Der Vorstand: Hermann Dagn, Andreas Endstrasser, Johann Markus Pichler, Werner Gassner und Christian Daxer. © EEG
KUFSTEIN Gemeinsam in der Region die Energiewende angehen und sich mit Strom aus der Nachbarschaft versorgen – dieses Ziel wird im Unterland ab diesem Sommer großflächig Realität. Ab Juli startet in den Bezirken Kufstein und Kitzbühel die flächendeckende Ausrollung von Erneuerbaren Energiegemeinschaften (EEG). Initiiert wurde das von den heimischen Raiffeisenbanken. Das Prinzip hinter den neuen Energiegemeinschaften ist ebenso einfach, wie effektiv: Wer eine Photovoltaikanlage auf dem Dach hat und tagsüber mehr Strom produziert, als im eigenen Haushalt verbraucht wird, stellt diesen Überschuss der Energiegemeinschaft zur Verfügung. Die Nachbarn wiederum beziehen diesen grünen Strom direkt aus der Region. Der Strom für die Waschmaschine kommt dann im Idealfall direkt vom Wasserkraftwerk nebenan. Scheint die Sonne kräftig, versorgt die eigene PV-Anlage die regionale Bäckerei oder den Handwerksbetrieb um die Ecke. Durch die kurzen Wege wird nicht nur das Stromnetz entlastet und das Klima geschont, sondern auch die Wertschöpfung bleibt direkt vor Ort. Ein zentraler Aspekt der Energiegemeinschaften sind transparente Tarife, welche innerhalb der Genossenschaft festgelegt werden.
Mehr Infos bei den Raiffeisenbanken in den Bezirken Kufstein und Kitzbühel sowie unter: regenerative.at
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