Die Zufahrt zur Kundler Klamm Anfang August nach den starken Regenfällen. © FF Kundl
Heftige Unwetter sorgten Anfang August auch in Kundl für eine Großschadenslage. Starkregen setzte zahlreiche Keller und Wohnräume unter Wasser, Straßen mussten gesperrt werden und eine Mure verschüttete die Zufahrt zur Kundler Klamm.
KUNDL Den Sommer über waren in ganz Tirol zahlreiche Gemeinden und Straßen von den schweren Unwettern betroffen. So auch die Gemeinde Kundl: Am Sonntagabend des 2. Augusts entwickelte sich ein heftiges Unwetter mit schlagartigem Starkregen, das – wie die Feuerwehr Kundl beschrieb – rasch zu einer Großschadenslage im gesamten Ortsgebiet wurde.
Ab 18:30 Uhr arbeiteten die Einsatzkräfte rund vier Stunden lang mehr als 50 Einsatzstellen ab.
„Den Großteil der Einsätze machten vollgelaufene Kellerräume und Wohnräume aus, die durch die starken Regenfälle im gesamten Dorfgebiet betroffen waren. Die Unterführung Austraße/Schmelzerweg und eine Stelle der Straße am Weinberg mussten aufgrund der starken Unterspülung gesperrt werden. Ebenfalls gesperrt wurde kurzzeitig die Straße von Kundl Richtung Saulueg – ebenso aufgrund einer Hangrutschung“, berichtete LM Marco Reinmüller von der FF Kundl.
Ein besonders kritisches Ereignis bildete die Kundler Klamm. Die Zufahrtsstraße wurde von einer Mure verschüttet, wodurch mehrere Personen nicht mehr selbstständig aus der Klamm gelangen konnten, wie Reinmüller erklärte: „Sechs Personen sowie ein Hund wurden von den Einsatzkräften evakuiert. Die verbleibenden drei Personen entschieden sich, auf eigene Gefahr im dortigen Gasthaus zu verbleiben.“ Verletzt wurde beim Einsatz niemand.
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