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Die Gemeinderatssitzungen im Unterland waren im Juli vom Thema "Hochwasserschutz-Verbandes" geprägt. In den acht betroffenen Gemeinden gingen lange Diskussionen den Entscheidungen voraus. Der ROFAN-KURIER hat die Situation zusammengefasst...

Region - Der nächste Schritt zum Hochwasser-Projekt ist noch nicht getan: Die Gründung des Hochwasserschutz-Verbandes verzögert sich erneut. Es gibt inzwischen ein "Ja" von Kramsach, Breitenbach, Brixlegg, Rattenberg und Wörgl – Kundl, Radfeld und Angath stimmten der Satzung noch nicht zu! Somit fehlen die Beschlüsse von den Gemeinden, die große Retentionsräume zur Verfügung stellen sollen. Nur die Kramsacher, die 1,7 Mio. Kubikmeter Wasser "parken", stimmten bereits zu. Einer der Bürgermeister der Befürworter-Gemeinden meint dazu: "Wenn Kundl, Radfeld und Angath sich nicht bald entscheiden, könnte es passieren, dass die anderen Gemeinden einen Verband mit weniger Retentionsfläche gründen und Kundl, Radfeld und Angath es für sich aus eigener Kasse richten müssen..."

Kramsach: Ja, aber...

Die Gemeinde Kramsach stimmte bei ihrer Gemeinderats-Sitzung am Montag, 10. Juli, positiv für den "Entwurf der Satzungen für den Hochwasser-Schutzverband Unteres Unterinntal".  Mit einem "aber...."
Die Gemeinderäte formulieren weitere Punkte und verknüpfen diese mit dem Beschluss: "Wir müssen die Brandenberger Ache VOR dem Inn verbauen, sonst sitzen wir in einer Badewanne", sagt Bgm. Hartl Zisterer (LISTE ZISTERER; hier sein Interview zum Thema Hochwasser). Weitere Punkte: Die Inn-Verbauung bei der Brandenberger Ache muss bis zur Höhe des Volksspielhaus gehen. Das Land und der Bund müssen sich bei den Betriebskosten der Verbauung beteiligen. Die Kosten für Kramsach dürfen bei maximal 7,75% liegen (Forderung der FPÖ Kramsach). Und es muss ein Ist-Bestand der vorhandenen Hochwasser-Schutzbauten erhoben werden. "Wir wollen ja nicht die Katze im Sack kaufen", fordert der GRÜNE-Gemeinderat Mag. Josef Ascher. Gemeinderat Fritz Widmann (GFK – GEMEINSAM FÜR KRAMSACH) sieht noch keine Eile: „Angath, Kundl und Radfeld haben nicht zugestimmt. Es müssen noch einige Dinge verändert werden. [...] Wir brauchen keinen vorauseilenden Gehorsam leisten, vor Herbst passiert nichts!“, sagt er. Trotz dieser Bedenken kam es bei der Gemeinderats-Sitzung zur Abstimmung, die mit einer Gegenstimme (Fritz Widmann) pro Hochwasser-Schutzverband endete.

Weitere Pro-Gemeinden

Ohne Gegenstimme stimmte der Breitenbacher Gemeinderat bereits im Juni dem Verband zu. Auch in Wörgl wurde einstimmig zugestimmt – allerdings mit einem Zusatz: Die von der Stadtgemeinde geforderten Punkte sind nachträglich einzuarbeiten und gemachte Zusagen betreffend die Folgekosten müssen eingehalten werden. Diese Folgekosten sollen Wörgl 100.000,– EURO pro Jahr kosten, "das hat LA Bgm. Ing. Alois Margreiter mit Handschlag am 19. Juni bestätigt", erklärte Bgm. Hedi Wechner (SPÖ) bei der Gemeinderatssitzung am Mittwoch, 5. Juli. In Brixlegg und Rattenberg wurden die Satzungen im Juli einstimmig beschlossen!

