A+ A A-
Nachdem die Planungen für den Hochwasserschutz im Unteren Unterinntal langsam in die Zielgerade einbiegen, steht der Bereich Mittleres Unterinntal erst am Anfang.

SCHWAZ - Auf Einladung von Bezirkshauptmann Dr. Michael Brandl trafen sich die Gemeindevertreter der Planungsverband-Gemeinden mit den Hochwasser-Beauftragten des Landes. So sollten offene Fragen bezüglich der Hochwasser-Retention im Mittleren Unterinntal (Bereich von Pill bis Münster) geklärt werden. Eingeladen waren nur die Planungsverbandgemeinden (Buch, Gallzein, Jenbach, Pill, Schwaz, Stans, Terfens, Vomp, Weer, Weerberg und Wiesing) – vertreten waren nicht alle.
"Bei Hochwasser wurde bisher mit Mauern und Sandsäcken das Wasser nach Osten weitergeleitet – das geht nun nicht mehr", sagt der Schwazer Bgm. Dr. Hans Lintner (ÖVP). Mit dieser Vorgehensweise würde das Wasser in den nächsten Abschnitt (Unteres Unterinntal – Kramsach bis Angath) weitergegegeben und somit gegen geltendes Wasserrecht verstoßen werden. Kein Bereich darf mehr Wasser weitergeben, als er von der Oberliga bekommt.

Wasser weiterschicken verstößt gegen Gesetz

Die Experten mussten einige Fragen aus dem Publikum beantworten. Etwa "Schlucken wir Innsbrucker Wasser?" – Antwort von DI Dr. Irina Kampel (Abt.Wasserwirtschaft/Land Tirol): "Wasser zwischen Imst und Innsbruck wird nicht weitergeschickt."
Ein weiteres heißes Thema ist die Alpine Retention: Viele können sich nicht vorstellen, dass Rückhaltebecken im Alpinen Bereich bei einem Hochwasser am Inn nur etwa ein Prozent an Wasser zurückhalten können – das bestätigten die Experten des Landes abermals. Mit einem Beispiel: "Die 130 Retentionsbecken im Alpinen Bereich haben ein Gesamtvolumen von 21 Mio. Kubikmeter – das Hochwasser 2005 hatte ein Volumen von 210 Mio. Kubikmeter", erklärte DI Markus Federspiel (Leiter der Abt. Wasserwirtschaft). Und 2005 sollen nur etwa 15 Prozent dieser Becken gewirkt haben – denn der Niederschlag war sehr unterschiedlich verteilt.
Außerdem wurde die Notwendigkeit der Hochwasser-Bauten in Frage gestellt. Diese verteidigte Bgm. Hubert Hußl (Terfens): "Das Verständnis für Hochwasser braucht ein Hochwasser", sagte er – in Terfens seien heute alle froh um den bereits errichteten Hochwasserschutz. (mk)

Schwaz: Weniger leere Geschäftslokale

Freitag, 04 Mai 2018
Freigegeben in Lokales
Geschäfte in der Innenstadt zu halten ist für viele Städte problematisch. Schwaz kämpft mittels Potentialflächen-Management gegen die innerstädtische Absiedelung.

SCHWAZ - Die Ansiedelung der Stadtgallerien vor fünf Jahren hatte für die Stadt Schwaz einen negativen Nebeneffekt: Einige Geschäfte siedelten von der Innenstadt in das neue SZentrum  und ließen leere Geschäftslokale zurück. Somit stand die Stadt Schwaz vor einer schwierigen Aufgabe. Die leeren Lokale sollten wieder befüllt werden, mit Geschäften, die Frequenz in die Innenstadt bringen. Über 20 leere Flächen gab es damals...

"Gefühlter Leerstand" großer als "realer Leerstand"

Das sollte zum einen mit der bereits bestehenden Investitions-Förderung passieren, zum anderen entwickelte die Stadt ein Mietfördermodell. Dabei mietet Schwaz Flächen an und vermiete diese an Submieter. So entstand etwa die Schatzkammer in der Franz-Joseph-Straße. Somit konnten in Schwaz einige Flächen "befüllt" werden, erklärten Andreas Jenewein (Projektbegleiter), Manfred Berkmann (Stadtmarketing) und Vize-Bgm. Martin Wex (ÖVP) unisono. Jenewein sprach von einem Unterschied zwischen "gefühltem Leerstand" und realem Leerstand. Der reale Leerstand soll weit unter dem gefühlten Leerstand liegen. In der Innenstadt soll es nun noch vier oder fünf leere Geschäftslokale geben, bei denen das Potentialflächen-Management seine Hand drauf hat.

Baseball: Schwaz Tigers wollen in ABL

Freitag, 06 April 2018
Freigegeben in Sport
Letztes Jahr verpassten die Baseballer aus Schwaz, die Schwaz Tigers, den Aufstieg in die Austrian Baseball League knapp. Nur ein Sieg hat gefehlt. Heuer möchte das Team von Trainer José Castillo den Aufstieg schaffen und setzt verstärkt auf junge Spieler.

SCHWAZ - Baseball – ein Sport, der in Österreich nicht wirklich populär ist. In ganz Österreich gibt es nur 39 Vereine, die regelmäßig spielen. In Tirol sind es vier! Den vier Baseball-Vereinen stehen zum Beispiel 154 gemeldete Fußball-Vereine gegenüber. Einer der vier Tiroler Baseball-Vereine sind die Tigers aus Schwaz. Sie spielen in der Regional-Liga West gegen drei Vorarlberger Teams – die Dornbirn Redskins, die Hard Bandidos und die zweite Mannschaft der Feldkirch Cardinals. Die Saison startet am Sonntag, 22. April – für die Tigers auswärts in Feldkirch.

