A+ A A-
Die Zins-Entwicklung am Markt hat in den letzten Monaten die Regelungen der Tiroler Wohnbau-Förderung überholt: Landes-Kredite waren plötzlich mit teils über 3% doppelt so teuer wie normale Bank-Kredite. Nun zieht die Regierung nach und spart Tirols Häuselbauern Millionen!

TIROL (cm)  Auf Antrag von Landesrat Mag. Hannes Tratter (ÖVP), er ist in Tirol für die Wohnbau-Förderung zuständig, wird sich in der Tiroler Wohnbau-Förderung ab Jänner 2016 einiges ändern. Die Landesregierung setzt die Ankündigung, die Rückzahlungs-Konditionen der Wohnbauförderung zu verbessern, nun um. Auch der Beirat hat letzte Woche zugestimmt.

44.000 alte Verträge werden
auf  1% Zins umgestellt!

Dazu erklärt Tirols Landes-Hauptmann Günther Platter (ÖVP): „Die Abteilung Wohnbauförderung bereitet schon die Umstellung der bestehenden 44.000 Verträge auf einen aktuellen Zinssatz von nur einem Prozent pro Jahr vor!“
Aufgrund der momentanen Niedrig-Zins-Situation sind neue Wohnbau-Darlehen des Landes überhaupt zinsfrei!
LR Hannes Tratter: „Für alle neuen Förderverträge ist eine komplette Zinsbefreiung für die ersten fünf Jahre vorgesehen.“

Noch im September hat sich der Wohnbauförderungsbeirat mit der geplanten Neugestaltung befasst. Das Grundbedürfnis „Wohnen“ macht Wohnbau-Landesrat Mag. Hannes Tratter, der vielen Unterländern noch als ehemaliger Bezirkshauptmann von Kufstein in Erinnerung ist, zu einem seiner w ichtigsten Anliegen.
„Wir sind und bleiben am Thema Wohnen dran. Das ist ein Grundbedürfnis der Tiroler Bevölkerung und wichtig für die Lebensqualität“, ergänzt LH Günther Platter.

Entlastung in Millionen-Höhe!

Durch die neuen Regelungen, die ab 1. Jänner 2016 in Kraft treten, sparen sich  Tirols Häusel-Bauer (und natürlich alle, die eine geförderte Wohnung kaufen) in Summe bis zum Jahr 2054 etwa 785 Millionen EURO!
„Die neue Regelung wird am 1. Jänner kommenden Jahres in Kraft treten, um den Erwerb von Wohnraum in Tirol erschwinglicher zu machen“, freut sich Wohnbau-Landesrat Mag. Hannes Tratter.


Hier die wichtigsten Punkte:

• Reduktion des Zinssatzes auf aktuell 1 % p.a. für alle Kreditverträge nach dem WFG 1984, Wohnhaussanierungsgesetz und TWFG 1991.

• Rund 44.000 Kreditverträge werden zins-gesenkt!
•   Rückzahlungsraten sinken:
Zum Beispiel ab dem 26. Jahr der Kreditlaufzeit: Reduktion der jährlichen Rate um 25%!
•   Rund 785 Millionen EURO Entlastung für die Tiroler Bevölkerung über die gesamte Laufzeit (bis zum Jahr 2054).
•   Neuverträge sind für die ersten  5 Jahre zinsfrei.

Beispiel 1: Alter Wohnbauförderungsvertrag (Wohnbauförderung aus dem Jahr 1989)
•   Kreditnominale € 50.000,--
•   Rückzahlung ab 26. Jahr:
     bisher: € 4.000,- pro Jahr
     neu:     € 3.000,- pro Jahr

Die Rückzahlungs-Rate reduziert sich damit um 25 %!
Die jährliche Zinsersparnis beträgt €  1.000,-.

Beispiel 2: Neuer Wohnbauförderungsvertrag (5 Jahre zinsfrei).

2-Personen-Haushalt, Wohnung mit 65 m² Nutzfläche.

• Kreditnominale € 66.300,-
• Rückzahlung in den ersten 20 Jahren besonders günstig!

1. - 5. Jahr: € 331,50 jährlich     6. - 10. Jahr: € 663,- jährlich     11. - 15. Jahr: € 1.326,- jährlich     16. - 20. Jahr: € 1.657,- jährlich    
Landtags-Abgeordneter Dr. Andreas Brugger (Liste FRITZ) kehrt dem Landtag den Rücken. Er übergibt seinen Platz an die Bezirks-Sprecherin von Kufstein, die Psycho-Therapeutin Mag. Isabella-Katharina Gruber. Damit schraubt der FRITZ-Club die Frauen-Quote auf 100%.