Radfeld, Kundl und Angath

Der letzte Stand in Kundl ist, dass die Situation der Grundstückseigentümer "positiv geregelt sein muss", bevor es zu einer Beschlussfassung der Statuten kommen kann. In Radfeld zeigt sich ein ähnliches Bild: In der Gemeinderatssitzung vom Donnerstag, 13. Juli, stand zwar der Hochwasserschutzverband auf der Tagesordnung, Abstimmung gab es aber keine: "Fakt ist, dass wir im Gemeinderat viele Punkte formuliert haben, die wir fordern. Reaktion vom Land gibt es bis jetzt keine darauf", sagt Bgm. Josef Auer (ZUKUNFT FÜR RADFELD) und der Gemeinderat stimmte ihm zu. Auch in Angath gibt es noch keine Zustimmung...
Breitenbachs Bürgermeister, LA Ing. Alois Margreiter (ÖVP) hofft, dass die Gemeinden bald zustimmen und der Hochwasserschutz-Verband gegründet werden kann: "Es braucht noch finale Gespräche vor allem bezüglich Ersatzflächen für diese steilen Schutzdämme – die so nicht maschinell bewirtschaftet werden können. Die Flächensuche der Gemeinden mit dem Land Tirol läuft. In Kundl geht es um drei Objekte. In Radfeld geht es um eine Umplanung, um die Aussiedelung von Betrieben nicht komplett zu verhindern. Den größten Umplanungsbedarf gibt es aber in Angath...", sagt Margreiter. (mk/vsg)
BRIXLEGG (klausm) Am Freitag den 30. Juni lud der Gesundheits- und Sozialsprengel zu seiner „5-Jahresfeier der Tagesbetreuung“ in das Haus der Generationen und weil dies für die Betreiber wirklich ein besonders freudiger Anlass war und ist, haben die Veranstalter die Marktmusik Brixlegg mit Kapellmeister Christian Schneider gebeten, ihr Platzkonzert auf der Terrasse der Tagesbetreuung zu spielen, ja und ob man’s glauben mag oder nicht, der Sound der Marktmusik war seit ihrer Reise nach Rom, in die Ewige und Heilige Stadt, tatsächlich irgendwie anders, ich meine, noch besser.

Anwesend waren neben vielen Senioren die Bürgermeister Hannes Neuhauser, Ing Rudolf Puecher, Mag Josef Auer, Johann Thaler ließ sich entschuldigen (er blieb im Stau von München nach Kufstein stecken) und selbstverständlich Sprengelobmann Bgm Markus Bischofer, weiters Ehren- und Gründungsobfrau Inge Rützler, Lisi Sternat und Otto Mühlegger. Für einen vollen Magen sorgten die Brixlegger Bäuerinnen welche den Veranstaltern das Essen um ca. 1.000,- EURO spendierten.

Dem Jubiläumsanlass entsprechend richteten neben Sprengelobmann Bgm Markus Bischofer aus Alpbach, Brixlegg’s Bürgermeister Ing. Rudolf Puecher, DGKS(diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester) Monika Falch (Leitung Pflegedienst) sowie DGKS Michaela Demetz (Leitung Tagespflege) ihre Grußworte an die Festgemeinde und vor allem an die Teams des Sprengels und der Tagesbetreuung.

Sozialsprengel

Hauskrankenpflege, Heimhilfe, Heilbehelfeverleih, Essen auf Räder, Beratung und eben seit 5 Jahren Tagesbetreuung – so schnell lassen sich die Hauptaufgaben des Sozial- und Gesundheitssprengels Brixlegg aufzählen, allerdings steckt hinter diesen plakativen Überschriften jede Menge Arbeit. Allein wenn man sich überlegt, dass der Brixlegger Sprengel für die Gemeinden Alpbach, Brandenberg, Brixlegg, Münster, Radfeld, Rattenberg und Reith mit insgesamt etwa 15.000 Einwohnern zuständig ist, davon 130 Menschen vom Sprengel betreut werden, kann man ermessen, wie zeitaufwändig sich das ganze für die 40 Angestellten und über 80 ehrenamtliche Mitarbeiter gestaltet, allein für’s Organisieren braucht’s einen 12-köpfigen Vorstand. Obmann ist Alpbach’s Bürgermeister Markus Bischofer, Geschäftsführer Mag Tobias Bitterlich.

Tagesbetreuung

Eine der Einrichtungen des Brixlegger Gesundheits- und Sozialsprengels bietet eine Tagesbetreuung von Montag bis Freitag jeweils von 08:30 bis 16:30 Uhr. Die Tagesbetreuung macht in erster Linie Sinn, wenn’s darum geht, pflegende Angehörige zeitweise zu entlasten. Neben der Vormittagsjause, dem Mittagstisch und der Kaffeejause gibt’s ein wirklich überaus umfassendes und vielseitiges Angebot: Betreuung, Pflege und Begleitung während des Tages, Geselligkeit mit anderen Senioren, Gedächtnistraining, Kreatives Gestalten, Spaziergänge, Veranstaltungen und Fahrdienste. Das erklärte Ziel ist einfach durch ein abwechslungsreiches Programm den Alltag der älteren und pflegebedürftigen Menschen zu verschönern und das schafft die Brixlegger Tagesbetreuung auf hohem Niveau, jeden Tag.

