" an der Brücke angebracht. Die Bauarbeiten sollen bis Ende Oktober abgeschlossen werden.
Kurz vor dem offiziellen Baubeginn des Geh- und Radwegs am Montag, 9. Juli, (bis jetzt waren "nur" Sanierungs-Arbeiten der Brücke im Gang) schickten die beiden Gemeinden eine Bürger-Information an die Haushalte und ersuchen darin um Verständnis der Verkehrsteilnehmer.

Brixlegg ehrt seine Sportler des Jahres

Samstag, 09 Juni 2018
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BRIXLEGG (klausm) Die Marktgemeinde Brixlegg ehrte am Freitag den 08. Juni im Herrenhaus ihre besten Sportler des Jahre 2017. Organisiert hat diese Veranstaltung Sportausschussobmann Gemeinderat Martin Knapp.

33 besonders erfolgreiche Sportler (darunter Bezirks-, Tiroler- und Österreichische Meister) wurden in verschiedenen Disziplinen ausgezeichnet und zwar Sportschützen (Armbrust-, Klein- und Großkalibergewehr, Standard-, Sport- und Schnellfeuerpistole), Leichtathletik (Kugel- Ballstoßen, Diskus-, Speer-, Softspeer- und Hammerwurf, Hürden- und Crosslauf, Marathon- und Halbmarathon), Bogensport, Tennis, Alpinschi und Sportaerobic. Brixlegg’s Schwimmer (TWV) haben für die Sportlerehrung 2017 keine Meldungen eingebracht.

Neben Sportausschussobmann und Organisator GR Martin Knapp, kamen für die Marktgemeinde Moderator des Abends Bürgermeister Ing. Rudolf Puecher, Vize-Bgm Norbert Leitgeb, GR Rudolf Wurm, GR Helmut Gössinger, GR Ing Rudolf Puecher jun., darüber hinaus Vereinsvorstände und Vereinsmitglieder.

Brixlegg’s erfolgreichste Sportler des Jahres 2017

SCHÜTZENGILDE: Hans-Peter Schrettl, Matthias Schneider
BOGENSPORTVEREIN NAVAJOS: Oliver Brandstetter
LEICHTATHLETIK: Adriana Knoll, Helmar Reisigl, Tina Reisigl-Moser, Sascha Stepan, Thomas Nachtschatten, Barnaby Sellers, Erik Schneider, Raphael Kuppelwieser, Julia Moser, Gabi Markl
TENNISCLUB: Sophia Wurm, Julia Moser, Matthias Gasteiger, Michael Sigl, Rudi Dengg
SCHICLUB: Maria Egger
SAB-SPORTAEROBIC: Anna Hauser, Laura Baumgartner, Julia Auer, Sina Eberharter, Zoe Entner, Zoe Geir, Madeleine Rainer, Rosalie Schöpf, Laura Altenburger, Annika Rekic, Lia Wieser
GK SPORTSCHÜTZEN: Johann Schneider, Markus Ausserhofer, Peter Fankhauser

Sportehrenzeichen der Marktgemeinde Brixlegg

Das Sportehrenzeichen der Marktgemeinde Brixlegg für jahrzehntelanges Engagement für den heimischen Sport bekamen Christine Reisigl-Moser und Andreas Zobl

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3. Marktparadies in Brixlegg

Samstag, 02 Juni 2018
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BRIXLEGG (klausm) Am Samstag den 02. Juni lud der Brixlegger Kulturverein „Design Baustelle“ mit den Gründerinnen Elisabeth Zisterer (Siegl), Martina Sigl und Veronika Feichtner, in Zusammenarbeit mit der Brixlegger Wirtschaft zum 3. Marktparadies.

Ausgehend vom Herrenhausplatz luden die Veranstalter zu einem bunten Kunstparadies, einem schmackhaften regionalen Paradies (so kochten unter anderem die Brixlegger Bäuerinnen auf), Kuchenbuffet, Grillerei, feinste Olivenöle zum verkosten und mitnehmen, einem aufregenden Bastelparadies für Groß und Klein mit beeindruckenden Holzarbeiten, handgefertigtem Schmuck, Schminkzelt, einem frischen Fruchtparadies und einem außergewöhnliches Schmankerlparadies zum Schlendern und Genießen ein. Obendrein erwartete die Marktbesucher mit „Wolfgang“, „Yellow Snow“, „TwoFor3“ und „Fadlviera“ ein abwechslungsreiches Musikprogramm.