TIROL (cm) Mit Dr. Andreas Brugger verliert die LISTE FRITZ im Landtag einen Pragmatiker, der vor allem enorme Kenntnisse über politisch relevante Rechtsmaterie mitbrachte.
Brugger ist der Mann, der die Agrargemeinschafts-Debatte maßgeblich vorantrieb und am Laufen hielt. Er gilt als der  Rechts-Experte in Sachen Agrargemeinschaften.
Der ROFAN-KURIER hat Brugger zum „Abschieds-Interview“ gebeten.

ROKU: „Andreas, was ist der wahre Grund? Dass alles zusammen viel Arbeit ist, hast Du ja schon früher gewusst... Warum gehst du?“

BRUGGER: „Du hast sicher damit Recht, dass ich nicht plötzlich vom Arbeitsaufwand überrascht war (lacht). Aber es hat ein derartiges Ausmaß angenommen, das ich nicht mehr bereit bin, das zu tragen. Ich habe seit 2008 fast kein einziges Wochenende ge-habt, an dem ich nicht gearbeitet habe. Unter der Woche habe ich fast immer bis Mitternacht gearbeitet. Für Sport hatte ich keine Zeit – und das ist nicht gut für die Gesundheit. Was die Sache auch verstärkt: Das Agrarthema ist im Landtag aber auch bei mir in der Rechtsanwalts-Kanzlei zurückgegangen. In der Kanzlei habe ich wieder mehr andere Aufträge, die sich nicht mit meinen politischen Nachforschungen decken. Damit ist es mehr Arbeit... Wenn ich was mache, lasse ich mich nicht auslachen. Gerade wenn man nur zu zweit im Landtag ist, muss man 100% im Thema fit sein.  Eigentlich wollte ich es 2011 schon lassen. Aber der Fritz Dinkhauser hat mich gebeten, weiterzumachen. Dann haben wir Bernhard Ernst verloren, dann den Fritz Dinkhauser selbst. Da konnte ich nicht mehr zurücktreten... Die Andrea und die Partei haben sich aber jetzt konsolidiert, so dass es nun möglich ist, dass ich den Platz übergebe.“

ROKU: „Mit Deinem Abgang ist der Landtags-Club der Liste FRITZ plötzlich ein 100%iger Frauen-Club. Wurde dieser Schritt bewusst gesetzt, um Frauen als Wähler mehr anzusprechen?“
BRUGGER: „Bei der Auswahl von Isabella Gruber als Nachfolgerin war ich selbst Federführend dabei. Ich wollte jemanden haben, der auch mit Engagement und Einsatz und mit dem Wunsch, etwas zu bewegen, in das Mandat geht. Dass sie selbst auch ein kleines Kind hat, ist gut, weil sie einige Probleme bezüglich Kinder-Betreuung in Tirol aus eigener Erfahrung kennt. Bei uns in Tirol ist es ja so, dass für die Schützen gerne mehr Geld ausgegeben wird, als für Kindergärten...“
ROKU: „Du bleibst der Liste FRITZ als Berater erhalten. Im Landtag wirst du als Jurist und Pragmatiker aber schwer zu ersetzen sein...“

BRUGGER: „Wir haben uns unter den Bewerbern im Club-Büro den besten Juristen ausgesucht, den wir holen konnten. Das hilft sehr und er kann mich immer sofort kontaktieren. Vielleicht wird die juristische Schlagkraft im Landtag leiden, dafür bringt meine Nachfolgerin aber andere Schwerpunkte mit.“

ROKU: „Deine Nachfolgerin, Mag. Gruber, will sich mehr für Asylwerber einsetzen. Ein Frauen-Club, Asylwerber... Driftet die Liste FRITZ damit immer mehr nach links?“

BRUGGER: „Also ich würde die Flüchtlings-Frage eigentlich nicht in „links“ und „rechts“ einteilen. Ich weiß nicht warum! Es ist nie berichtet worden, aber ich habe schon im Herbst 2014 gefordert, dass hier die Flüchtlinge anständig über Asylanträge aufgeklärt werden. Die Leute, die hier am Brenner tätig waren waren da wirklich durch ihre Tätigkeit belastet. Ich glaube man sollte hier keine Unmenschlichkeit walten lassen. Dass wir ein massives Problem bekommen, wenn alle Afrikaner zu uns kommen und dass wir das nicht stemmen, weiß ich auch. Aber dann muss man sich aufraffen und dafür sorgen, dass die Leute zu Hause ein sicheres Leben haben. Langfristige Lösungen können nur in den Herkunfts-Ländern dieser Leute liegen.“

ROKU: „Du warst die treibende Kraft in der Agrargemeinschafts-Frage. Wird das Thema weiter verfolgt – und wer übernimmt dieses Thema in der Landtags-Diskussion?“