Fotos:




Sportlerehrung in Brixlegg

Freitag, 09 Juni 2017
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BRIXLEGG (klausm) Am Freitag den 09. Juni lud die Marktgemeinde Brixlegg zur Ehrung ihrer erfolgreichsten Sportler in’s Herrenhaus. Seitens der Gemeindeführung waren neben Sportausschussobmann Martin Knapp Bürgermeister Ing Rudolf Puecher, Vize-Bgm Norbert Leitgeb sowie Gemeinderäte und Sportausschussmitglieder anwesend. Selbstverständlich nahmen die Obleute der anwesenden Vereine am Festabend teil.

Namentlich geehrt wurden die erfolgreichsten Sportler des abgelaufenen Jahres 2016 und zwar in den Disziplinen/Vereine:

Schützengilde: (Armbrust, Kleinkaliber Gewehr, Luftgewehr, Pistole), hier waren besonders Schrettl Hans Peter und Schneider Matthias erfolgreich.

Bei den Sportschützen GK wurde Johann Schneider Staatsmeister

Erfolgreich bei den Bogensportlern waren Schlechter Nora (Blankbogen Silber und Vizemeister Schüler II), Moser Daniel (Blankbogen Bronze Schüler II), Wurm Niklas (Instinktivbogen Bronze Schüler II)

Leichtathletik (Diskus, Speerwurf, Kugelstoßen, Hammerwurf, Stabhoch Halle, Vortex, Ballstoß, Weitsprung, Crosslauf): hier waren besonders erfolgreich Knoll Adriana, Reisigl Helmar, Reisigl-Moser Tina, Stepan Sascha, Vujanovic Sandra, Nachtschatten Thomas, Huber Laura, Moser Julia, Sellers Barnaby

Erfolgreich beim Tennisclub Wurm Sophia, Markl Simon, Gasteiger Matthias, Leitner Peter, Markl Walter, Sigl Michael

Schiclub: Hier holte Maria Egger souverän den 1. Platz im Slalom/Riesenslalom/Super-G bei der Masters FIS-WM in Meiringen/CH)

SAB-Sportaerobic: Hier waren im vergangenen Jahr rund 40 Sportlerinnen besonders erfolgreich

Im Schwimmen war Sauermoser Hans in den Disziplinen Brust und Freistil besonders  erfolgreich

Fußball: Mit Dieter Rogler als Trainer und Melanie Eberharter als Kapitän holten sich die seit 2004 bestehenden Fußball-Damen der SPG Brixlegg/Rattenberg den Tiroler Meistertitel 2016

Besonders erfolgreich war der erst im Vorjahr gegründete Bogensportverein „Navajos“, mit Obmann Gerhard Thummer, weiters die seit 2004 bestehende Fußball-Damenmannschaft der SPG Brixlegg/Rattenberg, mit Kapitän Melanie Eberharter und Trainer Dieter Rogler, sie wurden Tiroler Meister 2016. Eine ganz besondere Auszeichnung erfuhr Kurt Biasi. In Würdigung seiner Verdienste um das sportliche Ansehen des Sportvereines Brixlegg wurde ihm nämlich das „Sportlerehrenzeichen der Marktgemeinde Brixlegg“ verliehen.

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6.250 Quadratmeter: Photovoltaik-Paradies Brixlegg!

Donnerstag, 01 Juni 2017
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In kaum einer anderen Gemeinde im Tiroler Unterland wurden in den letzten Jahren bezogen auf die Fläche derart viele Sonnenstrom-Anlagen genehmigt und gebaut wie in Brixlegg: Den Bau von über 6.250 m2 Photovoltaik-Panelen hat die Gemeinde genehmigt.

