Landschaftspflegerin Maria Ringler (links) mit Rawad und Michaela Kasper-Furtner vom Freiwilligenzentrum Kitzbüheler Alpen beim Arbeitseinsatz in der Filz.Spielbichler
Ohne fortlaufende Pflegemaßnahmen wäre es bald vorbei mit der Artenvielfalt im Wörgler Feuchtbiotop Filz. Mitte Juli erhielt man Hilfe von 15 Geflüchteten aus Syrien, Somalia und Armenien von der Gruppe „Wir für Tirol“.
WÖRGL Vor der großen Mahd im Herbst wurde auch heuer wieder ein Teil der Filz bereits im Sommer gemäht, um den Nährstoffeintrag zu verringern und damit die Rahmenbedingungen für seltene Arten zu verbessern. Mitte Juli erhielten die Naturschützer des Feuchtbiotops, rund um Aktivistin Maria Ringler und Schutzgebiets-Betreuer Phillip Larch, tatkräftige Hilfe von einem Team des Freiwilligenzentrums Kitzbüheler Alpen in Hopfgarten mit 15 Geflüchteten aus Syrien, Somalia und Armenien von der Gruppe „Wir für Tirol“. Michaela Kasper-Furtner vom Freiwilligenzentrum Kitzbühler Alpen freut sich über die Initiative, „die von den Asylwerbern ausging“. Die Gruppe „Wir für Tirol“ wurde gemeinsam vom Freiwilligenzentrum mit dessen Initiator Rawad aus Syrien ins Leben gerufen. „Das Image von Flüchtlingen ist schlecht, oft heißt es, wir seien nur wegen der Sozialleistungen hier. Aber das ist nicht so, wir wollen für dieses Land etwas tun, etwas zurückgeben“, erklärt Rawad seine Motivation, sich ehrenamtlich zu engagieren.
Wir verwenden Cookies, um die Zugriffe zu analysieren und das Angebot zu optimieren bzw. die Funktionsfähigkeit der Website sicherzustellen. Durch Klick auf „Alle akzeptieren“ stimmen Sie außerdem zu, dass Werbemittel von Drittpartnern geladen werden können