BRUGGER: „Das Thema werde ich selbst weiter betreiben! Wenn es darum geht, Anträge zu stellen, müssen diese ausgedacht, recherchiert und formuliert werden.“
ROKU: „Was waren deine größten politischen Erfolge?“

BRUGGER: „Trotz allem was noch fehlt. In der Agrargemeinschafts-Frage haben wir doch sehr viel erreicht. Dass hier nun (in einem Teil der Agrargemeinschaften) der Gewinn den Gemeinden gehört und die Bürgermeister mitreden, wäre noch 2008 völlig undenkbar gewesen. Man darf da auch nicht ungeduldig sein mit der Umsetzung. Das etabliert sich jetzt erst.“

ROKU: „Was wünschst Du Dir für die politische Zukunft?“

BRUGGER: „Einerseits sollte mehr „leben und leben lassen“ in der Politik sein, andererseits sollte man mehr denen helfen, die unter die Räder kommen. Aber genau denen hilft man nicht. In Wahrheit ist das, was in der Politik passiert, das Ergebnis von Machtkämpfen. Es sollte mehr sein, wie in den 68er-Jahren... Dass sich wieder mehr Leute darum kümmern, was in der Politik passiert. Aber die Leute sollen auch aufhören zu sagen, die Politiker sind eh alle schlecht. Ich erlebe immer mehr eine Entwicklung ins Biedermeier, wo sich die Leute immer mehr abwenden von der Gemeinschaft. Entweder in blindem Vertrauen, oder in einer pauschalen Ablehnung der Politik. Von denen, die in der Liste Fritz sind, braucht keiner die Politik! Wir machen uns da nur Schwierigkeiten. Wir machen das für die Leute...“
ROKU: „Danke für das Gespräch!“

LK fordert bessere Marktabgeltung

Montag, 31 August 2015
Freigegeben in Tirol-Nachrichten
LK-Präsident Josef Hechenberger fordert eine bessere Bezahlung für die Lebensmittel aus bäuerlicher Produktion.

BREITENBACH Die Betriebsexkursion der Landwirtschaftskammer Tirol führte die Spitzenfunktionäre in den Bezirk Kufstein auf den Betrieb von Familie Hager in Breitenbach. „Die derzeitige Marktlage mit niedrigen Erzeugerpreisen belasten diese Betriebe zusehends, da im Gegenzug die Betriebskosten gleich bleiben oder sogar steigen“, zeigt LK-Präsident Josef Hechenberger auf.

Milchpreis im Fokus

Bauer Jakob Hager lässt hier mit seiner langjährige Erfahrung aus der Praxis aufhorchen und betont: „Bauer sein ist ein schöner Beruf, aber neben der Liebe und Motivation zur Landwirtschaft muss sie auch wirtschaftlich erträglich sein und das ist derzeit schwierig“, weiß Hager. Für einen Liter konventionelle, gentechnikfreie Tiroler Alpenmilch erhält der Bauer 33,6 Cent brutto. „Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Einkommensverlust von rund 25 Prozent. Stellt man die Produktionskosten gegenüber ist das wirtschaftlich fast nicht mehr rentabel für die kleinstrukturierten Betriebe“, erklärt Hechenberger. Vizepräsidentin Helga Brunschmid: „Auf Dauer werden die Bauernfamilien mit diesen Erzeugerpreisen nicht überleben!“ Mit der Installation einer Innovationsberatung hat die Landwirtschaftskammer Tirol bereits einen wichtigen Schritt gesetzt.

Hochwasserschutz: Land und Bund zahlen Planungen

Montag, 31 August 2015
Freigegeben in Politik
Eine Kombination aus baulichen Maßnahmen und optimierten Retentionsräumen soll die Bevölkerung künftig bei einem 100-jährlichen Hochwasser schützen. 

WÖRGL Insgesamt werden die Maßnahmen, die das Ergebnis der Regionalstudie Unterinntal sind, Schutz für 4.400 Gebäude und Betriebe bieten.

Vergabeverfahren gestartet

Im Frühjahr 2015 hat das Land Tirol das Vergabeverfahren für die Detailplanungen gestartet. „Die Ausschreibung soll im Herbst 2015 abgeschlossen werden. Der Beginn für die Detailplanungen ist für Anfang 2016 geplant“, erklärte LHStv Josef Geisler. Das Land und der Bund finanzieren die gesamten Planungen für alle betroffenen Gemeinden zwischen Rum und Kufstein. Die Gründung von Wasserverbänden läuft parallel zu den Planungen und soll spätestens zum Zeitpunkt der Einreichung der Maßnahmen erfolgen.