Brixlegg -Anfang 2016 beantragten die Montanwerke zwei Projekte für die Dächer des Werkes. Beide haben jeweils eine Fläche von 1.350 m2 und eine Spitzenleistung von etwa 200 Kilowatt-Peak. Zusammen also eine Fläche von 2.700 m2 und eine Leistung von knapp 400 Kilowatt-Peak. Erst im Dezember 2016 wurden weitere Großanlagen in Brixlegg beantragt. Die Firma Silberquelle beantragte zwei Anlagen mit insgesamt 1.746 m2 Fläche und einer Leistung von 286 Kilowatt-Peak. Das Innkauf beantragte ebenfalls zwei Anlagen mit insgesamt 1.828 m2 Fläche und einer Spitzenleistung von knapp 300 Kilowatt-Peak. Umgesetzt ist derzeit die Anlage der Montanwerke, bei Silberquelle und Innkauf steht die Realisierung noch aus. In Brixlegg wurden damit in den letzten vier Jahren Photovoltaik-Anlagen mit einer Fläche von über 6.250 m2 und einer Gesamtleistung von annähernd 990 Kilowatt-Peak beantragt. Laut Berechnung sparen allein diese drei Anlagen pro Jahr annähernd 700 Tonnen CO2 ein.

3 Bauanzeigen - 6250 m² Photovoltaik

Einen leichten Standort-Vorteil hat die Gemeinde Brixlegg gegenüber anderen Gemeinden natürlich: In der Region hat kaum eine Nachbargemeinde derart große Betriebe. Dennoch: Mit nur 3 Bauanzeigen wurden der Gemeinde Brixlegg kürzlich über 6.250 m2 Photovoltaik-Flächen gemeldet! "Wir sind natürlich stolz auf diese Entwicklung. Immerhin tragen diese Anlagen doch auch zu einer CO2-Einsparung bei", sagt Bgm. Ing. Rudi Puecher dem ROFAN-KURIER. (cm)

Brixlegg startet Einbahn in der Marktstraße!

Donnerstag, 01 Juni 2017
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Mit 12. Mai hat Brixlegg nun das Einbahn-System in der Marktstraße gestartet. Das Pilot-Projekt läuft vorerst für ein halbes Jahr im Probebetrieb. Danach wird es entweder wieder abgeschafft – oder zu einer Begegnungs-Zone weiterentwickelt.

Brixlegg - Bereits im Vorjahr hat der ROFAN-KURIER über das Brixlegger Vorhaben, die Marktstraße vom Kögel-Haus bis zum Herrenhaus in eine Einbahn zu verwandeln, berichtet. Dazu Bürgermeister Ing. Rudi Puecher (ÖVP): "Dieses System läuft nun vorerst ein halbes Jahr auf Probe. Die Bürger können dabei rückmelden, wie es ihnen gefällt. Wenn es mehrheitlich auf Ablehnung stößt oder wenn es echte Probleme gibt, schaffen wir die Einbahn wieder ab. Allerdings haben wir auf viele Notwendigkeiten Rücksicht genommen: Man kann immer noch zum Widum der Kirche zufahren – und damit auch zu den Parkplätzen hinter der Raiffeisen-Bank."
Wenn sich das System bewährt, wird es zu einer Begegnungszone ausgebaut. Dann verschwinden einige Randsteine, die zweite Fahrspur ist dann gemeinsam mit dem (jetzigen) Gehsteig als Zone für Fußgänger und Radfahrer nutzbar. Wichtig ist auch, dass die Parkplätze vor den Geschäften erhalten bleiben. Die Idee einer Begegnungs-Zone in dieser Form geht laut Bgm. Puecher übrigens auf eine Initiative der Brixlegger Wirtschaft zurück. (cm)
57 Millionen Tonnen fallen jährlich an Abfall an. Abfall ist aber die Basis für wertvolle Rohstoffe. Durch Recycling findet sich wiederverwerteter Abfall in immer mehr Produkten. Und so kann aus Kupferabfall in Brixlegg bei den Montanwerken Kupfer für Münzen, Elektrogeräte oder Kabel gewonnen werden.

Brixlegg - Das Land Tirol hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 energieautonom zu werden und seinen Energieverbrauch aus heimischen, erneuerbaren Quellen zu decken. "Abfall spielt hier eine große Rolle", sagt LH-Stv. Josef Geisler (ÖVP), der beim Start der Bewusstseins-Kampagne "Rund geht's" LH-Stv. Ingrid Felipe (Umweltlandesrätin, GRÜNE) vertrat (Zitat Geisler: "Bei denen geht's zur Zeit auch etwas rund"). Die Kampagne wurde am Freitag, 19. Mai, im Montanwerk Brixlegg gestartet. Laut Umwelt-Minister DI Andrä Rupprechter (ÖVP) ist der Traditions- und Zukunftsbetrieb Montanwerke Brixlegg ein wichtiger Partner im Kampf gegen den Abfall.

