Zukunftsgipfel in Wörgl präsentiert Vorbilder

Im SkyCenter des Suntowers in Wörgl fand Tirols 3. Zukunftsgipfel statt. © Spielbichler

Lokales Kufstein
05. November 2026

Zukunftsgipfel in Wörgl präsentiert Vorbilder

Der Zukunftsgipfel in Wörgl bildete den Abschluss eines vielfältigen Herbstprogrammes rund um den Klimawandel. Die Erkenntnis: Es ist kein Sprint, sondern ein Dauerlauf.

WÖRGL „Wir haben die Umwelt nicht von unseren Eltern geerbt, sondern von unseren Kindern geliehen“: Mit diesem Gedanken eröffnete Wörgl-GR Emil Dander (Liste Heidi Wechner) am Mittwoch, 14. Oktober, den Zukunftsgipfel im Wörgler SkyCenter. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie nachhaltige Regionalentwicklung gelingen kann. Rund 80 Interessierte erhielten Einblicke in innovative Lösungen aus der Region. Die Veranstaltung wurde von regionalen Klima- und Nachhaltigkeitsinitiativen gemeinsam mit der Stadt Wörgl organisiert. Klima-LR René Zumtobel (SPÖ) betonte: „Klimaschutz muss cooler werden.“ Zukunft brauche unterschiedliche Perspektiven und konkrete Maßnahmen.

Nachhaltig wirtschaften: Manfred Pletzer präsentierte die Dekarbonisierungsstrategie seiner Unternehmensgruppe mit 100 Prozent erneuerbarer Energie und 50 Prozent Energieautarkie bis 2030.
Regionaler Strom: Die Energiegenossenschaft EVA versorgt in fünf Gemeinden bereits 140 Mitglieder an 343 Zählpunkten mit erneuerbarem Strom.
Tourismus und Lebensraum: Lukas Krösslhuber vom TVB Wilder Kaiser stellte Maßnahmen wie kostenlose Busangebote, Bahnhof-Shuttles und Besucherstromlenkung vor.
Begegnungsräume gestalten: Going und Wörgl berichteten über klimafitte Dorfplätze, Verkehrsplanung und Radwege. Dabei seien Bürgerbeteiligung und verständliche Kommunikation entscheidend.
Beim abschließenden Austausch mit regionalen Initiativen wurde deutlich: Nachhaltige Entwicklung braucht Zusammenarbeit und langfristiges Engagement.

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