Tigers wollen in ABL

"Letztes Jahr sind wir knapp am Aufstieg in die ABL (Austrian Baseball League, Anm.) gescheitert", erzählt der sportliche Leiter der Tigers, Thomas Pedit. Die Tigers gewannen alle Spiele des Grunddurchganges, mussten sich aber im Playoff den Kufstein Vikings geschlagen geben. Im dritten Spiel der Best-of-Three Serie gewannen die Vikings mit 8:7 – die Kufsteiner blieben erstklassig, die Tigers in der Regional-Liga. Die Schwazer Tigers wurden 1986 als "Hunting Tigers" gegründet. Sie spielten damals noch auf einem Commodore 64 – dann wurde mit Stock und Cola-Dose gespielt. Thomas Pedit war damals dabei: "Unser erstes Spiel war in Brixen – sie haben uns damals sehr unterstützt. Das Ergebnis erinnert aber eher an Football als an Baseball – 27:0 gewannen die Brixener."
Danach folgten interessante Jahre: Die Tigers spielten in der höchsten österreichischen Liga, qualifizierten sich für den Europa-Cup, wurden zwei Mal österreichischer Meister (1995, 1998) und stiegen etliche Mal auf und ab. Heuer soll der Aufstieg in die Austrian Baseball League wieder klappen. Die Tigers setzen auf arrivierte Kräfte wie Franz Haisjackel und aufstrebende Nachwuchsspieler, die vermehrt Spielpraxis bekommen sollen. "Alle Spiele im Grunddurchgang müssen ja nicht gewonnen werden", lacht Pedit. Leihspieler oder Legionäre findet man unter den Spielern der Schwazer nicht.

Trainer aus Baseball-Land Venezuela

Der einzige Legionär ist der Trainer: Mit José Castillo coacht ein ehemaliger Baseball-Profi aus Venezuela die Tigers. 1995 war Castillo im Nachwuchsteam der Bosten Red Sox (Major League Baseball) in Amerika. Danach kam er über Mexiko, Venezuela, Tschechien nach Österreich. Bereits 2008 arbeitete Castillo für die Schwaz Tigers – damals noch als Spielertrainer. Inzwischen soll er sich aber voll auf die Trainertätigkeit konzentrieren. Mit ihm soll heuer der Aufstieg glücken.

Schwazer Gemeinderats-Sitzungen live im Internet?

Freitag, 06 April 2018
Freigegeben in Lokales
FPÖ, Benjamin Kranzl brachte im Gemeinderat den Antrag ein, dass die Sitzungen künftig live übertragen werden sollen. Für ihn würde es mehr Transparenz bringen. Der restliche Gemeinderat denkt, dass die Kosten den Nutzen übersteigen würden....

SCHWAZ - Live-Streaming im Gemeinderat? Da war doch etwas ... Bereits 2013 gab es einen ähnlichen Antrag in Wörgl. Damals wollte FPÖ-GR Carmen Gartelgruber (heute Schimanek) die Sitzungen live im Internet übertragen. Ihr Antrag wurde mit fünf zu 16 Stimmen abgelehnt. Nun wurde im Schwazer Gemeinderat ein ähnlicher Versuch gestartet. Von Ersatz-Gemeinderat Benjamin Kranzl. Kranzl ist zwar kein FPÖ-Mitglied mehr, aber für die Blauen in Schwaz tätig. Sein Antrag war, dass der Schwazer Gemeinderat in Zukunft via Youtube live im Internet zu sehen sein soll. Dafür brauche man laut Kranzl "nur ein Stativ, eine Kamera und Internet-Verbindung".

Für Schwaz zu teuer...

Dass es so einfach nicht geht, zeigten ihm die anderen Fraktionen auf: "Selbstverständlich soll alles hier übertragen werden, es ist aber ein technisches Programm notwendig, das zum Beispiel der Tiroler Landtag hat", verweist der Bürgermeister Dr. Hans Lintner (ÖVP) auf hohe Kosten. Auch die restlichen Fraktionen denken, dass es nicht zielführend wäre.
"Kosten und Qualität stehen nicht in Relation", befand der Stadtrat bereits vor einiger Zeit.
Statt eines Live-Streams gäbe es noch andere Möglichkeiten für mehr Transparenz zu sorgen. GR Viktoria Gruber (GRÜNE) brachte ins Spiel, dass das Gemeinderats-(Wort-)Protokoll veröffentlicht werden solle: "Das wäre mir ein großes Anliegen", erklärte sie im Plenum.

Buch: Löst sich Gemeinderat auf?

Donnerstag, 15 März 2018
Freigegeben in Politik
Am kommenden Montag, 19. März 2018, löst sich (wahrscheinlich) der Gemeinderat in Buch in Tirol auf!  8 Gemeinderäte und 2 Ersatz-Gemeinderäte haben einen Mandats-Verzicht eingereicht. Bürgermeisterin Marion Wex könnte aber mit einem "Umfaller" weiterarbeiten.