Neben hervorragenden Künstlerinnen wie Vernoika Moser aus Brixlegg, Bettina Bucher mit Traumfängern, Engeln aus aller Welt, Räucherfedern, Sonnenrädern sowie Schmuck aus Naturmaterialien, Monika Waldnig mit ihren einzigartigen Finnischen Friedenskugeln, Elisabeth Wiedemayr mit Geschenks- und Dekorationsartikeln aus Stoff, war die Tiroler Produktionsschule LEA (Leben, Entfalten, Anregen) vertreten. Unter den Besuchern selbstverständlich auch Gemeinderätin Karin Rupprechter vom Brixlegger Kulturausschuss sowie Lea Ventura und Gemeinderätin Christine Sigl vom Umweltausschuss.

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Kuba: Gestern, Heute, Morgen

Dienstag, 29 Mai 2018
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BRIXLEGG (klausm) In einer interessanten und kurzweiligen Powerpointpräsentation in der Aula der Neuen Mittelschule Brixlegg, erzählte Helmuth Mühlbacher, Chronist aus Münster, von seiner Reise nach Kuba 2017, seinen Eindrücken von der Castro-Insel südlich des Bermudadreieck’s, der lebensfrohen Insulaner, den musizierenden Kubanern. In seinem Bericht tauchten Reiseziele mit wohlklingende Namen wie Santiago de Cuba, Playa Santa Lucia, Santa Clara, Bayamo, Pinar del Rio, Trinidad, Havanna und schließlich Varadero auf. Einige der Besucher packte an diesem Vortragsabend möglicherweise das Fernweh.

Der Chronist Helmuth Mühlbacher, von Natur aus ausgesprochen reisefreudig, fungierte viele Jahre als Reiseführer für das Katholische Bildungswerk, stammt ursprünglich aus Pertisau am Achensee und kam 1948 nach Münster. Seine Arbeit als Lehrer für Mathematik, Englisch und Kunsterziehung, führte ihn Anfangs nach Vorderthiersee, danach wechselte er nach Jenbach, dazwischen hielt er sich eine Weile in den USA auf.

Neben seiner Berufung zum Lehrer gab’s und gibt’s für Mühlbacher in erster Linie aber eine ganz große Leidenschaft, nämlich „Reisen“ und wer USA, Indien, China, Indonesien, Nordkap, Guatemala, Südafrika, Iran oder Kuba bereist hat, darf sich durchaus als Weltreisender bezeichnen. „Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen“. Ja und Helmuth Mühlbacher hatte viel zu erzählen.

Organsiert haben diesen interessanten Reisebericht über Kuba, zusammengestellt und vorgetragen von Helmuth Mühlbacher, Obfrau Martina Ohlboth (NMS-Bücherei) und Gemeinderätin Karin Rupprechter (Obfrau Kulturausschuss Brixlegg).

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Volksschule: Brixlegg packt Großprojekt an!

Montag, 28 Mai 2018
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Der Architekten-Wettbewerb ist abgeschlossen, die Ausschreibungen laufen: Bald wird es ernst mit der Sanierung der Volksschule Brixlegg. Die Kosten des Projektes werden auf über 7 Mio. EURO geschätzt...

BRIXLEGG - Mit der Volksschule wird auch gleich die Sonderschule saniert, die Schulen bilden baulich eine Einheit. Zwar sind mehrere Gemeinden an der Sonderschule beteiligt: Die Sanierung mit Kosten von voraussichtlich 7,1 Millionen EURO muss Brixlegg aber alleine stemmen.

