Im Bild die Online-Suchfunktion des ORF. Sie ist etwas unübersichtlich und wäre verbesserungs-fähig.ROFAN-KURIER
Wie in einem Einheits-Staat muss seit heuer jeder, der seinen Hauptwohnsitz in Österreich hat, einen „ORF-Beitrag“ bezahlen. Egal, ob er das Angebot überhaupt nutzt oder nicht. Was man dafür bekommt, ist aber noch überschaubar…
ÖSTERREICH Hurra: Die GIS und auch die GIS-Gebühr sind abgeschafft! Vollbracht wurde dieser „Kraftakt“, indem man die Gebühren-Eintreiber-Firma des ORF und die „Gebühr“ einfach umbenannt hat. Und zwar von „GIS-Gebühren Info Service GmbH“ in „ORF-Beitrags Service GmbH“. Eine Leistung.
15,30 EURO Monats-„Beitrag“
Der neue „Beitrag“ (ein Wort, das offenbar milder, freundlicher klingen soll, als „Gebühr“) beträgt 15,30 EURO pro Monat. In einem Rundschreiben informiert die neue – nein neu benannte – Gebühren-Eintreiber-Firma des ORF, dass man dafür jede Menge „Meinungs-Vielfalt“ und Angebot bekommt, vor allem könne man nun „streamen“, wann und wo man möchte…
Trauriges Fernsehprogramm…
Wenn das Fernsehprogramm des Sylvester-Abends ein Vorgeschmack auf das neue, tolle Angebot sein soll, dann „Mahlzeit“. In drei ORF-Programmen liefen an diesem denkwürdigen Abend zeitgleich flache Kabaretts und Eigenproduktionen, während die Privat-Kanäle mit Filmklassikern oder Sport überzeugten.
Online-Angebot: Eigenproduktionen, maue Suchfunktion
Das im Rundschreiben viel gepriesene Online-Angebot sieht so aus, dass man sich alte Nachrichten-Sendungen oder besagte Kabaretts nochmal anschauen kann. Auch ORF-Serien oder solche, von denen der ORF die Rechte hat, finden sich im Archiv. Doch was die Suche da so ausspuckt, ist etwas bedauerlich. Im Test des Online-Angebotes waren von manch älteren Serien (falls diese überhaupt jemanden interessieren) nicht einmal auf Anhieb alle Folgen zu finden. Die Übersicht und die Steuerung sind verbesserungs-fähig. Ganz zu schweigen davon, dass nach Eingabe eines Suchbegriffes nicht etwa ein Button mit dem Wort „Finden“ oder „Suche“… zur Verfügung steht, sondern nur das Wort „Weiter“. Nun gut: Der gelernte Österreicher ist leidensfähig. Und wer die Inhalte des Staatsfunks nachsehen möchte, hat hier wirklich umfangreicher die Möglichkeit…
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