BUCH - Noch 2017 wurde Marion Wex mit den Stimmen der Freien Bürgerliste Buch, FBL (diese hat mit 9 Mandaten die Mehrheit im Gemeinderat von Buch) zur Bürgermeisterin gewählt. Im Schreiben der FBL an die BH Schwaz heißt es nun aber: "Nach mehreren Monaten müssen wir leider feststellen, dass die Art und Weise ihrer Arbeit von uns nicht länger mitgetragen werden kann." Der politische Alltag sei geprägt von Hetzkampagnen, Misstrauen, Schuldzuweisungen, anonymen Strafanzeigen und Beschuldigungen gegen den gesamten Gemeinderat.
Die Entwicklung, die jetzt zum Zurücklegen der Mandate führt, habe u.a. mit der Kündigungs-Welle von Bediensteten im Gemeindeamt den Anfang genommen. Die Freie Bürgerliste Buch (FBL) sieht den Grund dafür im autoritären Führungs-Stil der Bürgermeisterin sowie in den permanenten Streitereien im Gemeinderat und in den diversen Anzeigen, die (laut FBL) teils auch von der Bürgermeisterin gegen die FBL eingebracht wurden, hauptsächlich gegen Ex-Bürgermeister Otto Mauracher und gegen Vize-Bürgermeister Walter Wallner.

FBL: Einziger Weg ist Neuwahl!

"Wir sehen die Gemeindestruktur durch die Kündigungen geschwächt. Und durch diese Welle an Anzeigen und anonymen Beschuldigungen, teils durch die Bürgermeisterin selber, ist die Zusammenarbeit einfach nicht mehr möglich! Eine Neuwahl ist der einzige Weg und die fairste Lösung. Die Bevölkerung braucht die Möglichkeit, zu entscheiden und diese Situation neu zu bewerten", erklärt Vize-Bürgermeister Wallner im Gespräch mit dem ROFAN-KURIER. Wallner erläutert weiter: "Wir haben 14 Jahre lang gut gewirtschaftet, die Gemeinde steht sehr gut da. Aber wir wollen nicht weiter zusehen, wie die Bevölkerung angelogen wird und immer wieder anonyme Anzeigen, Flugblätter und Hetz-Kampagnen stattfinden…"
In 4 bis 8 Wochen könnte man laut Vize-Bürgermeister Wallner neu wählen. Bei der BH Schwaz wurde der Mandats-Verzicht bereits am Montag, 12. März, eingereicht, am kommenden Montag, 19. März, wird der Verzicht rechtskräftig.

Wex: "Neuwahl kein Thema"
Rechnet Bürgermeisterin mit "Umfaller"?


Der ROFAN-KURIER hat dazu mit Bürgermeisterin Marion Wex gesprochen. Sie sieht die Sache völlig anders: "Das ist schade. Ich hätte mir schon erwartet, dass wir diese Gemeinderats-Periode fertig machen, das wäre die Pflicht eines Gemeinderates. Und ich habe keine Anzeigen gegen Wallner und Mauracher eigenbracht. Aber es wurden gegen mich Anzeigen eingebracht. Zu den Kündigungen bei den Gemeinde-Bediensteten sage ich: Der Bauhof hat noch unter Führung von Otto Mauracher gekündigt. Im Gemeindeamt hat es zwei Kündigungen gegeben während meiner Zeit, das stimmt. Aber hier hat es von mir Richtigstellungen gegeben im Rechnungs-Bereich und bezüglich Meldeamt … hier müssen wir auch eine Betriebskostenabrechnung berichtigen. Aber mit meinem Führungs-Stil hat das nichts tun, da kann man jederzeit die anderen Mitarbeiter fragen. Außerdem hat sich ein Mitarbeiter beruflich verbessert."
Auf die Frage nach den Neuwahlen sagt Bgm. Marion Wex: "Eine Neuwahl und die Auflösung des Gemeinderates ist für mich derzeit kein Thema, weil der Gemeinderat nach wie vor handlungs- und beschlussfähig ist."
Auf die Frage, wie das möglich ist, wenn 8 Gemeinderate auf das Mandat verzichten – und noch 7 Gemeinderäte übrig bleiben (dies würde ein Auflösung bedingen), antwortet die Bürgermeisterin:
"Das möchte ich jetzt nicht beantworten, ich kann es aber nach Ablauf der Frist am Dienstag, 20. März, beantworten."
Funktionieren würde ein "weiter-regieren" ohne Neuwahl - trotz Mandatsverzicht von 8 Gemeinderäten nur mit einem "Umfaller", also wenn einer der Gemeinderäte seinen Mandats-Verzicht noch zurückzieht.

Keine Neuwahlen!

Nach Ablauf der Frist besteht der Gemeinderat immernoch. "Der Gemeinderat ist weiterhin arbeits- und beschlussfähig. Es sind mehr als die Hälfte der Gemeinderäte verblieben. Es kommt zu keinen Neuwahlen", erklärt Bürgemeisterin Marion Wex auf Anfrage des ROFAN-KURIER. Neben Johannes Röck, der den Rücktritt nicht unterschrieb, wurde die Unterschrift von GR Helmut Furtner zurückgezogen. Somit bleiben acht gewählt Vertreter im Bucher Gemeinderat.
Das weitere Statement von Bgm. Marion Wex: "Das hat nichts mit Machtgier und Selbstbedienungsladen zu tun (wie Wallner in der TT zitiert wurde). Wir sind alle für eine Periode gewählte Gemeindevertreter und es ist unsere Pflicht unser Amt auszuüben. Es ist kein Geheimnis, dass es in der Gemeinde Bereiche gibt, zu denen es im Gemeinderat unterschiedliche Ansichten gibt. Meiner Ansicht nach gehört aber auch das zur Aufgabe eines gewählten Gemeinderates dazu, nämlich auch kontroversielle Themen auf sachlicher Ebene zu diskutieren und einen gemeinsamen Konsens zu suchen. Ich bin überzeugt, dass das nach wie vor möglich gewesen wäre und finde es schade, dass das offenbar manche anders sehen."
Also: Keine Neuwahlen dank "Rücktritt vom Rücktritt"!