Wasserverbände erforderlich

Die künftigen Wasserverbände beantragen die Maßnahmen bei der Behörde und sind für die Errichtung, den Betrieb und die Instandhaltung zuständig.
Anlässlich des 10. Jahrestages der Hochwasserkatastrophe vom August 2005 betonte Geisler, dass wirkungsvoller Hochwasserschutz nicht mit Einzelmaßnahmen, sondern nur mit einer Kombination aus unterschiedlichen Maßnahmen funktioniere. „Deswegen arbeitet das Land in enger Abstimmung mit den Gemeinden intensiv am Hochwasserschutz Unterinntal. Unser Ziel ist es, die von Hochwasser betroffenen Gebiete gemeinsam so sicher wie möglich zu machen“, verspricht der Landesrat.
Es gibt jene, die ein Elektro-Auto wollen und jene, die unbedingt einen Mercedes wollen. Beide Wünsche zusammen können nun mit dem Mercedes B Elektric Drive, der Elektro-Variante des Mercedes B Sports-Tourers,  erfüllt werden. An Luxus und Extras gibt es alles, was das Sternen-Herz begehrt!

INTERNATIONAL (cm)   Mit dem Mercedes B Electric Drive oder auch „B 250 e“ bietet Mercedes den Sports-Tourer nun auch als reines Elektro-Auto an. Für die Umsetzung haben sich die Stuttgarter einiges an TESLA-Technik geholt: Schließlich ist der „Stern“ an Tesla beteiligt und nutzte das so zugängliche Know-How.
Der Preis des Elektro-Sterns beträgt brutto beim Einstiegs-Modell knapp 39.600,- EURO.
Wer ein wenig mit dem Konfigurator auf der Österreich-Homepage spielt, erklimmt preisliche durchaus auch Höhen von 57.000,- EURO und mehr.
Dafür kann der Merce dann selbst einparken und bietet wirklich alles, was man sich sonst nur von Luxus-Limousinen erwarten kann.

Größter Akku außerhalb der TESLA-Familie

Der B 250 e bietet (außerhalb von TESLA) derzeit den größten Akku am Markt.
Immerhin 28 kWh Strom bunkert sich der Stuttgarter Öko-Stern in den Speicher.
Und die braucht er auch, bei einem Eigengewicht von fast 1.800 kg. Das Auto ist voll ausgereift und bietet alles, was das Öko-Herz begehren kann!
Reichweiten-Kaiser ist er außerhalb der TESLA-Familie trotz des größten Akkus aber nicht. Die maximale Reichweite wird zwar mit 200 km angegeben.
Im vorsichtigen Testbetrieb (Sommer) dürften 150 km als Obergrenze eher hinkommen. Grund sind das hohe Gewicht, das dafür aber auch Sicherheit bietet und die vielen strom-intensiven Extras. Für jemanden, der ökologisch und mit Stil seine Fahrten im Nahbereich absolvieren will, reichen 150 km aber allemal.
Immerhin sind über 90 Prozent aller Fahrten ohnehin kürzer als 100 km...

Technik und Daten:

Länge: 4,4 m lang, Breite: 1,80 m, Höhe: 1,56 m.
Höchst-Geschwindigkeit: 160 km/h. Leistung: 180 PS.
0-100 km/h:  7,9 Sekunden.
Der Motor wurde übrigens von TESLA entwickelt. Maximale Reichweite (laut Hersteller): 200 km. Im Testbetrieb: 150 km.
Drei Fahr-Modi stehen dem Lenker zur Verfügung: In der Einstellung „E+“ ist die Motorleistung auf 88 PS begrenzt, der Wagen fährt maximal 110 km/h. Dafür kann man länger.
Im „E“-Modus bleiben immerhin noch 133 PS. Aus Sicherheits-Gründen kann man beide Modi sofort durch einen Kick-Down - also durch das volle Durchtreten des Gaspedals – aushebeln.
Im Sport-Modus (ein rotes „S“ erscheint dann im Farb-Display) stehen dann die gesamten 180 PS permanent zur Verfügung.
Die Vielzahl der technisch möglichen Helferlein kann hier nicht erschöpfend aufgelistet werden.
Neben dem Einpark-Assistenten (funktioniert auch rückwärts) wäre vielleicht noch das Abstands-Radar zu erwähnen, das mit der Strom-Rückgewinnung gekoppelt ist. Ein Energie-Management mit großem 8-Zoll-Display und Handy-Sprachsteuerung etc. gehören ebenfalls dazu.
Dass das Fahrzeug mittels App vorgekühlt werden kann, gehört bei E-Autos schon zum „Standard“ aller Marken.
Das Kofferraum-Volumen ist fast ident mit jenem des Verbrennungs-Modells und fasst 501 Liter und mit umgeklappter Rückbank sogar 1.456 Liter.
Der Merce kann mit 16 Ampere an der Schuko-Dose geladen werden (ca. 9-10 Stunden) oder auch an einem Starkstrom-Anschluss (3-5 Stunden). Einen Super-Charger für Laden in 20 Minuten hat er nicht.
Plus: Gediegene Verarbeitung, starker Motor, gute Beschleunigung. SOS-Knopf. Und: Der Uplink zum Werk (bei TESLA andauernd aktiv) lässt sich abschalten!
Minus: Für diesen Preis sollte mehr Reichweite möglich sein.  Die Ladekabel sind für die Ladestellen-Realität etwas zu kurz. Kein Super-Charger.

