Gewalt kann jeden betreffen. Doch niemand muss damit allein sein. © unsplash.com
Gewalt bleibt oft im Verborgenen. Ein einfaches Handzeichen kann Betroffenen helfen, unauffällig auf eine Notlage aufmerksam zu machen.
TIROL Von Demütigungen über Schlägen bis hin zu sexueller Belästigung: Gewalt hat viele Formen und kann jeden treffen. Nicht immer ist sie für Außenstehende sichtbar. Das Land Tirol setzt deshalb auf Information und Sensibilisierung.
Signale wie das internationale Hilfezeichen können im Ernstfall entscheidend sein: Es besteht aus drei einfachen Handbewegungen: Hand heben – Daumen einklappen – Finger über den Daumen schließen. Damit können Betroffene rasch und unauffällig signalisieren, dass sie sich in Gefahr befinden. Wer das Hilfezeichen wahrnimmt, sollte Zivilcourage zeigen: „Besteht unmittelbare Gefahr, ist die Polizei unter 133 zu verständigen. Je nach Situation kann vorsichtig Kontakt mit der betroffenen Person aufgenommen werden. Wer unsicher ist, kann sich jederzeit selbst an eine Hilfs- oder Beratungseinrichtung wenden“, erklärt das Land Tirol in einer Aussendung.



Wie können sich Mädchen und Frauen verhalten, wenn sie alleine auf dem Weg sind oder verfolgt werden? Wie kann gegen jemanden vorgegangen werden, der einem zu nahkommt? Diese Fragen beantwortet die Broschüre „Sicherheitstipps für Frauen und Mädchen zum Schutz vor sexualisierter Gewalt“, die gemeinsam mit Experten des Vereins Frauen gegen VerGEWALTigung sowie der Landespolizeidirektion Tirol erarbeitet wurde. Die Broschüre steht als Download zur Verfügung oder kann über die Website des Landes als Druckversion bestellt werden.
Mehr Informationen für Betroffene oder Menschen, die Gewalt beobachten oder auch vermuten unter: www.gewaltfrei.tirol.at
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