Zu viel "Terminator" im E-Auto aus China?

Montag, 26 Februar 2018
Freigegeben in AUTO News
Die Firma "Byton" aus China will den E-Auto-Markt aufmischen. Doch "Identifikation durch Gesichtserkennung" und Amazons "Alexa" als Dauerbrenner im Handgepäck könnten für Europa doch zu viel "Cyberdine Systems" sein.

INTERNATIONAL/CHINA - Der in China angesiedelte Autohersteller "BYTON" mit einem Kernteam aus Ex-BMW-Managern fordert laut dpa die großen deutschen Marken heraus. Die Firma Byton zeigte auf der Technik-Messe CES in Las Vegas erstmals einen Prototypen ihres Elektro-SUV. "Unsere Mitbewerber sehen wir bei den großen deutschen Premium-Herstellern Mercedes, BMW und Audi", lässt Byton-Chef Carsten Breitfeld dabei wissen. Ein Markenzeichen des Wagens ist ein großer gebogener Touchscreen im Cockpit, der praktisch von Tür zu Tür reicht. Zusätzlich zu dem großen Touchscreen mit Abmessungen von 1,24 Metern mal 25 Zentimeter soll es auch einen weiteren kleinen direkt im Lenkrad geben.

byton4
Das Glas-Dach erinnert sehr stark an "Platzhirsch" TESLA X, der Touchscreen ist anstatt der Amaturen eingebaut. ©Byton

Gesichts-Erkennung, Alexa...

Ob es die Jungs bei BYTON nicht etwas übertreiben? Als Sprachassistent wird die Alexa-Software von Amazon integriert. Das Auto identifiziert den Fahrer über Gesichtserkennung. Die Einstellungen des Autos sollen mit Hilfe künstlicher Intelligenz personalisiert werden und und und... Vielleicht etwas zu viel "Cyberdine Systems" für den EU-Markt?
Bytons SUV solle ab 2019 das fortschrittlichste Elektro-Auto auf dem Markt werden. Der Wagen soll in der Standard-Ausführung eine Reichweite von 400 Kilometern mit einer Batterieladung haben, in einer Version mit größeren Akkus soll sie bis 520 Kilometer gehen. Den Antriebsstrang und die Akkuzellen kauft Byton zu, entwickelt aber die Batteriepacks selbst, weil das eine Schlüsseltechnologie für das Geschäft sei.
Der Preis soll bei 45.000,- US-DOLLAR liegen. Byton will sein erstes Modell zunächst Ende 2019 in China auf den Markt bringen.
2020 will Byton damit in die USA gehen – und in der zweiten Jahreshälfte dann auch nach Europa. 2020 soll auch teil-autonomes Fahren erprobt bzw. auch verbaut werden...

TESLA 3 erst Ende 2018 in EU

Montag, 26 Februar 2018
Freigegeben in AUTO News
INTERNATIONAL Wer einen TESLA 3 besichtigen oder gar probefahren möchte, hat derzeit Pech: Voraussichtlich erst Ende 2018, wenn überhaupt, gibt es den "Volks-TESLA" erstmals in Europa.
Nicht nur in Österreich... am ganzen Kontinent schlägt der 3er von TESLA dann erstmals auf. Laut diverser Medienberichte wird die Auslieferung in Österreich und auch Deutschland dann erst 2019 stattfinden.
Für die Verzögerung sollen Produktionsprobleme, vor allem im Batteriebereich, verantwortlich sein. Anfang Jänner gab TESLA bekannt, dass 2017 bereits 1.550 des Model 3 ausgeliefert wurden - allerdings in Amerika.
In Europa heißt es für Kunden von TESLA derzeit noch ... warten.
Über 16.000 Zuschriften erreichten uns heuer für die großen ROFAN-KURIER-Weihnachtsverlosung! Hier die glücklichen Gewinner! Das ROKU-Team gratuliert recht herzlich!

KRAMSACH -
213 Preise von über 60 Firmen wurden heuer bei unserem großen ROFAN-KURIER-Weihnachtsgewinnspiel verlost!
Über 16.000 Einsendungen erreichten die Redaktion. Ein großes Danke für die Leserinnen und Leser, ein eindrucksvoller Beweis für die starke Leser-Blatt-Bindung und nicht zuletzt ein massiver Werbeeffekt für unsere Kunden.

Wir an dieser Stelle im Namen aller Leser unseren Kunden für das Bereitstellen der tollen Preise!

Preise einlösen: So wird's gemacht!

Alle Preise sind bis Ende März 2018 einzulösen.
Zur Abholung bitte unbedingt Ausweis mitnehmen.
(Die ROKU Parkscheiben, ROKU Kugelschreiber und "Meine Hüttenweihnacht" werden zugeschickt!)

