Beispiel anhand des Recyclinghofs in Fügen – ein guter Test sei es, sich selbst die Frage zu stellen: Würdest du es einem Freund schenken? Dann seien die Gegenstände noch gut verwendbar.
Mitte Oktober präsentierte die Abfallwirtschaft Tirol Mitte (ATM) in Fügen zusammen mit ihren Partnern ein Projekt zur Wiederverwendung und Ressourcenschonung.
FÜGEN Beim Leader-Projekt „noamol2.0“ sollen Gegenstände, die noch gut erhalten und gebrauchsfähig sind, direkt am Recyclinghof abgegeben werden und dadurch eine zweite Chance bekommen. Insgesamt sollen 20 Abgabestellen in den Bezirken Schwaz und Innsbruck-Land entstehen – gefördert von den drei Regionalmanagements Schwaz, Innsbruck-Land und Wipptal. Betriebe wie WAMS und Ho&Ruck übernehmen die gesamelten Gegenstände, bereiten sie auf und bringen sie wieder in de Verkauf.
LR René Zumtobel (SPÖ): „Damit bringen wir Kreislaufwirtschaft direkt in die Gemeinden und leisten einen konkreten Beitrag, wichtige Ressourcen zu schonen.“
ATM-GF Dr. Alfred Egger: „Wir wollen etwas machen, das für die Gemeinden so günstig wie möglich und für die Bürger so benutzerfreundlich wie möglich ist.“
Projektleiter Mag. Christian Leonhartsberger: „Wir haben hier ein tolles Konstrukt entwickelt. Es braucht aber jeden einzelnen dafür.“
WAMS-GF Christian Kammeringer: „Wir können nur Gegenstände übernehmen, die eine realistische Chance auf einen Weiterverkauf haben.“
Fügen Bgm. Mag. Dominik Mainusch (ÖVP): „Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit ist mittlerweile überall angeschrieben – auch hier bei unserem Recyclinghof.“
Regionalmanagement Schwaz GF Mag. Werner Hechenblaikner: „Es geht hier darum, Ideen aus der Region zu unterstützen.“
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