145.000 Tonnen Kupfer

In den Montanwerken werden aus 160.000 Tonnen Schrott 145.000 Tonnen Kupfer gewonnen. "Außerdem produzieren wir 45 Tonnen Silber, 250 Kilogramm Gold und 1 Million Liter an Fungiziden (Pflanzenschutzmittel, Anm. d. Red.)", sagt Vorstand Bernhard Uldrian (Montanwerke). Die Verarbeitung des Abfalls erfolgt je nach Reinheitsgrad: "Je nachdem welcher Abfall es ist, kommt er ins das richtige Aggregat. Wir haben drei Aggregate, den Schachtofen, den Konverter und den Flammofen. Kupferkabel kommen zum Beispiel in den Flammofen", sagt Dr. Dietmar Leitlmeier (technischer Vorstand Montanwerke) im Gespräch mit dem ROFAN-KURIER. Weltweit werden 60% des Kupfers für Kabel benutzt.
Abfall gibt es im Montanwerk keinen: "Aus unseren Stoffen wird entweder ein Produkt oder ein Werkstoff, der an unsere Partner weiterverkauft wird und dann zu einem Produkt wird", sagt Leitlmeier.

"Rund geht's"

Abfälle sind der Ausgangsstoff für wertvolle Rohstoffe. Mit der Kampagne "Rund geht's" soll darauf hingewiesen werden. BM Rupprechter erklärt: "Den Menschen ist vielfach nicht klar, was mit getrennt gesammelten Abfällen heute und in Zukunft alles möglich ist. Zum Beispiel können aus zehn Kilogramm an alten Handys nach entsprechendem Recycling zwei Gold-Eheringe werden", sagt der Minister für Umwelt und ergänzt: "Was wir langläufig als Abfall bezeichen ist wertvoller Rohstoff für neue Produkte!"
LH-Stv. Josef Geisler findet, dass die Kampagne ein sehr guter Anlass für Bewusstseinsbildung ist.  Als Energielandesrat vergleicht er die Kampagne mit Bioenergie: "Aus 50.000 Tonnen Bioabfall kann in Tirol Biogas, Ökostrom oder sogar Wärme gewonnen werden. Auch im Restmüll findet sich ein hoher Biomüllanteil. Wie wir diesen verwerten können wird zur Zeit vom Land untersucht. Grundsätzlich gilt: 'Abfall vermeiden, trennen, sammeln und wiederverwerten!'" (mk)
BRIXLEGG (klausm) Mit „Otello darf nicht platzen“ von Ken Ludwig gelang dem Volkstheater Brixlegg am Samstag den 13. Mai eine wirklich gelungene Premiere. Gespielt wird bis Mitte Juni wobei insgesamt zu 10 Aufführungen geplant sind. Zur sehr gut besuchten Premiere kamen neben Dir Renate Reisigl, Bürgermeister Ing. Rudolf Puecher und Gemeinderäte wie beispielsweise Karin Rupprechter, Johannes Bangheri und andere.

Die Darsteller dieser Komödie unter der Regie von Stefan Bric sowie Regieassistenz von Marlene Permoser sind Johannes Mayr, Pia Gschwantler, Georg Entner, Ernst Klubauf, Sabine Fuchs, Angelika Klaubauf, Martina Messner, Christian Ebenbichler. Für Bühnenbau und Ausstattung verantwortlich: Sigi und Thomas Häubler, Erna Fröhlich, Thomas Hohenwarter, Waltraud Pauli. Was Kostüme, Requisiten, Maske betrifft, gaben Angelika Klaubauf und Ursula Gschwantler ihr bestes. Für einen angenehmen und unterhaltsamen Aufenthalt am Buffet sorgten Anneliese Schoyswohl und ihr Team.