Von Gebäude-Hülle bis Gymnastik-Raum

"In der Schule muss einiges umorganisiert werden und die sanitären Einrichtungen müssen auf den neuesten Stand gebracht werden. Auch für die thermische Gebäude-Sanierung wird es höchste Zeit", erklärt Bürgermeister Ing. Rudi Puecher (ÖVP) einige Schwerpunkte der Sanierung. Eine besondere Herausforderung ist die Sanierung des Gymnastikraumes. Dieser muss vergrößert und an die neuen Standards angepasst werden. Aber: "Dabei muss auch Rücksicht auf die Statik genommen werden. Die Raum-Größe war zuvor ja so nicht vorgesehen", sagt Puecher.
Volksschule und Sonderschule, haben übrigens eine gemeinsame Direktorin: Renate Reisiegel leitet seit 3 Jahren beide Schulen.

Sophia Wurm: Tennistalent aus Brixlegg

Montag, 28 Mai 2018
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Der Weg zum Erwachsenen-Tennis kann hart und steinig sein. Sophia Wurm aus Brixlegg will diesen dennoch gehen. Sie möchte nicht nur in Österreich eine Top-Spielerin werden – ihr Ziel ist es, unter die Top 100 des internationalen Damen-Tennis zu kommen.

BRIXLEGG - Mehrfache Nationalspielerin, Tiroler Meisterin in ihren Altersstufen und Einsätze in europäischen Turnieren: Auf all das kann die 14-jährige Sophia Wurm in ihrer kurzen Karriere bereits zurück blicken. Doch das genügt der ambitionierten Tennis-Spielerin bei weitem noch nicht: "Ich möchte international mithalten können", erzählt sie im Gespräch mit dem ROFAN-KURIER. Sie möchte in Europa unter die Top 50 kommen – im Erwachsenen-Tennis ist ihr Ziel eine Platzierung in den Top 100. Die letzten Jahre trainierte die Brixleggerin in Stans bei "tennergy". "Dort trainiere ich drei Mal die Woche und nebenbei haben wir noch ein wöchentliches Mannschafts-Training in Kramsach", sagt Wurm. In Kramsach ist sie Teil der Damen-Mannschaft und spielt dort Tiroler Liga. Ohne Meisterschaft steht die 14-Jährige vier mal pro Woche am Tennisplatz.

Tennis-Leistungs-Zentrum Linz

Ab September beginnt sie eine Ausbildung beim Sport-BORG in Linz. Die Schulzeiten sind mit den Trainings-Zeiten am Leistungs-Zentrum abgestimmt. Das Sport-BORG dauert deshalb auch fünf Jahre – ein „normales“ BORG dauert vier. Tägliches Training steht dort am Plan – mit (in der Tennis-Branche) bekannten Trainern wie Jürgen Waber oder mit der ehemaligen Profi-Spielerin Sybille Bammer. Für Wurm ist es eine besondere Ehre. „Nur ein bis zwei Mädels werden pro Jahrgang in Linz aufgenommen“, sagt sie. Dadurch können die Sportler individuell trainiert werden.
 