LA Margreiter: Gutes Projekt nun vorantreiben

Montag, 31 August 2015
Freigegeben in Politik
Mit Jahreswechsel wurde bekannt, dass die TINETZ die veraltete 110 kV-Starkstrom-Leitung, die durch Kramsach und Breitenbach verläuft, verlegen wird. LA Bgm. Ing. Alois Margreiter (ÖVP) lobt das Projekt und wünscht sich nun eine zügige Umsetzung. Mit Start in Kramsach.

TIROL/KRAMSACH/BREITENBACH (cm)  Auch in seiner Gemeinde pflügt die 110 kV-Leitung mitten durch den Ort! LA Bgm. Ing. Alois Margreiter ist von der Leitungs-Verlegung durch die TIWAG begeistert.
Er würde sich wünschen, dass das Projekt nun zügig angepackt wird.
Vielleicht sogar mit Start in Kramsach. Denn für Breitenbach würde sich im Zeitplan nichts ändern: Ob in Kirchbichl oder in Kramsach begonnen wird: Breitenbach liegt immer in der Mitte und soll voraussichtlich 2018 von der alten Leitung befreit werden.
Doch so betroffen wie Kramsach ist keiner der drei Orte: Hier leben geschätzt über 1.000 Menschen im direkten Einfluss-Bereich der elektro-magnetischen Felder, die von der 110 kV-Leitung abgegeben werden.

Start in Kramsach?

Zwar wird gemäß jetzigen Planungen 2017 mit den Bauarbeiten begonnen. Diese starten jedoch beim Umspannwerk Kirchbichl, wo die Leitung kaum private Wohnhäuser berührt. 2018 soll Breitenbach dran sein, erst 2019 dann Kramsach, wo es die meisten Betroffenen gibt.
„Man könnte hier durchaus andenken, mit dem Bereich Kramsach zu beginnen. Hier sind sehr viele Menschen von der Überspannung von einer veralteten Leitung betroffen. Es gibt Bedenken bezüglich der Gesundheit. Ein Start 2017 in Kramsach wäre wünschenswert“, sagt der Breitenbacher Bürgermeister, der auch Landtags-Abgeordnete der ÖVP ist.
Zeit für Gespräche mit
Grundeigentümern gekommen

„Das Projekt der Leitungs-Verlegung ist für die betroffenen Orte ein positives Jahrhundert-Projekt, ein Vorzeigeprojekt. Die Menschen werden endlich von dieser Leitung über ihren Häusern befreit. Doch jetzt ist die Zeit für den direkten Kontakt mit den Grundeigentümern gekommen. Man sollte mit den Eigentümern direkt sprechen, um das Wachsen von Gerüchten zu vermeiden und die Leute auch einzubinden“, denkt Bürgermeister Margreiter.
Schließlich haben bereits die Landes-Landwirtschaftskammer, die Forstinspektion und sogar das Land Tirol den für die neue Leitung angedachten Korridor, also die in groben Zügen festgelegte neue Leitungs-Trasse außerhalb der Ortskerne, für gut befunden.
Da der Korridor bereits in groben Zügen steht und nur noch kleinere Bereiche (wie etwa der „Butterbichl“ in Breitenbach) nicht gänzlich geklärt seien, sollte man dieses gute Projekt nun auch zügig vorantreiben.

Info:
Das Land Tirol, die Forstinspektion und auch die Landes-Landwirtschafts-Kammer haben bereits grünes Licht für die Verlegung der 110 kV-Leitung gegeben.

Sind wir alle wirklich nur Sklaven in einem  Systems der Ausbeutung? Der Tiroler Verein „Autark“ stellt seine neue Veranstaltungs-Reihe unter das Motto „Mit Herz und Verstand in die Freiheit“. Interessierte können hier lernen, wie man sich von (Lebensmittel-) Konzernen unabhängig macht.