Bar-Ablöse und Umtausch sind - ebenso wie der Rechtsweg - ausgeschlossen.

Der ROFAN-KURIER gratuliert recht herzlich und wünscht gesegnete Weihnachten sowie Gesundheit und Erfolg für das kommende Jahr!

Hier die Gewinner:

Alpbacher Bergbahnen:  Saisonkarte Sophie Hausberger aus Bruck im Zillertal
 Tageskarten Familie Jenewein aus Kramsach
Hermine Wirnsberger aus Buch
Martin Pocher aus Rattenberg
Günter Fantin aus Schwaz
Boris Bliem aus Schwaz
Martina Rinnergschwentner aus Kundl
Famlie Adleff aus Alpbach
Bianca Eberharter aus Vomp
Julia Stock aus Kramsach
Alexandra Bischofer aus Wörgl
Autohaus Huber  3 Tage mit dem Tiguan Allspace Anton Vorhofer aus Reith
Bäckerei Bathelt:  5x1 Weihnachtszelten Christoph Holub aus Radfeld
Harald Schatz aus Münster
Michael Mayr aus Radfeld
Bettina Jaklitsch aus Jenbach
Tanja Schwarzenauer aus Alpbach
Bienenstich  Gansl-Essen für 2 Personen Dietmar Pöll aus Rattenberg
Blumen Reißer  5x1 Weihnachtsstern Roland Feriberger aus Brixlegg
Sylvia Stubenvoll aus Radfeld
Anna Moser aus Alpbach
Anna Maria Margreiter aus Brixlegg
Anna Huber aus Brandenberg
Brauhaus Rattenberg  4x1 Flammkuchen (einlösbar ab Februar 2018) Reinhold Ager aus Kirchbichl
Salome Ausserlechner aus Kramsach
Helmuth Stubenvoll aus Radfeld
Anton Orgler aus Kundl
Bürgerforum LISTE FRITZ  Abendessen für 2x2 Personen Helmuth Kreidl aus Münster
Laf Lafkovic
Car Care Center  2x PKW-Pickerl Andrea Oberkofler aus Radfeld
Bettina Thaler aus Schlitters
 2x Motorrad-Pickerl Lisa Theuretzbacher aus Wiesing
Daniela Moser aus Vomp
Clopatra Nails  5x25% Rabatt für Gel-Nägel Evi Künig aus Achenkirch
Gabriere Schiestl aus Radfeld
Gabrierele Sock aus Jenbach
Annlies Dollinger aus Kramsach
Lisa Mayer aus Strass im Zillertal
Connys Sport  1x 200-EURO-Gutschein Gottfried Haberl aus Alpbach
Drogerie Ellinger  3x30-EURO Gutschein Beatrice-Irene Mayr aus Kirchbichl
Evelyn Treichl aus Reith
Johanna Spruck aus Kolsass
EZEB  3x Genießerfrühstück für 2 Personen Manfred Troppmair aus Brixlegg
Franz Santer aus Maurach
Wolfgang Paregger aus Maurach
Fahrschule Schwaiger  Moped-Führer-Schein Lara Lechner aus Schwaz
   Fahrstunden Tobias Lentner aus Weerberg
Erika Bramböck aus Breitenbach
Jutta Schwarzl aus Schwaz
Brigitte Reiter aus Brixlegg
Erich Plaschg aus Wiesing
Sabrina Sonnweber aus Jenbach
Anneliese Moser aus Schwaz
Ingrid Lentner aus Weerberg
Michael Knapp aus Weerberg
Hildegard Fink aus Bruck am Ziller
Famlienmusik Puchleitner  CD "Beim Hoamfahn - aufg'spüt und aufg'sunga von der Famlienmusik Puchleitner" Cilli Moser aus Alpbach
FeuerWerk  2x2 Eintrittskarten für die HolzErlebnisWelt Manfred Hackl aus Wörgl
Ingeborg Knoll aus Kramsach
FitForFemme  Fünf 14-Tages-Pässe Claudia Nederegger aus Radfeld
Daniela Brugger aus Reith
Martina Lenbauer aus Breitenbach
Heidi Hechenblaickner aus Kramsach
Sonja Paregger aus Maurach
Floberry  Drei Geschenkboxen Anna Maria Prosser aus Alpbach
Monika Arzberger aus Steinberg
Markus marksteiner aus Brandenberg
Deko Geissler  5x10-EURO-Gutschein Paula Dollinger aus Kramsach
Beatrix Szloboda aus Weerberg
Yusuf Kocak aus Fügen
Margit Mauracher aus Jenbach
Marion Tramberger aus Reith
Gertl  2x Pickerlüberprüfung für Auto Halard Stecher aus Kramsach
Liliane Egli aus Kramsach
Giesswein  Mütze Eva Lederer aus Reith
Gut Matzen  50-EURO-Gutschein Michelle Knauer aus Kundl
Glasidee  Glasschüssel Christine Moser aus Alpbach
Cafe Hacker  5x1 MyCake Torte Moidi Ausserladscheiter aus Fügen
Philomena Hager aus Buch
Klemens Lackner aus Kramsach
Claudia Anzinger aus Brixlegg
Anja Haberl aus Fügen
Tischlerei Hechenblaikner  Zirbenholz-Geschenkkorb Susanne Gschwentner aus Achenkirch
 Zirbenholz-Schüssel Patrick Summerer
 Box aus Zirbenholz Nina Gasteiger aus Radfeld
Heilbad Mehrn  Relax-Paket