Eine offensive Kämpferin

Laut eigenen Angaben ist Wurm eine eher offensive Spielerin, die vor allem auf ihre Vorhand setzt. "Sophia ist eine Kämpferin, die sich nie hängen lässt. Sie gibt immer Gas und macht ihre Sache brav", sagt ihr derzeitiger Trainer Rainer Eitzinger ("tennergy"). Am meisten muss die Brixleggerin seiner Meinung nach noch an ihrer Ausdauer arbeiten: "Die Gesamtbelastung mit Training und Schule ist für Spieler in Sophias Alter sehr hoch. Da bleibt wenig Zeit für Grundlagen-Ausdauer-Training", findet Eitzinger. Noch – denn in Linz sollte diese Zeit vorhanden sein.
2014 spielte Sophia Wurm ihr erstes ÖTV-Turnier in Wien. Inzwischen ist sie auf Platz neun der österreichischen U16 Damen Tennis-Rangliste – und damit beste Tirolerin in ihrem Jahrgang (2003). In der U16 ist es für Wurm aber noch schwierig – bei den Matches sind die Gegnerinnen oft fast zwei Jahre älter als sie – doch rücken die Älteren in der nächsten Saison auf und dann zählt Sophia zu den "Alten". In der Rangliste der Allgemeinen Klasse der Damen ist die Brixleggerin bereits auf Platz 67 gelistet. Eine Prognose, wie weit sie kommen wird ist sehr schwierig, "denn es ist ein relativ langer Weg an die Weltspitze", sagt Trainer Eitzinger – der Wille ist bei Sophia Wurm auf jeden Fall gegeben.
Es wird interessant wie weit sie es bringen kann – Potential und vor allem Wille sind auf jeden Fall vorhanden. Doch mit dem Umstieg auf die neue Schule und das Leistungszentrum Linz hat sie einen guten Grundstein für ihre zukünftige Entwicklung und ihren Sprung ins Erwachsenentennis gelegt.
BRIXLEGG (klausm) Am Samstag den 05. Mai lud Brixlegg zum “Frühlingserwachen” mit Bauern-, Frühlings- und Schmankerlmarkt. Angeboten wurden unter anderem über 300 heimische landwirtschaftliche Produkte bester Qualität wie Obst, Gemüse, Speck, Käse, Brot, Schnäpse, Liköre und vieles mehr. Auf der Schmankerlstrasse gab’s wie immer einzigartigen Leckerbissen wie Knödel, Kiachl, Zillertaler Krapfen, Schmalznudeln, Festwürste, Spatz’l – also Gaumenfreuden ohne Ende.

Während sich draußen das Marktleben abspielte, wurden interessierte Kunden auf der Suche nach Frühlingstrends in den Geschäften CONNYS ‘s Sport & Mode, Der Schuh, Rieder Optik, CALAMITA Mode & Leder oder Sport Schwaighofer fündig. Passende Düfte und die richtigen Pflegeprodukte bekam man in der Drogerie Senn, im Salon Feminin oder in der Apotheke. Seifen, Schmuck, edelste Öle, Kleinkunst, Weine, Schnäpse, Kulinarik, Schnitzereien, Dekorationen für jeden Anlass bis hin zu Grillgeräten und Accessoires. Handgefertigte Waren wie Filztaschen, bunte Deko aus Kokosnüssen, Schnitzereien, Zirbenholzdeko, Lederwaren, Einrichtungsaccessoires und viele andere Produkte wurden auf dem Markt angeboten.

Ein “Frühlingserwachen” in Brixlegg ohne Musik kann man sich kaum vorstellen, daher sorgten “Die 3 Originalen” mit Thomas Larch, Christian Schneider und Hildegard Pair für Schwung und gute Stimmung unter den Marktbesuchern. Zwar hatten einige der angekündigten Aussteller abgesagt, für diejenigen allerdings welche da waren, war’s ein guter Tag.

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Hochwasser-Schutz: Nicht alle dafür

Donnerstag, 03 Mai 2018
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Die Planungen für das Hochwasser-Schutzprojekt "Unteres Unterinntal" wurden überarbeitet. Radfeld, Kundl und Angath haben trotzdem nicht zugestimmt. Sollte das so bleiben, ist das Projekt gestorben – oder das Land "fährt drüber".

REGION - Bis zuletzt hatten Kundl und Radfeld auch dem abgeänderten Konzept zum Hochwasser-Schutz für das Unterland nicht zugestimmt. Laut LA Bgm. Ing. Alois Margreiter (ÖVP, er fungiert für die Gemeinden als eine Art Sprecher und Koordinator) sei mit der aktuellen, überarbeiteten Planung, ein 300-jähriges Hochwasser abgedeckt.

Margreiter: "Projekt gestorben – oder mit Verordnung regeln"