TIROL/SCHWAZ (rr) Die ursprüngliche Form des Lebens ist die des „souveränen Menschen“, sagen die Gründer des Tiroler Vereins „Autark“.
Ziel der Bewegung ist es, die Möglichkeiten für ein unabhängiges und selbstbestimmtes Leben an möglichst viele Interessierte weiterzugeben.
Die Verantwortlichen gehen sogar so weit zu behaupten: Wir sind nur noch zufriedene Sklaven eines über Jahre kultivierten Ausbeutungs-Systems!
Unter dem Motte „Mit Herz und  Verstand in die Freiheit“ stehen die Veranstaltungen der Herbst-Reihe.

Herbst-Reihe:
Mittwoch, 9. September, 19:00 Uhr: Vortrag mit Jo  Kreißl und Updates zu Themen „unserer Zeit“. Ort:
Cafe Zillertal.
Freitag, 11. bis Sonntag, 13. September: Basiskurs Autark werden. Wichtiges Grundlagenwissen für alle, die ihr Leben eigenverantwortlich autark gestalten wollen. In Theorie und Praxis zeigt der Verein die einfachen Möglichkeiten für alle Bereiche des Lebens, die den Weg in ein autarkes Leben ebnen. Dabei geht es um Selbstversorgung mit gesunden Lebensmitteln, Gesundheit aus der Natur, Bevorratung, Lebensmittel selber verarbeiten und haltbar machen und vieles mehr.
Samstag, 19. September: „Lebensmittel gesund verarbeiten“. Ab 9:30 Uhr in der „Jurte“ bei Schwaz.
Weitere Infos und Treffen
Informationen über monatliche oder wöchentliche Kurse und Treffen gibt es auf: www.autark-werden.at oder unter Tel.: 0650 /8219033 (Eckhard) oder unter 0043-650-7136200 (Andreas).
Die Schäden, die Sonnen-Strahlen auf unserer Haut hinterlassen können, sind allseits bekannt. Trotzdem nehmen die Wenigsten den Sonnenschutz ernst genug. Vor allem Kinder sollten die Sonne so gut es geht meiden.

TIROL (lias) Beinahe jedes zweite Kind hat vor seinem zehnten Lebensjahr schon ein oder zwei ordentliche Sonnenbrände „ausgefasst“, wie Ö3 vor kurzem berichtete. Die Eltern wüssten im Prinzip zwar über den Sonnenschutz ihrer Sprösslinge bescheid, im Detail sieht es aber ganz anders aus. Hier einige Tipps, wie  man die Kinderhaut am besten schützen kann:
1.) Kinder unter drei Jahren sollten grundsätzlich im Schatten bleiben.
2.) Der Sonnenschutz sollte regelmäßig und ausreichend aufgetragen werden (Für das Kindergesicht gilt die Faustregel: Ein Esslöffel Creme pro Gesicht).
3.) In die Badetasche gehört also: Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50, hoher UVA-Schutz, wasserresistent, für Kinder geeignet, Lippenschutz mit Lichtschutzfaktor 50, Kopfbedeckung, Sonnenbrille und ausreichend Wasser.

Die 8 größten Irrtümer beim  
Sonnenschutz

Auch Erwachsene brauchen ausreichend Schutz vor der Sonne. Die meisten lassen sich in Sachen  „eincremen“ aber von zahlreichen Irrtümern leiten:
Häufig ist davon die Rede, dass man sich nach mindestens zwei Stunden Sonnenbad erneut eincremen soll! Das ist allerdings falsch. Der Lichtschutzfaktor der Sonnencreme gilt ein Mal für einen Tag. Auch das Auftragen einer dickeren Schicht Creme erhöht den Sonnenschutz nicht.
Richtig gefährlich wird es, wenn keine Sonne am Himmel zu sehen ist, denn obwohl man sie nicht sieht, richtet sie auf der Haut erheblichen Schaden an! Die Strahlungsintensität ist nur um 30% geringer als bei wolkenlosem Himmel. Ebenfalls eine Fehl-Meinung ist es, dass man keinen Sonnenbrand bekommt, wenn es draußen kalt ist (z.B. im Winter). Leider ist genau das Gegenteil der Fall und die Kälte verstärkt die Intensität der UV-Strahlen noch.
Eincremen ist oft lästig, deshalb einfach in den Schatten legen? Falsch! Im Schatten bekommt man eine gesunde Bräune, dennoch sollte man auch dort nicht auf den Sonnenschutz verzichten. Die Sonneneinstrahlung ist unterm Schirm zwar vermindert, der Eigenschutz der Haut hat aber auch dort seine Grenzen. Ähnlich ist es mit hellen T-Shirts. Auch hier dringen die UV-Strahlen durch den Stoff und verursachen auf kurz oder lang Schäden auf der Haut.
Die meiste Vorsicht ist im Wasser geboten! Das kühle Nass verstärkt nämlich die Wirkung der Sonne noch zusätzlich!