Elisabeth Volland aus Brixlegg

 Haarentfernung Michelle Bieber aus Rattenberg
 Gesichtsbehandlung Christine Mair aus Münster
HM Küchen Kundl  Grillplatte für Vario Induktion David Leitner aus Kufstein
Innenraum  Motivtafel Daniele Vengierner aus Schwaz
Kleiderhaus Gschösser  4x25-EURO-Gutschein Gisela und Gebhard Spindler aus Jenbach
Mathilde Schwarzenauer aus Alpbach
Frieda Als aus Alpbach
Herta Putzer aus Münster
Klingler Sonja  2 x Haarpflegeprodukter Brigitte Penz aus Schwaz
Chrstine Pichler aus Jenbach
VZ Komma Wörgl  1x2 Karten für die Herren Wunderlich  Gabi Schneider-Fuchs aus Alpbach
 1x2 Karten für "Warten aus's Christkind" Sandrah Höllwarth aus Radfeld
Kriegl  Wertstein im Wert von 100,- EURO Gerti Wegscheider aus Reith
Kultourwerk Kundl  1x2 Karten für "Luis aus Südtirol" Helga Feichtner aus Breitenbach
 3x2 Karten für "Dinner for One" Andreas Pungg aus Breitenbach
Günther Haaser aus Brandenberg
Marlene Gamper aus Radfeld
 3x2 Karten für "Manuel Horeth - The Mentalist" Stefan Klapsch aus Kundl
Wolfgang Gruber aus Kirchbichl
Christina Gamper aus Radfeld
 1x2 Karten für Christoph Seiler Monika Prokop aus Kramsach
Kultur am Land  2 Kulturpässe für 2018 Maria Steinberger aus Jenbach
Alex Kreidl aus Schlitters
 5x1 Freikarte für eine Veranstaltung Christian Prem aus Fügen
Brigitte Krug aus Jenbach
Manuela Nocker aus Fügen
Christine Schiestl aus Buch
Daniela Sponring-Tötsch aus Vomp
KuWiFö  2x2 Karten für den Rattenberger Advent Olga Guggenberger aus Kramsach
Martina Egger aus Fügenberg
Luggi Moto  50,- EURO Gutschein Barbara Hauser aus Reith
Shopping bei Magdalena  5x20,- EURO Gutschein Christina Wurzenrainer aus Kramsach
Maria Leitinger aus Wiesing
Karin Wirtenberger aus Kramsach
Monika Jäger aus Schwaz
Hans-Peter Mair aus Kramsach
MGO  150,- EURO Gutschein Maria Moser aus Alpbach
 100,- EURO Gutschein Fritz Hechenblaikner aus Kramsach
Natureispalast  3 Nächte in Tux mit Eintrittskarten für den Natureispalast Barbara Marksteiner aus Buch
Peugeot Oberladstätter  Öl- und Öl-Filterwechsel Stefanie Larch aus Alpbach
ÖBV  Invent Hotlgutschein "Wellness und Lifstyle" Claudia Thumer aus Brixlegg
Projekta  2x1 Einziehdecke Elfriede Margreiter aus Kundl
Trixi Leitner aus Buch
Reto Knapp  1 Küchen-Spälen-Armatur Sieglinde Gruber aus Bruck
Schuhaus Rissbacher  2x Schuhpflegeset Ruth Guggenberger aus Ried im Zillertal
Petra Hasenberger aus Brandenberg
ROFAN-KURIER  Eiskratzer als Parkscheibe Gerti Wegscheider aus Reith
Rupert Debarde aus Kramsach
Ursula Arnold aus Münster
Thomas Nöckl aus Kramsach
Petra Drexler-Kern aus Kundl
Edith Prosser aus Alpbach
Erich Springer aus Jenbach
Anna-Maria Dichtl aus Stummerberg
Lisa Mayer aus Strass
Andrea Bielau aus Fügen
Verena Wieser aus Vomp
Waltraud Schett aus Wörgl
Reinhard Wenesch aus Kramsach
Maria Kobald aus Reith
Angelika Seebacher aus Kundl
 RoKu-Kugelschreiber Rosi Debarde aus Kramsach
Annelie Ruech aus Jenbach
Reinhard Hintner aus Brandenberg
Stefan Kupfner aus Aschau
Gerda Mair aus Münster
Josef Nothegger aus Angath
Manfred Egger aus Fügenberg
Andreas Obermayr aus Jenbach
Wilma Prantl aus Maurach
Josef Schiffmann aus Vomp
Kristina Psenna aus Schwaz
Andrea Rendl aus Reith
Hildegard Daum aus Wattens
Jana Baksa aus Brixlegg
Maria Hackler aus Wiesing
Barbara Kerschdorfer aus Fügen
Christina Gloiser aus Vomp
Rita Strobl aus Reith
Famliie Einsekolb aus Kundl
Klaus Hölzl aus Schwaz
Uhren und Schmuck Rupprechter  Holzuhr der Marke Laimer Edith Häusler aus Kundl
Schülerhilfe  2x200-EURO-Gutschein Tristan Kirchner aus Schwaz
Claudia Anfang aus Hart
Sparkasse Rattenberg  2 Sparbücher mit je 100,- EURO Famliie Schwarzenauer aus Münster
Anna Ruetz aus Radfeld
Sport Schwaighofer  2x50-EURO-Gutschein Renate Rendl aus Reith
Christian Mayr aus Wiesing
Stadlerhof  5x1 Saunabesuch Hannelore Salchner-Eder aus Münster
Alison Hausberger aus Alpbach
Christian Stock aus Kramsach
Bruno Wallner aus Kundl
Hannes Margreiter aus Kundl
Stadt Schwaz  2x2 Karten für Marc Pircher-Konzert Christine Gwanig aus Brixlegg
Anna Maria Dichtl aus Stummerberg
Susi Schneider  3x Hüttenkochbuch Otto Margreiter aus Wörgl
Marina Keiler aus Maurach
Eva Kostenzer aus Alpbach
Theater Liberi  2x2 Freikarten für "Dschungelbuch" Norbert Steinlechner aus Radfeld
Nina Faubaum aus Kramsach
Tirolkamin  Holzkohlegrill Sabine Rupprechter aus Brandenberg
 Suppenschüssel Martina Seisl aus Kundl
 Tasse Sandra Scheiber aus Hart
Autohaus Unterberger  1 Woche mit dem Hyundai Ioniq mit Lademöglichkeit Rosemarie Zobel aus Wörgl
Salon Mück  30,- EURO-Gutschein Katharina Hirner aus Hart
 20,- EURO-Gutschein Maria Margreiter aus Schlitters
Claudia Pitzl aus Kundl
Sport Unterlercher  50-EURO-Gutschein Josef Schiffmann aus Vomp
 Kinder-Mountainbike Wolfgang Neurauter
Via Mala  Vollmassage Karin Egger aus Kundl
VIVAX  geführte E-Mountainbike-Tour Manfred Kleinferchner aus Kirchberg
WAVE  4x2 Tageskarten Renate Rauter aus Buch in Tirol
Ingemar Wasserer aus Bruck
Wolfgang Förg-Rob aus Schwaz
Julia Haas aus Fügen
Wegscheider IT  10x Internet Security Software Michaela Schalber-Permer aus Wiesing
Arnold Bachmann aus Münster
Alois Margreiter aus Alpbach
Erna Fasolt aus Kramsach
Irina Sautner aus Reith
Franz Kastner aus Münster
Martina Kostenzer
Robert Berber aus Wiesing
Ernst Prechtl aus Buch
René Arzberger aus Kramsach
Weidlinger Soft
 Gutschein im Wert von 50,- EURO Herta Markl aus Bruck
KFZ Zeindl  2x1 PKW-Überprüfung Angelika Schuilte aus Vomp
Stefanie Hechenblaikner aus Reith
Elektro Zobl  3x Elektrische Zahnbürste von ORAL B Ursula Kerschner aus Schwaz
Veronika Prosser aus Alpbach
Ruth Lahmann aus Radfeld