"Wenn man in Radfeld jetzt auch noch auf eine Verschiebung der Projekt-Fläche bis zum Maukenbach beharrt, ist das Projekt gestorben. Dann bleibt dem Landeshauptmann nur noch die Möglichkeit, das mit einer Verordnung zu regeln…", denkt Margreiter. Man hat die Wünsche der Gemeinden, die im Prozess aufgetaucht sind, umfangreich eingearbeitet und diesen so weit irgend möglich entsprochen. Beispielsweise hat man nun mehr Mauern anstatt Dämme oder Erdwälle geplant, weil das Fläche spart. "Was immer möglich war, hat man bei der Linienführung in den Retentionsräumen berücksichtigt. Bis auf wenige, technisch nicht machbare Ausnahmen wurden alle Anregungen aufgenommen", sagt LH-Stv. Josef Geisler (ÖVP). Rund 90 Prozent der Wünsche der Rückmeldungen seien zur Gänze oder zum Teil erfüllt worden.
Auch Ersatz-Flächen seien organisiert worden. "Man hat auch die geforderten Flächen für die Aussiedler-Höfe der Radfelder Bauern geschaffen. Und die Bedenken Radfelds bezüglich der Rattenberger Brücke wurden auch beseitigt: Hier kann es zu keinen Überflutungen des Radfelder Siedlungs-Raumes mehr kommen. Die Mauern wurden in der Planung erhöht", erklärt Margreiter. Erst aufgrund der Einsprüche und Wünsche von Radfeld und Kundl habe man Angath in den Konzept-Plan aufgenommen: "Angath selbst hätte für sich keine Einbindung gebraucht. Jetzt werden dort aber bei Hochwasser jene Kubikmeter abfließen, die man in Radfeld und teils in Kundl nicht aufnehmen möchte", sagt Margreiter.
Eine Verordnung vom Land forderte Wörgls Bürgermeisterin Hedi Wechner (Liste WECHNER) bereits vor einiger Zeit. Wörgl ist die Stadtgemeinde, der mit diesem Projekt am meisten geholfen wird.

LH-Stv. Geisler: "Gemeinden sind jetzt am Zug!"

Nun sind für LH-Stv. Geisler die Gemeinden am Zug: "Die Detailplanung und die Umsetzung können ab sofort starten, wenn die Gemeinden mitmachen." Gespräche mit den Grundeigentümer in den Retentionsflächen wurden geführt. In Kramsach nahmen 46 von 56 Eigentümern, in Radfeld/Kundl 77 von 95 und in Angath 26 von 34 Grundeigentümern an den Gesprächen teil.

Wasserverband: Noch keine Gründung!

Fünf Gemeinden haben bis jetzt den Planungen und somit dem Beitritt zum Wasserverband zugestimmt – in Radfeld und Kundl stehen die Beschlüsse noch aus.
Angath hat sich laut Land vorerst gegen das Projekt ausgesprochen. "Wir werden uns aber noch im Hochwasserausschuss beraten", verrät Bgm. Josef Hauser im Gespräch mit dem ROFAN-KURIER. "Dort sind die Grundeigentümer dabei – danach wird der Hochwasserschutz im Gemeinderat nochmals zur Abstimmung gebracht", sagt Hauser.
Eine Abstimmung war auch in Radfeld Ende April geplant. Bei der Gemeinderats-Sitzung stand die "Beratung und Beschlussfassung Hochwasserschutz/Wasserverband" auf der Tagesordnung. "Wir treten nicht bei", bestätigte Gemeindevorstand Friedrich Huber (ALLGEMEINE RADFELDER LISTE) am Tag nach der Sitzung auf Nachfrage des ROFAN-KURIER. Mehrere Forderungen sind nicht erfüllt worden – unter anderem verweist er darauf, dass man sich in Radfeld wünscht, dass der Retentionsraum unterhalb des Maukenbaches beginnt: "Der Gemeinderat ist der Meinung, dass beim Gesamt-Projekt sicherlich noch Potential vorhanden ist", sagt er. Um sich selbst zu schützen hat Radfeld bereits vorgesorgt. Gemeinsam mit der Stadtgemeinde Rattenberg kauft die Gemeinde einen mobilen Hochwasserschutz und eine Großraumpumpe um ca. 50.000,– EURO.
In Kundl gab es seit den Gesprächen mit den Grundstückseigentümern keine Gemeinderats-Sitzung. Abgestimmt wird erst, "wenn der aktualisierte Plan mit den Grundstückseigentümern abgesprochen ist und die Finanzierung bekannt ist", schrieb Vize-Bgm. Michael Dessl im April-Amtsblatt der Gemeinde.
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