Barrierefrei wird für Firmen Pflicht

Donnerstag, 02 Juli 2015
Freigegeben in Tirol-Nachrichten
Seit 10 Jahren müssen in Österreich alle öffentlich zugänglichen Gebäude für Behinderte barrierefrei sein. Darunter fallen auch Geschäfte, Hotels, Büros, Restaurants... 2016 endet die Übergangsfrist, bei Nichtbeachtung drohen Gerichtsverfahren.

TIROL (ce) Je näher der 1. Jänner 2016 rückt, dester mehr beschäftigen sich Bauherren, Planer, Handwerker, Ladenbesitzer und Wirte mit den Fragen: Muss alles barrierefrei sein? Was wird das kosten? Können wir das technisch beherrschen?
Der ROFAN KURIER hat diese und andere Fragen DI Anton Rieder, Innungsmeister der Landesinnung Bau Tirol in der Wirtschaftskammer, gestellt.

ROKU: „Gilt das Gesetz wirklich für alle Unternehmer, ohne Einschränkungen?“
DI Anton Rieder: „Ja, soweit die Geschäftsräume für alle öffentlich zugänglich sind. Dabei handelt es sich meist um Handels- und Gastrobetriebe, einzelne Büros vielleicht nur dann, wenn dort auch Kundenverkehr herrscht.“
ROKU: „Was können kleine Betriebe, Lokale oder Boutiquen tun? Müssen Rampen und Lifte eingebaut werden?“
Di Anton Rieder: „Unsere Empfehlung ist es, sich ganz genau im Vorhinein anzuschauen was genau zu machen ist. Es gibt sehr gute Fachleute, die hier beratend tätig sind, auch auf der Homepage der Innung erhält man Auskunft, darüber, was is zwingend notwendig ist und wie man nicht übers Ziel hinausschießt.“
ROKU: „Gibt es Kosten-Unterstützungen und wie könnte ich mit meinen Geschäft größeren Kosten entkommen?“
DI Anton Rieder: „Dem Gesetz ganz auskommen können Sie praktisch nur, wenn ihr Gebäude unter Denkmalschutz steht. Aber neben den bautechnischen Möglichkeiten gibt es genügend alternative Lösungen (zB.: Gegensprechanlagen). Bautechnische Lösungen müssen auch wirtschaftlich zumutbar sein. Manchmal reichen Schilder „Bitte läuten – Es wird Ihnen geholfen!“? Ein Unternehmer, der sich aktiv mit der Problematik beschäftigt, macht bei den Betroffenen schon einen guten Eindruck.“

Schlichtung vor Gericht

ROKU: „Wer überprüft das Gesetz und wie kann man gestraft werden?“
DI Anton Rieder: „Bei gewerblichen Bauten gilt das Anti-Diskriminierungs-Gesetz. Somit läuft die Kontrolle nur über die Betroffenenen selbst. Bei Beschwerden gegen einen Unternehmer gibt es zuerst ein Schlichtungsverfahren zur Vermittlung zwischen Kunden und Unternehmer. Erst wenn diese Schlichtung scheitert,  kommt es zum Gerichtsverfahren. Aber bisher gingen nur ein Prozent der Fälle vor Gericht, aber mit dem Ende der Übergangsfrist ab 2016 gilt eigentlich null Toleranz.“
ROKU: „Raten Sie, sofort mit Umbau etc. zu beginnen?“
DI Anton Rieder: „Ich rate allen Unternehmen sich zu überlegen, was dieses Gesetz für sie selbst, für Kunden und Mitarbeiter bedeutet. Ich würde mich bemühen, erste Schritte setzen, damit ich zeige, dass  mir ist das Thema wichtig ist. Ich würde nicht Unmengen dafür ausgeben, bevor ich alles geklärt habe und mich beraten lassen habe. Ich glaube, wenn die, für die Barrierefreiheit wichtig ist,  erkennen, dass ich mich bemühe, dann ist der Rechtsweg eher ausgeschlossen. Außerdem steht im Gesetz nichts genaues, was definitiv zu tun ist. Somit ist es jedem Unternehmer überlassen, jene Lösung zu finden, die ihm und seinen Kunden am Besten passt.“
 