40-Jahr Jubiläum der Tiroler Fußball-Akademie

Montag, 27 November 2017
Freigegeben in Sport
1977 gründete der damalige Obmann des SC Schwaz, Theodor Aigner, das erste Fußball-Leistungs-Zentrum in Tirol. 11 Jahre leitete er das Leistungs-Zentrum, bis es nach Innsbruck übersiedelt wurde.

SCHWAZ - "Die ehemaligen Nationalspieler Robert Watzinger, Manfred Linsmair und Andreas Spielmann waren sicherlich die bekanntesten Fußballer, die bei uns spielten", sagt Theodor Aigner. Er war 1977 Obmann des SC Schwaz und holte damals das Bundes-Jugend-Leistungs-Zentrum (BJLZ) in die Silberstadt: "Im Juli waren die ersten Besprechungen und im September war dann der Meisterschaftsstart", erinnert sich der heute 81-Jährige. Im ersten Jahr holte sich die U17 den zweiten Platz in der Liga. Gegner waren unter anderem Eisenstadt, Dornbirn oder Graz. "Wiener Mannschaft war damals keine dabei", sagt Aigner. Die Wiener hatten kein Interesse.

Spieler aus ganz Tirol...

Unter den Tirolern war das Interesse groß: In der ersten Mannschaft waren Spieler aus Finkenberg, Seefeld oder auch aus Mötz dabei. An einen erinnert sich Aigner besonders gerne: "Der Walter Soier war aus St. Johann. Trotzdem war er bei jedem Training dabei. Sein Vater war damals sehr engagiert." Trainiert wurde beim BJLZ vier bis fünf mal die Woche. Nach einem Jahr im Leistungszentrum konnten sich bereits fünf Spieler für höhere Aufgaben beweisen – sie wurden von der U21 des FC Wacker Innsbruck übernommen. Das größte Problem damals war das Geld. Ohne Hauptsponsor TELTA (Supermarkt in Schwaz und Wörgl) mit Chef Engelbert Perlinger wäre eine Gründung des BJLZ Schwaz nicht möglich gewesen.
In den elf Jahren in Schwaz schaffte das BJLZ (heute die Fußball-Akademie Tirol) zwei Meistertitel: 1985/86 gewannen sie in der U17 in der U15 und 1983 holte das Team den Österreich-Cup der Bundes-Jugend-Leistungs-Zentren (1983). (mk)
Auf etwa 4.000 m2 gibt es eine Kleingarten-Anlage in Schwaz. Das Areal wurde vom Eigentümer an die Nutzer verpachtet. Doch die Art und Weise der Nutzung gefällt den Anrainern und der FPÖ Schwaz nicht. Die BH Schwaz hätte indessen laut Bgm. Dr. Hans Lintner bereits mehrfach erklärt, dass es dort keine Beeinträchtigung gäbe.