Zum Inhalt des Stückes: Tito Merelli der große Opernstar soll vor ausverkauftem Haus singen. Auf Grund von Unpässlichkeiten kann er aber seiner Verpflichtung nicht nachkommen, unter diesen Umständen sind Turbulenzen im Opernhaus vorprogrammiert, ideale Voraussetzungen für eine irre Komödie also … Weitere Spieltermine für „Otello“ finden Sie unter: www.theater-brixlegg.at

BRIXLEGG (klausm) Erwartungsgemäß war das Frühlingsfest der Brixlegger Wirtschaft mit knapp 20 Verkaufsständen heuer am Samstag den 06. Mai wieder eine gelungene Veranstaltung: Zum Auftakt der legendäre Bauernmarkt mit über 300 gesunden heimischen Produkten, ab 10:00 Uhr vom Herrenhausplatz hinauf bis fast zum Volkstheater Kulinarisches und Geistiges für jeden Geschmack, Livemusik, Marktstimmung, Kiachl und Krapfen der Brixlegger Bäuerinnen, einmalige Frühlingsangebote, eine erfrischend dynamische Modenschau von Connys Sport - mit Connys Sport + Mode, Der Schuh und Rieder Optik, außerdem wurde ein sehenswertes Programm von Hair & Care by Claudia Naschberger gezeigt.

In Brixlegg passiert nicht nur seit Jahren äußerst erfolgreich  jeden ersten Samstag im Monat der Bauernmarkt mit über 300 Produkten, mittlerweile kommen an diesen Samstagen weit über 1.000 Menschen aus nah und fern nach Brixlegg um landwirtschaftliche Produkte einzukaufen. Die Angebote auf dem Brixlegger Bauernmarkt selbst reichen nach wie vor von feinsten Speck- und Wurstwaren, edlen Schnäpsen, gesunden und schmackhaften Brot- und Käsesorten, Säften, Honig, Cremen, Kräuter, Gemüse, Obst, Kuh-, Schafs-, Ziegen- und Bienenprodukten, Handwerkskunst, Kerzen und vielem mehr.

Im März dieses Jahres vom Obmann Georg Moser angekündigt, präsentierte sich zum Frühlingsfest erstmals „Da Messerschleifer“ Hannes Kreutner aus Hart/Zillertal. Kreutner ist mit seinem mobilen Schleif- und Reparaturservice ausgewiesener Fachmann für Messer aller Art (vom Koch bis zum Metzger), ebenso kümmert er sich vorbildlich um Scheren für Schneider und Friseure, Scher- und Mähmesser der Landwirte gehören ebenfalls in seinen Kompetenzbereich.

Neben den hochwertigen Produktangeboten aus allen möglichen Fachbereichen organisiert die Wirtschaft Brixlegg in Zusammenarbeit mit heimischen Vereinen übers Jahr regelmäßig attraktive Marktveranstaltungen und sorgt damit für ein reges Treiben im Ortszentrum. Eine aktuelle Übersicht über alle Veranstaltungen gibt’s natürlich auch und zwar im „Brixlegger Eventkalender“: http://brixlegger-wirtschaft.at/veranstaltungen/

Otello darf nicht platzen

Montag, 24 April 2017
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BRIXLEGG (klausm) Am Mittwoch den 22. März lud die Landesmusikschule Kramsach zu ihrem Brixlegg-Konzert in’s Volkstheater. Der Jahreszeit entsprechend, Tags zuvor begann ja der Frühling, lieferten die jungen Künstler ein frisches schwungvolles Programm und weil es eben ein Brixlegg-Konzert war, standen in erster Linie Musikschüler aus der Marktgemeinde auf der Bühne.

Begrüßt hat die Konzertbesucher Musikschulleiter Gerhard Guggenbichler und neben Eltern, Großeltern, Onkel, Tanten und Geschwistern, konnte Guggenbichler seitens der Marktgemeinde Gemeinderat David Unterberger und von der Musikkapelle Obmann Bernhard Rendl sowie die beiden Vorstandsmitglieder Schiestl und Margreiter willkommen heißen. Johann Mittner, Obmann des Fördervereines der LMS-Kramsach - gefördert wird in erster Linie der Ankauf von neuen Musikinstrumenten, damit diese von der Musikschule besonders kostengünstig während der Ausbildung an Musikschüler verliehen werden können.

Das abwechslungsreiche, erstklassig vorgetragene Konzertprogramm war wieder einmal Beleg für die musikalische Vielfalt der Schüler unserer Landesmusikschule in Kramsach. Die Darbietungen der Künstler wurden durchwegs mit großem Applaus honoriert. Stellvertretend für die hohe Musikalität und einen schneidigen Vortrag der meisten Musikschüler kann man an dieser Stelle Mathias Haberl (Steirische Harmonika), Viktoria Kogler (Harfe), Selina Tanzer (Saxophon) ebenso wie das Gitarrentrio mit dem “Tango for Django“ anführen.

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