Barrierefrei heisst Komfort

Dass Barreierfreiheit wichtig für eine Gesellschaft ist, erklärt Bundesbehindertenanwalt Dr. Erwin Buchinger: „Barrierefreiheit ist vor allem ein Thema für den Altbestand, zumal bei neuen Gebäuden Barrierefreiheit ja bereits vorgeschrieben und wirksam ist. Derzeit gebe es keinen Rechtsanspruch auf Durchsetzung der Barrierefreihei, sondern nur einen Rechtsanspruch auf Schadenersatz“. In Österreich leben rund 1,7 Millionen Menschen, also 20 % der Bevölkerung mit irgendeiner Art von Behinderung (1 Mio. mit Mobilitätseinschränkungen, darunter 50.000 Rollstuhlfahrer; 0,3 Mio. mit starker Sehbeeinträchtigung; 0,2 Mio. mit psychischen/neurologischen Beeinträchtigungen; weitere 0,2 Mio. mit starker Hörbeeinträchtigung; und 0,1 Mio. mit Lernschwierigkeiten). Für sie sei Barrierefreiheit eine notwendige und gesetzlich gebotene Voraussetzung für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Für Familien mit Kindern, Personen nach Krankheit oder Unfall, ältere Menschen oder Personen mit schwerem Gepäck sei Barrierefreiheit ebenfalls notwendig. „Doch vom zusätzlichen Komfortgewinn werden letztlich alle profitieren“, so Buchinger.

Mit Wohnbau-Förderung gegen Flaute

Donnerstag, 02 Juli 2015
Freigegeben in Politik
Die Wirtschaft wächst, aber sie wächst etwas langsamer. Es gibt mehr Beschäftigte – aber auch mehr Arbeitslose. Mit einem Impulspaket und mehr Geld in der Wohnbau-Förderung unterstützt die Tiroler Landesregierung die Schaffung von Arbeitsplätzen.

TIROL Die Tiroler Landesregierung hat ein 135 Mio. EURO schweres Impulspaket zur Stärkung der heimischen Wirtschaft gestartet.
In den nächsten zwei Jahren soll so die Konjunktur am Tiroler Wirtschafts- und Arbeitsmarkt Tirol angekurbelt werden.
„Wir haben schon im Doppelbudget 2015/2016 konjunkturbelebende Maßnahmen mit rund 250 Mio. EURO vorgesehen. Weil die Arbeitslosigkeit trotzdem steigt, legen wir mit dem Impulspaket noch einmal nach“, erklärt LH Günther Platter (ÖVP).
Ein wesentlicher Teil des Paketes ist die Wohnbau-Förderung in der Zuständigkeit von Regierungs-Mitglied LR Mag. Hannes Tratter (ÖVP).
Mit dem jetzt gestarteten Impulspaket werden Projekte vorgezogen und Investitionen von Gemeinden, Wirtschaft und Tourismus insbesondere in die Barrierefreiheit  unterstützt.
Die Landesregierung schätzt, dass durch das Förder-Volumen von 135 Mio. EURO Investitionen in der Höhe von 600 Mio. EURO ausgelöst werden.
53 Mio. EURO fließen in die Verstärkung der Wohnbauoffensive. 24,75 Mio. EURO gibt es für Baumaßnahmen. Kräftig investiert wird auch in die Wirtschaft, in eine Winterbauoffensive und in den Tourismus. Hier stehen insgesamt 21,7 Millionen EURO mehr zur Verfügung.   
10,55 Mio. EURO gibt es für Bildung und Soziales. 25 Mio. EURO machen die Infrastruktur-Impulse des TIWAG-Konzerns aus.
Geld für „leistbares Wohnen“

Im Bezirk Schwaz gab es bereits grünes Licht für die Förderung von 75 Neubau-Wohnungen mit 4,9 Mio. EURO Fördergeld.
1 Mio. EURO an Zuschüssen gibt es dort für sanierte Wohnungen.
Im Bezirk Kufstein werden 87 Neubau-Wohnungen mit etwa 8 Mio. EURO gefördert.
Für über 500 Wohnungen gibt es Einmal-Zuschüsse in der Höhe von etwa  1,1 Mio. EURO.
LR Tratter: „Das allergrößte Energieeinsparungspotenzial liegt in Tirol derzeit im noch nicht sanierten Gebäudealtbestand. Hier bringt die einkommensunabhängige Sanierungsoffensive einen nachweisbaren Verbesserungsgrad und Innovationsschub.“

Tirolweit werden mit Einmalzuschüssen in der Höhe von rund 10,7 Mio. EURO derzeit 4.566 Wohnungen gefördert sowie mit jährlichen Annuitätenzuschüssen in der Höhe von rd. 354.000,- EURO 658 Wohnungen gefördert. Insgesamt bedeutet dies für den Tiroler Arbeitsmarkt, dass bis zu 4.000 Arbeitsplätze im Bau- und Baunebengewerbe gesichert werden.
© Rofankurier