SCHWAZ - Anrainer Ing. Günther Gröschl erzählt: "Hier wurden ursprünglich Barracken aufgestellt, sogar der Möbelwagen fuhr aufs Feld und hat Einbau-Küchen gebracht!" So sei eine Hütten-Siedlung entstanden, die schließlich aber entfernt wurde. Doch die Probleme sieht er weiter: "Es kommen viele Leute her, verbringen ihre Freizeit hier. Es wurden Terrassen errichtet mit Sonnenschirmen. Die Leute fahren mit den PKWs in die Felder und lassen sie dort stehen…" Außerdem würden die Besucher ihre Notdurft beim nahegelegenen Bach verrichten. Oder im Feld. "Und weil das hier unser Gewässerschutz-Gebiet ist, von wo Schwaz sein Trinkwasser hochpumpt, haben wir die Suppe dann in der Leitung!", fürchtet Gröschl. Zunächst wandte er sich mit seinen Bedenken an den obersten GRÜNEN der Stadt Schwaz, an Stadtrat Hermann Weratschnig.

Gröschl: „Weratschnig hat mich zur FPÖ geschickt!“

Doch Weratschnig habe von einem Umwelt-Problem nichts hören wollen. Gröschl dazu: "Hermann Weratschnig sieht hier kein Problem, weil der Garten nur von Migranten bewirtschaftet wird und das seine Wähler sind. Ich verstehe nicht, warum jeder Bauer hier in der Gewässerschutz-Zone massive Auflagen bekommt und nicht düngen darf, aber wenn 100 Leute hier ihr Geschäft verrichten, ihre Privat-PKW am Acker parken und das Feld düngen, ist das OK?" Von Hermann Weratschnig hätte er damals nur gehört, er solle sich halt an die FPÖ wenden. Das hat Gröschl dann auch getan. Mittlerweile hat die FPÖ Schwaz im Gemeinderat Ende Oktober in dieser Sache einen Dringlichkeits-Antrag eingebracht.

LA Edi Rieger (FPÖ): "Gute Idee, falsch umgesetzt!"

Edi Rieger ist für die FPÖ im Schwazer Gemeinderat und im Tiroler Landtag. Er sagt dazu: "Hier liegt Sperrmüll, es fliegen Plastik-Fetzen über die Felder, weil die Leute hier illegale Folien-Gewächshäuser bauen. Die Idee, die Hermann Weratschnig von den GRÜNEN da für die Migranten geboren hat, ist ja ganz gut. Aber so darf man das nicht umsetzen und schon gar nicht in der Grundwasser-Schutzzone!" Laut Anrainern und wie auf Fotos zu sehen würden die Leute dort im Gewässerschutzgebiet auch grillen. Rieger weiter: "Offenbar ist den Schwazer GRÜNEN in Hinblick auf die Landtagswahl die Klientel-Politik  wichtiger als der Umweltschutz für die gesamte Bevölkerung!" Um das Verrichten der Notdurft auf den Feldern und im Bach zu verhindern, sei bereits vor einiger Zeit ein Baustellen-Klo aufgestellt worden, sagt Gröschl. Doch das hätte niemand benützt. Daher sei es wieder entfernt worden… Laut LA Edi Rieger ist das Projekt "eine gute Idee, aber falsch umgesetzt und am falschen Platz." Er wolle es nicht verhindern, im Gegenteil… "Aber das Projekt gehört verlagert", findet Riegler.

Behördlich genehmigt und kontrolliert

In einem schriftlichen Statement schreibt dazu Hermann Weratschnig (GRÜNE): "Ich bin kein Befürworter und kein Gegner des Projektes. Die landwirtschaftliche Fläche wird von Herrn Andreas Kreutner verpachtet und als Gemeinschaftsgarten genutzt.  Ich habe als Umweltreferent dem FPÖ Antrag zugestimmt, der darauf abzielt, die Auflagen in Wasserschutzgebieten einzuhalten und dementsprechend zu prüfen. Die BH hat bereits diese Prüfungen durchgeführt und kam zur Auffassung, dass alle gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden."
Bgm. Dr. Hans Lintner (ÖVP): "Der Eigentümer hat das Areal einer Gruppe von Migranten zur Garten-Nutzung verpachtet. Die bauen da Gemüse, Obst, Salat … an. Das ist von der BH Schwaz genehmigt und die BH hat auch mehrmals Kontrollen durchgeführt. Trotz laufender Überprüfung sei keine Beeinträchtigung des Grundwassers und der Umwelt gegeben. Aufgrund von Anzeigen habe ich ebenfalls Erhebungen und Kontrollen durchführen lassen… Die BH hat mehrfach erklärt, dass es keine Beeinträchtigungen gibt. Die Einschränkungen, die der Landesbescheid vorsieht, werden offenbar eingehalten. Die Anlage ist aber natürlich für etliche Leute ein Ärgernis, weil die Nutzer dort länger verweilen. Es darf hier eigentlich nur die Ernte eingebracht werden – aber es kann hier keine Freizeit-Anlage daraus gemacht werden. Alles was ich als Bürgermeister zur Beschränkung beitragen habe können, habe ich unternommen. Die BH hat ihre Zustimmung gegeben. Wie es weitergeht, wird man sehen..."
© Rofankurier