„Tor ins Zillertal“ ist nun wieder geöffnet

V.l.: Alexander Zecha, Vertreter der Polizei, Bgm. Ing. Karl Eberharter (BLS) von Strass, Bgm. Josef Wibmer (WFS) von Schlitters, LH-Stv. Josef Geisler (ÖVP), Pfarrer Bernhard Kopp und Simon Stöckl durchtrennten das symbolische Band.

Lokales Schwaz
05. August 2026

„Tor ins Zillertal“ ist nun wieder geöffnet

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Generalsanierung des Brettfalltunnels soll die Zillertaler Bevölkerung wieder von einer Verkehrs-Entlastung profitieren. Die Gesamtkosten der Arbeiten belaufen sich auf 14,2 Mio. EURO.

STRASS/SCHLITTERS Nach drei Jahren war es soweit: Die Generalsanierung des Brettfalltunnels ist erfolgreich abgeschlossen. Am Donnerstag, 9. Juli, durchtrennten die Verantwortlichen das symbolische Band, sodass der Verkehr wieder fließen konnte. LH-Stv. Josef Geisler (ÖVP) erklärte dazu: „Das ‚Tor ins Zillertal‘ ist damit für die kommenden Jahrzehnte technisch auf dem neuesten Stand und bietet eine sichere, verlässliche Verbindung.“

Generalsanierung notwendig

In insgesamt drei Bauphasen wurden seit 2024 unter anderem die Innenschale des Tunnels saniert, die komplette Sicherheitstechnik auf den neuesten Stand gebracht und ein neues Betriebsgebäude errichtet. „Die Generalsanierung des Brettfalltunnels war nach fast 30 Jahren Betriebszeit zwingend notwendig, um die Sicherheit und Verlässlichkeit dieser wichtigen Anbindung langfristig zu gewährleisten“, führte Geisler fort.

Belastung für Anreiner

Unbestritten haben die Arbeiten Belastungen für die Anrainer sowie Einschränkungen für die VerkehrsteilnehmerInnen verursacht. Das wissen auch die Bürgermeister der Gemeinden:
Bgm. Strass Ing. Karl Eberharter (BLS): “Die Umleitungen waren sicherlich für die Bewohner des Zillertals und allen voran für die umliegenden Ortschaften herausfordernd – aber auch notwendig, um langfristig von der Entlastung durch diese Tunnel-Verbindung zu profitieren.“
Bgm. Schlitters Josef Wibmer (WFS): „Vor Beginn der Bauarbeiten gab es viele Sorgen und Fragen, die wir sehr ernst genommen haben. Durch die enge Zusammenarbeit, die transparente Kommunikation und die gute Vorbereitung konnten wir die Herausforderungen meistern.“

Neue Sicherheitstechnik

Im Zuge der Arbeiten wurden zentrale Bauteile erneuert. Dazu zählen die Tunnelinnenschale, der Fahrbahnbelag, helle Wandpaneele sowie eine komplett neue Betriebs- und Sicherheitstechnik.
Projektleiter Simon Stöckl, MSc. schilderte: „Das System erkennt Staus, Brände oder Rauchentwicklung automatisch. Im Ernstfall werden die Ampeln sofort auf Rot geschaltet und die Rettungskräfte alarmiert. Durch eine redundante Stromversorgung und einen Stromspeicher funktionieren die wichtigsten Sicherheitssysteme auch bei einem Stromausfall.“

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